Clarisse Maylunas

Lehrende für szenische Gestaltung und Kostümkunde

Nach Studien von Archäologie und zeitgenössischem Tanz und Bühnenbild an der Akademie der bildenden Künste Wien folgte eine Zeit des Experimentierens in allen Sparten, Archäologie, Choreographie, Tanz, Bühne und Kostüm in Ephesos, Wien, Paris und New York. Das Kostüm erwies sich aber sehr bald als die Dominante. So entstanden zahlreiche Produktionen im gesamten deutschsprachigen Raum, aber auch in Paris, Avignon, Rom und Amsterdam. Die Arbeiten erstrecken sich über Theater-, Opern- und Tanz-Klassikern bis hin zum Disney-Musical.

Im Zentrum stehen aber die zahlreichen Uraufführungen und Aufführungen von Zeitgenossen, sowohl im Sprechtheater als auch in der Oper und im Tanz (Bernhard, Jonke, Stenham, Zykan, Battistelli, Schwertsik, Gruber, Einem, Ivo, King, Gervasi u. a.) und die jahrelange Zusammenarbeit mit dem Wiener Ensemble unter Karl Welunschek.

 

Für meinen Unterricht bedeutend ist, ...
... einen Einblick zu schaffen in das unendliche Repertoire des bereits erfundenen Kostüms und die historischen, sozialen, religiösen Hintergründe zu beleuchten, die zu diesem enormen Formenreichtum geführt haben. Das Kostüm als eine der möglichen Bühnensprachen aufzugreifen, mitzudenken und damit lustvoll zu experimentieren und so für jede Produktion ein Ausdrucksmittel mehr, eine eigene Sprache zu finden.