{"id":8225,"date":"2022-11-29T13:40:07","date_gmt":"2022-11-29T12:40:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=8225"},"modified":"2022-11-29T13:49:54","modified_gmt":"2022-11-29T12:49:54","slug":"wirkung-von-musik-auf-die-gesundheit-erleben-und-daraus-lernen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2022\/11\/29\/wirkung-von-musik-auf-die-gesundheit-erleben-und-daraus-lernen\/","title":{"rendered":"Wirkung von Musik auf die Gesundheit erleben \u2013 und daraus lernen"},"content":{"rendered":"<h5>St\u00e4rkung des Wohlbefindens, Ablenkung von Krankheit und Sorgen, Burnout-Pr\u00e4vention, Verminderung des Stress-Levels: Musik im Gesundheitsbereich hat vielfache Wirkungen. Die mdw ist durch ihre Lehrenden und Studierenden an diversen Musik- und Forschungsprojekten im Gesundheitsbereich beteiligt. Das <i>mdw-Magazin <\/i>beleuchtet drei dieser Projekte, in denen sich die gesundheitsf\u00f6rdernde Wirkung von Musik besonders entfaltet und emotionale Verbindungen zwischen den Beteiligten durch gemeinsames Musikerleben geschaffen und gest\u00e4rkt werden.<\/h5>\n<figure id=\"attachment_8230\" aria-describedby=\"caption-attachment-8230\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-8230\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image3-4-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image3-4-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image3-4-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image3-4-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image3-4-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image3-4-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image3-4-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8230\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Magdalena Bork<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im internationalen Forschungsprojekt ProMiMiC (Professional Excellence in Meaningful Music in Healthcare) wird an mehreren europ\u00e4ischen Standorten der Einsatz von personenzentrierter Musik in Krankenhausstationen in den Mittelpunkt gestellt. Das Vorl\u00e4uferprojekt MiMiC (Meaningful Music in Healthcare) wurde von 2015 bis 2017 in Groningen durchgef\u00fchrt und die Ergebnisse zeigten unter anderem, dass sich durch personenzentrierte Musik das Wohlbefinden der Patient_innen steigerte und sich f\u00fcr Krankenhauspersonal und die Musiker_innen M\u00f6glichkeiten zur professionellen Weiterentwicklung auftaten. Im Nachfolgeprojekt ProMiMiC werden je nach Projektstandort (Wien, Groningen, Den Haag, London) die Forschungen zum interprofessionellen Lernen vertieft, in Wien etwa das Lernen von Musiktherapeut_innen und Musiker_innen voneinander.<\/p>\n<p>\u201ePersonenzentrierte Musik bedeutet, dass Patient_innen und Krankenhauspersonal sich selbst in die Entstehung der Musik einbringen. Die Musiker_innen improvisieren musikalisch auf spontan ge\u00e4u\u00dferte Stimmungsbilder oder arrangieren eigens St\u00fccke. Die Patient_innen und das Personal empfinden das als \u00fcberaus pers\u00f6nliches Geschenk und die Musiker_innen lernen durch die Interaktion viel f\u00fcr ihre k\u00fcnstlerische Praxis,\u201c erkl\u00e4rt Magdalena Bork, wissenschaftliche Mitarbeiterin von ProMiMiC an der mdw. In Wien fanden die an mehreren Tagen hintereinander stattfindenden Musiksessions auf der Radioonkologie des AKH statt.<i> <\/i>Das Ensemble, bestehend aus zwei Instrumentalmusiker_innen und einer Musikertherapeutin, wird neben Magdalena Bork f\u00fcr die wissenschaftliche Dokumentation auch von der Koordinatorin Laura Bezold begleitet, die unter anderem den Kontakt zum Krankenhauspublikum herstellt. Anfangs sind manche Patient_innen und das Krankenhauspersonal durchaus skeptisch. Patient_innen f\u00fchlen sich durch ihre Krankheit in ihrem Erscheinungsbild oft nicht wohl genug, um fremde Menschen zu empfangen. Das Personal bef\u00fcrchtet, dass ihre Abl\u00e4ufe gest\u00f6rt werden k\u00f6nnten. Jedoch wurden diese \u00c4ngste bald abgebaut. \u201eDurch die Interaktion mit den Musiker_innen erlebt das Personal seine Patient_innen von einer neuen Seite. Das musikalische Angebot \u2013 es wird bewusst nicht als Musiktherapie bezeichnet \u2013 bringt etwas Leichtigkeit in den Stationsalltag und r\u00fcckt Themen wie Schmerzen, Medikamente, Organisationsprobleme und Tod f\u00fcr kurze Zeit etwas aus dem Blickfeld\u201c, sagt Thomas Stegemann, Leiter des Instituts f\u00fcr Musiktherapie und ProMiMiC-Projektleiter an der mdw.<\/p>\n<p>Das Ensemble greift einerseits auf bekanntes Repertoire zur\u00fcck, aber Kern des Projekts sind musikalische Improvisationen, die Stimmungen, Ideen und Eindr\u00fccke des Krankenhauspublikums als Ausgangspunkt haben. Das hat sogar w\u00e4hrend der coronabedingten Lockdowns funktioniert, wo ein Zutritt zu Krankenh\u00e4usern strengen Auflagen unterlag. Laura Bezold kam mit einem Tablet und einer Lautsprecheranlage zu den Menschen auf die Station und die Musiker_innen wurden live aus einem Saal der mdw zugeschaltet. Selbst \u00fcber die technische Barriere konnte die personenzentrierte Musik stattfinden und stie\u00df auf besondere Wertsch\u00e4tzung in einer Zeit, in der es kein oder kaum musikalische Angebote gab<i>. <\/i>Dass die hybride Form des Projekts gut gelang, zeigt Ideen f\u00fcr die Zukunft auf. \u201eAuf Stationen, wo die Hygienevorschriften und Zutrittsm\u00f6glichkeiten immer sehr streng sind, k\u00f6nnen musikalische Projekte \u00fcber diese technische M\u00f6glichkeit zu den Patient_innen vordringen,\u201c sagt Laura Bezold.<\/p>\n<figure id=\"attachment_8229\" aria-describedby=\"caption-attachment-8229\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-8229\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image2-7-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image2-7-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image2-7-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image2-7-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image2-7-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image2-7-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image2-7-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8229\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Magdalena Bork<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Lerneffekte f\u00fcr die Musiker_innen sind durch das au\u00dfergew\u00f6hliche Konzertsetting gro\u00df, da sie hautnah erleben, welche Emotionen ihre Musik ausl\u00f6sen kann. Die Musiker_innen sind auch darin gefordert, ihre Denkmuster zu hinterfragen. \u201eLeistungs- und Perfektionsdenken sind bei dieser musikalischen Praxis nicht zentral. Die Musiker_innen lernen dies hintanzustellen und sich ganz auf den Moment und die individuellen Bed\u00fcrfnisse ihres Publikums einzulassen\u201c, so Bork. Innerhalb des Ensembles sind die jeweiligen Perspektiven lehrreich: Der\/die Musiktherapeut_in lernt von den Instrumentalmusiker_innen, sich mit dem Instrument vor Publikum zu pr\u00e4sentieren und den Auftritt gemeinsam vorzubereiten, was in einer Therapieeinheit nicht \u00fcblich ist. Die Musiker_innen wiederum werden von den Therapeut_innen im achtsamen Umgang mit Patient_innen und Personal geschult und lernen, die Sessions zu moderieren.<\/p>\n<p>An der mdw wird ProMiMiC als Wahlfach f\u00fcr die Studierenden angeboten. Zentral ist, ein ansprechendes Lernsetting f\u00fcr Studierende zu schaffen und in weiterer Folge ein T\u00e4tigkeitsfeld f\u00fcr Musiker_innen im Gesundheitsbereich zu entwickeln. \u201eEin ausgepr\u00e4gtes soziales Gesp\u00fcr mit dem n\u00f6tigen Ma\u00df an Offenheit und Neugier sind f\u00fcr diesen T\u00e4tigkeitsbereich essenziell. Auch das k\u00f6nnen Studierende trainieren, genauso wie musikalische Exzellenz\u201c, betont Bork. Felix Vermeirsch, mdw-Studierender des Konzertfaches Violoncello, der an den ProMiMiC-Sessions mit Studierenden teilnahm, meint dazu: \u201eIn der heutigen Musikszene ist mir oft aufgefallen, dass wenig dar\u00fcber nachgedacht wird, wie das Publikum die Musik erlebt. Bei ProMiMiC sind die Kommunikation und Wahrnehmung des Publikums entscheidend. Ich habe enorm viel dar\u00fcber gelernt, wie die Br\u00fccke von Musiker_innen zu Zuh\u00f6renden bzw. Patient_innen geschlagen wird, was eine gro\u00dfe Bereicherung f\u00fcr mein zuk\u00fcnftiges Berufsleben ist.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_8227\" aria-describedby=\"caption-attachment-8227\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-8227\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image0-8-864x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"1007\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image0-8-864x1024.jpg 864w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image0-8-253x300.jpg 253w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image0-8-768x910.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image0-8-850x1007.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image0-8.jpg 923w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8227\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Magdalena Bork<\/figcaption><\/figure>\n<p>Welche Bereicherung durch Live-Musikprojekte das Personal in Krankenhaus- und Pflegestationen in seinem Berufsalltag erf\u00e4hrt, hat Krista de Wit in ihrer PhD-Arbeit untersucht. \u201eDie Musiker_innen spielen auch f\u00fcr das Personal, das dadurch f\u00fcr kurze Zeit in den Moment zur\u00fcckgeholt wird. Das bietet mentale Entlastung im \u00fcberaus hektischen Alltag und kann letztlich eine Rolle in der Burnout-Pr\u00e4vention spielen\u201c, so de Wit (<a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/index.php\/2022\/11\/29\/musikalische-fuersorge-die-rolle-der-musik-fuer-das-personal-im-gesundheitswesen\/\">siehe Interview<\/a>).<\/p>\n<p>Im-Moment-Sein ist auch ein zentraler Punkt in der neuen Konzertreihe des Musikvereins <i>Souvenir \u2013 Konzerte f\u00fcr Menschen mit und ohne Demenz<\/i>. An sechs Terminen in der aktuellen Saison bespielen zwei mdw-Klaviertrios den Brahms-Saal im Musikverein. Moderiert werden die Konzerte von der mdw-Lehrenden Veronika Mandl, die durch ihre T\u00e4tigkeit als CliniClown bereits Erfahrung im Umgang mit demenzbetroffenen Menschen hat. Jeder Konzerttermin steht unter einem Motto, zu dem passende St\u00fccke ausgew\u00e4hlt werden. Ziel ist es,<i> <\/i>Stimmungen, Erinnerungen und Gef\u00fchle der Menschen mit Demenz anzuregen. \u201eLiebe ist beispielsweise ein gro\u00dfes Thema bei \u00e4lteren Menschen \u2013 sei es die Erinnerung an die Jugendliebe oder die Liebe zu den Kindern. Die Musik dockt in verschiedenen Gehirnarealen gleichzeitig an, so kann vieles bei den demenzbetroffenen Menschen wachgerufen werden\u201c, erkl\u00e4rt Veronika Mandl. Die Konzertreihe ist aber nicht als therapeutisches, sondern als musikalisches Angebot zu verstehen. Ein Publikum mit gro\u00dfteils demenzbetroffenen Menschen unterscheidet sich in den Anforderungen und dem Ablauf zu anderen Konzerten. Die Musik kann spontane Reaktionen bei den demenzbetroffenen Besucher_innen ausl\u00f6sen: Sie singen mit, rufen hinaus oder haben das Bed\u00fcrfnis aufzustehen oder den Saal zu verlassen. Im Musikverein wird ein Rahmen geschaffen, damit dies ohne Probleme m\u00f6glich ist, etwa indem die Sitzreihen in gr\u00f6\u00dferen Abstand zueinanderstehen und das Saalpersonal auf die m\u00f6glichen Situationen vorbereitet wird. Vorbereitung ist auch f\u00fcr die mdw-Musiker_innen essenziell, daher wurden sie von der Caritas im Umgang mit Demenzbetroffenen geschult, um sich auf Unvorhergesehenes einlassen zu k\u00f6nnen. Gelingt dies, ergeben sich wichtige Lerneffekte, da \u00c4u\u00dferungen und Reaktionen aus dem Publikum die Improvisationskunst schulen. \u201eAus jedem Konzert werden die Beteiligten vor, auf und hinter der B\u00fchne begl\u00fcckt und beschenkt herausgehen\u201c, ist Mandl \u00fcberzeugt. \u201eDemenz betrifft viele Menschen und ist ein sehr schambesetztes Thema. In der Konzertreihe geht es nicht darum, was die Menschen mit Demenz nicht mehr k\u00f6nnen, das ist defizitorientiertes Denken, sondern nur darum, was da ist. Mit Musik k\u00f6nnen wir das erreichen\u201c, sagt Mandl. F\u00fcr die Angeh\u00f6rigen, die bewusst als Zielgruppe des Konzepts angesprochen werden, sind die Konzerte wunderbare Gelegenheiten in einem auf die Bed\u00fcrfnisse der demenzbetroffenen Menschen abgestimmten Rahmen etwas gemeinsam zu unternehmen und dabei nicht auf Unverst\u00e4ndnis von anderen zu sto\u00dfen, da in \u00fcblichen Konzertformaten ein stilles, lauschendes Publikum erwartet wird.<\/p>\n<figure id=\"attachment_8231\" aria-describedby=\"caption-attachment-8231\" style=\"width: 683px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-8231\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image4-2-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"683\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image4-2-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image4-2-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image4-2-768x1151.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image4-2-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image4-2-1366x2048.jpg 1366w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image4-2-850x1274.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/11\/post-1_image4-2.jpg 1423w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-8231\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Igor Ripak\/Musikverein Wien<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wenn das Publikum nicht mobil ist, kann und muss die Musik zu ihnen kommen. Die mdw bringt in einer Kooperation mit dem Wiener Gesundheitsverbund Musik direkt an die Betten der Patient_innen und an den Arbeitsplatz des Krankenhauspersonals in der Klinik Floridsdorf. Die Kooperation ist ein zentrales Anliegen der mdw im Rahmen der Entwicklung und Erschlie\u00dfung der K\u00fcnste mit dem Ziel des Hineinwirkens in die Gesellschaft durch Kunst. \u201eDer mdw ist es wichtig, dass junge K\u00fcnstler_innen ein Gesp\u00fcr daf\u00fcr entwickeln, f\u00fcr wen sie spielen und dass es dabei nicht nur um sie selbst geht, sondern vor allem um die Menschen, die ihnen zuh\u00f6ren. K\u00fcnstlerische Ausbildung auf Spitzenniveau und die Entwicklung eines sozialen Bewusstseins geh\u00f6ren an der mdw zusammen\u201c, sagt Johannes Meissl, Vizerektor f\u00fcr Internationales und Kunst. Das kommende Weihnachtsspecial mit einem Programm der Young Masters der mdw sowie die vergangenen Streamingkonzerte der Kooperation k\u00f6nnen in der mdwMediathek abgerufen werden.<\/p>\n<p><b>ProMiMiC-Pr\u00e4sentation<\/b> am 21.\u200a4.\u200a2023 an der mdw<br \/>\n<a href=\"http:\/\/mdw.ac.at\/promimic\/\">mdw.ac.at\/promimic\/<\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>St\u00e4rkung des Wohlbefindens, Ablenkung von Krankheit und Sorgen, Burnout-Pr\u00e4vention, Verminderung des Stress-Levels: Musik im Gesundheitsbereich hat vielfache Wirkungen. 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