{"id":9106,"date":"2023-09-25T17:28:06","date_gmt":"2023-09-25T15:28:06","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=9106"},"modified":"2023-09-29T09:41:29","modified_gmt":"2023-09-29T07:41:29","slug":"gespraechsrunde-musikpaedagogik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2023\/09\/25\/gespraechsrunde-musikpaedagogik\/","title":{"rendered":"Gespr\u00e4chsrunde Musikp\u00e4dagogik"},"content":{"rendered":"<h5>Die Musikp\u00e4dagogik an der mdw beherbergt zahlreiche Studienrichtungen. Wie die Ausbildung zum Unterricht an Regel- und Musikschulen aufgestellt ist und welche Bedeutung die k\u00fcnstlerische Ausbildung dabei einnimmt, diskutieren Lehrende und Studierende der Fachbereiche Musikerziehung (ME) und Instrumental- und Gesangsp\u00e4dagogik (IGP).<\/h5>\n<figure id=\"attachment_9109\" aria-describedby=\"caption-attachment-9109\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9109 size-large\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image1-8-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image1-8-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image1-8-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image1-8-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image1-8-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image1-8-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image1-8-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9109\" class=\"wp-caption-text\">v. l. n. r.: Susanne Gradl, Franz-Josef Hauser, Simon Ralph Xaver, Elke Nagl, Johannes Marian, Amira El-Hamalawi, Eva Maria Neubauer\u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Musikp\u00e4dagogik an der mdw fu\u00dft auf drei S\u00e4ulen \u2013 der k\u00fcnstlerischen, p\u00e4dagogischen und wissenschaftlichen. Welche Bedeutung kommt dem jeweiligen Bereich zu und wie greifen sie ineinander?<\/p>\n<p><b>Elke Nagl (EN):<\/b> Grunds\u00e4tzlich sind alle drei S\u00e4ulen von gro\u00dfer Bedeutung. Das K\u00fcnstlerische steht mit dem P\u00e4dagogischen und Wissenschaftlichen in st\u00e4ndigem und kontinuierlichem Austausch. Jede_r Studierende kann dabei individuell einen eigenen Schwerpunkt setzen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9111\" aria-describedby=\"caption-attachment-9111\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9111 size-medium\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image3-2-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image3-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image3-2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image3-2-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image3-2-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image3-2-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image3-2-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9111\" class=\"wp-caption-text\">Amira El-Hamalawi \u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p><b>Amira El-Hamalawi (AEH):<\/b> Wir empfinden diese drei S\u00e4ulen als das Fundament der Musikpa\u0308dagogik. Dabei fokussieren wir uns in der t\u00e4glichen Arbeit im zentralen k\u00fcnstlerischen Fach oder in einem Seminar nicht nur auf jeweils einen Bereich, arbeiten ihn ab und gehen dann zum n\u00e4chsten weiter. Diese Bereiche vernetzen, erg\u00e4nzen und durchdringen einander \u2013 durch die Arbeit der Lehrenden, die diese Vernetzung leben und durch die Studierenden, die sich f\u00fcr alle Bereiche interessieren.<\/p>\n<p><b>Simon Ralph Xaver (SRX):<\/b> Als Lehramts-Studierende sind wir auch Wissenschaftler_innen. Wir lernen durch die Musikwissenschaft \u00fcber die Hintergr\u00fcnde \u2013 was passiert, wenn wir musizieren. Die P\u00e4dagogik ist f\u00fcr uns nat\u00fcrlich wichtig, weil es unser Ziel ist, Musik zu vermitteln. Etwa stellen wir uns die Frage, wie wir Kinder so ansprechen, dass sie die Musik f\u00fcr sich entdecken. Gleichzeitig ist die k\u00fcnstlerische Ausbildung sehr wichtig, denn wenn ich als S\u00e4nger mit meiner Klasse singe, merken die Kinder, ob ich mein Instrument beherrsche. Man kann ihnen dann diese Freude, die man selbst empfindet, besser vermitteln und weitergeben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9110\" aria-describedby=\"caption-attachment-9110\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-9110\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image2-5-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image2-5-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image2-5-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image2-5-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image2-5-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image2-5-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image2-5-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9110\" class=\"wp-caption-text\">Johannes Marian \u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p><b>Johannes Marian (JM):<\/b> Das Durchdringen der Bereiche macht das Studium im p\u00e4dagogischen Bereich aus. Deswegen ist es so wichtig, dass die Ausbildung von Kunstp\u00e4dagog_innen an einer Kunstuniversit\u00e4t stattfindet. Wir sorgen daf\u00fcr, dass die von uns ausgebildeten, zuk\u00fcnftigen Lehrenden, gerade was das K\u00fcnstlerische betrifft, auf eine vielf\u00e4ltige Art und Weise ausgebildet werden. Und ich glaube, dass die Musikp\u00e4dagogik zur k\u00fcnstlerischen Forschung, die aktuell stark in den Fokus ger\u00fcckt wird, bereits enorm viel beigetragen hat.<\/p>\n<p><b>AEH:<\/b> Studierende sitzen als k\u00fcnstlerische Identit\u00e4ten in p\u00e4dagogischen und wissenschaftlichen Seminaren. Aus dieser Perspektive wird das wissenschaftliche Arbeiten, egal ob es sich dabei um Musikgeschichte, Analyse oder Musikethnologie handelt, ob in p\u00e4dagogischen Teilbereichen oder in der allgemeinen P\u00e4dagogik, spannend und interessant.<\/p>\n<p><b>Eva Maria Neubauer (EMN):<\/b> Man kann sich als Studierender sehr gut die Verteilung dieser Bereiche einteilen und sich w\u00e4hrend des Studiums immer mehr in eine Sparte vertiefen. Wahlf\u00e4cher bieten die M\u00f6glichkeit, sich in verschiedene Richtungen weiterzubilden. In diesem Prozedere lernt man auch sich selbst kennen und was einen ausmacht. Was ich sehr bereichernd empfunden habe war, dass ich so viele Dinge gelernt habe, die nicht direkt mit meinem zentralen k\u00fcnstlerischen Fach verkn\u00fcpft sind und dass wir die M\u00f6glichkeit bekommen haben, uns auszuprobieren und andere Interessen zu entdecken.<\/p>\n<blockquote><p>F\u00fcr die gesellschaftliche Zielsetzung und das Wirken unserer Universit\u00e4t weit \u00fcber ihre Grenzen hinaus spielt die Musikp\u00e4dagogik an der mdw eine essenzielle Rolle.<\/p>\n<p>Johannes Marian, Senatsvorsitzender und Institutsleiter am Ludwig van Beethoven Institut f\u00fcr Klavier in der Musikp\u00e4dagogik<\/p><\/blockquote>\n<p>Und aus denen haben sich dann viele verschiedene Berufsfelder ergeben?<\/p>\n<p><b>EMN: <\/b>Genau, und viele Kombinationen. Denn in unserem Berufsfeld wird viel kombiniert, etwa eine Anstellung in der Musikschule, eigene Musikprojekte, manche studieren zus\u00e4tzlich Lehramt. Das ist sehr bereichernd, weil man sich \u00fcberall einbringen kann.<\/p>\n<p>Lehramt Musik, Instrumental- und Gesangsp\u00e4dagogik, Rhythmik, elementare Musikp\u00e4dagogik, Musikvermittlung \u2013 es gibt so viele Fachbereiche in der Musikp\u00e4dagogik. Wie k\u00f6nnen angehende Studierende hier eine Entscheidung treffen?<\/p>\n<p><b>JM:<\/b> Es ist unsere Verantwortung, \u00fcber die verschiedenen M\u00f6glichkeiten zu informieren. Wir veranstalten zum Beispiel im Herbst eine Festwoche der Musikp\u00e4dagogik, um die Breite unserer Arbeit an der mdw sowie nach au\u00dfen zu zeigen. Zudem erhalten Studieninteressierte in dieser Woche die M\u00f6glichkeit, in alle Bereiche und Institute der Musikp\u00e4dagogik hineinzuschnuppern.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9112\" aria-describedby=\"caption-attachment-9112\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9112 size-medium\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image4-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image4-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image4-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image4-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image4-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image4-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image4-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9112\" class=\"wp-caption-text\">Elke Nagl \u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p><b>EN:<\/b> Dar\u00fcber hinaus werden ganzj\u00e4hrig Informationstage und Tage der offenen T\u00fcr angeboten, wo wir ausf\u00fchrliches Informationsmaterial bereitstellen. Und man darf nicht vergessen, dass unsere Lehrenden in allen Studienrichtungen unterrichten und dabei beratend t\u00e4tig sind. Zudem sind wir sehr stark mit Regel- und Musikschulen vernetzt, wo Lehrende der mdw als Lehrpraxislehrende bzw. Mentor_innen t\u00e4tig sind und somit Schu\u0308ler_innen m\u00f6gliche Wege aufzeigen und sie dazu beraten.<\/p>\n<p><b>Franz-Josef Hauser (FJH):<\/b> Ich wei\u00df, dass die Entscheidung f\u00fcr eine bestimmte Studienrichtung oft schwerf\u00e4llt. Man hat beispielsweise die Matura absolviert und m\u00f6chte Musik studieren. Sich zu entscheiden, ob man mit ME die universit\u00e4re Ausbildung zur Musiklehrerin bzw. zum Musiklehrer an einer Regelschule machen soll oder mit IGP jene zur Musikschullehrerin oder zum Musikschullehrer, ist sicher nicht einfach. Hier sind auch die Lehrenden, die man aktuell hat, gefragt. In Kombination mit den Informationsveranstaltungen, die es an der mdw gibt, kann die Wahl einer bestimmten musikp\u00e4dagogischen Studienrichtung unterst\u00fctzt werden.<\/p>\n<blockquote><p>Die zuk\u00fcnftigen Lehrenden, die wir ausbilden und an die Schulen schicken, sind ger\u00fcstet \u2013 ausgehend von ihrem Instrument \u2013 spannende musikalische Inhalte anzubieten und vielf\u00e4ltige Zug\u00e4nge zur Kunst zu schaffen.<\/p>\n<p>Amira El-Hamalawi, Vorsitzende der Studienkommission Instrumental(Gesangs)p\u00e4dagogik, stv. Institutsleiterin am Antonio Salieri Institut f\u00fcr Gesang und Stimmforschung in der Musikp\u00e4dagogik<\/p><\/blockquote>\n<p>Das hei\u00dft, die Wahl eines musikp\u00e4dagogischen Berufs hat auch mit den Vorbildern im Unterricht zu tun?<\/p>\n<figure id=\"attachment_9117\" aria-describedby=\"caption-attachment-9117\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9117 size-medium\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image9-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image9-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image9-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image9-768x1151.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image9-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image9-1366x2048.jpg 1366w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image9-850x1274.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image9.jpg 1423w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9117\" class=\"wp-caption-text\">Franz-Josef Hauser \u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p><b>FJH:<\/b> Auf jeden Fall. Lehrende, die an den Regel- und Musikschulen unterrichten, erf\u00fcllen eine wichtige Rolle als Multiplikator_innen. Meinem Musiklehrer in Tirol ist es gelungen, in mir das Interesse, die Leidenschaft und die Freude f\u00fcr die Vermittlung von Musik zu wecken. Unsere Absolvent_innen wirken ebenso wieder als Multiplikator_innen in die Gesellschaft. Es ist wichtig, dass es diese Vorbilder gibt. Ohne die bewusste F\u00f6rderung meines Musiklehrers w\u00e4re vieles schwieriger gewesen.<\/p>\n<p>Das hei\u00dft, Lehrende gehen als K\u00fcnstler_innen in die Klasse und k\u00f6nnen so die Kunst weitertragen und die Kinder motivieren und inspirieren \u2026<\/p>\n<p><b>EN: <\/b>Das K\u00fcnstlerische steht in jedem Fall im Zentrum. Der Lehrende ist derjenige, der die Kunst in die Breite bringen kann, der sie nach au\u00dfen tr\u00e4gt. Und wenn dieser Lehrende wirklich exzellent k\u00fcnstlerisch ausgebildet ist, was uns ein wichtiges Anliegen ist, kann er seine Begeisterung und Leidenschaft in der Schule oder Musikschule weitergeben.<\/p>\n<p><b>JM:<\/b> Mit der k\u00fcnstlerischen Ausbildung erwirbt man als P\u00e4dagog_in ein gewisses Standing. Dabei ist es egal, dass man in der Schulklasse nie alles anwenden k\u00f6nnen wird. Darum geht es nicht, sondern um die Erfahrung, die Vielseitigkeit. Unser Kunstbegriff ist ein extrem weiter, es ist Platz f\u00fcr experimentelle Musik, Improvisation, die Besch\u00e4ftigung mit historischer Auff\u00fchrungspraxis und Popularmusik. Diese Offenheit und Vielfalt tragen besonders dazu bei, dass unsere Studierenden ein gro\u00dfes k\u00fcnstlerisches Selbstbewusstsein entwickeln k\u00f6nnen und das ist f\u00fcr den Beruf unglaublich wichtig. Dieses Vertrauen, das man in die eigene K\u00fcnstler_innen-Pers\u00f6nlichkeit hat.<\/p>\n<p><b>AEH:<\/b> Man empfindet sich nach der Ausbildung als Ku\u0308nstler_in und geht als Pa\u0308dagog_in mit dem entsprechenden Ru\u0308stzeug in den Unterricht. Die Sicherheit bzw. Selbstverst\u00e4ndlichkeit in eine Schulklasse zu gehen und zu sagen \u201eIch komme mit Kunst!\u201c, entsteht durch die p\u00e4dagogische Ausbildung.<\/p>\n<p><b>FJH:<\/b> Zwei Aspekte verbinden alle p\u00e4dagogischen Studienrichtungen: musikalische Vielseitigkeit und Vernetzung. Im Zentrum stehen die Besch\u00e4ftigung mit verschiedenen Genres und die Verbindung der musikalischen Disziplinen Interpretation, Improvisation, Komposition, Performance oder auch Arrangement. Die unterschiedlichen Inhalte miteinander zu vernetzen, ist dabei besonders wichtig. Und ich glaube, dass gerade in der Musikp\u00e4dagogik an der mdw Projekte realisiert werden, die sowohl f\u00e4cher-, als auch lehrveranstaltungs- und instituts\u00fcbergreifend sind und somit diese besondere und notwendige Form der Vernetzung bereits im Studium erm\u00f6glicht wird.<\/p>\n<blockquote><p>Alle 10- bis 14-J\u00e4hrigen erhalten in \u00d6sterreich verpflichtend Musikunterricht. Wenn wir es in diesem kurzen Zeitraum schaffen, das Feuer zu wecken, sie zu inspirieren und f\u00fcr Musik zu interessieren, haben wir einen gro\u00dfen Aufgabenbereich erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Elke Nagl, Studiendekanin fu\u0308r musikpa\u0308dagogische Studienrichtungen, Lehrende am Antonio Salieri Institut fu\u0308r Gesang und Stimmforschung in der Musikpa\u0308dagogik<\/p><\/blockquote>\n<p>Wie kann man sich die Vorbereitung auf das Unterrichten nun konkret vorstellen?<\/p>\n<figure id=\"attachment_9113\" aria-describedby=\"caption-attachment-9113\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9113 size-medium\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image5-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image5-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image5-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image5-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image5-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image5-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image5-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9113\" class=\"wp-caption-text\">Simon Ralph Xaver \u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p><b>SRX: <\/b>Im ME-Studium lernen wir, Musik f\u00fcr Kinder erleb- und sp\u00fcrbar zu machen, die mitunter keine Ber\u00fchrungspunkte mit Musik, vor allem klassischer Musik, haben. Es gibt hier zwei Settings, einmal den Unterricht innerhalb der Universit\u00e4t, wo wir die Fachdidaktik vermittelt bekommen und uns in einem gesch\u00fctzten Rahmen ausprobieren k\u00f6nnen und zweitens den Weg nach au\u00dfen, den Unterricht in der Schule, wo man das Gelernte ausprobieren kann. Wir haben sehr viel Praxisanteil an der mdw, das gibt es woanders kaum. Es ist ein gro\u00dfes Privileg. Wir werden dabei von unseren Lehrenden oder eigentlich Mentor_innen sehr gut betreut und auf diesem Weg in die Schule hinein begleitet.<\/p>\n<p><b>EN:<\/b> Studierende erhalten vier Semester Didaktik-Unterricht und werden w\u00e4hrend des gesamten Studiums durch Praxisphasen begleitet, sowohl im zentralen k\u00fcnstlerischen Fach als auch in den Didaktiken und den Lehrpraxen. Dadurch wird laufend reflektiert und Erlebtes mit den Lehrenden besprochen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_9115\" aria-describedby=\"caption-attachment-9115\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-9115 size-medium\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image7-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image7-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image7-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image7-768x1151.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image7-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image7-1366x2048.jpg 1366w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image7-850x1274.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/09\/post-1_image7.jpg 1423w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-9115\" class=\"wp-caption-text\">Eva Maria Neubauer \u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p><b>EMN:<\/b> Meine Erfahrung als IGP-Studentin ist, dass sich die Lehrpraxis-Lehrenden in der Unterrichtssequenz zur\u00fcckhalten, damit der Rahmen m\u00f6glichst authentisch ist. Ich konnte in der Lehrpraxis immer gut ausblenden, dass noch andere da sind und mich gut auf die Sch\u00fcler_innen konzentrieren. Seit M\u00e4rz unterrichte ich in einer Musikschule und habe nun den direkten Vergleich. Wichtig ist, dass man sich in der Lehrpraxis ausprobiert. Man muss seine eigene Pers\u00f6nlichkeit als P\u00e4dagog_in entwickeln. Dazu bekommt man das konstruktive Feedback der Lehrenden und auch der anderen Studierenden. Sowohl durch die Hospitation in Musikschulen als auch durch meinen eigenen Einzelunterricht im zentralen k\u00fcnstlerischen Fach konnte ich viel von meinen Lehrenden mitnehmen und lernen. Das Gelernte aus den didaktischen F\u00e4chern konnte ich sp\u00e4ter im eigenen Unterricht weiterentwickeln.<\/p>\n<p><b>AEH:<\/b> Die Erfahrungen, die Studienanfa\u0308nger_innen im p\u00e4dagogischen Bereich mitbringen, sind ganz unterschiedlich. Wir haben Studierende, die bereits p\u00e4dagogische Erfahrungen gesammelt haben und sich deshalb bewusst fu\u0308r IGP entschieden haben. Es gibt aber auch Studierende, die f\u00fchlen, dass sie (ihre) Kunst p\u00e4dagogisch umsetzen wollen und haben sich aus diesem Blickwinkel f\u00fcr ein p\u00e4dagogisches Studium entschieden \u2013 ohne erste Schritte im Unterrichten gemacht zu haben. F\u00fcr diese unterschiedlichen Studierenden bietet das Studium den Zugang zu Didaktik und Methodik. Lehrveranstaltungen wie etwa die Lehrpraxis stellen einen gesch\u00fctzten Rahmen dar, in dem ausprobiert werden darf. Es gibt Lehrpraxen, die sich mit bestimmten Fachbereichen besch\u00e4ftigen und andere, die bereits mit dem Berufsfeld verkn\u00fcpft sind. Im Masterstudium werden spezialisierte Formate angeboten, die sich etwa mit der Vorbereitung der Schu\u0308ler_innen auf Wettbewerbe oder Hearings auseinandersetzen.<\/p>\n<blockquote><p>Im Studium lernen wir, Musik f\u00fcr Kinder erleb- und sp\u00fcrbar zu machen, die mitunter keine Ber\u00fchrungspunkte mit Musik, vor allem klassischer Musik, haben.<\/p>\n<p>Simon Ralph Xaver, Studierender Lehramt Musik<\/p><\/blockquote>\n<p>Welchen Herausforderungen sieht sich die Musikp\u00e4dagogik gegen\u00fcbergestellt?<\/p>\n<p><b>JM: <\/b>Der Lehrendenmangel wird immer gr\u00f6\u00dfer, weil die Generation in Pension geht, die sehr viele Musiklehrer_innen gestellt hat. Das wird man bald sehr deutlich an den Regel- und Musikschulen sehen. Nicht nur Musikerzieher_innen sind gefragt, sondern auch Lehrende an Musikschulen. Dementsprechend wird die mdw, um diesen Auftrag erf\u00fcllen zu k\u00f6nnen, alles daransetzen m\u00fcssen, ausreichend qualifizierte Musikp\u00e4dagog_innen auszubilden.<\/p>\n<p><b>EN:<\/b> Wir arbeiten ganz intensiv mit der Bildungsdirektion, den jeweiligen Fachinspektor_innen, aber auch mit der KOMU, der Konferenz der \u00f6sterreichischen Musikschulwerke, zusammen. Wie aus den Medien bekannt, herrscht ein eklatanter Lehrendenmangel an unseren Schulen, auch im Fach Musikerziehung. Statistisch wurde au\u00dferdem prognostiziert, dass es auch bei IGP zu einem Lehrendenmangel kommen wird. Um den gesellschaftlichen Anspruch zu gen\u00fcgen, ist es daher dringend notwendig, die Musikpa\u0308dagogik zu st\u00e4rken und die Studierendenzahlen zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Ist nicht auch der Stellenwert des Musikunterrichts in der Gesellschaft ein Thema? Ich denke etwa daran, dass man sich in der Oberstufe zwischen Musik und anderen F\u00e4chern entscheiden muss \u2026<\/p>\n<p><b>AEH:<\/b> Wenn man nur an die AHS denkt, besitzen die Direktor_innen eine gro\u00dfe Autonomie, das hei\u00dft, sie k\u00f6nnen Einfluss auf die F\u00e4cher nehmen, die ihnen f\u00fcr das individuelle Schulprofil am Herzen liegen. Wichtig w\u00e4re, dass es in der gesamten Oberstufe sowohl ein bildnerisches, als auch ein musikalisches Angebot gibt. Da momentan h\u00e4nderingend nach Musikerzieher_innen gesucht wird, liegt aber der aktuelle Fokus darauf, ausreichend Studierende auszubilden.<\/p>\n<blockquote><p>Dadurch, dass sich die Arbeitswelt immer st\u00e4rker ver\u00e4ndert, m\u00fcssen wir in Zukunft die Schnittstelle zwischen musikp\u00e4dagogischem Berufsalltag und freiberuflichen T\u00e4tigkeitsfeldern noch st\u00e4rker beachten und diese auch curricular mitbedenken.<\/p>\n<p>Franz-Josef Hauser, Mitglied der Studienkommission Lehramtsstudium, Lehrender am Ludwig van Beethoven Institut f\u00fcr Klavier in der Musikp\u00e4dagogik<\/p><\/blockquote>\n<p>Welche neuen Entwicklungen kann man im Berufsfeld Musikerziehung beobachten?<\/p>\n<p><b>AEH:<\/b> Heute geht man nicht nach einem abgeschlossenen Studium in die Schule, sondern unterrichtet bereits w\u00e4hrend des Studiums. Man ist auch nicht mehr nur an einer einzigen Schule t\u00e4tig und bleibt dort bis zum Dienstende, sondern hat im Laufe des Berufslebens verschiedene p\u00e4dagogische Wirkungsst\u00e4tten. Musikerzieher_innen gehen in die AHS, NMS und sind in der Erwachsenenbildung ta\u0308tig. Instrumentalmusikerzieher_innen sind an einer Musikschule ta\u0308tig, kooperieren mit Volksschulen und entwickeln Konzepte fu\u0308r die Primarstufe. Es brauchen alle ihr eigenes pa\u0308dagogisches Profil, um der heutigen Berufswelt gerecht werden zu ko\u0308nnen und um das gesamte Berufsleben lang fu\u0308r die Musik brennen zu ko\u0308nnen \u2013 ohne auszupowern.<\/p>\n<blockquote><p>Ich kann mich heute im Unterricht gut selbst k\u00fcnstlerisch und p\u00e4dagogisch einbringen, weil es mir nicht nur vorgelebt wurde, sondern mir auch die Freiheit gegeben wurde, mich als P\u00e4dagogin zu entwickeln.<\/p>\n<p>Eva Maria Neubauer, Studierende Instrumental- und Gesangsp\u00e4dagogik<\/p><\/blockquote>\n<p><b>JM:<\/b> Neu ist auch, dass sich die Inhalte von Professuren \u00e4ndern. Etwa dahingehend, dass sie Kunst und spezielle Fachdidaktik des jeweiligen Instruments miteinander verbinden. Wie bei meinem Kollegen Franz-Josef Hauser, der unser erster Professor f\u00fcr Klavier und Klavierpraktikum ist und sowohl das klassische Klavierspielen als auch das praktische Einsetzen des Klaviers in den Unterricht in einem Fach verbindet. Das sind neue Entwicklungen, die sowohl F\u00e4cher als auch Disziplinen erweitern.<\/p>\n<p><b>FJH: <\/b>Dadurch, dass sich die Arbeitswelt immer st\u00e4rker ver\u00e4ndert, m\u00fcssen wir in Zukunft die Schnittstelle zwischen musikp\u00e4dagogischem Berufsalltag und freiberuflichen T\u00e4tigkeitsfeldern noch st\u00e4rker beachten und diese auch curricular mitbedenken. Unsere Absolvent_innen werden so ausgebildet, dass sie zu professionellstem k\u00fcnstlerischen, p\u00e4dagogischen und wissenschaftlichen Denken und Handeln bef\u00e4higt sind. Ihnen stehen nach dem Studium alle T\u00fcren offen und das ist gerade bei einem eklatanten Lehrendenmangel Fluch und Segen zugleich.<\/p>\n<p><b>EN:<\/b> Mo\u0308glicherweise ist das auch eine Chance, um ausreichend qualifizierte und motivierte Musiklehrende an Schulen zu behalten. Vielleicht ist es notwendig, den Lehrenden zuzugestehen, keine volle Lehrverpflichtung mit sechs bis acht Unterrichtsstunden t\u00e4glich haben zu m\u00fcssen, sondern daneben auch k\u00fcnstlerisch aktiv sein zu ko\u0308nnen. \u2013 Und sich dann aber mit vollem Elan und Begeisterung dem Unterricht zu widmen.<\/p>\n<p><strong>Veranstaltungstipp:<\/strong><br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/veranstaltung\/?v=2892761&amp;g=57257\">Festwoche der Musikp\u00e4dagogik<\/a><br \/>\n13.\u2009\u2013\u200918. November 2023<\/p>\n<div id=\"gtx-trans\">\n<div class=\"gtx-trans-icon\"><\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Musikp\u00e4dagogik an der mdw beherbergt zahlreiche Studienrichtungen. 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