{"id":7226,"date":"2022-02-28T12:16:45","date_gmt":"2022-02-28T11:16:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=7226"},"modified":"2022-03-17T10:11:36","modified_gmt":"2022-03-17T09:11:36","slug":"von-der-main-stage-zur-main-stage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2022\/02\/28\/von-der-main-stage-zur-main-stage\/","title":{"rendered":"Von der Main Stage zur Main Stage"},"content":{"rendered":"<h1>Wenn Musiker_innen und Publikum eine Verbindung eingehen<\/h1>\n<h5>Konzertsaal: Videokonferenz<\/h5>\n<p>\u201eSpringt auf von eurem Konzertstuhl, zieht die Jacken aus und holt eure Tickets an der Abendkassa ab!\u201c Ich betrachte unter mir einen wackeligen K\u00fcchensessel, vor mir drei Seiten Zoom-Kacheln und \u00fcberlege angestrengt, wo in meiner Wohnung rot gepolsterte Samtm\u00f6bel zu finden sind. In welcher Konzertmentalit\u00e4t bin ich da gelandet?<\/p>\n<p>In einer neu gedachten. Hanne Pilgrim, Adri\u00e1n Artacho und das Team des k\u00fcnstlerischen Forschungsprojekts <i>Social d[ist]ancing<\/i> performen mit den Teilnehmer_innen des digitalen Symposiums <i>Rethinking Classical Music Practice<\/i> Gy\u00f6rgy Ligetis <i>Lux Aeterna<\/i> in einer Zoom-Sitzung. \u00dcber einen Ticketlink wurden alle zu einer aktiven Partitur geleitet, bei der jede_r f\u00fcr einen anderen Teil des St\u00fccks verantwortlich war. Das Ergebnis waren gemeinsame Minuten voller Musik und Stille zugleich \u2013 gelebte Community.<\/p>\n<p><i>Rethinking Classical Music<\/i> und <i>Doing Community<\/i> \u2013 zwei zentrale Bausteine der Veranstaltung <i>Rethinking Classical Music Practice. Audience and Community Engagement in Classical Concert Life<\/i>. Das Symposium, das von Axel Petri-Preis (mdw) und Constanze Wimmer (KUG) organisiert wurde, besch\u00e4ftigte sich drei Tage lang mit der Frage, wie man das klassische Musikleben im 21.\u00a0Jahrhundert neu denken kann und auch muss.<\/p>\n<p>Schaupl\u00e4tze dieses <i>Rethinkings<\/i> sind nicht nur die Musik, sondern auch die Art der Performance sowie der Kontakt zwischen Musiker_innen und Publikum. Wenn nach dem verbindenden Element zwischen Musizierenden und Zuh\u00f6renden gesucht wird, er\u00fcbrigt sich die Frage, ob man vom K\u00fcchentisch oder dem roten Samtsessel aus Musik erlebt. Viel wichtiger ist: Wie kann eine Verbindung zum Geh\u00f6rten hergestellt werden?<\/p>\n<h5>Bedeutsamkeit in alten und neuen R\u00e4umen<\/h5>\n<p>Das klassische Musikleben ist von wirkm\u00e4chtigen Ausschlussmechanismen gepr\u00e4gt. Deutlich sichtbar wird dies an der vergleichsweise geringen Zahl von Menschen, die Angebote von \u00f6ffentlich finanzierten Kulturinstitutionen in Anspruch nehmen. Diese, so Axel Petri-Preis, m\u00fcssten nicht zuletzt angesichts einer immer diverser werdenden sp\u00e4tmodernen Gesellschaft in einem transformativen Prozess ihre elit\u00e4re und hegemoniale Position \u00fcberwinden, um Musik durch Praktiken der Teilhabe und \u201eTeilgabe\u201c f\u00fcr alle bedeutsam zu machen. Der Weg zu einer solchen partizipativen Musikkultur f\u00fchre \u00fcber <i>audience engagement <\/i>und <i>community building<\/i>. Daf\u00fcr m\u00fcssen die Bed\u00fcrfnisse der Communitys viel st\u00e4rker als bisher in den Fokus r\u00fccken.<\/p>\n<p>Zwei Konzepte, die sich Inklusion, Partizipation und kulturelle Demokratie auf die Fahnen schreiben, sind Musikvermittlung und Community Music. In einer Philippika konturieren Alicia de B\u00e1nffy-Hall und Constanze Wimmer deren Grundlagen und Ziele und arbeiten Unterschiede und \u00dcberschneidungen heraus.<\/p>\n<p>Wo kann klassische Musik \u00fcber den Rand der B\u00fchne blicken und neu gedacht werden? Die Klarinettistin Barbara Neu siedelt ihre Konzertb\u00fchne f\u00fcr das zeitgen\u00f6ssische Werk <i>Stallt\u00e4nze<\/i> (Komposition: Petra Stump-Linshalm) in einem Stall an. In diesen Konzertsaal passt kein Podest, Barbara Neu ist auf derselben Ebene wie alle anderen im Raum. Umringt von bl\u00f6kenden Ziegen bewegt sie sich mit ihrem Instrument durch die Tiere. Hier wird neben der Musik etwas anderes bedeutsam: Wo spielen Musiker_innen? Wie bewegen sie sich durch den Raum? Sind sie auf Augenh\u00f6he mit dem Publikum? <i>Rethinking<\/i> von Konzertr\u00e4umen will nicht den Parkettboden im Musikverein zerst\u00f6ren, sondern ihm an anderen Orten einen zus\u00e4tzlichen Teppich ausrollen \u2013 und damit neue Aspekte der Teilhabe er\u00f6ffnen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7228\" aria-describedby=\"caption-attachment-7228\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-7228\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/post-1_image0-25-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"478\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/post-1_image0-25-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/post-1_image0-25-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/post-1_image0-25-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/post-1_image0-25-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/post-1_image0-25-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/post-1_image0-25-850x478.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7228\" class=\"wp-caption-text\">Barbara Neu, Stallt\u00e4nze \u00a9 zur Verf\u00fcgung gestellt<\/figcaption><\/figure>\n<h5>Verbindet euch unverzichtbar!<\/h5>\n<p><i>How do we come to matter?,<\/i> fragt Keynote-Speaker Doug Borwick und gibt die simple Antwort \u201eBy mattering\u201c. Der Schl\u00fcssel zu bedeutsamer Musik sei es, unverzichtbar zu sein. Und unverzichtbar ist die tiefe Verbindung mit einer Community, die der Auff\u00fchrung von Musik als gleichwertig angesehen wird. Doch wie wird man bedeutsam? Was schafft diese tiefe Verbindung zur Kunst, in diesem Fall klassischer Musik?<\/p>\n<p>Eine Inszenierung von <i>West Side Story<\/i> sei je nach Auff\u00fchrungsort anders relevant f\u00fcr Zuh\u00f6rer_innen aus unterschiedlichen Milieus. Die Kulturbranche m\u00fcsse demnach <i>community aware <\/i>sein. Dazu geh\u00f6ren genaue \u00dcberlegungen, welche Auff\u00fchrung wirkliche Bedeutung f\u00fcr welches Publikum hat. Auch Hannah Conway, k\u00fcnstlerische Leiterin von <i>Sound Voice<\/i>, spricht von der Notwendigkeit der Verbindung zwischen den Menschen im Publikum und jenen auf der B\u00fchne. Es brauche zwar nur Neugier, um mit Musik in Verbindung zu treten \u2013 doch f\u00fcr eine langfristige Verbindung reiche sie nicht aus. Im Vordergrund steht f\u00fcr sie eine Gleichheit der B\u00fchnen \u2013 und mit B\u00fchnen meint sie nicht nur die Main Stage, sondern auch den Publikumssaal, von dem aus jede_r partizipieren soll.<\/p>\n<h5>Das Wir im Plural, das Ich im Wir<\/h5>\n<p>Das gewichtige Potenzial von Communitys in der Musikvermittlung r\u00fcckt auch der Soziologe Simon G\u00fcntner in den Mittelpunkt. Starke Gemeinschaften sorgen f\u00fcr stabile Gesellschaften. Fr\u00fcher in Dorf und Familie angesiedelt, entstehen heute ganz neue, auch kurzfristige Formen von Vergemeinschaftung. Durch gemeinsame Erfahrungen in Abgrenzung zu anderen verbinden sich Einzelne zu einer neuen Community. Dieser Gedanke l\u00e4sst sich auf die Musik \u00fcbertragen. Gemeinschaften existieren immer nur im Plural \u2013 es gibt keine einzelne \u201erichtige\u201c Gemeinschaft, sondern viele parallel zueinander.<\/p>\n<p>Innerhalb der Gemeinschaften existiert allerdings auch das Individuum: Hannah Conway stellt die Frage, wer die Person hinter dem Musizieren und Musik-Erleben ist. Sie erz\u00e4hlt von einer S\u00e4ngerin, deren Stimme aufgrund ihrer Krebserkrankung besch\u00e4digt wurde. Sie wollte ihren Kindern eine Erinnerung an ihre Stimme schenken. So entstand ein Musikwerk, in dem Aufnahmen der gesunden Stimme mit dem Satz \u201eYour Mommy has cancer\u201c mit Ges\u00e4ngen mit der besch\u00e4digten Stimme nach der Krankheit verwoben wurden. \u201eWir h\u00f6ren niemals gesch\u00e4digte Stimmen\u201c, meint Hannah Conway. \u201eWarum nicht?\u201c Durch das Einbeziehen von ansonsten ausgeklammerten Sounds werden Personen erreicht und ber\u00fchrt, die sonst nie damit in Kontakt gekommen w\u00e4ren.<\/p>\n<h5>Beitr\u00e4ge f\u00fcr die Gesellschaften<\/h5>\n<p>Die Bedeutung der eigenen Identit\u00e4t streicht auch Rineke Smilde in ihrem Vortrag hervor. Sie verkn\u00fcpft die Frage, wer man selbst als Musiker_in ist, mit dem Anspruch, dadurch etwas f\u00fcr die Gesellschaft beizutragen. Sie erz\u00e4hlt von Musik im Gesundheitsbereich, wo Musiker_in, Patient_in und Pfleger_in gemeinsam miteinander musizieren. Hier bekomme der Begriff der Exzellenz, der in der Konzertbranche so viel Raum einnimmt, eine neue Bedeutung. Exzellenz sei nicht nur im musikalisch-technischen Bereich n\u00f6tig, sondern vielmehr auf einer sozialen Ebene. Erst durch diesen ganzheitlichen Ansatz kann es zu einer vertieften Kommunikation zwischen Musiker_innen und Publikum kommen. Im Gesundheitsbereich k\u00f6nnen etwa Pflegende die Person hinter der Demenz auf eine Art und Weise sehen, die im normalen Pflegealltag und herk\u00f6mmlichen Beziehungsgef\u00fcge nicht funktioniert. Durch einen ganzheitlichen Ansatz des Musizierens k\u00f6nnen solche Beitr\u00e4ge f\u00fcr die Gesellschaft aber geschaffen werden.<\/p>\n<h5>Wo es brennt: Ungerechtigkeiten im klassischen Konzertbetrieb<\/h5>\n<p>Rosa Reitsamer thematisiert den problematischen Umgang mit <i>gender<\/i>, <i>race<\/i> und <i>sexuality<\/i> in Zusammenhang mit der klassischen Konzertbranche. Sie zeigt auf, wie ungleich der Zugang zu klassisch ausgerichteten Institutionen ist, die damit unsichtbare soziale Grenzen ziehen. Konzertbesucher_innen entstammen \u00fcblicherweise einem Milieu, in dem der Konzertbesuch sozialen Status mit damit in Verbindung gebrachtem Geschmack demonstriert.<\/p>\n<p>Diese Art der Ausgrenzung treffe nicht nur Personen, sondern auch die Musik selbst. Historisch gewachsen, wurden Musiken die Begriffe \u201eschwarz\u201c oder \u201ewei\u00df\u201c zugeschrieben. Durch dieses <i>racial marking <\/i>wurden die \u201ewei\u00dfe\u201c klassische Musik in ihrer Vormachtstellung mit Privilegien und universeller G\u00fcltigkeit behaftet, w\u00e4hrend Musik von People of Colour systematisch aus Konzerth\u00e4usern ausgeschlossen war.<\/p>\n<p>Eine bemerkenswerte Initiative gegen Rassismus im Konzertbetrieb stellt das Chineke Orchestra dar. Ishani O\u2019Connor, Learning and Participation Manager dieses Ensembles, beschreibt im abschlie\u00dfenden Round Table, wie junge musizierende People of Colour gezielt gef\u00f6rdert werden und wie das Orchester die Musik \u201eschwarzer\u201c Komponist_innen wiederentdeckt und h\u00f6rbar macht.<\/p>\n<h5>H\u00f6rt kritisch!<\/h5>\n<p>Es brennt also gewaltig, und das nicht nur wegen ausbleibender Besucher_innen angesichts der Corona-Pandemie. Umso wichtiger ein <i>Rethinking<\/i> und best\u00e4ndiges Reflektieren der Praxis. Rosa Reitsamer pl\u00e4diert zuallererst f\u00fcr ein \u00dcberwinden von defizit\u00e4ren kulturellen Modellen. Dies fange schon beim H\u00f6ren an: \u201eH\u00f6rt kritisch\u201c, sagt sie und meint damit: Wie wird das eigene H\u00f6ren von <i>gender<\/i>, <i>race<\/i>, Biografie und Klasse beeinflusst? Erst durch das Verstehen der eigenen Identit\u00e4t k\u00f6nne man beginnen, Musik differenziert wahrzunehmen. Mit der Haltung einer <i>creative justice <\/i>sollen in der klassischen Musik Respekt und Gleichheit der Teilnahme in den Vordergrund r\u00fccken.<\/p>\n<figure id=\"attachment_7230\" aria-describedby=\"caption-attachment-7230\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-7230\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/post-1_image2-17-1024x576.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"478\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/post-1_image2-17-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/post-1_image2-17-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/post-1_image2-17-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/post-1_image2-17-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/post-1_image2-17-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2022\/02\/post-1_image2-17-850x478.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-7230\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 zur Verf\u00fcgung gestellt<\/figcaption><\/figure>\n<h5>Community Building im Symposium<\/h5>\n<p>Im Symposium stellt sich die Frage nach fehlenden Gemeinschaften nicht: Teilnehmende und Vortragende, Musiker_innen und Zuh\u00f6rer_innen wurden fortw\u00e4hrend miteingebunden: Neben Hands-on-Workshops gab es k\u00fcnstlerische Aktivit\u00e4ten zu den Performances, um das eigene Lernen und Sein in Verbindung mit den Vortr\u00e4gen zu bringen.<\/p>\n<p>So k\u00f6nnen die Teilnehmer_innen das Schlusswort der Musiker_innen Maria Gst\u00e4ttner-Heckel und Stefan Heckel nach deren einf\u00fchrender Improvisation \u00fcbernehmen: \u201eWe hope you enjoyed it, we certainly did.\u201c<\/p>\n<div class=\"bdaia-separator se-shadow\" style=\"margin-top:30px !important;margin-bottom:30px !important;\"><\/div>\n<p>Das Symposium <i>Rethinking Classical Music Practice. Audience and Community Engagement in Classical Concert Life <\/i>fand von 25. bis 27.\u200a11.\u200a2021 online statt. Organisator_innen waren Axel Petri-Preis, Senior Scientist und stv. Institutsleiter am IMP, und Constanze Wimmer, Vizerektorin der KUG, in Kooperation mit der Plattform Musikvermittlung \u00d6sterreich sowie mica \u2013 music austria.<\/p>\n<p>Alle Vortr\u00e4ge sind in der auf <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=j546A_Z4j2M&amp;list=PLdTQnTHx71AlPcFUHMLVC6T4Wzn9XXiWn\">YouTube<\/a> verf\u00fcgbar.","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Springt auf von eurem Konzertstuhl, zieht die Jacken aus und holt eure Tickets an der Abendkassa ab!\u201c Ich betrachte unter mir einen wackeligen K\u00fcchensessel, vor mir drei Seiten Zoom-Kacheln und \u00fcberlege angestrengt, wo in meiner Wohnung rot gepolsterte Samtm\u00f6bel zu finden sind. In welcher Konzertmentalit\u00e4t bin ich da gelandet? In einer neu gedachten. Hanne Pilgrim, Adri\u00e1n Artacho und das Team des k\u00fcnstlerischen Forschungsprojekts Social d[ist]ancing performen mit den Teilnehmer_innen des digitalen Symposiums Rethinking Classical Music Practice Gy\u00f6rgy Ligetis Lux Aeterna in einer Zoom-Sitzung.<\/p>\n","protected":false},"author":271,"featured_media":7228,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[1232,1245,1244,837],"class_list":["post-7226","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-music","tag-2022-1","tag-classicalmusic","tag-rethinking","tag-music"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7226","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/271"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=7226"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7226\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":7501,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/7226\/revisions\/7501"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/7228"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=7226"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=7226"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=7226"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}