{"id":8658,"date":"2023-03-08T15:44:49","date_gmt":"2023-03-08T14:44:49","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=8658"},"modified":"2023-03-08T16:10:04","modified_gmt":"2023-03-08T15:10:04","slug":"die-instrumentensammlung-der-oesterreichischen-nationalbank","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2023\/03\/08\/die-instrumentensammlung-der-oesterreichischen-nationalbank\/","title":{"rendered":"Die Instrumentensammlung der Oesterreichischen Nationalbank"},"content":{"rendered":"<h3>Vier hochwertige historische Streichinstrumente werden alle drei Jahre aus der <a href=\"https:\/\/www.oenb.at\/Ueber-Uns\/Kunst-und-Kultur\/sammlung-historischer-streichinstrumente.html\">Instrumentensammlung der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB)<\/a> an Studierende der \u00f6sterreichischen Musikuniversit\u00e4ten verliehen \u2013 zwei dieser Instrumente stehen seit November 2022 den mdw-Studierenden Teresa Wakolbinger und David Kessler zur Verf\u00fcgung.<\/h3>\n<figure id=\"attachment_8662\" aria-describedby=\"caption-attachment-8662\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-8662\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7405-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7405-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7405-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7405-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7405-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7405-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7405-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8662\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 OeNB<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eDie Violine von Antonio Gragnani (Livorno, 1779) der Oesterreichischen Nationalbank spielen zu d\u00fcrfen, ist eine gro\u00dfe Ehre f\u00fcr mich\u201c, freut sich Teresa Wakolbinger \u00fcber ihr neues Leihinstrument. Im Herbst 2022 wurden erneut vier herausragende Instrumente an Studierende der \u00f6sterreichischen Musikuniversit\u00e4ten vergeben \u2013 zwei davon an Studierende der mdw. Ein F\u00f6rderung, die f\u00fcr die Studierenden von unsch\u00e4tzbarem Wert ist. \u201eEine Violine von solch au\u00dferordentlicher Qualit\u00e4t zu spielen, ist nicht nur ein Ansporn zum \u00dcben und Proben, sondern auch essenziell bei Konzerten, Aufnahmen oder Probespielen\u201c, erkl\u00e4rt Teresa Wakolbinger.<\/p>\n<figure id=\"attachment_8660\" aria-describedby=\"caption-attachment-8660\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-8660\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7261-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7261-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7261-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7261-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7261-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7261-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7261-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8660\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 OeNB<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eZur Zeit ist es wichtiger denn je, auf sich aufmerksam zu machen und das gelingt nur, wenn man sich abhebt.\u201c Nachdem die neue Leihtr\u00e4gerin das Instrument erst eine Woche gespielt hatte, wurde sie bereits zum Kammermusik-Summit im K\u00fcnstlerhaus Boswil in der Schweiz eingeladen.<br \/>\n\u201eAls Notenbank der Republik \u00d6sterreich sieht es die OeNB als ihre Aufgabe, die \u00f6sterreichische Kulturlandschaft zu bereichern\u201c, erkl\u00e4rt Chiara Galbusera, Kuratorin der historischen Instrumentensammlung der Oesterreichischen Nationalbank, den Gedanken hinter der Instrumentensammlung.<\/p>\n<blockquote><p>Uns ist wichtig, dass die Instrumente nicht in den Tresoren liegen, sondern von Musiker_innen gespielt werden und in Konzerts\u00e4len auf der ganzen Welt erklingen.<\/p>\n<p>Chiara Galbusera, Kuratorin der historischen Instrumentensammlung der Oesterreichischen Nationalbank<\/p><\/blockquote>\n<p>Bereits seit dem Jahr 1989 sammelt die OeNB historische Streichinstrumente. Ausschlaggebend daf\u00fcr war die Wahl des Motivs der Pr\u00e4gung der ersten Goldm\u00fcnze \u2013 die Wiener Philharmoniker. Das Orchester machte die OeNB darauf aufmerksam, dass hochwertige historische Streichinstrumente aufgrund ihrer Preise f\u00fcr die Musiker_innen nicht mehr erschwinglich seien, woraufhin sich die Nationalbank kurzerhand zum Kauf der ersten Instrumente entschied. Seitdem umfasst die Sammlung 45 Instrumente, darunter neun Violinen von Antonio Stradivari, zwei Violinen von Giuseppe Guarneri del Ges\u00f9 sowie eine Violine des gro\u00dfen Tiroler Geigenbauers Jacob Stainer. Leihnehmer_innen sind herausragende Musiker_innen, etwa Konzertmeister_innen der Wiener Philharmoniker oder Wiener Symphoniker und seit etwa f\u00fcnf Jahren Studierende der \u00f6sterreichischen Musikuniversit\u00e4ten. \u201eMit der Erweiterung der F\u00f6rderschiene zugunsten junger, aufstrebender Talente zeigt die OeNB ihr Verantwortungsbewusstsein f\u00fcr eine lebendige Zukunft des \u00f6sterreichischen Streichernachwuchses\u201c, so Wolfgang Klos, Mitglied des Beratergremiums und Professor an der mdw. Die \u00f6sterreichischen Musikuniversit\u00e4ten w\u00e4hlen in einem strengen Verfahren Studierende aus, die damit die einmalige M\u00f6glichkeit erhalten, ihre Karriere mit Instrumenten zu starten, die f\u00fcr sie ansonsten nicht leistbar w\u00e4ren. Was solch ein hochwertiges Instrument f\u00fcr ihre Karriere bedeutet, wei\u00df Teresa Wakolbinger: \u201eF\u00fcr mich als Studentin ist es wichtig, mich am Markt zu etablieren und als K\u00fcnstlerin wahrgenommen zu werden. Dabei hilft es auf jeden Fall, ein Instrument der Nationalbank zu spielen, auch um zu diversen Meisterkursen und Festivals eingeladen zu werden.\u201c Die Besonderheit ihres Instruments liegt f\u00fcr die junge Studentin in ihrem Klang, den sie als au\u00dferordentlich warm und rund in den Tiefen beschreibt, verbunden mit einer immensen Brillanz in den H\u00f6hen. \u201eDer Unterschied zu meinen bisherigen Instrumenten ist, dass es viel weniger Einsatz braucht, um Klangfarben zu erzeugen. Deshalb ist der Reichtum an verschiedenen Farben viel gr\u00f6\u00dfer, das Vibrato bringt den gesamten Korpus zum Schwingen.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_8661\" aria-describedby=\"caption-attachment-8661\" style=\"width: 683px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-8661\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7365-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"683\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7365-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7365-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7365-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7365-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7365-1365x2048.jpg 1365w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7365-850x1275.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/FM2A7365-scaled.jpg 1706w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8661\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 OeNB<\/figcaption><\/figure>\n<p>Dass diese besonderen Instrumente in Konzerts\u00e4len erklingen und nicht nur in Vitrinen bewundert werden k\u00f6nnen, ist f\u00fcr die OeNB wesentlich und Teil des Konzepts. \u201eDie Instrumente werden an \u00f6sterreichische Musiker_innen verliehen, weil die Bedeutung dieser Instrumente nicht nur in ihrem materiellen, sondern auch in ihrem kulturellen Wert liegt. Den kann man nur erleben, wenn man die Musikinstrumente in einem Konzertsaal h\u00f6rt\u201c, so Chiara Galbusera. \u201eEs ist uns ein gro\u00dfes Privileg, die \u00f6sterreichische Kulturszene auf diese Art und Weise zu unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vier hochwertige historische Streichinstrumente werden alle drei Jahre aus der Instrumentensammlung der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) an Studierende der \u00f6sterreichischen Musikuniversit\u00e4ten verliehen \u2013 zwei dieser Instrumente stehen seit November 2022 den mdw-Studierenden Teresa Wakolbinger und David Kessler zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n","protected":false},"author":86,"featured_media":8662,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[1361,1360,1127],"class_list":["post-8658","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-report","tag-instrumentensammlung","tag-oenb","tag-webonly"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8658","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/86"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=8658"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8658\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":8668,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/8658\/revisions\/8668"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/8662"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=8658"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=8658"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=8658"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}