Franz Schuh

Lehrender für Ästhetik
 

In Wien geboren und aufgewachsen, studierte Franz Schuh an der Universität Wien Philosophie, Geschichte und Germanistik und schloss das Studium 1975 mit der Promotion Hegel und die Logik der Praxis ab. Von 1976 bis 1980 war Franz Schuh Generalsekretär der Grazer Autorenversammlung, dann Redakteur der Zeitschrift Wespennest und in den 1990er Jahren Leiter des essayistischen und literarischen Programms des Verlags Deuticke.

In den 1980er Jahren machte er sich einen Namen als Literaturkritiker für „Profil“ und „Falter“ sowie als Kolumnist für die Wochenzeitung „Die Zeit“. Darüber hinaus war und ist Franz Schuh als Lehrbeauftragter an der Universität für angewandte Kunst in Wien tätig. In der breiten Öffentlichkeit wurde er als Radiophilosoph für Ö1 bekannt – mit seiner Kolumne über das Glück („Magazin des Glücks“).

Franz Schuh zählt zu den bedeutendsten zeitkritischen Essayisten und Kulturpublizisten Österreichs. Seine Essays, Aufsätze, Glossen und Polemiken stehen in der Tradition von Karl Kraus und Elias Canetti; darin analysiert er mit Sprachwitz und satirischer Schärfe gesellschaftspolitische Zusammenhänge.

© Rudi Gigler