{"id":5998,"date":"2021-04-21T14:17:43","date_gmt":"2021-04-21T12:17:43","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=5998"},"modified":"2021-04-26T09:08:11","modified_gmt":"2021-04-26T07:08:11","slug":"isascience-2021-heroes-canons-cults-critical-inquiries","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2021\/04\/21\/isascience-2021-heroes-canons-cults-critical-inquiries\/","title":{"rendered":"isaScience 2021: Heroes, Canons, Cults. Critical Inquiries"},"content":{"rendered":"Nun ist es so weit: isaScience wird im neunten Jahr ihres Bestehens \u201ehybrid\u201c!<\/p>\n<p>Nachdem im Fr\u00fchjahr 2020 aufgrund der Covid-19-Pandemie die Verschiebung der internationalen und interdisziplin\u00e4ren Sommerkonferenz der mdw beschlossen werden musste, bereitet sich das Team der isaScience ein Jahr sp\u00e4ter auf deren erste Hybrid-Ausgabe vor. Wie immer im Vorfeld der isa \u2013 Internationale Sommerakademie der mdw, findet die neue hybride isaScience von 11. bis 15.\u00a0August 2021 wieder in Reichenau an der Rax statt.<\/p>\n<p>Ein gro\u00dfer Vorteil des Hybrid-Formats wird es sein, dass Forschende ohne lange Anreise, beispielsweise per Flugzeug, teilnehmen k\u00f6nnen. Dadurch werden eine andere gro\u00dfe Krise unserer Zeit, die Klimakrise, und \u00f6kologische Aspekte ber\u00fccksichtigt. Auch f\u00fcr prekarisierte Forschende wird es leichter und g\u00fcnstiger sein, an der Konferenz via Zoom teilzunehmen. 2021 entf\u00e4llt die Konferenzgeb\u00fchr, und die Teilnahme ist f\u00fcr alle Interessierten nach Anmeldung \u00fcber die isaScience-Website m\u00f6glich. Zu diesem Zweck \u00fcbersiedelt die isaScience gemeinsam mit der isa auf eine neue Homepage, die sowohl eine Plattform f\u00fcr den inhaltlichen, wissenschaftlichen Austausch \u00fcber r\u00e4umliche Grenzen hinweg als auch eine virtuelle Konferenzlounge bieten wird.<\/p>\n<p>Das Thema der isaScience 2021 <i>Heroes, Canons, Cults. Critical Inquiries<\/i> spannt den Bogen vom vergangenen Beethoven-Gedenkjahr und isa-Jubil\u00e4umsjahr hin zur Pluralit\u00e4t und Diversit\u00e4t all jener Musiken und Auff\u00fchrungspraxen, die vom Kanon klassischer westlicher Kunstmusik und \u201eHochkultur\u201c bislang ausgeschlossen wurden (und werden). In diesem Punkt schlie\u00dfen die Themen der diesj\u00e4hrigen isa und isaScience auch aneinander an: So ist die isa21 unter dem Titel <i>unlimited <\/i>besonders durch die Ausweitung von bestehenden oder vermeintlichen Grenzen gekennzeichnet. \u201eIn konsequenter Fortsetzung der urspr\u00fcnglich geplanten thematischen Konzeption der isa20 spielt Musik, die nicht im Zentrum des Kanons des Konzertbetriebs steht, dabei eine Hauptrolle. Musik von Menschen, die Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung geworden sind, Musik von Frauen und Musik von ethnischen Minderheiten wird dabei im Mittelpunkt stehen\u201c, so Johannes Meissl, k\u00fcnstlerischer Leiter der isa und Vizerektor f\u00fcr Internationales und Kunst an der mdw.<\/p>\n<p>Diese Fortsetzung der isaDigital passt insofern gut zur isaScience 2021, als sich die kritische Erforschung und Diskussion von Helden, Kanons und Kulten gar nicht ohne pr\u00e4zise Er\u00f6rterung von Ausschlussmechanismen bzw. Prozessen von Inklusion und Exklusion im Feld der Musik und der darstellenden Kunst denken lie\u00dfe. Denn \u00fcber alle Musikstile hinweg bzw. in unterschiedlichen kulturellen Kontexten tragen Held_innen, Kulte und Kanons zur Schaffung normativer, ausgrenzender und sogar gewaltt\u00e4tiger Rahmenbedingungen bei und diktieren, was f\u00fcr Ohren und Augen angemessen und wertvoll zu sein hat. Ebenso bestimmen Heroisierung, Kanonisierung und Kultifizierung, was ungeh\u00f6rt und ungesehen bleibt bzw. als unw\u00fcrdig oder minderwertig herabgesetzt wird.<\/p>\n<p>Mit einem besonderen Schwerpunkt auf postkoloniale, feministische, queere und klassenbezogene Analysen sollen die aktuell gebliebenen Fragen aus dem Vorjahr, erg\u00e4nzt um unsere Situiertheit als Forschende w\u00e4hrend der immer noch anhaltenden Pandemie, kritisch behandelt und diskutiert werden. Das wissenschaftliche Leitungsteam der isaScience 2021 freut sich auf einen regen interdisziplin\u00e4ren Austausch und kritische Diskussionsbeitr\u00e4ge! Das Programm zur isaScience 2021 finden Sie unter <a>isa-music.org\/science <\/a>bzw. <a>mdw.ac.at\/isascience<\/a><b>.<\/b><\/p>\n<div class=\"bdaia-separator se-shadow\" style=\"margin-top:30px !important;margin-bottom:30px !important;\"><\/div>\n<p><b>Heroes, Cults, Canons. Critical Inquiries<br \/>\n<\/b>11.\u201315. August 2021<br \/>\nKeynotes (tbc) von Mina Yang (USA), Esteban Buch (Frankreich), Milena Dragi\u0107evi\u0107 \u0160e\u0161i\u0107 (Serbien), Denise Gill (USA)<br \/>\nLeitungsteam: Dagmar Abfalter, Marko K\u00f6lbl, Rosa Reitsamer, Fritz Tr\u00fcmpi<br \/>\nKoordination: Karoline Feyertag<\/p>\n<p>Autor_innen: Dagmar Abfalter, Karoline Feyertag, Marko K\u00f6lbl, Rosa Reitsamer, Fritz Tr\u00fcmpi","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nun ist es so weit: isaScience wird im neunten Jahr ihres Bestehens \u201ehybrid\u201c! 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