{"id":5717,"date":"2021-02-24T10:00:47","date_gmt":"2021-02-24T09:00:47","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=5717"},"modified":"2021-02-24T13:03:59","modified_gmt":"2021-02-24T12:03:59","slug":"ausblicksarkonferen2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2021\/02\/24\/ausblicksarkonferen2021\/","title":{"rendered":"Ausblick auf die SAR\ufeff-Konferenz 2021"},"content":{"rendered":"Von 7. bis 9. April 2021 wird die mdw in Kooperation mit der Akademie der bildenden K\u00fcnste Wien und der Universit\u00e4t f\u00fcr angewandte Kunst Wien die 12. Internationale Konferenz \u00fcber Artistic Research der Society for Artistic Research (SAR) als Live-Online-Event veranstalten. Diese au\u00dfergew\u00f6hnliche und intensive Zusammenarbeit der drei Kunstuniversit\u00e4ten Wiens stellt die St\u00e4rkung und Entwicklung des wichtigen und dynamischen Feldes der Artistic Research auf internationaler Ebene in den Mittelpunkt und bietet den Teilnehmenden Gelegenheit, die aktuellen Diskurse und Erkenntnisse k\u00fcnstlerischer Forschung intensiv und geb\u00fcndelt zu erfahren und sich diskursiv zu beteiligen.<\/p>\n<p>Zum ersten Mal wird die SAR-Konferenz digital stattfinden. Dies bietet auch Gelegenheit und Chance, die Teilnahme der Konferenz global zu erm\u00f6glichen und so neue geografische Regionen einzubeziehen, welche bei einem normalen Konferenzformat m\u00f6glicherweise durch mangelnde Ressourcen wie Reisebudgets benachteiligt gewesen w\u00e4ren. Nicht zuletzt wird durch die SAR-Konferenz 2021 auch der Standort Wien mit seinen zahlreichen Initiativen zur St\u00e4rkung der k\u00fcnstlerischen Forschung in allen Kunstdisziplinen hervorgehoben. F\u00fcr die mdw wiederum bietet sich damit die Gelegenheit, die Fortschritte der letzten Zeit (Einrichtung des k\u00fcnstlerischen Doktoratsstudiums, Gr\u00fcndung des Artistic Research Center \u2013 ARC) international bekannt zu machen und zu vernetzen.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Konferenz werden \u00fcber eine eigene digitale Plattform Beitr\u00e4ge der k\u00fcnstlerischen Forschung aus aller Welt pr\u00e4sentiert werden. F\u00fcr die drei Keynotes der Konferenz konnten Emma Cocker (Associate Professor, Fine Art, Nottingham Trent University), Liza Lim (Professorin f\u00fcr Komposition, Sculthorpe Chair of Australian Music, Sydney Conservatorium of Music) sowie Jyoti Mistry (Professorin f\u00fcr Film an der Universit\u00e4t von G\u00f6teborg) gewonnen werden. Weiters wurden \u00fcber einen internationalen Call aus 145 Einreichungen \u00fcber 40 Beitr\u00e4ge der unterschiedlichsten Disziplinen und Forschungsans\u00e4tze von einem gemeinsamen Konferenz-Komitee (Anna Artaker, Alexander Damianisch, Michaela Glanz, Johan A. Haarberg, Therese Kaufmann, Johannes Kretz, Deniz Peters, Barbara Putz-Plecko, Gabriele Schmid) aller Kooperationspartner_innen ausgew\u00e4hlt und zu einem vielf\u00e4ltigen Panoptikum der aktuellen k\u00fcnstlerischen Forschung zusammengestellt. Die in dieser Intensit\u00e4t erstmalige Zusammenarbeit aller drei beteiligten Kunstuniversit\u00e4ten Wiens gibt auch wichtige Impulse und Perspektiven f\u00fcr zuk\u00fcnftige Kooperationen.<\/p>\n<p>Die Konferenz-Beitr\u00e4ge orientieren sich thematisch an drei Attraktoren: <i>care<\/i>, <i>dare<\/i> und <i>share<\/i>. Gezeigt werden Arbeiten, Methoden, Funde, Wissensinterventionen, Erkenntnisse, Verstehensformen und Engagement f\u00fcr Erfahrungsaustausch \u2013 in Taten und Worten, Komplexit\u00e4t und Einfachheit, in konventionellen und unkonventionellen, robusten und fragilen Wegen. Die Einreichenden wurden beispielsweise ermutigt, Normativit\u00e4t zu hinterfragen, unterschiedlichste Wissensformen einzubeziehen, zu sozialen und gesellschaftlichen Fragen, zu gesellschaftlicher Verantwortung, zu geografischer Diversit\u00e4t, zur sozialen Situation von K\u00fcnstler_innen, zu m\u00f6glichen Konflikten zwischen k\u00fcnstlerischer Freiheit einerseits und Forschungsethik andererseits, zu Fragestellungen des Zugangs zu k\u00fcnstlerischer Forschung u. v. a. m. Stellung zu nehmen.<\/p>\n<p>Die Konferenzbeitr\u00e4ge werden entweder vorproduziert oder live gestreamt auf der Online-Plattform der Konferenz (<a>sar2021vienna.ac.at<\/a>) audiovisuell erfahrbar sein und jeweils mit reichlich Zeit f\u00fcr Diskussion und Gedankenaustausch versehen in einem internationalen Diskurs per Videokonferenz reflektiert werden. Dabei geht es auch darum, die Bez\u00fcge zu den thematischen Attraktoren (care, dare, share) zu beleuchten, die Zusammenh\u00e4nge zwischen k\u00fcnstlerischer Praxis und reflexiver Erkundung darzustellen, die soziale Relevanz k\u00fcnstlerischer Forschung zu hinterfragen, ebenso die vielf\u00e4ltigen Forschungs- und Pr\u00e4sentationsmethoden. Letztlich wird dadurch auch sichtbar, wie k\u00fcnstlerische Entscheidungen, Methoden, Wendepunkte, ethische Fragen, Herausforderungen der Kollaborativit\u00e4t, der Verbreitung und der Dokumentation in den jeweiligen Projekten begegnet wurde. Auch wird innerhalb der Konferenzplattform ausreichend Gelegenheit f\u00fcr informellen und individuellen Gedankenaustausch und Vernetzung zwischen den Konferenzteilnehmer_innen geboten werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/sar2021vienna.ac.at\">sar2021vienna.ac.at<\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von 7. bis 9. April 2021 wird die mdw in Kooperation mit der Akademie der bildenden K\u00fcnste Wien und der Universit\u00e4t f\u00fcr angewandte Kunst Wien die 12. 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