{"id":897,"date":"2017-05-02T11:04:03","date_gmt":"2017-05-02T09:04:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=897"},"modified":"2017-05-08T15:31:52","modified_gmt":"2017-05-08T13:31:52","slug":"wider-dem-vergessen-einer-generation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2017\/05\/02\/wider-dem-vergessen-einer-generation\/","title":{"rendered":"Wider das Vergessen einer Generation"},"content":{"rendered":"<strong>Als Verein begann <em>exil.arte<\/em> vor zehn Jahren mit der Erfassung und Bearbeitung von Nachl\u00e4ssen emigrierter j\u00fcdischer Musikschaffender. Als Zentrum ist man nun in den Universit\u00e4tsbetrieb integriert und will kommende Generationen f\u00fcr dieses kulturelle Erbe begeistern.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_901\" aria-describedby=\"caption-attachment-901\" style=\"width: 400px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-901\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Hans_Gal.jpg\" alt=\"Hans Gal\" width=\"400\" height=\"529\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Hans_Gal.jpg 600w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Hans_Gal-227x300.jpg 227w\" sizes=\"auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-901\" class=\"wp-caption-text\">Hans G\u00e1l in Mainz, etwa<br \/> 1930 \u00a9Archiv, Eva Fox-G\u00e1l<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der geistige Aderlass, den der Nationalsozialismus zus\u00e4tzlich zu den Millionen Holocaust-Opfern zu verantworten hat, wird \u2013 so gilt es zu hoffen \u2013 in der Geschichte wohl einzigartig bleiben. Eine ganze Generation Kulturschaffender war ob ihrer Konfession oder ihrer dem Ideal der Nazis zuwiderlaufenden Auffassung verfemt, vertrieben oder auch ermordet worden. Jene, denen die Emigration gelang, hatten das Gl\u00fcck, dieses Regime und den Zweiten Weltkrieg nicht mit ihrem Leben bezahlen zu m\u00fcssen. Aber selbst diese Schicksale hatten ihren individuellen Preis.<\/p>\n<p>Abseits famili\u00e4rer Verluste geh\u00f6rte dazu etwa auch jener der k\u00fcnstlerischen Heimat. Er wog, ungeachtet der Tatsache, dass viele ihren Beruf, wenngleich unter v\u00f6llig anderen<br \/>\nBedingungen, in der Emigration weiter aus\u00fcbten. Denn es war mehr als eine Z\u00e4sur einst vielversprechender Karrieren, wie die Nachkriegsjahre unter Beweis stellen sollten. Im Falle Musikschaffender war die Endg\u00fcltigkeit des Exodus damals beispielhaft besiegelt worden.<\/p>\n<p>Ihre Werke wurden einfach aus Spielpl\u00e4nen verbannt, mal erachtete man sie als zu konventionell, dann wieder als zu\u00a0bedeutungslos. Dass man sich damit zeitgleich eines kulturellen Erbes beraubte, das ob seiner Vielfalt weit \u00fcber die geografischen Grenzen \u00d6sterreichs und Europas hinaus Anerkennung fand, k\u00fcmmerte den heimischen Kulturbetrieb wenig bis gar nicht. Dass man damit den Kulturbruch der NS-Zeit nicht \u00fcberwand, sondernd pflegte und die Zerst\u00f6rung kultureller Identit\u00e4t de facto fortsetzte, mag den Verantwortlichen nicht bewusst gewesen sein, \u00e4nderte allerdings nichts am Ergebnis.<\/p>\n<figure id=\"attachment_902\" aria-describedby=\"caption-attachment-902\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-902\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/erich_wolfgang_korngold.jpg\" alt=\"Erich Wolfgang Korngold\" width=\"800\" height=\"537\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/erich_wolfgang_korngold.jpg 800w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/erich_wolfgang_korngold-300x201.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/erich_wolfgang_korngold-768x516.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-902\" class=\"wp-caption-text\">Erich Wolfgang Korngold, ca. 1909 \u00a9The Korngold Estate<\/figcaption><\/figure>\n<figure id=\"attachment_904\" aria-describedby=\"caption-attachment-904\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-904\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/erich_wolfgang_korngold2.jpg\" alt=\"Erich Wolfgang Korngold\" width=\"300\" height=\"429\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/erich_wolfgang_korngold2.jpg 400w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/erich_wolfgang_korngold2-210x300.jpg 210w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-904\" class=\"wp-caption-text\">Erich Wolfgang Korngold \u00a9The Korngold Estate<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Aufarbeitung dieses Kapitels setzte hierzulande bedeutend sp\u00e4ter als in anderen Bereichen der Kunst ein und ist bis heute nicht abgeschlossen. Im Gegenteil, aus Sicht Gerold Grubers ist \u201edie Auseinandersetzung mit dem Verlust der Polystilistik der ersten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts und die im Idealfall damit einhergehende Rekonstruktion\u201c eine junge Disziplin. Als Musikwissenschaftler m\u00fcsse er sich sogar selbst Asche \u00fcber sein Haupt streuen. In all den Jahren der Forschung zu Arnold Sch\u00f6nberg hatte er andere Komponisten nie wahrgenommen. Ein Vers\u00e4umnis, dem er sich neben seiner Professur an der mdw als Leiter des Wissenschaftszentrums M. A. E. D. (Music Analysis and Exile Documentation Research Center) sowie als Gr\u00fcnder und Vorsitzender von <em>exil.arte<\/em> mittlerweile verschrieben hat.<\/p>\n<p>In Michael Haas, Direktor des Jewish Music Institute an der Universit\u00e4t London und erfahrener Plattenproduzent (Polygram, Sony, Universal Music), fand er einen profunden Mitstreiter (<em>exil.arte<\/em> Senior Researcher). Ende der 1980er Jahre war er als Produzent erstmals mit Vertretern dieser ins Exil vertriebenen Generation in Ber\u00fchrung gekommen. F\u00fcr Decca stellte er damals eine Liste jener Komponisten zusammen, die bis 1933 am h\u00e4ufigsten aufgef\u00fchrt worden waren. Darunter Alban Berg, Hans G\u00e1l, Ernst Toch oder Egon Wellesz, weiters Arnold Sch\u00f6nberg, Hanns Eisler, Ernst Krenek, Erich Korngold und Alexander Zemlinsky. Ihre Gemeinsamkeit: Sie alle stammten aus Wien oder hatten hier ihre Ausbildung absolviert.<\/p>\n<p>Der f\u00fcr Produzenten relevante Kernmarkt lag demnach in \u00d6sterreich. Theoretisch, denn praktisch war die Realit\u00e4t eine andere. Der ORF verweigerte eine Kooperation, Vertriebspartner wiederum eine \u00dcbernahme ins Sortiment, dazu beharrten Konzerts\u00e4le und Veranstalter auf eine Vorfinanzierung ohne Risiko. In den 1990er Jahren gelangten dann CD-Aufnahmen von Krenek, Schreker, Zemlinsky, Eisler oder Korngold \u00fcber Polygram in den Handel \u2013 \u00fcberall, mit Ausnahme von \u00d6sterreich, schildert Haas. Die Resonanz war enden wollend, letztlich auch dann noch, als er als Musik-Kurator des J\u00fcdischen Museums Wien (2002\u20132010) diese Komponisten auch \u00fcber Ausstellungen zu bespielen begann.<\/p>\n<figure id=\"attachment_905\" aria-describedby=\"caption-attachment-905\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-905 size-full\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Orchesterprobe.jpg\" alt=\"Orchesterprobe\" width=\"800\" height=\"534\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Orchesterprobe.jpg 800w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Orchesterprobe-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Orchesterprobe-768x513.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-905\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9Georg Vlaschits, Jonathan Vaughan<\/figcaption><\/figure>\n<p>F\u00fcr Gerold Gruber wurde 2006 im R\u00fcckblick zu einem Schl\u00fcsseljahr. Damals verk\u00fcndete der von der Kulturmanagerin Primavera Driessen Gruber gegr\u00fcndete <em>Orpheus Trust<\/em> das Ende seiner T\u00e4tigkeit. Zehn Jahre lang hatte man sich dort der systematischen Erforschung und Dokumentation des vertriebenen Musiklebens gewidmet. Am Ende scheiterte es offiziell am \u201eunzureichenden Interesse der \u00f6ffentlichen Hand\u201c und \u201ean zu geringer Finanzierung durch die Kulturpolitik\u201c. Die F\u00f6rderungen hatten sich zuletzt auf 73.000 (Stadt Wien) und 20.000 Euro (Bund) belaufen und sollen jedoch konnte in Summe nur ein Viertel des ben\u00f6tigten Budgets abgedeckt werden. Das \u00fcber die Jahre von der \u00f6ffentlichen Hand subventionierte Archiv des <em>Orpheus Trusts<\/em> wanderte schlie\u00dflich an die Akademie der K\u00fcnste nach Berlin ab.<\/p>\n<figure id=\"attachment_906\" aria-describedby=\"caption-attachment-906\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-906\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Gerold_Gruber_c_Julia_Wesely.jpg\" alt=\"Gerold Gruber\" width=\"300\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Gerold_Gruber_c_Julia_Wesely.jpg 400w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/Gerold_Gruber_c_Julia_Wesely-265x300.jpg 265w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-906\" class=\"wp-caption-text\">Gerold Gruber \u00a9Julia Wesely<\/figcaption><\/figure>\n<p>Um den Verbleib der Archivalien in \u00d6sterreich, insbesondere wichtiger K\u00fcnstlernachl\u00e4sse, k\u00e4mpfte Gerold Gruber vergeblich. Indes nahm sich die Europ\u00e4ische Plattform f\u00fcr vom Nationalsozialismus verfolgte Musik und der damals von ihm gegr\u00fcndete Verein <em>exil.arte<\/em> des wichtigen Themas an. Das damit verbundene Aufgabenspektrum umfasst nicht nur die Erfassung der weltweit in Archiven, Bibliotheken, Universit\u00e4ten und Privatsammlungen verstreuten Nachl\u00e4sse, sondern auch die Koordination und Organisation von k\u00fcnstlerischen und wissenschaftlichen Projekten und Veranstaltungen.<\/p>\n<p>Ein gewaltiges Unterfangen, best\u00e4tigt Gruber nach zehn Jahren, zumal \u201ewir als Schnittstelle f\u00fcr Rezeption, Erforschung und Bewahrung der Werke \u00f6sterreichischer Komponisten, Interpreten und Musikforscher fungieren\u201c, nicht nur, aber auch solchen, \u201edie im Dritten Reich als ,entartet\u2018 galten\u201c. Zu bew\u00e4ltigen sei derlei jedoch nur mit multidisziplin\u00e4rer und sparten\u00fcbergreifender Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<figure id=\"attachment_907\" aria-describedby=\"caption-attachment-907\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-907\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/walter_arlen.jpg\" alt=\"Walter Arlen\" width=\"300\" height=\"340\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/walter_arlen.jpg 400w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/walter_arlen-265x300.jpg 265w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-907\" class=\"wp-caption-text\">Walter Arlen \u00a9Marko Lipu\u0161<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Aufbau der \u00f6ffentlich \u00fcber die Website abrufbaren internationalen Datenbank k\u00fcnstlerischer Nachl\u00e4sse schreitet voran, zeitgleich w\u00e4chst dieser Bestand sukzessive. Manchmal eilt diesem umfassenden Rekonstruktionsprojekt auch der Zufall zu Hilfe: seien es auf Dachb\u00f6den aufgefundene mit Notenbl\u00e4ttern gef\u00fcllte Kartons oder auch in Form l\u00e4ngst zerst\u00f6rt gew\u00e4hnter Musikinstrumente. Wie im Falle des B\u00f6sendorfer-Fl\u00fcgels, einst im Besitz von Egon und Emmy Wellesz. Er sollte vergangenes Jahr in London versteigert werden und fand seinen Weg dann doch nach Wien.<\/p>\n<p>Das zehnj\u00e4hrige Gr\u00fcndungsjubil\u00e4um zelebrierte man nicht nur mit einer Konzertserie und anderen Veranstaltungen, sondern nunmehr als <em>exil.arte<\/em>-Zentrum mit dem Bezug der neuen Heimst\u00e4tte im Geb\u00e4ude der mdw. In den dortigen Ausstellungsr\u00e4umlichkeiten wird man ab 22. Mai 2017 Einblick in seine bisherige T\u00e4tigkeit gew\u00e4hren. Ein n\u00e4chster Schritt, um zuk\u00fcnftige Generationen von MusikerInnen und ForscherInnen f\u00fcr dieses Segment zu begeistern und KonzertveranstalterInnen sowie Verlage von seiner Relevanz zu \u00fcberzeugen.","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Verein begann exil.arte vor zehn Jahren mit der Erfassung und Bearbeitung von Nachl\u00e4ssen emigrierter j\u00fcdischer Musikschaffender. Als Zentrum ist man nun in den Universit\u00e4tsbetrieb integriert und will kommende Generationen f\u00fcr dieses kulturelle Erbe begeistern. 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