{"id":6772,"date":"2021-11-29T09:43:21","date_gmt":"2021-11-29T08:43:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=6772"},"modified":"2021-11-29T09:45:41","modified_gmt":"2021-11-29T08:45:41","slug":"zusammen-in-der-musik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2021\/11\/29\/zusammen-in-der-musik\/","title":{"rendered":"Zusammen in der Musik?"},"content":{"rendered":"<h1>Was ist \u201eZusammenheit\u201c und wie erreichen wir sie beim gemeinsamen Musizieren?<\/h1>\n<h5>Warum \u201eZusammenheit\u201c?<\/h5>\n<figure id=\"attachment_6777\" aria-describedby=\"caption-attachment-6777\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6777\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image3-6-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image3-6-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image3-6-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image3-6-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image3-6-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image3-6-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image3-6-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6777\" class=\"wp-caption-text\">Ein Lied-Duo zusammen mit den Experimentleiter_innen im Labor \u00a9 Ejnar Colak, mit freundlicher Genehmigung<\/figcaption><\/figure>\n<p>Das vom FWF gef\u00f6rderte Forschungsprojekt \u201eAchieving Togetherness in Music Ensemble Performance\u201c [Das Erreichen von \u201eZusammenheit\u201c bei Musikensembleauff\u00fchrungen] des Instituts f\u00fcr musikalische Akustik \u2013 Wiener Klangstil soll das Ph\u00e4nomen \u201eZusammenheit\u201c w\u00e4hrend Musikperformances n\u00e4her beleuchten. Es ist nur wenig bekannt dar\u00fcber, wie \u201eZusammenheit\u201c, die Erfahrung eines gemeinsamen kognitiven und emotionalen Zustandes mit Mitspielenden, zu einer erfolgreichen Performance beitr\u00e4gt, wie sie entsteht und wie das Publikum \u201eZusammenheit\u201c zwischen gemeinsam Musizierenden erlebt.<\/p>\n<h5>Was ist \u201eZusammenheit\u201c?<\/h5>\n<p>\u201eZusammenheit\u201c spiegelt die Qualit\u00e4t der Interaktionen zwischen Menschen wider, die an einer gemeinsamen Aufgabe arbeiten \u2013 darunter f\u00e4llt etwa das gemeinsame Musizieren. Dieses Gef\u00fchl kann sich von einem Moment zum anderen ver\u00e4ndern, wenn sich die Qualit\u00e4t der Interaktion ver\u00e4ndert. In Momenten intensiver \u201eZusammenheit\u201c scheint das Zusammenspiel der Gruppenmitglieder geradezu m\u00fchelos und leicht vonstattenzugehen. Es ist kein Aushandeln oder Vorhersagen der Pl\u00e4ne der anderen vonn\u00f6ten, denn alle Akteur_innen wissen bereits, was die anderen tun werden. Manche Musiker_innen sprechen hier von einem \u201ehive mind\u201c, der Schwarmintelligenz, die sie und die anderen Ensemblemitglieder teilen. Momente intensiver \u201eZusammenheit\u201c sind von innen heraus begl\u00fcckend, w\u00e4hrend das Zusammenspiel in Perioden von sehr geringer \u201eZusammenheit\u201c mehr Aufwand erfordert. Dann ist es schwierig, gemeinsame Ziele zu erreichen, und die Mitglieder der Gruppe m\u00fcssen sich anstrengen, um zu begreifen, was die jeweils anderen gerade tun. Das kann zu Ersch\u00f6pfung und Frustration f\u00fchren.<\/p>\n<h5>Wie beeinflussen optische und akustische Signale, wie das Publikum \u201eZusammenheit\u201c wahrnimmt?<\/h5>\n<p>Eine der Fragestellungen unseres Projektes ist, wie leicht \u201eZusammenheit\u201c zwischen Musizierenden vom Publikum wahrgenommen wird. Ein vor Kurzem durchgef\u00fchrtes Experiment hat die Signale untersucht, anhand derer das Publikum \u201eZusammenheit\u201c in der Musik beurteilt.<\/p>\n<p>Wir haben musikalische Laien und semiprofessionelle Musizierende in unser Labor eingeladen, um ihnen zuvor aufgenommene Auff\u00fchrungen eines kurzen Musikst\u00fccks zu zeigen. Es wird entweder von zwei Pianist_innen oder zwei Klarinettist_innen aufgef\u00fchrt. Die Musizierenden tragen an bestimmten Stellen ihres K\u00f6rpers Marker, mit deren Hilfe ihre Bewegungen mit einem infraroten Bewegungserfassungssystem aufgenommen werden. W\u00e4hrend des Experiments wurden die Musizierenden als \u201ePoint Light Displays\u201c gezeigt (siehe Abbildung 1). Die Testpersonen konnten die Musizierenden entweder sehen und h\u00f6ren, nur sehen oder nur h\u00f6ren. W\u00e4hrend des Experiments trugen die Testpersonen Brillen, die ihre Augenbewegungen mitverfolgten und durchgehend mit Pr\u00e4zision aufnahmen, welche Punkte sie fixierten. Die Aufgabe der Testpersonen war es, den Grad der \u201eZusammenheit\u201c zu bewerten, die sie beim H\u00f6ren bzw. Sehen der Auff\u00fchrung wahrgenommen hatten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6774\" aria-describedby=\"caption-attachment-6774\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6774\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image0-10-1024x587.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"487\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image0-10-1024x587.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image0-10-300x172.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image0-10-768x440.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image0-10-1536x880.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image0-10-384x220.jpg 384w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image0-10-850x487.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image0-10.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6774\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 1: Point Light Display von zwei Pianist_innen. Dieses Bild zeigt eines der Videos, das Testpersonen in der Wahrnehmungsstudie gesehen und in Hinblick auf \u201eZusammenheit\u201c bewertet haben.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die musikalischen Laien bewerteten die \u201eZusammenheit\u201c insgesamt intensiver als die semiprofessionellen Musizierenden, vielleicht, weil Musizierende strengere Kriterien bei der Qualit\u00e4tsbeurteilung von Vorf\u00fchrungen anderer Musizierenden heranziehen. Musikalische Laien bewerteten die \u201eZusammenheit\u201c in Sequenzen mit h\u00f6herer Schallintensit\u00e4t auch als intensiver als semiprofessionelle Musizierende, was vermuten l\u00e4sst, dass semiprofessionelle Musizierende besser zwischen \u201eZusammenheit\u201c und ausdrucksvoller Intensit\u00e4t unterscheiden k\u00f6nnen als Laien.<\/p>\n<h5>Wie beeinflussen Empathie und ausdrucksvolle, k\u00f6rperorientierte Interaktionen der Musizierenden deren Erfahrung von \u201eZusammenheit\u201c?<\/h5>\n<p>Wir haben k\u00fcrzlich eine gro\u00df angelegte Performancestudie mit Duos durchgef\u00fchrt, die Klavier spielen und singen. In dieser Studie sollte ein multi-modales Datenkorpus geschaffen werden, anhand dessen gezeigt wird, wie Erfahrungen der \u201eZusammenheit\u201c mit bestimmtem Verhalten und physiologischen Zust\u00e4nden zusammenh\u00e4ngen. Eines unserer Ziele war, zu zeigen, wie Verhaltensinteraktionen zwischen Performer_innen von deren empathischer Wahrnehmungsf\u00e4higkeit beeinflusst werden \u2013 eine kognitive F\u00e4higkeit, die beeinflusst, wie Menschen miteinander umgehen. Menschen mit gro\u00dfer empathischer Wahrnehmungsf\u00e4higkeit k\u00f6nnen das Verhalten anderer Menschen besser vorhersagen als Menschen mit geringer empathischer Wahrnehmungsf\u00e4higkeit. Unsere Hypothese war, dass die Intensit\u00e4t der k\u00f6rperlichen Interaktionen zwischen Performer_innen sowie die Intensit\u00e4t von \u201eZusammenheit\u201c-Erfahrungen mit den empathischen Profilen der Performer_innen \u00fcbereinstimmen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Die Bewegungen der Testpersonen wurden mit Bewegungserfassung gemessen, und ihre Blickrichtung wurde von Brillen mit Eyetracking-Funktion erfasst. Wir haben auch Audio, Video und MIDI des Klaviers aufgenommen. Die Testpersonen trugen Sensoren, die ihre Herzaktivit\u00e4t (EKG) ma\u00dfen, und G\u00fcrtel um Brust und Bauch, die ihre Atembewegungen erfassten. Jedes Duo performte ein paar Mal zusammen und schaute dann Aufnahmen seiner Performances an, bei denen es die \u201eZusammenheit\u201c beurteilte, die es seiner Erinnerung nach w\u00e4hrend der Performance erlebt hatte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6776\" aria-describedby=\"caption-attachment-6776\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6776\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image2-7-1024x450.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"374\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image2-7-1024x450.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image2-7-300x132.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image2-7-768x337.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image2-7-1536x675.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image2-7-2048x900.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/11\/post-1_image2-7-850x374.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6776\" class=\"wp-caption-text\">Abb.2: Diese Heatmap zeigt, wie \u00e4hnlich die Kopfbewegungen der Musizierenden sind (rot: gro\u00dfe \u00c4hnlichkeit, blau: geringe \u00c4hnlichkeit). Wenn wir von links nach rechts gehen, sehen wir, wie sich die Intensit\u00e4t der Interaktionen der Performer_innen w\u00e4hrend der Performance ver\u00e4ndert. Von unten nach oben gehend sehen wir, dass die Interaktionen der Performer_innen auf verschiedenen zeitlichen Ebenen stattfinden. Zum Beispiel interagiert das Duo etwa 50 Sekunden nach Beginn des St\u00fccks stark durch jene periodischen Bewegungen, die zwei Sekunden pro Zyklus ben\u00f6tigen. Die Richtung der Pfeile zeigt, wer f\u00fchrt und wer folgt.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Einige unserer Analysen untersuchten, wie \u00e4hnlich sich S\u00e4nger_in und Pianist_in bewegten und wie sehr sie sich mit ihren Bewegungen beeinflussten (siehe Abbildung 2). Hier waren wir vor allem an den ausdrucksstarken Kopfbewegungen der Musizierenden interessiert. Unsere vorl\u00e4ufigen Ergebnisse zeigen, dass bei einem Duo, von dem eine Person viel Empathie hat und eine wenig, die Person mit viel Empathie die andere mit ihren Kopfbewegungen f\u00fchrt. Wenn also ein sehr empathischer S\u00e4nger mit einer weniger empathischen Pianistin spielt, f\u00fchrt der S\u00e4nger. Wenn eine sehr empathische Pianistin mit einem weniger empathischen S\u00e4nger performt, f\u00fchrt die Pianistin. Dieses hochinteressante Ergebnis widerspricht der Theorie, dass mehr Empathie gr\u00f6\u00dfere F\u00fcgsamkeit bedingt. Unsere Ergebnisse zeigen, dass mehr Empathie eine bessere F\u00fchrungsf\u00e4higkeit mit sich bringt.<\/p>\n<p>Komplexe zwischenmenschliche Interaktionen wie diese, die ein erfolgreiches Zusammenspiel in einem Ensemble erm\u00f6glichen, sind schwer messbar. Die kognitiv-emotionalen Zust\u00e4nde und Erfahrungen sind besonders schwer zu greifen und mit quantifizierbaren Ma\u00dfen wie Tonsynchronisation oder Quantit\u00e4t an K\u00f6rperbewegung in Verbindung zu bringen. Mit einem neuen, multi-methodischen Zugang zur Studie von Performances soll unsere Forschung zu einem verbesserten Verst\u00e4ndnis f\u00fchren, wie enge Beziehungen zwischen Performer_innen eine qualitativ hochwertige Performance erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Zum Schluss wollen wir uns bei allen wunderbaren Musizierenden bedanken, die bei unserer Studie mitgemacht haben. Es war uns ein gro\u00dfes Vergn\u00fcgen, mit ihnen zu arbeiten und die gro\u00dfartigen, inspirierenden Performances und Interpretationen zu h\u00f6ren, die sie zusammen geschaffen haben.<\/p>\n<p>Mehr Informationen finden Sie unter <a href=\"http:\/\/mdw.ac.at\/togetherness\">mdw.ac.at\/togetherness<\/a><\/p>\n<p>Autor_innen: Anna Niemand, Sara D\u2019Amario, Werner Goebl, Laura Bishop","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das vom FWF gef\u00f6rderte Forschungsprojekt \u201eAchieving Togetherness in Music Ensemble Performance\u201c [Das Erreichen von \u201eZusammenheit\u201c bei Musikensembleauff\u00fchrungen] des Instituts f\u00fcr musikalische Akustik \u2013 Wiener Klangstil soll das Ph\u00e4nomen \u201eZusammenheit\u201c w\u00e4hrend Musikperformances n\u00e4her beleuchten.<\/p>\n","protected":false},"author":265,"featured_media":6774,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[1217,1175,33,854],"class_list":["post-6772","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-special","tag-2021-4","tag-gemeinsam","tag-research","tag-special"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6772","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/265"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6772"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6772\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6938,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6772\/revisions\/6938"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6774"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6772"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6772"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6772"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}