{"id":8785,"date":"2023-04-27T11:40:46","date_gmt":"2023-04-27T09:40:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=8785"},"modified":"2023-04-27T11:56:07","modified_gmt":"2023-04-27T09:56:07","slug":"alumnaimfokusursiwoegerer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2023\/04\/27\/alumnaimfokusursiwoegerer\/","title":{"rendered":"Alumna im Fokus\ufeff: Ursi W\u00f6gerer"},"content":{"rendered":"Die vielseitige Hip-Hopperin und mdw-Absolventin Ursi W\u00f6gerer aka Miss BunPun m\u00f6chte mit ihrer Musik Bewusstsein f\u00fcr Themen wie Queerness, Empowering und Body-Positivity bzw. -Neutrality schaffen. Mit ihrer aktuellen Single <i>Take Me As I Am<\/i> verbindet die vielseitige K\u00fcnstlerin erneut ernste Themen mit positiven Vibes.<\/p>\n<figure id=\"attachment_8789\" aria-describedby=\"caption-attachment-8789\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-8789\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/post-1_image2-6-1024x587.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"487\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/post-1_image2-6-1024x587.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/post-1_image2-6-300x172.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/post-1_image2-6-768x440.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/post-1_image2-6-1536x880.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/post-1_image2-6-384x220.jpg 384w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/post-1_image2-6-850x487.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/post-1_image2-6.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8789\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Tom Weilguny<\/figcaption><\/figure>\n<p>Ihre Texte sind queer-feministisch, anti-rassistisch und gesellschaftskritisch, ihre Musik eine Verbindung aus selbst produzierten Hip-Hop-Beats, R\u2018n\u2018B-Vocals und englischem Rap. Ursi W\u00f6gerer, fr\u00fcher bekannt als Misses U, verarbeitet mit ihrer Musik Themen, die sie selbst besch\u00e4ftigen und m\u00f6chte dadurch auch ihr Publikum auffordern, sich gegen Diskriminierung aufzulehnen. \u201eWir k\u00f6nnen als K\u00fcnstler_innen sehr viel Verantwortung \u00fcbernehmen und gute Messages \u00fcberbringen\u201c, wei\u00df die geb\u00fcrtige Linzerin. \u201eMan dr\u00fcckt schlie\u00dflich mit seiner Musik seine eigenen Gef\u00fchle aus, und wenn sich jemand damit identifizieren kann und dadurch best\u00e4rkt f\u00fchlt, ist das ein sch\u00f6nes Feedback.\u201c Der Hang zum Body-Shaming, die Kultur der Di\u00e4ten, aber auch die von Rassismus gepr\u00e4gte Gesellschaft sind nur ein Teil der Themen, mit denen sich Miss BunPun auseinandersetzt. Mit ihrer neuen Single <i>Take Me As I Am<\/i> m\u00f6chte sie daran erinnern, dass man sich nicht f\u00fcr andere \u00e4ndern muss, sondern akzeptiert werden soll, wie man ist. \u201eDie Menschen in unserem Umfeld nehmen uns so, wie wir sind, und wenn dem nicht so ist, sollten wir diesen Personen nicht zu viel unserer kostbaren Energie schenken.\u201c Unterst\u00fctzung erh\u00e4lt die vielseitige K\u00fcnstlerin sowohl von ihren Band-Kolleginnen des Beat Poetry Club, als auch von dem von ihr mitgegr\u00fcndeten Label Beatzarilla, das von und f\u00fcr FLINTA*-Musiker_innen und -Produzent_innen (*female, lesbian, inter, non-binary, trans, agender) produziert und verlegt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_8933\" aria-describedby=\"caption-attachment-8933\" style=\"width: 819px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-8933\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Miss-BunPun_photo-Tessa-Storch_2-819x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"819\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Miss-BunPun_photo-Tessa-Storch_2-819x1024.jpg 819w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Miss-BunPun_photo-Tessa-Storch_2-240x300.jpg 240w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Miss-BunPun_photo-Tessa-Storch_2-768x960.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Miss-BunPun_photo-Tessa-Storch_2-850x1063.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/Miss-BunPun_photo-Tessa-Storch_2.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 819px) 100vw, 819px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8933\" class=\"wp-caption-text\">Tessa Storch<\/figcaption><\/figure>\n<blockquote><p>Ich brauche die Abwechslung und die Vielfalt.<\/p><\/blockquote>\n<p>\u201eVor allem f\u00fcr Frauen und FLINTA-Personen gibt es nicht so viele Producer_innen. Deswegen m\u00f6chten wir Mut machen und zur Sichtbarkeit verhelfen.\u201c Die Idee, eine Plattform f\u00fcr Musiker_innen, Produzent_innen und FLINTA-fronted Bands sowie Solo-K\u00fcnstler_innen aufzubauen, stammt urspr\u00fcnglich von ihrer Band-Kollegin Nina Braith, die w\u00e4hrend eines Aufenthalts in New York mit K\u00fcnstler_innen-Kollektiven in Kontakt kam. Der Gedanke, sich gegenseitig bei Soloprojekten zu unterst\u00fctzen und zu best\u00e4rken, findet in der Band rasch Anklang. \u201eEin Label ist am Papier schnell gegr\u00fcndet, in Wahrheit geh\u00f6rt aber viel Arbeit dazu, um es auszubauen und andere K\u00fcnstler_innen unter Vertrag zu nehmen und zu produzieren. Wir haben aber mittlerweile ein gutes Team, das unter anderem nach F\u00f6rderungen Ausschau h\u00e4lt oder Veranstaltungen organisiert.\u201c Obwohl in ihrer Kindheit und Jugend klassisch ausgebildet, hat sich die engagierte Musikerin dem Hip-Hop verschrieben. \u201eZum Hip-Hop bin ich \u00fcber mein Hobby Streetdance gekommen. Ich habe gemerkt, dass mich die Popularmusik anspricht und ich sie mehr sp\u00fcre.\u201c<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Drop It Down Low - Miss BunPun x Vorsicht\" width=\"850\" height=\"478\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/AYRtDqKxRjg?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<blockquote><p>Mir ist es wichtig selbst zu produzieren, um meine eigenen Ideen und Vibes in die Musik miteinzubringen.<\/p><\/blockquote>\n<p>Das Rappen entdeckt sie erst vergleichsweise sp\u00e4t f\u00fcr sich. Ihre ersten Versuche startet sie mit ihrem Deb\u00fctalbum<i> I am Me<\/i> im Jahr 2018. Aktuell steht Ursi W\u00f6gerer als Soloartist Miss BunPun gerne gemeinsam mit Band-Kollegin Lilly Janoska aka RawCat auf der B\u00fchne. \u201eDie Zusammenarbeit funktioniert gut, weil wir uns optimal erg\u00e4nzen und schon lange gemeinsam auf der B\u00fchne stehen.\u201c An ihrer Solo-T\u00e4tigkeit sch\u00e4tzt die talentierte Rapperin die kompositorische Arbeit sowie das Produzieren von eigenen Beats. \u201eMeine eigene Musik zu produzieren ist mir wichtig. Beim Hip-Hop ist es oft so, dass Producer_innen die Beats machen und die oder der Soloartist den Text dazu schreibt und singt oder rappt. Wenn ich selbst produziere, kann ich meine eigenen Vibes in die Musik miteinbringen.\u201c Erste Erfahrungen im Producing sammelt Ursi W\u00f6gerer in ihrer Studienzeit an der mdw. \u201eLeider gab es damals kaum Angebote zu Producing. In meiner Klasse gab es aber ein paar Studienkolleginnen, die sich sehr daf\u00fcr interessiert haben, ihre eigene Musik zu produzieren. So hat unser Lehrender am ipop, Philipp Sageder, angeboten, einen Teil unserer Stunden zusammenzulegen und einen Production-Workshop zu machen. Wir haben an Aufgaben gearbeitet und uns gegenseitig inspiriert. Das war gro\u00dfartig. Der Rest hat sich dann mittels Learning by Doing ergeben.\u201c 2022 schlie\u00dft sie schlie\u00dflich ihr Masterstudium der Instrumental- und Gesangsp\u00e4dagogik an der mdw ab. Als ausgebildete Gesangsp\u00e4dagogin gilt ihre zweite Leidenschaft dem Unterrichten sowie der Musikvermittlung. Besonders die Arbeit mit Gruppen liegt ihr dabei am Herzen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_8787\" aria-describedby=\"caption-attachment-8787\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-8787\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/post-1_image0-16-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"478\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/post-1_image0-16-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/post-1_image0-16-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/post-1_image0-16-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/post-1_image0-16-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/post-1_image0-16-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/04\/post-1_image0-16-850x478.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8787\" class=\"wp-caption-text\">Mit der f\u00fcnfk\u00f6pfigen A-capella-Formation Beat Poetry Club steht Ursi W\u00f6gerer<br \/>aka Miss BunPun nicht nur auf der B\u00fchne, sondern gibt zudem Gesangs-Workshops<br \/>f\u00fcr Kinder, Jugendliche und Erwachsene. \u00a9 Beat Poetry Club<\/figcaption><\/figure>\n<blockquote><p>Vor allem von der queeren Szene bekommen wir viel positives Feedback, etwa dass wir sie best\u00e4rken. Aber es kommen auch Kommentare, die nicht so sch\u00f6n sind. Diese Themen polarisieren.<\/p><\/blockquote>\n<p>Mit ihrer A-capella-Band Beat Poetry Club gibt sie regelm\u00e4\u00dfig Workshops f\u00fcr Kinder, Jugendliche und Erwachsene und steht mit dem Musical <i>Das Plastikmonster<\/i> auf der B\u00fchne des Theater Akzent. Zudem zeichnete sie mit den Produktionen <i>Anne of Green Gables<\/i> und <i>Frau Zucker will die Weltherrschaft<\/i> bereits zwei Mal f\u00fcr die musikalische Leitung bzw. die musikalische Einstudierung von Theater-der-Jugend-Projekten verantwortlich. Heute freut sie sich auf ihre neue Aufgabe als Leiterin der V.O.I.C.E Girls Group, wo sie das Team des Vienna Pop &amp; Jazz Choir Experience mit ihren Erfahrungen im A-capella-Bereich, Rap sowie Chorleitung unterst\u00fctzt.","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die vielseitige Hip-Hopperin und mdw-Absolventin Ursi W\u00f6gerer aka Miss BunPun m\u00f6chte mit ihrer Musik Bewusstsein f\u00fcr Themen wie Queerness, Empowering und Body-Positivity bzw. -Neutrality schaffen. 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