o.Univ.-Prof. Dr. Nikolaus Windisch-Spoerk

ist seit 1989 als Professor für Rollengestaltung am Max Reinhardt Seminar tätig. Der gebürtige Salzburger verband sein Studium der Philosophie und Politikwissenschaft an der Universität Salzburg, wo er 1978 mit einer Dissertation über Max Horkheimer promoviert wurde, mit einer Schauspiel- und Regieausbildung am Mozarteum (1971-1974). 1973 bis 1977: Festengagement am Theater in der Josefstadt in Wien. Er arbeitete als Dramaturg und Co-Regisseur mit Klaus Maria Brandauer, Friedrich Dürrenmatt, Dietrich Haugk, Peter Vogel, Bernhard Wicki und Edward Albee. Ab 1977: freier Regisseur in den Bereichen Schauspiel und Musiktheater an diversen kleinen bis sehr kleinen und großen bis sehr großen Häusern von Antwerpen bis Zagreb, Nationaltheater Prag bis Biennale Venedig, MCHAT-Moskau bis Arena di Verona. Von 1983 bis 1991: Oberspielleiter des Théâtre Français de Vienne. Er arbeitete als Regisseur in der Synchronisation von Fernsehserien und war 2000-2003 Geschäftsführer der Plaza Synchron in München.

Neben der spannenden Auseinandersetzung mit den Studierenden verbindet Nikolaus Windisch-Spoerk nicht zuletzt der Rückblick auf eine intensive Zeit als Institutsleiter des Max Reinhardt Seminars (1989-1999) mit dieser Institution, in die er 1981 als Assistent für Rollengestaltung erstmals eingetreten ist. Während dieser Zeit gewann er Heiner Müller, Karl Paryla, Manfred Karge, Feruccio Soleri, Josef Svoboda, Istvan Szabo sowie Klaus Maria Brandauer, Karl Heinz Hackl und Achim Benning als Lehrer ans MRS und initiierte internationale Gastspiele in Paris, Washington, Göteborg, Sydney u.a.

Fotocredit: Privat zur Verfügung gestellt