{"id":938,"date":"2017-05-02T11:12:34","date_gmt":"2017-05-02T09:12:34","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=938"},"modified":"2020-03-10T10:35:16","modified_gmt":"2020-03-10T09:35:16","slug":"die-welt-steht-auf-kein-fall-mehr-lang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2017\/05\/02\/die-welt-steht-auf-kein-fall-mehr-lang\/","title":{"rendered":"Die Welt steht auf kein\u2019 Fall mehr lang\u2026"},"content":{"rendered":"<p><em>Fotogalerie: &#8222;In Wahrheit ist&#8217;s ne L\u00fcge&#8220; feiert am 17. Mai 2017 Premiere im Schlosstheater Sch\u00f6nbrunn.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Das Theaterlied hat Tradition. Nicht nur, aber ganz besonders in Wien, Nestroy sei Dank. Der Theaterbetrieb fordert heute immer st\u00e4rker singende SchauspielerInnen.<\/strong><\/p>\n<p>Entsprechend ist die musikalische Ausbildung am Max Reinhardt Seminar neben Rollenunterricht, Sprachgestaltung und K\u00f6rperunterricht die vierte S\u00e4ule der Schauspielausbildung. In sieben Semestern wird die Stimmbildung\/der Gesangsunterricht angeboten, was in enger Zusammenarbeit mit Sprech- und K\u00f6rperunterricht die Basis f\u00fcr die stimmliche Funktionalit\u00e4t und Vielseitigkeit der angehenden SchauspielerInnen schafft. Die k\u00fcnstlerisch-musikalische Ausbildung sieht im zweiten Ausbildungsjahr Liedinterpretation im Einzelunterricht vor, was im dritten Jahr in einen musikalisch-szenischen Abend m\u00fcndet.<\/p>\n<figure id=\"attachment_941\" aria-describedby=\"caption-attachment-941\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-941\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/probenarbeit_c_Simon_Scharinger.jpg\" alt=\"Probenarbeit\" width=\"800\" height=\"534\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/probenarbeit_c_Simon_Scharinger.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/probenarbeit_c_Simon_Scharinger-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/probenarbeit_c_Simon_Scharinger-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/probenarbeit_c_Simon_Scharinger-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-941\" class=\"wp-caption-text\">Probenarbeit am Max Reinhardt Seminar \u00a9Simon Scharinger<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Zentrum steht das Erarbeiten der F\u00e4higkeit, selbstst\u00e4ndig Lieder zu interpretieren. Daneben gibt es viele Inhalte, die Schauspielerin\/den Schauspieler f\u00e4cher\u00fcbergreifend bei ihrem\/ seinem Beruf unterst\u00fctzen k\u00f6nnen. Das soll anhand einer exemplarischen Lied-Erarbeitung gezeigt werden:<\/p>\n<figure id=\"attachment_942\" aria-describedby=\"caption-attachment-942\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-942\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/probenarbeit2_c_Simon_Scharinger.jpg\" alt=\"Probenarbeit\" width=\"400\" height=\"600\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/probenarbeit2_c_Simon_Scharinger.jpg 600w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/probenarbeit2_c_Simon_Scharinger-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-942\" class=\"wp-caption-text\">Probenarbeit am Max Reinhardt Seminar \u00a9Simon Scharinger<\/figcaption><\/figure>\n<p>Geschichtenerz\u00e4hlen ist unsere erste Aufgabe. Daher steht der Text am Anfang der Auseinandersetzung. Er wird wie im Rollenunterricht zerlegt, wieder zusammengesetzt, geknetet und durchgekaut, bis sein Inhalt sich beim Sprechen ganz nat\u00fcrlich entfaltet. Das ist ein intellektueller, aber auch ein assoziativer, intuitiver Prozess.<\/p>\n<p>Dann h\u00f6ren die Studierenden die Musik, h\u00f6ren ihre eigene Erz\u00e4hlung aus Stimmungen, Klangfarben, Spannungen, Rhythmen. Das steht oft scheinbar im Gegensatz zum Text, und im Zusammenf\u00fcgen von Sprache und Musik baut sich das Spannungsfeld auf, das diese Arbeit so besonders macht: Denn Musik und Text haben ihren eigenen Rhythmus, ihre eigene Melodie, und ringen darum, geh\u00f6rt zu werden. Gewinnt die Musik, tritt der Inhalt zugunsten des \u00fcberh\u00f6hten Ganzen zur\u00fcck. Sind Textrhythmus und -melodie h\u00f6rbar, wird die Erz\u00e4hlung geerdet und unmittelbar.<\/p>\n<p>Ein flie\u00dfendes Gleiten zwischen Text- und Melodierhythmus, zwischen Sprach- und Liedmelodie l\u00e4sst aus einem Musikst\u00fcck mit Inhalt eine durch Musik erh\u00f6hte Erz\u00e4hlung werden. Diese Umkehrung der Vorzeichen ist essenziell und erlaubt den SchauspielerInnen, eine Interpretation zu finden, die auf ihren Qualit\u00e4ten aufbaut, aber die unterschiedlichen musikalischen Begabungen in den Hintergrund r\u00fcckt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_943\" aria-describedby=\"caption-attachment-943\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-943\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/probenarbeit3_c_Simon_Scharinger.jpg\" alt=\"Probenarbeit\" width=\"800\" height=\"534\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/probenarbeit3_c_Simon_Scharinger.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/probenarbeit3_c_Simon_Scharinger-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/probenarbeit3_c_Simon_Scharinger-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/probenarbeit3_c_Simon_Scharinger-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-943\" class=\"wp-caption-text\">Probenarbeit am Max Reinhardt Seminar \u00a9Simon Scharinger<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das ist freilich oft auch der schwierigste Teil: Aus dem Liedrhythmus in den freien Prosarhythmus zu wechseln scheint manchmal wie der Versuch, mit dem Rennrad wieder aus den Stra\u00dfenbahnschienen herauszukommen, in die man versehentlich hineingeraten ist. Wenn man denn endlich den Rhythmus gefunden hat. Der ist ja oft ein Stiefkind. Rhythmische Souver\u00e4nit\u00e4t hei\u00dft: Den Beat in den K\u00f6rper aufnehmen und nicht mehr loslassen. Den Groove, die Impulsantwort des K\u00f6rpers auf einen Rhythmus, sp\u00fcren und nicht mehr loslassen. Und <em>dar\u00fcber<\/em> die rhythmischen Motive der Melodie, des Textes legen.<\/p>\n<p>Grundvoraussetzung ist das, was ich als das gr\u00f6\u00dfte Abenteuer dieser Arbeit empfinde: das Zuh\u00f6ren. Zuh\u00f6ren ist Kontrastprogramm zu der Welt, in der wir leben und die die Studierenden bestimmt: von einem Unterricht zum n\u00e4chsten hetzen, gestalten wollen, Pers\u00f6nlichkeit zeigen, weiterkommen\u2026<\/p>\n<figure id=\"attachment_948\" aria-describedby=\"caption-attachment-948\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-948\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/probenarbeit5_c_Simon_Scharinger.jpg\" alt=\"Probenarbeit\" width=\"800\" height=\"534\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/probenarbeit5_c_Simon_Scharinger.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/probenarbeit5_c_Simon_Scharinger-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/probenarbeit5_c_Simon_Scharinger-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/probenarbeit5_c_Simon_Scharinger-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-948\" class=\"wp-caption-text\">Probenarbeit am Max Reinhardt Seminar \u00a9Simon Scharinger<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wer zuh\u00f6rt, ist im Hier und Jetzt. Nicht eine Zehntelsekunde davor oder schon beim n\u00e4chsten Satz. H\u00f6ren hei\u00dft flie\u00dfen. Dieser Flow ist ungewohnt, instabil, bedeutet loslassen, springen, Kontrollverlust, Hingabe. Zuh\u00f6ren ist das Wichtigste.<\/p>\n<p>Als Zuh\u00f6rerInnen gehen wir auf die B\u00fchne, um etwas zu erleben. Wollen sie etwas vermitteln, schiebt sich die Absicht wie eine Glaswand zwischen sie und den Moment. Aber ist es nicht paradox, etwas erleben zu wollen, von dem man wei\u00df, dass es passiert, und weitgehend, wie es passiert?<\/p>\n<p>Musik ist hervorragend daf\u00fcr geeignet, sich in dem Paradox zu \u00fcben: Etwas \u2013 passiv \u2013 zu erleben, was man selber\u00a0\u2013 aktiv \u2013 tut, ohne dabei zur distanzierten Beobachterin\/zum distanzierten Beobachter zu werden. Weil das seelische, emotionale Erleben von Musik so stark und unmittelbar ist. Gestalten ist vorher. Auf der B\u00fchne ist erleben.\u00a0Trainiert wird das mit dem SaReGaMaPa der indischen Musik, das in den Grundelementen einfach zu begreifen ist und auf ganz besondere Weise das Ohr und das Gem\u00fct schult.<\/p>\n<figure id=\"attachment_945\" aria-describedby=\"caption-attachment-945\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-945\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Tod_im_Freibad.jpg\" alt=\"Tod im Freibad\" width=\"800\" height=\"534\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Tod_im_Freibad.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Tod_im_Freibad-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Tod_im_Freibad-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Tod_im_Freibad-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-945\" class=\"wp-caption-text\">Tod im Freibad, 2014 \u00a9Petra Gruber<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nat\u00fcrlich gibt es auch viele musikalische Aspekte zu kl\u00e4ren, Phrasierung, Atemb\u00f6gen, Dynamik. Aber zu diesem Zeitpunkt kl\u00e4rt sich vieles schon aus der bisher geleisteten Arbeit. Die Verkn\u00fcpfung mit der Person der Schauspielerin\/ des Schauspielers ist der n\u00e4chste Schritt. Um den ureigenen Blick der Studierdenden auf die Themen des Liedes klar\u00a0wahrnehmen zu k\u00f6nnen, kommen Entspannungs- und Imaginationstechniken angelehnt an autogenes Training und Focusing zum Einsatz. Hier findet man einen authentischen, direkten, pers\u00f6nlichen, vielleicht archetypischen Zugang, der seine Kraft aus ganz anderen Quellen speist als die Arbeit zuvor.<\/p>\n<p>Und dann beginnt die szenische Arbeit\u2026<\/p>\n<p>Im Fach <em>Musikalische Rollengestaltung<\/em> wird dieser Prozess zur Gruppenarbeit erweitert. Chorproben mit viel rhythmischer Trancearbeit erschaffen das \u201eviel mehr als seine Einzelteile\u201c des Theaters, das Ensemble, als Resonanzverst\u00e4rker des Sinns, der aus Kontextualisierung entsteht: Themen, die uns und unsere Zeit bewegen, bilden die N\u00e4hrl\u00f6sung, aus der Liedperformance und Szenen entstehen, auch wenn sie thematisch scheinbar nichts gemeinsam haben. Formal schaffen diese Themen Struktur und Reibung: Im letzten Jahr f\u00fchrten uns Fl\u00fcchtlingsstrom und r\u00fchrende Ordnungsversuche zum Thema Entropie, formal zum Wechselspiel von Chaos und Ordnung. Dieses Jahr wenden wir uns mit <em>In Wahrheit ist\u2019s ne L\u00fcge<\/em> der Unfassbarkeit von Information im Informationszeitalter zu. Aber all das tritt zur\u00fcck, wird Rahmen und Hintergrund f\u00fcr den Schauspieler und die Schauspielerin, die dann auf die B\u00fchne kommen und singen: \u201eDie Welt steht auf kein\u2019 Fall mehr lang, lang, lang, lang.\u201c<\/p>\n<ul>\n<li>Alle Infos zur aktuellen Produktion sowie die Auff\u00fchrungstermine finden Sie auf der <a href=\"https:\/\/maxreinhardtseminar.at\/theater-am-seminar\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Website des Max Reinhardt Seminars<\/a>.<\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fotogalerie: &#8222;In Wahrheit ist&#8217;s ne L\u00fcge&#8220; feiert am 17. Mai 2017 Premiere im Schlosstheater Sch\u00f6nbrunn. &nbsp; Das Theaterlied hat Tradition. Nicht nur, aber ganz besonders in Wien, Nestroy sei Dank. Der Theaterbetrieb fordert heute immer st\u00e4rker singende SchauspielerInnen. 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