{"id":919,"date":"2017-05-02T11:05:47","date_gmt":"2017-05-02T09:05:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=919"},"modified":"2017-12-11T15:02:22","modified_gmt":"2017-12-11T14:02:22","slug":"red-carpet-fuer-filmakademie-wien-65-jahre-film-ausbildung-in-oesterreich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2017\/05\/02\/red-carpet-fuer-filmakademie-wien-65-jahre-film-ausbildung-in-oesterreich\/","title":{"rendered":"Red Carpet f\u00fcr Filmakademie Wien. 65 Jahre Film-Aus\/Bildung in \u00d6sterreich"},"content":{"rendered":"<strong>Das Institut f\u00fcr Film und Fernsehen \u2013 Filmakademie Wien ist heute eine weltweit anerkannte k\u00fcnstlerisch-innovative (Aus-)Bildungsst\u00e4tte f\u00fcr Film- und Mediengestaltung an der mdw, orientiert an einer lebendigen Transdisziplinarit\u00e4t, theoretisch-reflexiven Auseinandersetzungen sowie kritischen Positionierungen im globalen Medienzeitalter.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_921\" aria-describedby=\"caption-attachment-921\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-921\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Mathias.jpg\" alt=\"Mathias\" width=\"800\" height=\"334\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Mathias.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Mathias-300x125.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Mathias-768x320.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Mathias-850x354.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-921\" class=\"wp-caption-text\">MATHIAS, Diagonale Preis Bester Kurzspielfilm 2017 \u00a9Filmstill aus MATHIAS<\/figcaption><\/figure>\n<p>Sie ist bis heute die einzige universit\u00e4re (Aus-)Bildungsst\u00e4tte des Landes f\u00fcr Filmschaffende und seit Beginn Talenteschmiede f\u00fcr international erfolgreiche FilmemacherInnen wie Peter Kubelka, Ferry Radax, Ulrich Seidl, Barbara Albert, Jessica Hausner, Michael Glawogger, Martin Gschlacht \u2013 um nur einige zu nennen. Die zurzeit an der Filmakademie Wien lehrenden ProfessorInnen \u2013 Michael Haneke, Wolfgang Murnberger, G\u00f6tz Spielmann, Thomas Benesch, Wolfgang Thaler, Danny Krausz, Michael Hudecek u. v. m. \u2013 sprechen ebenso f\u00fcr sich wie die vielen talentierten Studierenden, die jedes Jahr gro\u00dfe Anerkennung auf Filmfestivals und in der Filmbranche erlangen.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.filmakademie.wien\/de\/red-carpet-zum-jubilaeum\/\" target=\"_blank\">Programm von &#8222;65 Jahre Film-Aus\/Bildung in \u00d6sterreich&#8220;<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>Im aktuellen Studienjahr 2016\/17 feiert die f\u00fcr die \u00f6sterreichische Filmkultur so wichtige (Aus-)Bildungsinstitution ein Jubil\u00e4um: Die Filmakademie Wien wird 65 Jahre alt. Die Geschichte dieser Institution begann im Wintersemester 1951\/52 mit der Konzeption einer Klasse f\u00fcr Filmkunst durch den \u00f6sterreichischen Regisseur Walter Kolm-Velt\u00e9e. Am 26. Februar 1952 folgte die Er\u00f6ffnung des sogenannten Sonderlehrgangs f\u00fcr Filmkunst an der damaligen Akademie f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien. Es entstanden in den darauffolgenden Jahren einige Kulturfilme, bemerkenswerte experimentelle Filme sowie die ersten, die Filmgeschichte \u00d6sterreichs stark pr\u00e4genden, kurzen bis mittellangen Spielfilme.<\/p>\n<p>Der Sonderlehrgang f\u00fcr Filmkunst war zun\u00e4chst in den R\u00e4umen der damaligen Akademie f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien in der Lothringerstra\u00dfe 18 untergebracht, \u00fcbersiedelte mehrmals und bezog schlie\u00dflich 1968 ein Palais in der Metternichgasse 12, das heute der zentrale Ort des Instituts ist. Als im Jahr 1972 der ORF ein neues Geb\u00e4ude am K\u00fcniglberg in Betrieb nahm, wurden die Filmstudios in der Maxingstra\u00dfe 13a frei und die Filmakademie Wien benutze dort die Ateliers im 13. Bezirk, bis 2005 ein neues Filmstudio am Campus er\u00f6ffnet werden konnte. Im Zuge einer neuen Hochschulgesetzgebung wurden sp\u00e4ter f\u00fcnf Hauptf\u00e4cher eingerichtet und seit 2003 als Bakkalaureats- und Magisterstudienprogramme gef\u00fchrt. Zus\u00e4tzlich wurde ein Magisterstudium f\u00fcr Digital Art \u2013 Compositing eingerichtet. Im Jahr 2012 kam der Fachbereich Medien- und Filmwissenschaft hinzu. Im Rahmen dieses Fachbereichs wird derzeit das Forschungsprojekt <em>Metternichgasse 12. Eine Arch\u00e4ologie<\/em> durchgef\u00fchrt, das die institutionelle Entwicklung der Filmakademie Wien sowie das von Studierenden im Laufe ihrer Ausbildungszeit produzierte Filmschaffen untersucht (siehe Gespr\u00e4ch mit Kerstin Parth und Albert Meisl in diesem Heft).<\/p>\n<p>Zahlreiche Lehrende haben die Filmakademie Wien \u00fcber Jahrzehnte hindurch gepr\u00e4gt und wesentlich dazu beigetragen, dass die (Aus-)Bildung in Theorie und Praxis auf h\u00f6chstem Niveau durchgef\u00fchrt wurde. Geleitet wurde die f\u00fcr den \u00f6sterreichischen Autorenfilm bedeutende Institution u. a. von Ernst Haeussermann (1965\u20131971), Harald Zusanek (1971\u20131973), Robert Sch\u00f6fer (1973\u20131975), Hannelore G\u00f6tzinger (1993\u20131997), Wolfgang Gl\u00fcck (1997\u20132002), Peter Mayer (2002\u20132008), Peter Patzak (2008\u20132013) und seit 2014 von Claudia Walkensteiner-Preschl.<\/p>\n<p>Der langj\u00e4hrige Professor f\u00fcr Buch und Dramaturgie Walter Wippersberg schrieb in einem Zwischenbericht anl\u00e4sslich des 50. Geburtstags der Filmakademie Wien 2002: \u201eTatsache ist: Die Grenzen zwischen der Ausbildung und der beruflichen Praxis verschwimmen immer mehr \u2013 in diesem Sinne n\u00e4mlich, dass viele Studierende bereits w\u00e4hrend ihres Studiums ein durchaus professionelles Qualit\u00e4tsniveau erreichen. Und so gewinnen die Filme unserer Student(innen) Preise nicht nur bei Studentenfilmwettbewerben, sondern auch bei \u201arichtigen, erwachsenen\u2018 Festivals.\u201c<\/p>\n<p>Diese Tendenz ist nach wie vor g\u00fcltig: Die Filmakademie Wien ist sehr stolz auf die zahlreichen Erfolge der Studierenden, auf die enorme Anzahl an Festivalteilnahmen (j\u00e4hrlich nahezu 300), auf die zahlreichen Preise und Auszeichnungen (Diagonale, Max Oph\u00fcls Festival, Oscar-Nominierung f\u00fcr den besten Kurzfilm u. v. m). Au\u00dferdem wird die Filmakademie Wien seit inzwischen zwei Jahren von der renommierten US-amerikanischen Fachzeitschrift <em>Hollywood Reporter<\/em> als eine der 15 besten Filmschulen der Welt pr\u00e4miert.<\/p>\n<p>In diesem Sinne feiert die Filmakademie Wien im Jahre 2017 mit zahlreichen Aktivit\u00e4ten, Festen und Retrospektiven besonders freudig 65 Jahre und stellt sich weiterhin tatkr\u00e4ftig den Herausforderungen einer universit\u00e4ren (Aus-)Bildungsst\u00e4tte im k\u00fcnstlerisch-innovativen Medien- und Filmbereich.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.filmakademie.wien\/de\/red-carpet-zum-jubilaeum\/\" target=\"_blank\">Programm von &#8222;65 Jahre Film-Aus\/Bildung in \u00d6sterreich&#8220;<\/a><\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Institut f\u00fcr Film und Fernsehen \u2013 Filmakademie Wien ist heute eine weltweit anerkannte k\u00fcnstlerisch-innovative (Aus-)Bildungsst\u00e4tte f\u00fcr Film- und Mediengestaltung an der mdw, orientiert an einer lebendigen Transdisziplinarit\u00e4t, theoretisch-reflexiven Auseinandersetzungen sowie kritischen Positionierungen im globalen Medienzeitalter. 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