{"id":9661,"date":"2024-02-26T20:09:04","date_gmt":"2024-02-26T19:09:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=9661"},"modified":"2024-03-12T14:43:08","modified_gmt":"2024-03-12T13:43:08","slug":"musikphysiologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2024\/02\/26\/musikphysiologie\/","title":{"rendered":"Universit\u00e4tslehrgang Musikphysiologie"},"content":{"rendered":"<h1>Wie mdw-Lehrende ihre Unterrichtskompetenzen erweitern<\/h1>\n<p>Seit Beginn des Universit\u00e4tslehrgangs Musikphysiologie vor sieben Jahren haben von insgesamt 66 Absolvent_innen auch 12 Lehrende der mdw den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen. Ziel des Lehrgangs ist es, dass bei den Musikp\u00e4dagog_innen \u2013 sei es auf der Uni oder in den Musikschulen \u2013 ein Bewusstsein f\u00fcr ein gesundes Musizieren geschaffen werden kann, denn dann besteht die Chance, nicht nur spielbedingte Probleme erst gar nicht aufkommen zu lassen, sondern auch die Leistung am Instrument zu erh\u00f6hen. Wichtig ist zu betonen, dass dabei aus Musiker_innen und Musikp\u00e4dagog_innen keine Therapeut_innen werden, die Diagnosen stellen, Gesundheitsberatung abgeben oder Krankheiten behandeln k\u00f6nnen. Der Lehrgang, der an der mdw von Alexandra T\u00fcrk-Espitalier geleitet wird, bewegt sich im Bereich der Prim\u00e4rpr\u00e4vention und die Teilnehmer_innen lernen, k\u00f6rperliche und mentale \u00dcbungen mit gesunden Sch\u00fcler_innen im Instrumentalunterricht anzuwenden. Alles andere w\u00e4re unseri\u00f6s. Einen Einblick, welchen Einfluss der Lehrgang auf ihr t\u00e4gliches Unterrichten hat, wie sich ihr Blick auf Studierende ver\u00e4ndert hat und wie Studierende selbst auf neue Unterrichtsinhalte reagieren, geben im Folgenden Lehrende, die das Weiterbildungsangebot genutzt haben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9769\" aria-describedby=\"caption-attachment-9769\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9769 size-large\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image1-7-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image1-7-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image1-7-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image1-7-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image1-7-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image1-7-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image1-7-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9769\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Lev Sinaiski<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eDurch die Vielseitigkeit der F\u00e4cher, die im Lehrgang angeboten werden, konnte ich viele Kompetenzen hinzugewinnen und schon bestehende anreichern, was mich als Unterrichtende kompetenter und auch lockerer auftreten l\u00e4sst\u201c, fasst Veronika Morscher ihre Erfahrung zusammen. Die S\u00e4ngerin ist inzwischen selbst als Lehrende in der Abteilung Musikphysiologie t\u00e4tig und unterrichtet die F\u00e4cher Konzentrationspraxis, Atem- und Bewegungsarbeit, Auftrittscoaching und Yoga. Ausgebildete Yoga-Lehrerin war Morscher bereits zuvor, aber der Lehrgang hat ihr erm\u00f6glicht, die Schnittstelle zwischen Musik, K\u00f6rper und Geist noch besser zu verstehen. Das Erkennen und Begreifen k\u00f6rperlicher, emotionaler und musikalischer Zusammenh\u00e4nge ist ein zentraler Punkt des Lehrgangs. Dieses Wissen k\u00f6nnen Absolvent_innen f\u00fcr das eigene \u00dcben, Konzertieren und Unterrichten anwenden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9770\" aria-describedby=\"caption-attachment-9770\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9770 size-medium\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image2-1-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image2-1-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image2-1-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image2-1-768x1151.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image2-1-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image2-1-1366x2048.jpg 1366w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image2-1-850x1274.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image2-1.jpg 1423w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9770\" class=\"wp-caption-text\">Wally Hase vom Leonard-Bernstein-Institut l\u00e4sst ihr gelerntes Wissen \u00fcber Anatomie und Haltung sofort in den Fl\u00f6tenunterricht einflie\u00dfen. \u00a9 Alexandra T\u00fcrk-Espitalier<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die sofortige Anwendbarkeit der Lehrinhalte im Instrumentalunterricht ist etwas, das auch Trompeter Jakob Gollien am Lehrgang sch\u00e4tzt. Als Lehrender am Franz Schubert Institut f\u00fcr Blas- und Schlaginstrumente in der Musikp\u00e4dagogik wei\u00df er aber auch, dass die Reaktionen der Studierenden auf musikphysiologische Inhalte oft ganz unterschiedlich sind, je nachdem, wie offen und bereit jemand f\u00fcr andere und neue Zug\u00e4nge ist. \u201eWarum soll ich die \u00dcbung machen, wenn mir noch nichts weh tut?\u201c. \u201eWozu soll ich mich vor dem \u00dcben k\u00f6rperlich aufw\u00e4rmen?\u201c Typische Fragen, die auch sein Institutskollege Thomas Lachtner gut kennt. Beide haben aber durch den Lehrgang nun gen\u00fcgend qualifizierte Antworten und Argumente, um den Studierenden den Sinn klar zu vermitteln. \u201eManche sind einfach noch gar nicht mit Musikphysiologie in Ber\u00fchrung gekommen, haben keine oder nur wenig Erfahrung mit K\u00f6rperbewusstsein und Selbstreflexion und sind eher zaghaft beim Erforschen neuer M\u00f6glichkeiten\u201c, sagt Lachtner. \u201eWenn sie aber den Nutzen einer \u00dcbung erkannt haben, beziehungsweise letztendlich auch den positiven Effekt erkennen und sp\u00fcren, ist alles gut\u201c, erg\u00e4nzt Gollien. Beide Lehrende achten seit dem Absolvieren des Lehrgangs noch genauer als fr\u00fcher auf die K\u00f6rperhaltung am Instrument und das \u00dcbeverhalten ihrer Studierenden im Trompetenunterricht und bringen pr\u00e4ventive Inhalte in ihre Lehrveranstaltungen <i>Didaktik und Lehrpraxis f\u00fcr Blechbl\u00e4ser_innen<\/i> sowie <i>Atemphysiologie f\u00fcr Holz- und Blechbl\u00e4ser_innen<\/i> ein.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9771\" aria-describedby=\"caption-attachment-9771\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9771 size-large\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image3-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image3-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image3-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image3-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image3-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image3-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/post-1_image3-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9771\" class=\"wp-caption-text\">\u201eMich hat der Lehrgang mit seiner gro\u00dfen inhaltlichen Vielfalt sehr inspiriert, im Unterricht den ganzen Menschen im Blick zu behalten\u201c, erkl\u00e4rt Barbara Sattler vom Ludwig van Beethoven Institut f\u00fcr Klavier in der Musikp\u00e4dagogik, \u00a9 Alexandra T\u00fcrk-Espitalier<\/figcaption><\/figure>\n<p>Neben den hier portr\u00e4tierten mdw-Lehrenden integrieren Absolvent_innen des Lehrgangs ihr erworbenes Wissen in \u00e4hnlicher Art und Weise in ihren Unterricht. Besonders erfreulich ist, dass die Vielfalt und Qualit\u00e4t der Lehre an der mdw durch den Universit\u00e4tslehrgang Musikphysiologie kontinuierlich gesteigert wird.","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie mdw-Lehrende ihre Unterrichtskompetenzen erweitern Seit Beginn des Universit\u00e4tslehrgangs Musikphysiologie vor sieben Jahren haben von insgesamt 66 Absolvent_innen auch 12 Lehrende der mdw den Lehrgang erfolgreich abgeschlossen. 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