{"id":6803,"date":"2021-11-29T10:43:07","date_gmt":"2021-11-29T09:43:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=6803"},"modified":"2021-12-02T14:03:40","modified_gmt":"2021-12-02T13:03:40","slug":"jeder-schnitt-ist-eine-dramaturgische-entscheidung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2021\/11\/29\/jeder-schnitt-ist-eine-dramaturgische-entscheidung\/","title":{"rendered":"\u201eJeder Schnitt ist eine dramaturgische Entscheidung\u201c"},"content":{"rendered":"<h1>\u00dcber die Kunst des Filmschnitts<\/h1>\n<p>Filmeditor_innen arbeiten im Hintergrund; was im Schnittraum passiert, ist den meisten unbekannt. Dort jedoch wird der Filmstoff pr\u00e4zisiert, die Bilder erhalten durch Schnitt und Ton ihre Wirkungsmacht. Die Filmakademie-Studierenden des Faches Schnitt Julia Willi und Philipp Mayer erz\u00e4hlen von ihrem Studium, der Bedeutung des Schnitts in der Filmproduktion und \u00fcber die Soft Skills, die Editor_innen in ihrer Arbeit anwenden.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6812\" aria-describedby=\"caption-attachment-6812\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-6812\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image5-3-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image5-3-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image5-3-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image5-3-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image5-3-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image5-3-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image5-3-850x637.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6812\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Julia Willi<\/figcaption><\/figure>\n<p>F\u00fcr Julia Willi war das Kino als Kind ein magischer Ort, der f\u00fcr sie mit den roten Vorh\u00e4ngen und St\u00fchlen eine spezielle Feierlichkeit und Eleganz vermittelte. Mit elf Jahren entdeckte sie nach dem Herumspielen an der einfachen Digitalkamera ihres Vaters, dass das damit gedrehte Material am PC bearbeitet werden kann. Das daraus entwickelte Hobby m\u00fcndete schlie\u00dflich in der Entscheidung, sich nach der Matura an der Filmakademie Wien f\u00fcr das Schnittstudium zu bewerben \u2013 mit Erfolg. Demn\u00e4chst wird sie in ihrem Masterstudium ihren Abschlussfilm schneiden. Abseits der Universit\u00e4t wirkte sie in der Branche bisher v.\u00a0a. als Schnittassistentin an TV- und Kinofilmen mit.<\/p>\n<p>Auch Philipp Mayer steht in der Abschlussphase seines Masterstudiums und arbeitet bereits in seinem Beruf. Davor hat er Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universit\u00e4t Wien studiert. Nach dem Studium hat er als Produktionsfahrer bei Kinofilmen breite Einblicke in die Filmherstellung bekommen und festgestellt, dass er am liebsten mit dem fertigen Filmmaterial arbeiten m\u00f6chte. Daraufhin entschied er sich f\u00fcr das Schnittstudium an der Filmakademie.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6990\" aria-describedby=\"caption-attachment-6990\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-6990\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_6766-2-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_6766-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_6766-2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_6766-2-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_6766-2-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_6766-2-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/12\/IMG_6766-2-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6990\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Philipp Mayer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das Studium Schnitt beginnt mit der Grundausbildung, bei der die Studierenden aller Studienrichtungen der Filmakademie in den ersten drei Semestern gemeinsam unterrichtet werden. Jede_r Studierende lernt die Filmproduktion aus all ihren Perspektiven kennen und muss jede Position selbst einmal einnehmen: Buch, Regie, Ton, Kamera, Schnitt. \u201eWenn man eineinhalb Jahre miteinander im Klassenverbund ist, entstehen wichtige Netzwerke und interessante Regie-Schnitt-Kombinationen\u201c, sagt Julia Willi \u00fcber die Vorteile der gemeinsamen Grundausbildung. Nach der Regie\u00fcbung im dritten Semester, bei der die Studierenden gemeinsam das Set aufbauen und zwei Monate miteinander drehen, widmen sich die Schnittstudierenden intensiv ihren Schnittprojekten. Neben ihren technischen F\u00e4higkeiten sind f\u00fcr Editor_innen vor allem ihre Soft Skills essenziell. \u201eDas Wichtigste im Schnittraum sind Diplomatie und Kompromissf\u00e4higkeit, aber auch f\u00fcr sich selbst einzustehen. Man muss lernen, wie man mit den anderen Departments kommuniziert, und dazu ist Wissen n\u00f6tig, wie es bei den anderen abl\u00e4uft\u201c, erl\u00e4utert Julia Willi. \u201eIm Schnittraum wird hinterfragt und pr\u00e4zisiert, worum es im Film geht, der Subtext kommt ins Spiel\u201c, erkl\u00e4rt Philipp Mayer. \u201eOft sitzt man im Schneideraum mit der Regie vor dem Material und muss herausfinden, wie man zusammenarbeitet. Ich arbeite gerne mit unterschiedlichen Leuten, jeder hat andere Herangehensweisen, und man muss sich einander anpassen.\u201c Das Zueinanderfinden in k\u00fcnstlerischen Entscheidungen von Regie und Schnitt ist oft ein Drahtseilakt, hier ist wiederum beiderseits Kompromissbereitschaft gefragt. \u201eAls Filmeditor muss ich wissen, wie die Regie tickt, um einen gemeinsamen Stil zu finden\u201c, so Philipp Mayer.<\/p>\n<p>Das Genre des Films ist nicht unbedingt ausschlaggebend daf\u00fcr, wie ein Film geschnitten wird. \u201eJeder Schnitt ist eine dramaturgische Entscheidung und leitet sich aus dem jeweiligen Material, Buch und Schauspiel ab\u201c, sagt Julia Willi. \u201eWichtig ist, als Editor\/Editorin viele Filme und Referenzen zu kennen. Die Kunst besteht auch darin, bei Test-Screenings die Meinungen der anderen zu deuten und in der Zusammenarbeit ein Gesp\u00fcr f\u00fcr die anderen Beteiligten zu entwickeln, dann kann man viele Arten von Projekten schneiden\u201c, so Philipp Mayer.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6813\" aria-describedby=\"caption-attachment-6813\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6813\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image6-2-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"638\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image6-2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image6-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image6-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image6-2-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image6-2-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image6-2-850x637.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6813\" class=\"wp-caption-text\">Philipp Mayer gibt Einblick in seinen Arbeitsprozess mit ScriptSync im Avid Media Composer, womit man \u00fcber phonetische Analyse direkt zu Textstellen im Material springen kann. \u00a9 Philipp Mayer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zentral beim Schnitt ist das Thema Sounddesign, das ein wichtiger Bestandteil sowohl im Bachelor- wie auch im Masterstudium ist. \u201eDer Ton spricht im Film stark das Emotionale an. Selbst wenn eine Szene auf der Bildebene nicht gut funktioniert, kann durch den Ton sehr viel vermittelt werden, etwa durch Musik, die einen ber\u00fchrt, oder durch Ger\u00e4usche, die eine gewisse Atmosph\u00e4re erzeugen\u201c, sagt Willi.<\/p>\n<p>Wie fr\u00fch Editor_innen in die Filmherstellung eingebunden sind, h\u00e4ngt oftmals von den Regisseur_innen ab. Bei den Projekten an der Filmakademie muss vor Drehbeginn feststehen, wer den Schnitt macht. \u201eEs ist angenehm, bald eingebunden zu sein und das Drehbuch f\u00fcr Feedback zu bekommen. Als Editor ist man keine austauschbare Maschine, die nur ein Programm bedient, sondern man versucht, mit seiner Pers\u00f6nlichkeit den Film k\u00fcnstlerisch zu pr\u00e4gen\u201c, betont Philipp Mayer. Es gibt aber auch Projekte, wo das Material \u00fcber eine lange Zeit entstanden ist und daher die Editor_innen nicht von Anfang an eingebunden sind. \u201eWichtig ist, dass verst\u00e4ndlich ist, warum ein Prozess so ist. Man will als Editor als k\u00fcnstlerischer Mitarbeiter ernst genommen werden\u201c, erg\u00e4nzt Mayer.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6805\" aria-describedby=\"caption-attachment-6805\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6805\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image0-15-1024x587.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"487\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image0-15-1024x587.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image0-15-300x172.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image0-15-768x440.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image0-15-1536x880.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image0-15-384x220.jpg 384w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image0-15-850x487.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image0-15.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6805\" class=\"wp-caption-text\">Fische \u00a9 Simone Hart<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die gemeinsame Grundausbildung mit den anderen Studienrichtungen und den wichtigen Sounddesign-Unterricht sch\u00e4tzen beide Studierende besonders an ihrem Studium. Julia Willi hebt auch die Atmosph\u00e4re in der Filmakademie hervor: \u201eNach den ersten drei Semestern der filmischen Grundausbildung hat man die Freiheit, sich selbst Schwerpunkte je nach pers\u00f6nlichem Interesse zu setzen. Die Lehrenden geben Feedback und agieren wie Mentor_innen. Am Schnittdepartment findet man immer ein offenes Ohr.\u201c W\u00fcnschenswert sind aus ihrer Sicht mehr praxisorientierte Workshops mit externen Lehrenden im Masterstudium. Eine st\u00e4rkere Integration des Lehrgangs f\u00fcr elektroakustische und experimentelle Musik (ELAK) w\u00fcrde Philipp Mayer als wertvoll empfinden: \u201eF\u00fcr mein aktuelles Sounddesign-Projekt habe ich mit zwei ELAK-Studentinnen drei Tage lang im Foley-Raum Ger\u00e4usche wie Schritte oder Schwimmen nachvertont, wodurch die klangliche Welt des Films noch einmal verst\u00e4rkt wird. Filmakademie-Studierende und ELAK-Studierende k\u00f6nnen sehr viel voneinander lernen. Dass unsere Institute nun im neuen Future Art Lab am mdw-Campus angesiedelt sind, hilft sicher beim vermehrten Austausch.\u201c<\/p>\n<p>Die Virtuosit\u00e4t einer filmischen Erz\u00e4hlung ist oft der Schnittkunst zu verdanken, denn bei jedem Film, der beeindruckt, wurde der Schnitt gut umgesetzt. Es lohnt sich, im Abspann darauf zu achten, wer den Schnitt gemacht hat.","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Filmeditor_innen arbeiten im Hintergrund; was im Schnittraum passiert, ist den meisten unbekannt. Dort jedoch wird der Filmstoff pr\u00e4zisiert, die Bilder erhalten durch Schnitt und Ton ihre Wirkungsmacht. Die Filmakademie-Studierenden des Faches Schnitt Julia Willi und Philipp Mayer erz\u00e4hlen \ufeffvon ihrem Studium, \ufeffder Bedeutung des Schnitts in der Filmproduktion und \u00fcber die Soft Skills, die Editor_innen in ihrer Arbeit anwenden.<\/p>\n","protected":false},"author":34,"featured_media":6807,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[1217,1052,1218,179],"class_list":["post-6803","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-film","tag-2021-4","tag-filmakademiewien","tag-filmschnitt","tag-film"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6803","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/34"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6803"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6803\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6992,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6803\/revisions\/6992"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6807"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6803"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6803"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6803"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}