{"id":7928,"date":"2022-09-29T09:38:58","date_gmt":"2022-09-29T07:38:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=7928"},"modified":"2022-09-29T09:39:34","modified_gmt":"2022-09-29T07:39:34","slug":"herta-kurt-blaukopf-award-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2022\/09\/29\/herta-kurt-blaukopf-award-2022\/","title":{"rendered":"Herta &#038; Kurt Blaukopf Award 2022"},"content":{"rendered":"Zum mittlerweile zweiten Mal wurde am 8. Juni 2022 der Herta &amp; Kurt Blaukopf Award f\u00fcr herausragende Dissertationen an der mdw verliehen. Vier exzellente Early-stage Researchers erhielten den mit jeweils 2.000 Euro dotierten Preis. Die mit dem Award ausgezeichneten Arbeiten zeigen ein breites Spektrum aktueller Forschung an der mdw und stellen einmal mehr die Qualit\u00e4t wissenschaftlicher Ergebnisse im Rahmen des Doktoratsstudiums unter Beweis.<\/p>\n<p><b>Krista de Wit<\/b> (Institut f\u00fcr musikp\u00e4dagogische Forschung, Musikdidaktik und Elementares Musizieren) erhielt den Award f\u00fcr ihre Dissertation zum Thema <i>Legacy. Participatory Music Practices with Elderly People as a Resource for the Well-being of Healthcare Professionals<\/i>. De Wit, die heute an der Hanze-Universit\u00e4t in Groningen in den Niederlanden im Bereich Musik und Gesundheitssystem forscht, pl\u00e4dierte in ihrer Videoansprache f\u00fcr die zentrale Rolle der Musik und von professionellen Musiker_innen f\u00fcr einen positiven gesellschaftlichen Wandel im Gesundheitswesen. Die Ehrung durch den Blaukopf Award best\u00e4rkt sie in ihrer Absicht, \u201eanteilnehmende Pflege\u201c (\u201ecompassionate healthcare\u201c) durch den Einsatz von Livemusik und gemeinsamem Musizieren weiterhin zu beforschen und voranzutreiben.<\/p>\n<p>Wie kann Musiktherapie einen Beitrag zur Reduktion sozialer Ungerechtigkeit leisten? <b>Julia Fent<\/b> (Institut f\u00fcr Musiktherapie sowie Institut f\u00fcr Kulturmanagement und Gender Studies) widmete sich dieser Frage in ihrer Dissertation <i>Diskriminierungskritische Perspektiven auf Musiktherapie und ihre Kontexte<\/i>. In ihrem Statement hielt sie fest, dass sie die mdw als eine Universit\u00e4t erlebe, in der das Bem\u00fchen um Antidiskriminierung keine l\u00e4stige Pflicht darstellt, sondern auf breiter Basis mitgetragen wird. Kritische Reflexion sei herausfordernd, aber unerl\u00e4sslich f\u00fcr das Streben der Musiktherapie, wirklich allen Personen, mit denen Musiktherapeut_innen in ihrer Praxis zusammenarbeiten, gerecht zu werden. Diesen eingeschlagenen wissenschaftlichen Weg setzt Julia Fent aktuell als wissenschaftliche Mitarbeiterin in zwei Forschungsprojekten an der mdw fort.<\/p>\n<p><b>Montserrat P\u00e0mies-Vil\u00e0<\/b> (Institut f\u00fcr musikalische Akustik \u2013 Wiener Klangstil) untersuchte in ihrer Dissertation <i>Expressive Performance on Single-reed Woodwind Instruments. An Experimental Characterisation of Articulatory Actions<\/i> den Einfluss von Spieler_innen auf das akustische Verhalten von Holzblasinstrumenten \u2013 im Speziellen Klarinette und Saxophon \u2013 und zog zum Vergleich auch eine \u201eartificial blowing machine\u201c f\u00fcr Experimente heran. Auch P\u00e0mies-Vil\u00e0, deren Forschung schon anderenorts ausgezeichnet wurde, setzt ihren Weg in der Wissenschaft fort und experimentiert aktuell mit von einem Roboterarm gespielten Saiteninstrumenten im Zuge ihrer Post-Doc-Stelle im Rahmen des Hertha-Firnberg-Programms des FWF an der mdw.<\/p>\n<p><b>Axel Petri-Preis<\/b> (Institut f\u00fcr musikp\u00e4dagogische Forschung, Musikdidaktik und Elementares Musizieren) stellte die Frage, wie sich Musiker_innen Wissen der Musikvermittlung aneignen. In seiner Dissertation <i>Musikvermittlung lernen. Eine Analyse von Lernwegen klassischer Musiker_innen<\/i>, die bereits als Publikation vorliegt, kommt er anhand der Betrachtung individueller Lernwege zu dem Schluss, dass im Bereich der Musikvermittlung Wissen zumeist in informellen Settings generiert wird, und entwirft darauf aufbauend didaktische Konzepte. Petri-Preis forscht und lehrt am IMP an der mdw.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7931\" aria-describedby=\"caption-attachment-7931\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-7931\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/post-1_image1-4-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/post-1_image1-4-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/post-1_image1-4-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/post-1_image1-4-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/post-1_image1-4-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/post-1_image1-4-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/post-1_image1-4-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7931\" class=\"wp-caption-text\">v. l. n. r.: Ulrike Sych, Montserrat P\u00e0mies-Vil\u00e0, Axel Petri-Preis &amp; Therese Kaufmann \u00a9 Daniel Willinger<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die feierliche Preisverleihung fand auch wieder in Anwesenheit der Nachkommen von Herta und Kurt Blaukopf, denen der Preis aufgrund ihrer innovativen und interdisziplin\u00e4ren Forschung gewidmet ist, statt. Nach einf\u00fchrenden Worten von Rektorin Ulrike Sych, der Leiterin der Stabsstelle Forschungsf\u00f6rderung, Therese Kaufmann, sowie des Studiendekans f\u00fcr wissenschaftliche Studien, Nikolaus Urbanek, und der Leiterin des Instituts f\u00fcr Musiksoziologie, Rosa Reitsamer, boten Sarah Chaker und Raphaela Viehb\u00f6ck (IMS) einen Einblick in ihre laufende Forschung zum Leben und Arbeiten des Ehepaares Blaukopf.<\/p>\n<p>Magdalena Hallste (Sopran) und Elitsa Desseva (Klavier) interpretierten den von Herta Blaukopf herausgegebenen Liederzyklus <i>Die stille Stadt<\/i> von Alma Mahler-Werfel. Ein weiterer musikalischer Akzent wurde vom Duo Stump-Linshalm mit <i>UISGE BEATHA [\u026f\u0283k\u02b2e \u2018b\u025bha] \u2013 A Guide to Flavours<\/i> f\u00fcr Kontrabassklarinette gesetzt.<\/p>\n<p>Auch wenn zwei der Preistr\u00e4ger_innen nur online dabei sein konnten, war die Verleihung, die gl\u00fccklicherweise wieder in Pr\u00e4senz stattfinden konnte, ein Highlight im wissenschaftlichen Kalender der mdw!<\/p>\n<p>Verleihung verpasst?<a href=\"http:\/\/mediathek.mdw.ac.at\/blaukopf-award2022\"> mediathek.mdw.ac.at\/blaukopf-award2022<\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum mittlerweile zweiten Mal wurde am 8. Juni 2022 der Herta &amp; Kurt Blaukopf Award f\u00fcr herausragende Dissertationen an der mdw verliehen. Vier exzellente Early-stage Researchers erhielten den mit jeweils 2.000 Euro dotierten Preis. 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