{"id":9667,"date":"2024-02-26T13:13:24","date_gmt":"2024-02-26T12:13:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=9667"},"modified":"2024-03-19T16:24:00","modified_gmt":"2024-03-19T15:24:00","slug":"faszination-arnold-schoenberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2024\/02\/26\/faszination-arnold-schoenberg\/","title":{"rendered":"Faszination Arnold Sch\u00f6nberg: Ulrike Anton im Gespr\u00e4ch"},"content":{"rendered":"<h5>2024 wird 150. Geburtstag gefeiert: Zahlreiche Veranstaltungen w\u00fcrdigen Arnold Sch\u00f6nberg, Universalk\u00fcnstler und Wegbereiter der musikalischen Moderne, in seinem Jubil\u00e4umsjahr. Ihr einj\u00e4hriges Jubil\u00e4um begeht Ulrike Anton als Direktorin des <a href=\"https:\/\/www.schoenberg.at\/index.php\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Arnold Sch\u00f6nberg Center Wien<\/a>.<\/h5>\n<p><strong>Sie sind seit M\u00e4rz 2023 Direktorin des Arnold Sch\u00f6nberg Center, wie f\u00e4llt Ihr Res\u00fcmee \u00fcber Ihre bisherige Amtszeit aus?<\/strong><\/p>\n<p><b>Ulrike Anton (UA):<\/b> Zuerst einmal ist es eine gro\u00dfe Freude und Ehre, Direktorin dieses Hauses zu sein. Das Arnold Sch\u00f6nberg Center hat in den letzten 25 Jahren seit seiner Gr\u00fcndung sehr viel geleistet, sowohl was die Wissenschaft betrifft, die Ausstellungst\u00e4tigkeit als auch die Konzertveranstaltungen. Bez\u00fcglich der Vermittlung des Lebens und Werks Sch\u00f6nbergs kann das Arnold Sch\u00f6nberg Center aus dem Vollen sch\u00f6pfen und auf eine spannende Zeit zur\u00fcckblicken. Umso erfreulicher war es f\u00fcr mich, kurz vor Beginn des Jubil\u00e4umsjahres, Sch\u00f6nbergs 150. Geburtstag 2024, als Direktorin einzusteigen. Ich bin mit offenen Armen vom fantastischen Team aufgenommen worden, das mit Herzblut dabei ist und mich sehr unterst\u00fctzt. Und das kommt auch meinem Wesen entgegen, da ich jede Aufgabe, die ich \u00fcbernehme, mit gro\u00dfer Leidenschaft mache. Von M\u00e4rz 2023 bis jetzt war das eine intensive Phase, in der wir vermehrt Sch\u00f6nberg in die Stadt Wien brachten. Dabei konnten wir erfolgreich Netzwerke mit anderen H\u00e4usern und Institutionen kn\u00fcpfen und teilweise neue Kooperationen aufbauen. Die Fr\u00fcchte dieser Bem\u00fchungen zeigen sich nun im Verlauf des Jahres 2024 und sicher dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9795\" aria-describedby=\"caption-attachment-9795\" style=\"width: 683px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9795 size-large\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image1-11-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"683\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image1-11-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image1-11-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image1-11-768x1151.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image1-11-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image1-11-1366x2048.jpg 1366w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image1-11-850x1274.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image1-11.jpg 1423w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9795\" class=\"wp-caption-text\">Ulrike Anton \u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>2024 steht ganz im Zeichen des Jubilars Arnold Sch\u00f6nberg \u2013 was ist alles geplant?<\/strong><\/p>\n<p><b>UA:<\/b> F\u00fcr die erste Jahresh\u00e4lfte wurden unter dem Label <a href=\"https:\/\/www.schoenberg150.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><i>Sch\u00f6nberg 150<\/i><\/a> in Wien und Umgebung (das Sch\u00f6nberg-Haus in M\u00f6dling geh\u00f6rt auch zur Stiftung) 129 Veranstaltungen von 26 Partner_innen an 16 verschiedenen Orten vereint. Gemeinsam mit <i>Wien Modern<\/i> hat das Arnold Sch\u00f6nberg Center im Auftrag der Stadt Wien die Koordination \u00fcbernommen. Wichtige Kooperationspartner_innen sind der Musikverein Wien, Superar oder das MusikTheater an der Wien, um nur einige zu nennen. Am Center selbst freuen wir uns u.\u2009a. auf ein Festkonzert mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker sowie auf zwei neue Ausstellungen zum Jubil\u00e4umsjahr, kuratiert von Therese Muxeneder. In Zusammenarbeit mit der mdw finden eine ganze Reihe von Konzerten, Performances und wissenschaftlichen Formaten statt. H\u00f6hepunkte darunter sind der Besuch des Arditti Quartet anl\u00e4sslich seines 50-j\u00e4hrigen B\u00fchnenjubil\u00e4ums mit einer \u00f6ffentlichen Masterclass an der mdw sowie einem Konzert am Arnold Sch\u00f6nberg Center, das Konzert des Webern Ensemble Wien mit Sch\u00f6nbergs <i>Suite op. 29<\/i>, der Studientag zu Sch\u00f6nberg und Nono oder das Projekt <i>Verkl\u00e4rte Nacht Unveiled<\/i> mit einem Vortrag von Eike Fe\u00df.<\/p>\n<p><strong>Wie flie\u00dfen Ihre bisherigen beruflichen Erfahrungen in Ihr jetziges Aufgabenfeld mit ein?<\/strong><\/p>\n<p><b>UA: <\/b>Durch meinen Werdegang als Fl\u00f6tistin und mein Spezialgebiet der Exilmusik bin ich vernetzt, das kommt mir bei meiner vielf\u00e4ltigen Arbeit hier zugute. Das Herzst\u00fcck des Arnold Sch\u00f6nberg Center ist das Archiv, seit 25 Jahren beherbergt es den Nachlass von Sch\u00f6nberg; dann kommen nat\u00fcrlich die Konzerte hinzu mit ihrer Programmgestaltung. Ein weiteres Herzensthema sind mir die Sch\u00f6nberg-Sch\u00fclerinnen, darunter u.\u2009a. Vilma von Webenau und Dika Newlin, die sichtbarer gemacht werden sollen, es gibt eben nicht nur die \u201eSch\u00fcler\u201c Sch\u00f6nbergs. Au\u00dferdem haben wir auch \u00f6sterreichweite (Kulturhauptstadt Salzkammergut 2024 u.\u2009a.) und internationale Kooperationen, die durch weltweite Ausstellungen sichtbar werden, z.\u2009B. am Theater Bonn oder in der Berliner Philharmonie sowie an den \u00d6sterreichischen Kulturforen. Pers\u00f6nlich ist es mir besonders wichtig, die Vermittlungsschiene auszubauen und in die Stadt zu tragen, da gab es Gespr\u00e4che mit der Bildungsdirektion f\u00fcr Wien und den Wiener Volkshochschulen, die ja das Projekt <a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/index.php\/2024\/02\/27\/learn-to-hear\/\">LEARN TO HEAR<\/a> in Kooperation mit dem Institut f\u00fcr musikp\u00e4dagogische Forschung, Musikdidaktik und Elementares Musizieren der mdw in ihr Programm aufgenommen haben. In Zusammenarbeit mit Superar gibt es unser Kindervermittlungsprogramm und Sch\u00f6nberg-Schwerpunkte in Konzerten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9907\" aria-describedby=\"caption-attachment-9907\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9907 size-large\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ASC-Anton_c-stp_print-004-003560-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ASC-Anton_c-stp_print-004-003560-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ASC-Anton_c-stp_print-004-003560-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ASC-Anton_c-stp_print-004-003560-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ASC-Anton_c-stp_print-004-003560-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ASC-Anton_c-stp_print-004-003560-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/ASC-Anton_c-stp_print-004-003560-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9907\" class=\"wp-caption-text\">Ulrike Anton in dem im Arnold Sch\u00f6nberg Center nachgebildeten letztem Arbeitszimmer von Sch\u00f6nberg in Los Angeles, \u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p><strong>Es ist ein breites Spektrum, dass das Arnold Sch\u00f6nberg Center in seinem Wirken abdeckt. Haben Sie einen Lieblingsplatz hier oder ein bevorzugtes Ausstellungsst\u00fcck?<\/strong><\/p>\n<p><b>UA: <\/b>Als Fl\u00f6tistin liegt mir das Bl\u00e4serquintett von Arnold Sch\u00f6nberg sehr am Herzen. In unserer letzten Ausstellung war die ber\u00fchmte Drehscheibe zu sehen, die zur Ausarbeitung des Zw\u00f6lftonwerkes diente. Das ist ein besonderes Objekt f\u00fcr mich. In der Ausstellung wurde versucht zu vermitteln, dass die Zw\u00f6lftontechnik im Laufe eines langen Prozesses entstanden ist und von Sch\u00f6nberg st\u00e4ndig weiterentwickelt wurde. Wie Sch\u00f6nberg selbst seinen Sch\u00fcler_innen gesagt hat: \u201eMan muss immer auf der Suche bleiben!\u201c<\/p>\n<p><strong>Bei Arnold Sch\u00f6nberg denken viele als Erstes an die Zw\u00f6lftontechnik, aber er l\u00e4sst sich darauf nicht beschr\u00e4nken, f\u00fcr ihn war das nur Grammatik, die inhaltliche Aussage wichtiger.<\/strong><\/p>\n<p><b>UA: <\/b>Genau, die Methode ist f\u00fcr ihn nur Mittel zum Zweck, der Ausdruck ist das Wesentliche. Das war auch eines meiner Schl\u00fcsselerlebnisse beim Versuch, mich Sch\u00f6nberg anzun\u00e4hern. Ich habe an der mdw w\u00e4hrend meiner Doktoratsstudienzeit Richard Hoffmann kennengelernt, den letzten Assistenten Sch\u00f6nbergs. Er hat sehr lebendig erz\u00e4hlt, wie Sch\u00f6nberg praxisnah unterrichtete, und dass er sehr gut und einfach erkl\u00e4ren konnte. Immer war die Expressivit\u00e4t in der Interpretation seiner Werke das Wichtigste, nie \u2013 wor\u00fcber es ja immer wieder Vorurteile gibt \u2013, dass es technisch und mathematisch errechnet w\u00e4re. Das wurde mir besonders eindr\u00fccklich in einer Lehrstunde von Richard Hoffmann vermittelt und ist seitdem in meinem Ged\u00e4chtnis geblieben. Und das hei\u00dft, wenn man Musik mit Zw\u00f6lftonmethode h\u00f6rt oder selbst spielt, dass man in jedem Intervall einen Ausdruck zu finden versuchen muss, das ist das Zentrale der Methode.<\/p>\n<p><strong>Und vor diesem Erlebnis in Ihrer Studienzeit: Wissen Sie noch, wann Sie zum ersten Mal bewusst mit Sch\u00f6nbergs Werken in Ber\u00fchrung gekommen sind? Gab es ein pr\u00e4gendes H\u00f6rerlebnis?<\/strong><\/p>\n<p><b>UA:<\/b> Mein allererstes bewusst wahrgenommenes Werk von Sch\u00f6nberg war <i>Ein \u00dcberlebender aus Warschau<\/i>, das mein vier Jahre \u00e4lterer Bruder bei seiner Musik-Matura als Thema hatte. Er hat es auf der Stereoanlage zu Hause oft geh\u00f6rt, und ich habe die politische Dimension der Thematik erfasst. Das Werk hat mich sehr ber\u00fchrt. Ich habe mir das schon f\u00fcr mich so erkl\u00e4rt, dass man dieses inhaltliche Thema nicht mit einer wundersch\u00f6nen Melodie ausdr\u00fccken kann, auch wenn ich nat\u00fcrlich noch nichts von Zw\u00f6lftonmethode oder \u00c4hnlichem wusste.<\/p>\n<p><strong>Haben Sie ein Lieblingswerk von Arnold Sch\u00f6nberg? Und was w\u00fcrden Sie ihn fragen, wenn Sie eine Stunde mit ihm reden k\u00f6nnten?<\/strong><\/p>\n<p><b>UA: <\/b>Ja, sein Violinkonzert ist ein f\u00fcr mich faszinierendes Werk. Und als Fl\u00f6tistin w\u00fcrde ich ihn nat\u00fcrlich fragen, warum er kein Fl\u00f6tenkonzert geschrieben hat. Die Fl\u00f6te spielt zwar in <i>Pierrot lunaire<\/i> eine gro\u00dfe Rolle und kommt im Bl\u00e4serquintett vor, aber es k\u00f6nnte mehr sein an Bl\u00e4serkammermusik, und ein Solokonzert w\u00e4re nat\u00fcrlich auch sch\u00f6n. Ein weiteres faszinierendes Werk ist f\u00fcr mich <i>Das Buch der h\u00e4ngenden G\u00e4rten<\/i>. Gerade bei Sch\u00f6nberg muss man die St\u00fccke \u00f6fters h\u00f6ren und vor allem mehrmals bewusst im Konzert erleben.<\/p>\n<p><strong>Und welches Werk w\u00fcrden Sie jemandem empfehlen, der Sch\u00f6nberg bisher nicht kennt, was sollte man sich als Erstes anh\u00f6ren?<\/strong><\/p>\n<p><b>UA:<\/b> Auf jeden Fall <i>Verkl\u00e4rte Nacht<\/i>! Das ist harmonisch zug\u00e4nglicher. Und die <i>Kammersymphonie Nr.1 op. 9<\/i>, die war auch f\u00fcr Arnold Sch\u00f6nberg ein wirklicher Wendepunkt in seinem Kompositionsstil, bei dem diese sukzessive \u201eEmanzipation der Dissonanz\u201c schon deutlich wird. Also das w\u00e4ren so die beiden \u201eEinsteiger_innenwerke\u201c.<\/p>\n<p><strong>Sch\u00f6nberg ist ja nicht nur als Komponist bekannt, er hat in vielen Kunst- und Lebensbereichen Bedeutendes geschaffen.<\/strong><\/p>\n<p><b>UA: <\/b>Ja, das ist sicherlich eine weitere Faszination, die von ihm ausgeht, dieser unglaublich gro\u00dfe und wache Geist. Dass er eben nicht nur Komponist war, sondern Maler, Lehrer, Erfinder, Theoretiker und vieles mehr. Man hat das Gef\u00fchl, wenn er nicht komponiert hat, musste er gleich etwas anderes machen, zum Beispiel einen Umsteigeplan f\u00fcr die Berliner \u00f6ffentlichen Linien erfinden. Oder ein Schachspiel oder ein Reise-Roulette, das sich im Archiv des Arnold Sch\u00f6nberg Center befindet. Es ist diese Kreativit\u00e4t, die st\u00e4ndig da war. Seine Tochter Nuria Sch\u00f6nberg Nono erz\u00e4hlt die Geschichte, dass es au\u00dfer dem Arbeitszimmer einen Raum gab, in dem alle technischen Erfindungen standen. Das w\u00e4re spannend zu sehen, wie sich Arnold Sch\u00f6nberg in der heutigen Welt f\u00fchlen w\u00fcrde. Er w\u00e4re sicherlich allen neuen Medien und Techniken gegen\u00fcber aufgeschlossen. Das passt zu einem unserer H\u00f6hepunkte im Jahr 2024, der Pr\u00e4sentation des Virtual Reality-Game zu Sch\u00f6nbergs <i>Erwartung<\/i> vom Staatstheater Augsburg, die im Februar bei uns stattgefunden hat. Die h\u00e4tte Sch\u00f6nberg unglaublich gut gefallen. Bei den meisten Konzerten im Arnold Sch\u00f6nberg Center werden neben Werken von Arnold Sch\u00f6nberg auch Verbindungen zu anderen Kompositionen hergestellt. Sei es jetzt im R\u00fcckblick, also in Kombination mit der Wiener Klassik oder mit Werken von Sch\u00f6nbergs anderen Vorbildern wie Johannes Brahms oder Gustav Mahler, oder \u2013 wie vermehrt auch im Jubil\u00e4umsjahr 2024 \u2013 in die Zukunft gewandt. Wie beziehen sich Komponist_innen von heute auf Sch\u00f6nberg? Wir freuen uns ganz besonders, dass es hierzu in Kooperation mit der mdw das Komponistinnenportr\u00e4t mit Olga Neuwirth geben wird. Also dass eben die Musik, die heute komponiert wird, auch im Arnold Sch\u00f6nberg Center ein Zuhause hat.<\/p>\n<p><strong><a>Weiterf\u00fchrende Informationen<\/a><\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.schoenberg.at\">Arnold Sch\u00f6nberg Center<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.schoenberg150.at\">Sch\u00f6nberg 150<\/a><\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>2024 wird 150. Geburtstag gefeiert: Zahlreiche Veranstaltungen w\u00fcrdigen Arnold Sch\u00f6nberg, Universalk\u00fcnstler und Wegbereiter der musikalischen Moderne, in seinem Jubil\u00e4umsjahr. Ihr einj\u00e4hriges Jubil\u00e4um begeht Ulrike Anton als Direktorin des Arnold Sch\u00f6nberg Center Wien. Sie sind seit M\u00e4rz 2023 Direktorin des Arnold Sch\u00f6nberg Center, wie f\u00e4llt Ihr Res\u00fcmee \u00fcber Ihre bisherige Amtszeit aus? 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