{"id":6513,"date":"2021-09-26T21:29:12","date_gmt":"2021-09-26T19:29:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=6513"},"modified":"2021-09-30T09:45:12","modified_gmt":"2021-09-30T07:45:12","slug":"die-lust-am-text","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2021\/09\/26\/die-lust-am-text\/","title":{"rendered":"Die Lust am Text"},"content":{"rendered":"<h1>Zwei Vordiplominszenierungen am Max Reinhardt Seminar r\u00fccken die gro\u00dfen \u00f6sterreichischen Sprachk\u00fcnstler in den Fokus: Thomas Bernhard und Gert Jonke<\/h1>\n<p>Thomas Bernhard und Gert Jonke waren im vergangenen Studienjahr zwei Inszenierungen am Max Reinhardt Seminar gewidmet, die ohne Publikum das Licht der B\u00fchnenwelt erblicken mussten. Mit zwei der ganz gro\u00dfen \u00f6sterreichischen Sprachk\u00fcnstler loteten die Regie-Studentinnen Azelia Opak und Fritzi Wartenberg im Rahmen ihrer Vordiplominszenierungen die Grenzen der Realit\u00e4t aus und n\u00fctzten die Lockdown-Phasen zu intensiven Sprach- und Materialstudien.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6516\" aria-describedby=\"caption-attachment-6516\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6516\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image1-23-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image1-23-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image1-23-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image1-23-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image1-23-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image1-23-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image1-23-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6516\" class=\"wp-caption-text\">Ritter Dene, Voss &#8211; Winderlich, Rose, Tuppy, isa21 \u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Dass ihre Premiere von <i>Ritter, Dene, Voss \u2013 Winderlich, Rose, Tuppy<\/i> mehrmals verschoben und dann im Schlosstheater Sch\u00f6nbrunn dennoch ohne Zuseher_innen abgehalten wurde, nimmt Azelia Opak mit Humor. \u201eEs liegt in der DNA von Thomas Bernhards St\u00fccken, dass sie eine schwierige Geburt haben.\u201c Opak kann ihr Vordiplom umso mehr als Hommage an Thomas Bernhard (1931\u20131989) betrachten, einen Autor, der ihr viel bedeutet. Mit markantem, wie von einem Grauschleier \u00fcberzogenem B\u00fchnenbild ist es zugleich eine Hommage an die \u00f6sterreichische Theaterkultur geworden. Thomas Bernhards Klassiker, dessen Wunsch- und Urauff\u00fchrungsbesetzung aus dem Jahr 1986 bereits im Titel des St\u00fccks verankert ist, wird von Azelia Opak am Max Reinhardt Seminar gespiegelt: Drei junge Schauspielstudierende (Lili Winderlich, Katharina Rose und Tilman Tuppy) schl\u00fcpfen in die Rollen der Theaterlegenden Ilse Ritter, Kirsten Dene und Gert Voss und spielen sich selbst am m\u00f6glichen Ende ihrer Schauspielkarriere. In den Figuren Ritter, Dene und Voss erkennt Azelia Opak \u00d6sterreich im Kleinformat: \u201eDene, die an der heimatlichen Tradition festklebt, Ritter, die sich immer nach etwas Gr\u00f6\u00dferem sehnt und mehr behauptet, als sie ist, und dann Voss als brillanter Au\u00dfenseiter \u2013 diese drei Figuren verk\u00f6rpern f\u00fcr mich \u00d6sterreich.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_6518\" aria-describedby=\"caption-attachment-6518\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6518\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image3-9-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image3-9-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image3-9-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image3-9-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image3-9-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image3-9-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image3-9-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6518\" class=\"wp-caption-text\">Insektarium \u00a9 www.lalojodlbauer.at<\/figcaption><\/figure>\n<p>Kurz bevor die Produktion im August 2021 im Rahmen der <i>isa<\/i> in Reichenau eine Wiederaufnahme vor Publikum erf\u00e4hrt, legt Azelia Opak einen pr\u00e4parierten Papierblumenstrau\u00df \u2013 Teil des B\u00fchnenbilds \u2013 an Thomas Bernhards Grab und erz\u00e4hlt am Grinzinger Friedhof \u00fcber ihre besondere Liebe zu diesem Autor: \u201eIch habe als Sch\u00fclerin in der Nachmittagsbetreuung \u00f6sterreichische Dramatiker gelesen.\u201c Mit Thomas Bernhard hatte sie das erste Mal einen tats\u00e4chlichen Bezug zu \u00d6sterreich, in seinen Texten hat sie sich wiedergefunden und konnte die \u201eHassliebe zur Heimat\u201c nachvollziehen. Der erste Besuch im Burgtheater war eine <i>Heldenplatz<\/i>-Auff\u00fchrung, Bernhards \u201efremder Blick\u201c fasziniert sie von Beginn an. Intensive Theatererfahrung sammelt Azelia Opak bald in der progressiven postmigrantischen Theaterszene Wiens, mit aktuellen Texten und Performances. Die Begeisterung f\u00fcr \u00f6sterreichische Dramatik liegt in dieser Zeit brach, denn \u201ees wird nicht gerade gef\u00f6rdert, wenn man als migrantische Identit\u00e4t einen \u00f6sterreichischen Autor inszeniert\u201c. Dass eine junge, aus der Arbeiterklasse stammende Migrantin eine Regiearbeit \u00fcber den Verdruss des Wiener Gro\u00dfb\u00fcrgertums vorlegt und eine D\u00f6blinger Herrschaftsvilla inszeniert, ist f\u00fcr Azelia Opak keineswegs ein Widerspruch. \u201eIch empfinde Theater auch als einen Friedensauftrag \u2013 sich mit dem auseinanderzusetzen, was einem sehr weit entfernt scheint. Auch wenn es ein Dilemma f\u00fcr mich als junge Regisseurin ist, aber Thomas Bernhard, seine St\u00fccke, das Theater in Wien \u2013 das sind genau meine Themen!\u201c<\/p>\n<p>In einem frei schwebenden Netz der Realit\u00e4ten ist die Vordiplominszenierung von Fritzi Wartenberg verortet: Ein Zimmer, das sich in seinen Bewohner verliebt und mit ihm zusammen ausbricht, eine Figur, die ihre Identit\u00e4t mit einer Stubenfliege teilt: Gert Jonkes <i>Insektarium<\/i> stellt die Welt auf den Kopf und schl\u00e4gt der Realit\u00e4t den doppelten Boden durch. \u201eDer Text von Gert Jonke war Liebe auf den ersten Blick\u201c, erz\u00e4hlt Fritzi Wartenberg. Dem Autor f\u00fchlte sie sich sofort sehr nahe, obwohl sie ihn vor der Lekt\u00fcre gar nicht kannte. \u201eMeinen Lehrenden ist Gert Jonke nat\u00fcrlich ein Begriff, viele kannten ihn sogar pers\u00f6nlich, aber aus meiner Generation kannte ihn niemand.\u201c Gemeinsam mit dem Ensemble macht sich die Regisseurin daran, vor allem sprachliches Neuland zu entdecken.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6519\" aria-describedby=\"caption-attachment-6519\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6519\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image4-5-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image4-5-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image4-5-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image4-5-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image4-5-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image4-5-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image4-5-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6519\" class=\"wp-caption-text\">Insektarium \u00a9 www.lalojodlbauer.at<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Sprache Gert Jonkes habe mit ihrer F\u00f6rmlichkeit und H\u00f6flichkeit wenig mit der Generation der Studierenden zu tun. \u201eJonke spielt sprachlich viel mit dem subtilen \u00dcberschreiten einer h\u00f6flichen Distanz \u2013 kaum jemand kann das weniger nachvollziehen als Schauspielstudierende, die sich immerfort so nahe sind und teilweise das Gef\u00fchl f\u00fcr Grenzen verloren haben\u201c, sagt Wartenberg. Trotzdem nimmt im Laufe der Proben die Lust am Text \u00fcberhand, das Ensemble begreift die Sprache als Mittel, eignet sich den verschachtelten Text an, um damit zu spielen. Der Autor Gert Jonke wird auch als Musiker entdeckt, sein St\u00fccktext wie eine Partitur gelesen. Das Spiel mit der Sprache wird zum Aufeinandertreffen der Generationen: \u201eWir tendieren heute dazu, einen sehr direkten Tonfall zu haben\u201c, so Fritzi Wartenberg, \u201eda ist es etwas ganz anderes, wie man sich mit der Sprache Gert Jonkes an etwas heranpirscht \u2013 das hat theatral eine wahnsinnige Sch\u00f6nheit!\u201c<\/p>\n<p>Mit seinen absurden Szenarien war <i>Insektarium<\/i>, zwischen den Lockdowns geprobt, ein St\u00fcck der Stunde. \u201eEin wichtiges Element ist darin das Motiv des Aus-der-Haut-Fahrens. Alle Figuren kommen zu einem Punkt, wo ihre Realit\u00e4t so unertr\u00e4glich ist, dass sie keinen anderen Ausweg sehen, als ihre Wahrnehmung zu \u00e4ndern.\u201c Dieses Motiv des Texts habe auch der Probenarbeit in Pandemiezeiten geholfen, Druck genommen und die Wahrnehmung dessen, was das Vordiplom darstellt, verschoben.<\/p>\n<figure id=\"attachment_6520\" aria-describedby=\"caption-attachment-6520\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-6520\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image5-3-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image5-3-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image5-3-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image5-3-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image5-3-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image5-3-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2021\/09\/post-1_image5-3-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-6520\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Azelia Opak<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wie wird es weitergehen? Beide Regisseurinnen blicken einer \u201eumso produktiveren Zeit\u201c entgegen, nicht nur die Diplominszenierungen am Max Reinhardt Seminar stehen an, auch f\u00fcr die n\u00e4chsten Inszenierungen au\u00dferhalb des Seminars hoffen sie auf ge\u00f6ffnete Theater und Publikum. Azelia Opak wird demn\u00e4chst eine zeitgen\u00f6ssische Oper inszenieren. Fritzi Wartenberg hat in den Lockdown-Zeiten viel Input gesammelt, teilweise t\u00e4glich neue Theater-Streamings angeschaut, viel gelesen, selbst Texte entwickelt und ein Theaterkollektiv gegr\u00fcndet. \u201eJetzt habe ich das Gef\u00fchl, ganz viel machen zu k\u00f6nnen, weil ich so viel abgespeichert habe. Dieser Topf an Ideen ist voll bis zum Rand \u2013 jetzt muss man nur den Deckel abnehmen und machen.\u201c<\/p>\n<p>Ein Video-Mitschnitt von <i>Insektarium<\/i> ist ab 8.\u00a0Oktober 2021 f\u00fcr eine Woche unter <a href=\"http:\/\/mdw.ac.at\/maxreinhardtseminar\/theater-am-seminar\/insektarium zu sehen.\">mdw.ac.at\/maxreinhardtseminar\/theater-am-seminar\/insektarium zu sehen.<\/a><\/p>\n<p>N\u00e4chste Theatertermine am Seminar finden Sie unter: <a href=\"http:\/\/maxreinhardtseminar.at\/theater-am-seminar\">maxreinhardtseminar.at\/theater-am-seminar<\/a><\/p>\n<h1><\/h1>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Thomas Bernhard und Gert Jonke waren im vergangenen Studienjahr zwei Inszenierungen am Max Reinhardt Seminar gewidmet, die ohne Publikum das Licht der B\u00fchnenwelt erblicken mussten.<\/p>\n","protected":false},"author":165,"featured_media":6515,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[8],"tags":[1192,1210,1209,283,810],"class_list":["post-6513","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-drama","tag-2021-3","tag-gertjonke","tag-thomasbernhard","tag-drama","tag-maxreinhardtseminar"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6513","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/165"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6513"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6513\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":6631,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6513\/revisions\/6631"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6515"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6513"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6513"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6513"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}