{"id":5443,"date":"2020-11-25T11:02:23","date_gmt":"2020-11-25T10:02:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=5443"},"modified":"2020-11-25T11:42:25","modified_gmt":"2020-11-25T10:42:25","slug":"stolz-und-vorurteil-oder-so","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2020\/11\/25\/stolz-und-vorurteil-oder-so\/","title":{"rendered":"Stolz und Vorurteil* (*oder so)"},"content":{"rendered":"<h1>Jane Austen Meets Karaoke<\/h1>\n<p>Jane Austen und Karaoke \u2013 eine ungew\u00f6hnliche Kombination? Durchaus. Und das gelingt mitrei\u00dfend. Mit <i>Stolz und Vorurteil* (*oder so)<\/i> lieferte die britische Autorin Isobel McArthur eine erfrischende Adaption des weltber\u00fchmten Romans von Jane Austen, in der f\u00fcnf Schauspielerinnen auf der B\u00fchne alles geben \u2013 in zahlreichen Rollen, mit musikalischen Einlagen und den scharfz\u00fcngigen Austen-Dialogen. Caroline Baas, Johanna Mahaffy, Maya Unger, Lili Winderlich und Wiebke Yervis, Studentinnen des Max Reinhardt Seminars, nehmen unter der Regie der aus London stammenden Regisseurin Lily Sykes das Publikum mit in das turbulente Liebesleben der Protagonistinnen, das gepr\u00e4gt ist vom gesellschaftlichen Druck auf Frauen zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Das <i>mdw-Magazin<\/i> hat mit Regisseurin Lily Sykes und Schauspielerin Wiebke Yervis gesprochen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_5451\" aria-describedby=\"caption-attachment-5451\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-5451\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image6-2-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image6-2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image6-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image6-2-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image6-2-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image6-2-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image6-2-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5451\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Susanne Hassler-Smith<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201e<i>Stolz und Vorurteil<\/i> war mein absoluter Lieblingsroman als Jugendliche. Ich wollte diesen Stoff immer am Theater inszenieren\u201c, sagt Lily Sykes. F\u00fcr die Kooperation des Max Reinhardt Seminars mit dem Burgtheater schlug sie daher Isobel McArthurs erfolgreiche Bearbeitung vor. Im 1813 erschienenen Roman <i>Stolz und Vorurteil<\/i> geht es um die f\u00fcnf T\u00f6chter der wohlhabenden Familie Benett. Das Wichtigste in ihrem Leben soll die Heirat mit einem reichen und hochrangigen Mann sein. W\u00fcrde ihr Vater sterben und die Bennett-T\u00f6chter w\u00e4ren unverheiratet, w\u00e4ren sie mittellos, da gesetzm\u00e4\u00dfig das Erbe nur in m\u00e4nnlicher Linie weitergegeben werden darf. \u201eKeine andere Schriftstellerin hat ihren Blick so einzigartig auf die wirtschaftlichen Verh\u00e4ltnisse und privaten Beziehungen in der damaligen Gesellschaft gerichtet wie Jane Austen\u201c, sagt Lily Sykes.<\/p>\n<figure id=\"attachment_5445\" aria-describedby=\"caption-attachment-5445\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-5445\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image0-10-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image0-10-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image0-10-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image0-10-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image0-10-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image0-10-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image0-10-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5445\" class=\"wp-caption-text\">Lily Sykes \u00a9 Magnus Reed<\/figcaption><\/figure>\n<p>In Isobel McArthurs St\u00fcck werden s\u00e4mtliche Rollen von f\u00fcnf jungen Schauspielerinnen gespielt und die Handlung wird aus der Perspektive der Dienstm\u00e4dchen des Bennett-Haushaltes erz\u00e4hlt. Die Bediensteten wissen zwar alles aus dem Leben ihrer Vorgesetzten, selbst haben sie aber keine Chance auf Verwirklichung ihrer (romantischen) Tr\u00e4ume. Die Herausforderung f\u00fcr die Schauspielerinnen ist zweifelsohne die Anzahl und Unterschiedlichkeit der Rollen. Jede Spielerin hat zwei bis f\u00fcnf Rollen, m\u00e4nnliche wie weibliche in unterschiedlichem Alter. Zwischen den Rollen wird im rasanten Tempo inklusive h\u00e4ufiger Kost\u00fcmwechsel und gro\u00dfz\u00fcgigem Einsatz von Requisiten changiert. Eine gro\u00dfe Frage in der Erarbeitung der Rollen warf die Darstellung der m\u00e4nnlichen Figuren auf. Lily Sykes dazu: \u201eEs geht weniger um die Haltung oder K\u00f6rperlichkeit, die f\u00fcr eine m\u00e4nnliche Figur bestimmend sind, sondern vielmehr darum, dass ein Mann sich selbstverst\u00e4ndlich seinen Platz im Raum nimmt, w\u00e4hrend eine Frau nicht mit dieser Selbstverst\u00e4ndlichkeit tut.\u201c Die Arbeit mit der Regisseurin beschreibt Wiebke Yervis als sehr abwechslungsreich: \u201eEin zweit\u00e4giger Clown-Workshop vor Beginn der Proben stimmte uns darauf ein, wie die Proben sein werden: sehr viel Gesang und Improvisationsspiele mit dem Ziel, die Angst vor der L\u00e4cherlichkeit zu verlieren.\u201c Die Figuren im St\u00fcck erleben vielerlei Wendungen in ihren Liebesschicksalen und stellen sich dabei nicht gerade geschickt an. \u201eDas Sch\u00f6ne am St\u00fcck ist, dass die gro\u00dfartigen Figuren durch ihre Fehler zu ihren Erkenntnissen gelangen. Verletzlichkeit auf der B\u00fchne zu zeigen, ist in unserer auf Perfektion ausgerichteten Welt besonders spannend f\u00fcr mich\u201c, erl\u00e4utert Lily Sykes. Ein Vorteil in der Arbeit mit den Schauspielstudierenden war f\u00fcr die Regisseurin deren unb\u00e4ndige Spiellust. \u201eDie Arbeit mit den Studierenden war inspirierend f\u00fcr mich. Ihr Ehrgeiz und ihre Spielfreude verleihen der Darstellung eine gro\u00dfe Lebendigkeit\u201c, sagt Sykes. Wiebke Yervis erz\u00e4hlt von den Proben: \u201eDie Arbeit startete ungew\u00f6hnlich, indem wir w\u00f6chentlich das ganze St\u00fcck durchspielten, auch wenn wir den Text noch nicht beherrschten. Das war wie Hochleistungssport: Wir mussten vier Stunden auf der B\u00fchne stehen, der Text wurde mit einem Beamer an die Wand projiziert und dann musste jede von uns \u2013 egal, was dann passierte \u2013 einfach weitermachen. Dadurch kamen wir gar nicht erst zum Denken, wir spielten einfach.\u201c<\/p>\n<p>Die f\u00fcnf Schauspielerinnen sind im St\u00fcck musikalisch stark mit Karaoke-Gesang und Solo- sowie Bandperformances mit verschiedenen Instrumenten im Einsatz. \u201eDie Figuren nutzen die Musik sehr bewusst, wenn die Sprache nicht ausreicht, um auszudr\u00fccken, was sie f\u00fchlen\u201c, erkl\u00e4rt Sykes. \u201eDabei geht es nicht um musikalische Perfektion, sondern darum, das Innenleben aufzuzeigen\u201c, erg\u00e4nzt Wiebke Yervis. Gesang ist ein bedeutender Bestandteil des Schauspielstudiums am Max Reinhardt Seminar. \u201eDer Gesangsunterricht zieht sich durch das ganze Studium, was wichtig ist, da Schauspieler_innen immer mehr gesanglich auf der B\u00fchne eingesetzt werden\u201c, so Yervis.<\/p>\n<figure id=\"attachment_5450\" aria-describedby=\"caption-attachment-5450\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-5450\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image5-2-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image5-2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image5-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image5-2-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image5-2-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image5-2-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image5-2-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5450\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Susanne Hassler-Smith<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im St\u00fcck werden die Figuren w\u00e4hrend ihrer musikalischen Darbietungen mitunter auf absurde Weise von den anderen unterbrochen. Absurdit\u00e4t und Komik \u2013 sind das besondere Herausforderungen f\u00fcr die Regie? \u201eDas Wichtigste und zugleich Schwierigste am St\u00fcck ist das Timing. Die Schauspielerinnen m\u00fcssen sehr schnell und punktgenau sein. Es ist fast wie ein Tanz, bei dem sich die Schauspielerin auf sich selbst und gleichzeitig auf ihre Partnerin fokussieren muss\u201c, sagt Lily Sykes. Der Anspruch auf Perfektion wird im St\u00fcck bewusst au\u00dfer Acht gelassen, da durch das irrwitzige Tempo der Inszenierung durchaus Fehler passieren, die wiederum Komik erzeugen. \u201eDas St\u00fcck ist so geschrieben, dass niemals alles glattgehen kann. Es wird immer irgendein Kost\u00fcmwechsel nicht funktionieren, ein Mikrofon au\u00dfer Gefecht gesetzt sein oder eine Vase auf der B\u00fchne unbeabsichtigt zerbrechen. Der Reiz liegt vor allem darin, mit solchen Missgeschicken umzugehen und sie gemeinsam zu nutzen\u201c, erkl\u00e4rt die Studierende.<\/p>\n<figure id=\"attachment_5446\" aria-describedby=\"caption-attachment-5446\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-5446\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image1-10-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image1-10-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image1-10-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image1-10-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image1-10-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image1-10-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/11\/post-1_image1-10-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-5446\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Susanne Hassler-Smith<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Aktualit\u00e4t von Austens Stoff bezieht sich auf den hohen Stellenwert von Geld und sozialer Zugeh\u00f6rigkeit und dem damit verbundenen \u201eErfolg\u201c auf dem sogenannten Liebes- und Heiratsmarkt. \u201eGeld und Klasse sind immer noch bestimmend daf\u00fcr, ob und wie Beziehungen funktionieren, in einer Welt, in der so getan wird, als w\u00e4re dem nicht so\u201c, sagt Sykes. Der damalige gesellschaftliche Druck auf Frauen, den Normen zu entsprechen und die Stigmatisierung, wenn sie aus vorgegebenen Rollen ausbrechen wollen, zeigt sich anhand von Figuren wie Mary, die nicht heiraten will oder Elisabeth, die unverbl\u00fcmt unbequeme Wahrheiten ausspricht. In heutigen Frauenleben hat sich der gesellschaftliche Druck nicht verringert<i>. <\/i>\u201eDas Gef\u00fchl, nichts wert zu sein, wird immer noch vielen Frauen vermittelt und die Vorstellung, dass Heirat das gro\u00dfe Ziel im Leben einer Frau sein muss, ist immer noch pr\u00e4sent\u201c, meint Sykes.<\/p>\n<p>Dank der engagierten Theaterarbeit von Lily Sykes und dem temperamentvollen Spiel der f\u00fcnf Schauspielerinnen des Max Reinhardt Seminars bekommen wir Einblicke in das Leben der Frauen zu Austens Zeit mit relevanten Erkenntnissen f\u00fcr moderne Geschlechterverh\u00e4ltnisse \u2013 witzig und effektvoll auf die B\u00fchne gebracht im Kasino am Schwarzenbergplatz.","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jane Austen und Karaoke \u2013 eine ungew\u00f6hnliche Kombination? Durchaus. Und das gelingt mitrei\u00dfend. 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