{"id":4544,"date":"2020-05-31T13:06:00","date_gmt":"2020-05-31T11:06:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=4544"},"modified":"2020-06-03T13:47:53","modified_gmt":"2020-06-03T11:47:53","slug":"corona-und-die-auswirkungen-auf-kunst-und-kulturschaffende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2020\/05\/31\/corona-und-die-auswirkungen-auf-kunst-und-kulturschaffende\/","title":{"rendered":"Covid-19-Report: Corona und die Auswirkungen auf Kunst- und Kulturschaffende"},"content":{"rendered":"<h1>Eine Momentaufnahme<\/h1>\n<p>Einkommensausf\u00e4lle von bis zu 100 Prozent und keine erkennbare Perspektive, wie, in welcher Form und vor allem wann es weitergehen kann, so der Stand Mitte April f\u00fcr zahlreiche Kunst- und Kulturschaffende in \u00d6sterreich. Erste Arbeitsstipendien, Hilfsfonds und Unterst\u00fctzungsleistungen sind zwar vorhanden, die oft existenzielle Bedrohung ist f\u00fcr viele damit aber l\u00e4ngst nicht gebannt. Status quo: viele offene Fragen und noch nicht absch\u00e4tzbare, langfristige Auswirkungen in allen gesellschaftlichen Bereichen, die uns vermutlich noch l\u00e4nger begleiten werden. Die enorme Bedeutung von Kunst und Kultur f\u00fcr die Gesellschaft gilt es mehr denn je hervorzuheben und es ist zu hoffen, dass uns die unglaubliche Vielfalt in diesem Bereich auch nach Corona und den damit einhergehenden Ma\u00dfnahmen erhalten bleibt.<\/p>\n<p>Das <i>mdw-Magazin<\/i> bat Anfang April (ehemalige) Studierende um eine Momentaufnahme, die die unmittelbaren Auswirkungen der politischen Ma\u00dfnahmen rund um das Coronavirus auf die K\u00fcnstler_innen sowie ihre pers\u00f6nliche (Arbeits-)Situation aufzeigen soll \u2013 mit Erscheinen des Heftes ist diese mitunter bereits eine ganz andere. Die Befragten schildern, wie sie pers\u00f6nlich mit der derzeitigen Lage umgehen und mit welchen Gef\u00fchlen sie auf die Zeit nach der Krise blicken.<\/p>\n<p>Eine <a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/index.php\/2020\/05\/28\/wir-fahren-auf-sicht-bei-dichtem-nebel\/\">Erhebung<\/a> von Dagmar Abfalter, Sandra Stini und Paul Nagl gibt weiters Einblick in die Verdienstentg\u00e4nge fu\u0308r freischaffende Musiker_innen durch Covid-19.<\/p>\n<p>Peter Tschmuck <a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/index.php\/2020\/05\/28\/die-wirtschaftliche-lage-der-musikschaffenden-in-der-coronakrise\/\">bringt anschlie\u00dfend Zahlen aufs Tapet<\/a>: Wie sehen die finanziellen Auswirkungen auf die gesamte Musikindustrie aus und mit welchen Verlusten ist im internationalen Musikbusiness voraussichtlich zu rechnen?<\/p>\n<p>Leonhard Paul, Leiter des Joseph Haydn Instituts und Mitbegr\u00fcnder von Mnozil Brass, legt seinen<a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/index.php\/2020\/05\/28\/ver-rueckt\/\"> aktuellen Alltag mit Online-Lehre und ohne Konzerte<\/a> dar, und mahnt dazu, sich nicht zu sehr an die neue Situation zu gew\u00f6hnen. Zuletzt erkl\u00e4rt <a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/index.php\/2020\/05\/28\/die-bedeutung-von-musikunterricht-an-unseren-schulen\/\">Wilfried Aigner im Interview<\/a>, warum Musikunterricht gerade jetzt von enormer Bedeutung ist.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4546\" aria-describedby=\"caption-attachment-4546\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image0-27-scaled.jpg\" rel=\"lightbox-0\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4546\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image0-27-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"638\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image0-27-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image0-27-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image0-27-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image0-27-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image0-27-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image0-27-850x637.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4546\" class=\"wp-caption-text\">Marie Kreutzer \u00a9 Wolf Silveri<\/figcaption><\/figure>\n<h5>Marie Kreutzer<br \/>\n<i>Drehbuchautorin, Regisseurin &amp; Dramaturgin<\/i><\/h5>\n<p>Marie Kreutzer schreibt Drehb\u00fccher und f\u00fchrt Regie (<i>Die Vaterlosen, Gruber geht, Was hat uns blo\u00df so ruiniert, Der Boden unter den F\u00fc\u00dfen<\/i>) und ist als Dramaturgin t\u00e4tig. Aufgrund der Ma\u00dfnahmen gegen das Coronavirus mussten die Dreharbeiten zu ihrem ORF\/ZDF-Landkrimi <i>Vier<\/i>, die am 11.\u00a0M\u00e4rz begonnen hatten, abgebrochen werden. Ihr n\u00e4chster Kinofilm <i>Corsage<\/i> befindet sich derzeit im Finanzierungsstadium und sollte Ende 2020 gedreht werden, doch an diesen Termin glaubt sie nicht mehr. F\u00fcr die abgesagten Drehs im Fr\u00fchjahr sind zwar Termine im Herbst geplant: \u201eAber keiner wei\u00df, unter welchen Bedingungen das m\u00f6glich sein wird, und ob Filmdreharbeiten \u00fcberhaupt versicherbar sind, so lange das Virus kursiert.\u201c Da sie den Dreh im M\u00e4rz noch beginnen konnte, hat Kreutzer immerhin noch ein Honorar erhalten. \u201eMan bekommt etwa den gr\u00f6\u00dften Teil des Drehbuchhonorars immer erst, wenn der Dreh beginnt\u201c, erkl\u00e4rt sie. Gleichzeitig wurden jedoch alle drei Filmprojekte ihres Mannes, der als selbstst\u00e4ndiger Szenenbildner t\u00e4tig ist, auf unbestimmte Zeit verschoben. \u201eDas hei\u00dft, er hat null Einkommen und ich muss pl\u00f6tzlich die Familie alleine ern\u00e4hren. Das schaffe ich bis zum Herbst, l\u00e4nger nicht\u201c, so die Prognose. Ihre bisherigen Filme sind auf zahlreichen Streaming-Plattformen verf\u00fcgbar und sie freut sich dar\u00fcber, wenn sich die Menschen nun \u00f6sterreichische Kinofilme zu Hause ansehen, verdienen tut sie daran aber nichts. In der Krise \u201eeinrichten\u201c will sie sich keinesfalls: \u201eIch weigere mich, mein Arbeiten auf Corona einzustellen. Regie ist mit sozialer Distanz nicht m\u00f6glich. Wenn ich nicht drehen kann, konzentriere ich mich aufs Schreiben.\u201c Von der Literar Mechana, der Verwertungsgesellschaft f\u00fcr u.\u2009a. Drehbuchautor_innen, hat sie ganz unb\u00fcrokratisch eine einmalige Summe bekommen und beim H\u00e4rtefallfonds will sie noch ansuchen.<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich wechselt die Stimmung in der derzeitigen Situation t\u00e4glich. \u201eMal bin ich pragmatisch, mal verzweifelt. Ich finde es interessant, dass alle versuchen, weiterhin produktiv zu sein. Ich kann und will das nicht. Ich erlaube mir die Verzweiflung. Gleichzeitig beobachte ich mich und andere: Was macht das mit uns, dass wir \u00fcberhaupt nicht wissen, wie es weitergeht? Es ist in vielerlei Hinsicht hochinteressant. Aber auch schrecklich.\u201c Die Regisseurin glaubt nicht, dass Drehen bald wieder m\u00f6glich sein wird. Einen theoretischen Zeitplan gibt es trotzdem. Momentan fehlt Marie Kreutzer die Zuversicht, dass es ein \u201eechtes Danach\u201c geben wird: \u201eIch habe Angst, dass uns vieles bleiben wird. Dass wir uns nie mehr unbefangen zu f\u00fcnft in einen Lift quetschen. Dass wir uns nicht mehr zur Begr\u00fc\u00dfung k\u00fcssen. Dass wir in Angst vor Viren leben und alles danach ausrichten, oder dass die Unbefangenheit weg ist. Bei einem Filmdreh geht es sehr famili\u00e4r zu, man ist sehr nahe beieinander, man schwitzt, heult und lacht zusammen. Ich will das wieder erleben. Sch\u00f6n w\u00e4re, wenn wir Menschen etwas mitnehmen w\u00fcrden aus dieser Zeit, n\u00e4mlich dass soziale Bindungen wichtiger sind, als \u00fcber das Wochenende zum Spa\u00df irgendwohin zu fliegen. Ich vermisse nicht das Reisen, ich vermisse die Menschen.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_4549\" aria-describedby=\"caption-attachment-4549\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image3-19-scaled.jpg\" rel=\"lightbox-1\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4549\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image3-19-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"638\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image3-19-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image3-19-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image3-19-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image3-19-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image3-19-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image3-19-850x637.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4549\" class=\"wp-caption-text\">Julia Lacherstorfer \u00a9 Julia Geiter<\/figcaption><\/figure>\n<h5>Julia Lacherstorfer<br \/>\n<i>Freischaffende Musikerin &amp; Intendantin<\/i><\/h5>\n<p>Julia Lacherstorfer ist als Musikerin bei <a href=\"http:\/\/www.almamusik.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">ALMA<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.ramschundrosen.at\/cms\/index.php\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Ramsch &amp; Rosen<\/a> und dem Soloprojekt Spinnerin [a female narrative] sowie als Intendantin des <a href=\"https:\/\/www.wellenklaenge.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Festivals <i>wellenkl\u00e6nge <\/i><\/a>(Lunz am See) t\u00e4tig. Ihr Einkommen speist sich somit aus der k\u00fcnstlerischen T\u00e4tigkeit in ihren Projekten sowie aus der Aufgabe, gemeinsam mit ihrem Partner Simon Z\u00f6chbauer ein Festival zu leiten. \u201eDas bedeutet f\u00fcr unseren Haushalt null Prozent gesichertes Einkommen aus einer Angestelltent\u00e4tigkeit und somit 100 Prozent Verdienstentgang durch die Coronakrise.\u201c Von Mitte M\u00e4rz bis Anfang April sind etwa zw\u00f6lf ihrer geplanten Konzerte abgesagt worden, f\u00fcr manche wird es Ersatztermine geben. Die derzeitige Situation bedeutet f\u00fcr die beiden, die beruflich und privat ein Paar sind, dass sie auf finanzielle Unterst\u00fctzung durch den Staat angewiesen sind. Als Duo Ramsch &amp; Rosen konnten Lacherstorfer und Z\u00f6chbauer immerhin ein Wohnzimmerkonzert f\u00fcr das \u00d6sterreichische Kulturforum in Rom aufnehmen. Auch im leeren Wiener Konzerthaus spielte das Paar bereits eine Aufnahme f\u00fcr einen Stream. Zwei Zahlungen von Notfallfonds sind drei Wochen nach Inkrafttreten der Ma\u00dfnahmen bereits eingetroffen. \u201eIch empfinde durchaus Dankbarkeit f\u00fcr die Ma\u00dfnahmen seitens der Stadt Wien und der Regierung. Mittlerweile entsteht aber der Eindruck, dass wir mit schnellen Ersthilfen abgespeist wurden und es keine langfristigen Visionen gibt. Es braucht einen Diskurs zwischen der Regierung und der freien Szene, sonst geht in wenigen Monaten jahrzehntelang aufgebaute Kulturarbeit zu Grunde\u201c, so Lacherstorfer. An den Alltag im Homeoffice ist sie gew\u00f6hnt und sie versucht, ihre Tage so produktiv wie sonst auch zu gestalten. \u201eIch starte mit Meditation und Yoga, mache dann B\u00fcroarbeit, komponiere und \u00fcbe und mache jeden Tag Sport, was vor allem f\u00fcr die mentale Gesundheit derzeit besonders wichtig ist.\u201c Der soziale und musikalische Austausch mit ihrer Band ALMA fehlt ihr derzeit am meisten. \u201eMan findet andere Wege, um sich zu vernetzen und das ist gut so.\u00a0Aber f\u00fcr mich macht diese Krise schon auch sehr deutlich, welchen Wert Kultur f\u00fcr unsere Gesellschaft hat \u2013 und damit meine ich nicht digitale Kunstformen, sondern kulturelle Begegnungen in all ihren Facetten. Sie bringen Magie und Inspiration in unseren Alltag \u2013 darauf freue ich mich schon wieder sehr.\u201c Ob das <i>wellenkl\u00e6nge<\/i>-Festival, das ab Mitte Juli haupts\u00e4chlich Open Air stattfinden sollte, umgesetzt werden kann, ist Mitte April noch offen. \u201eVielleicht haben wir Gl\u00fcck und k\u00f6nnen unter bestimmten Auflagen veranstalten\u201c, bleibt Lacherstorfer optimistisch. Die derzeitige Krise sieht sie vor allem f\u00fcr diejenigen, die es davor schon schwer hatten, als gro\u00dfe Katastrophe. Aus dem gem\u00fctlichen Wohnzimmer heraus zu sagen, das alles sei jetzt eine Chance f\u00fcr die Menschheit sei zu einfach und nur ein Teilaspekt. Trotzdem hofft sie, \u201edass sich unser Blick und unsere Handlungen ein wenig dem\u00fctiger gestalten, wenn wir diese Krise \u00fcberstanden haben.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/julialacherstorfer.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">julialacherstorfer.at<\/a><\/p>\n<figure id=\"attachment_4550\" aria-describedby=\"caption-attachment-4550\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image4-1-scaled.jpg\" rel=\"lightbox-2\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4550\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image4-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"638\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image4-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image4-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image4-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image4-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image4-1-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image4-1-850x637.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-4550\" class=\"wp-caption-text\">Verena Doublier \u00a9 Theresa Pewal<\/figcaption><\/figure>\n<h5>Verena Doublier<br \/>\n<i>Komponistin, Autorin, S\u00e4ngerin, &amp; Gitarristin<\/i><\/h5>\n<p>Verena Doublier verdient ihren Lebensunterhalt zu 90\u00a0Prozent aus ihrer T\u00e4tigkeit als freischaffende K\u00fcnstlerin (<a href=\"http:\/\/www.wienerblond.at\/wordpress\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Wiener Blond<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/praterwgmusic\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Prater WG<\/a>). \u201eIch finde mir immer Arbeit, aber mein Einkommen erwirtschafte ich vor allem aus Konzerterl\u00f6sen, die es zurzeit einfach nicht gibt.\u201c Zehn bis 15 ihrer Konzerttermine sind von Mitte M\u00e4rz bis Anfang April abgesagt oder verschoben worden. \u201eDa unsere Agentur und auch viele Veranstalter_innen relativ flott reagiert haben, konnten wir bisher einige Ersatztermine finden. Bei Festivals oder einmaligen Veranstaltungen gestaltet sich das etwas anders. Manche werden ersatzlos gestrichen, andere auf 2021, mit identem Line-up, verschoben.\u201c Das bringt vor allem viel Unsicherheit mit sich, \u201eder man nur mit der Gewissheit begegnen kann, dass dieser Weg f\u00fcr uns alle der richtige ist\u201c, so Doublier. Streaming ist ihr generell ein gro\u00dfes Anliegen, doch derzeit gibt sie noch keine Online-Konzerte, da sie gro\u00dfen Wert auf die k\u00fcnstlerische und audiovisuelle Qualit\u00e4t legt. \u201eDiese Qualit\u00e4t kann ich in meinem Wohnzimmer einfach nicht sicherstellen.\u201c Finanzielle Hilfspakete sind auch f\u00fcr Doublier sehr wichtig, um diese Zeit zu \u00fcberbr\u00fccken. \u201eDie Situation und die Angebote sind sehr schwer zu \u00fcberblicken. Ich empfehle jedem und jeder Musikschaffenden, sich bei Institutionen wie der Musikergilde, den Verwertungsgesellschaften oder auf den Seiten des KSVF zu informieren.\u201c Innehalten ist f\u00fcr Verena Doublier derzeit die Strategie der Wahl. \u201eSich selbst nicht zu viel abverlangen, aufmerksam bleiben und h\u00e4ufig mit lieben Menschen in Kontakt treten.\u201c Zuk\u00fcnftige Veranstaltungen werden derzeit mit Bedacht, aber optimistisch geplant. Die Auswirkungen sind f\u00fcr sie derzeit noch nicht wirklich absch\u00e4tzbar. \u201eAber klar ist: Scheitern wird salonf\u00e4hig werden \u2013 und das ist in \u00d6sterreich auch schon \u00fcberf\u00e4llig\u201c, so die K\u00fcnstlerin. Auch die Berufssparten, die direkt mit den K\u00fcnstler_innen arbeiten, darf man ihrer Meinung nach derzeit nicht vergessen, da sie ebenfalls enorm in ihrer Existenz bedroht sind. \u201eLivetechnik, Veranstalter_innen, Agenturen, Clubbetreiber_innen, Labels \u2013 sie alle stehen vor den gr\u00f6\u00dften Herausforderungen ihres Bestehens. Es wird sich vieles \u00e4ndern und das wird man, f\u00fcrchte ich, nicht nur an einer obligatorischen Pandemie-Klausel in k\u00fcnftigen Veranstaltungsvertr\u00e4gen merken. Die Branche braucht Vielfalt und diese m\u00fcssen wir um jeden Preis durch diese Krise retten.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_4553\" aria-describedby=\"caption-attachment-4553\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4553\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image7-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"638\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image7-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image7-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image7-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image7-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image7-1-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image7-1-850x637.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4553\" class=\"wp-caption-text\">Anna Dekan-Eixelsberger \u00a9 AnnaQuartett<\/figcaption><\/figure>\n<h5>Anna Dekan-Eixelsberger<br \/>\n<i>Kammermusikerin, Dozentin &amp; Musikp\u00e4dagogin<\/i><\/h5>\n<p>Anna Dekan-Eixelsberger ist als Musikerin im <a href=\"https:\/\/www.adamas-quartett.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Adamas Quartett<\/a>, die <a href=\"https:\/\/atout.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Kammermusikgruppe Atout<\/a> und dem Amadeus Ensemble Wien t\u00e4tig, \u00fcbt Lehrt\u00e4tigkeiten an der Regionalmusikschule Sieghartskirchen und der Freien Musikschule Wien aus und ist immer wieder als Dozentin bei namhaften Musikkursen zu Gast. Sie steht damit durch ihre Konzert- und Lehrt\u00e4tigkeit auf zwei Standbeinen. \u201eIch bin in der gl\u00fccklichen Situation, dass ich meine Lehrt\u00e4tigkeit gut von zu Hause \u00fcber Online-Unterricht weiterf\u00fchren kann und somit zumindest auf einem Bein weiter bestehen kann. Alle k\u00fcnstlerischen Bet\u00e4tigungen fallen nat\u00fcrlich weg beziehungsweise sind sie sehr in der Schwebe.\u201c Zwischen Mitte M\u00e4rz bis Anfang April wurden etwa sieben ihrer Konzerte abgesagt, einige Programmpunkte auf den Herbst verschoben. Finanzielle Einbu\u00dfen sind die Folge, ein Umdenken in Bezug auf die Planung der n\u00e4chsten Saison notwendig. Die Umstellung auf Online-Lehre hat gut und rasch funktioniert. \u201eMeine Sch\u00fcler_innen erhalten zu den gewohnten Zeiten Videounterricht und schicken mir erg\u00e4nzend dazu auch Videos, da das Gespielte so deutlich besser zu verfolgen ist. Beim Video-Unterricht ist man leider sehr verbindungsabh\u00e4ngig. Zus\u00e4tzlich nehme ich einmal w\u00f6chentlich ein Video-Tutorial auf, in dem ich ein bestimmtes Thema des \u00dcbens oder Musizierens beleuchte. Interessant ist es f\u00fcr mich zu beobachten, wie schnell sich vor allem meine jungen Sch\u00fcler_innen auf die neue Situation eingestellt haben.\u201c Mit ihren Ensembles stellt sie vor allem schon \u00dcberlegungen f\u00fcr spezielle Konzertformate im Herbst an. Aus Solidarit\u00e4tsgr\u00fcnden hat sie bisher noch nicht um finanzielle Unterst\u00fctzung angesucht. \u201eNat\u00fcrlich habe ich auch Einbu\u00dfen durch die vielen Absagen, aber dadurch, dass ich die Unterrichtst\u00e4tigkeit aus\u00fcben kann, m\u00f6chte ich das Geld lieber denen, die nur vom Konzertwesen leben, \u00fcberlassen.\u201c Gemeinsam mit ihrem Mann, der ebenfalls Musiker ist, verbringt sie derzeit viel Zeit in ihrem Haus im Wienerwald. \u201eDas Schwierigste f\u00fcr uns ist, dass wir unsere Familien nicht sehen k\u00f6nnen. Videotelefonie kann niemals das Gef\u00fchl von Zusammensein und Familienleben ersetzen.\u201c Trotzdem blickt sie positiv in die Zukunft: \u201eIch bin der festen \u00dcberzeugung, dass wir das wieder hinbekommen.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_4554\" aria-describedby=\"caption-attachment-4554\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4554\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image8-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"638\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image8-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image8-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image8-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image8-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image8-1-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image8-1-850x637.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4554\" class=\"wp-caption-text\">Felix Hafner \u00a9 Hannah Schwaiger<\/figcaption><\/figure>\n<h5>Felix Hafner<br \/>\n<i>Freiberuflicher Regisseur<\/i><\/h5>\n<p>Felix Hafner verdient seinen Lebensunterhalt mit Regiet\u00e4tigkeiten an diversen Theaterh\u00e4usern. Die Coronama\u00dfnahmen haben eine seiner laufenden Produktionen fr\u00fchzeitig beendet. \u201eGl\u00fccklicherweise werde ich f\u00fcr diese voll ausbezahlt. Somit sp\u00fcre ich kurzfristig wenig Konsequenzen, die l\u00e4ngerfristigen k\u00f6nnten aber nat\u00fcrlich auch f\u00fcr mich sehr einschneidend werden.\u201c Eine seiner Premieren wurde auf Herbst verschoben und viele kleinere Engagements bei Sommer-Festivals wackeln oder sind mit Anfang April bereits abgesagt. Planungssicherheit gibt es derzeit weder f\u00fcr ihn noch f\u00fcr die Theaterh\u00e4user.<\/p>\n<p>\u201eEs ist schwer abzusch\u00e4tzen, wann wirklich wieder Normalbetrieb im Kulturbereich herrschen kann. Und dann stellt sich die Frage, ob es sich \u00fcberhaupt ausgeht, alles nachzuholen und trotzdem das neu Geplante zu produzieren\u201c, erkl\u00e4rt Hafner. Der Regisseur hofft jedenfalls, dass die Theater im Herbst wieder aufsperren k\u00f6nnen und seine f\u00fcr Oktober geplante Premiere in M\u00fcnchen stattfinden kann, denn davon h\u00e4ngt auch vieles ab, was danach kommt oder eben nicht. St\u00e4ndig kostenlosen Content f\u00fcr das Netz zu generieren, ist f\u00fcr Felix Hafner nicht zielf\u00fchrend. \u201eDas Nicht-produzieren-K\u00f6nnen sollte man auch akzeptieren, um Ideen f\u00fcr Neues zu sammeln und um nicht ganz der Content-Maschine des Internets nachzueifern.\u201c Die Hilfspakete reichen f\u00fcr viele seiner Kolleg_innen nicht aus \u2013 vor allem in Hinblick darauf, dass es sich um einen Einkommensausfall von bis zu einem halben Jahr oder mehr handeln k\u00f6nnte. \u201eIch habe mich nur f\u00fcr ein Arbeitsstipendium beworben, da ich momentan noch keinen direkten Einkommensausfall habe.\u201c Mit Vorbereitungen f\u00fcr kommende Projekte, versucht er Normalit\u00e4t und Struktur in seinem Alltag zu schaffen. \u201eIch habe wieder begonnen Franz\u00f6sisch zu lernen und versuche, so gut es geht, mit meinen Unsicherheiten in der derzeitigen Situation umzugehen und die Freude nicht zu verlieren.\u201c Neue Ideen f\u00fcr die Zeit nach der Krise versucht er, soweit das m\u00f6glich ist, trotzdem zu konkretisieren. \u201eIch werde es finanziell vermutlich mit einem blauen Auge rausschaffen. Die weitreichenden Folgen, gerade am Theater, kann man noch nicht absehen. Vielleicht gibt es zuk\u00fcnftig weniger zu tun und ich muss mich der neuen Situation anpassen. Viele Kolleg_innen sind jedenfalls gerade existenziell bedroht. Die politischen Entscheidungstr\u00e4ger_innen und die Institutionen m\u00fcssen diese Menschen jetzt absichern, sonst wird man zu einer Kulturlandschaft zur\u00fcckkehren, die brachliegt.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_4557\" aria-describedby=\"caption-attachment-4557\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-4557\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image11-1-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"638\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image11-1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image11-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image11-1-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image11-1-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image11-1-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/post-1_image11-1-850x637.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4557\" class=\"wp-caption-text\">Clio Montrey \u00a9 Georg Aufreiter<\/figcaption><\/figure>\n<h5>Clio Montrey<br \/>\n<i>Komponistin, S\u00e4ngerin, Multi-Instrumentalistin &amp; Autorin<\/i><\/h5>\n<p>Clio Montrey verdient als freischaffende S\u00e4ngerin und Komponistin ihr Geld, w\u00e4hrend sie an der mdw an ihrer Dissertation arbeitet. \u201eAlle meine Auftr\u00e4ge wurden von einem Tag auf den anderen gestrichen\u201c, berichtet sie Anfang April. Das bedeutet, dass f\u00fcr den Zeitraum M\u00e4rz bis Juni 20 Opernauff\u00fchrungen, eine Konzerttournee und zahlreiche weitere Konzerte abgesagt wurden. Ersatztermine gibt es daf\u00fcr nur teilweise. Quasi \u00fcber Nacht fielen ihre Einkommensquellen weg und sie muss nun neue Weg finden \u2013 auch um sich f\u00fcr ihre Solo-Projekte zu motivieren. <a href=\"https:\/\/www.patreon.com\/airshipsandlace\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Auf einer Patreon-Seite<\/a> (ein Social-Payment-Anbieter \u00fcber den K\u00fcnstler_innen von ihren Fans regelm\u00e4\u00dfig einen selbstbestimmten Geldbetrag erhalten) ver\u00f6ffentlicht sie Kurzgeschichten, Soundscapes, und St\u00fccke und spielt Konzerte via Live-Stream. Unterst\u00fctzungsleistung hat sie aus einem Hilfsfond bereits erhalten, bei anderen, die f\u00fcr sie relevant sind, muss sie erst ansuchen. \u201eIch w\u00fcsste nicht, was ich ohne diese Hilfe tun w\u00fcrde. Ich bin dankbar f\u00fcr die Unterst\u00fctzung, aber ich muss mich nach mehr Arbeit umsehen.\u201c Trotzdem versucht sie, sich nicht zu viele Sorgen zu machen. \u201eIch mache weiterhin meine Kunst. Ich lerne neue elektronische Techniken, die ich bei zuk\u00fcnftigen Konzerten einsetzen kann. Und ich habe bereits viel Science-Fiction geschrieben\u201c, erz\u00e4hlt die K\u00fcnstlerin. Auch neue Projekte und die Zusammenarbeit mit anderen Musikerkolleg_innen und K\u00fcnstler_innen versucht sie zu planen. Etwas gespalten blickt auch Clio Montrey in die Zukunft: \u201eEs ist momentan eine Mischung aus immenser Traurigkeit und Verlust, aber dennoch Entschlossenheit, weiterhin etwas zu (er-)schaffen. Ich vermisse zurzeit vor allem meine Kolleg_innen und Freund_innen.\u201c<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/clio-em.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">clio-em.com<\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einkommensausf\u00e4lle von bis zu 100 Prozent und \ufeffkeine erkennbare Perspektive, wie\ufeff, in welcher Form und vor allem wann\ufeff\ufeff\ufeff es weitergehen kann, so der Stand Mitte April f\u00fcr zahlreiche Kunst- und Kulturschaffende in \u00d6sterreich.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":4549,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[966,1002,1001,1000,1003,965,179,479,999,81],"class_list":["post-4544","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-report","tag-2020-2","tag-felixhafner","tag-julialacherstorfer","tag-mariekreutzer","tag-verenadoublier","tag-covid19","tag-film","tag-musik","tag-portraets","tag-theater"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4544","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4544"}],"version-history":[{"count":23,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4544\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4940,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4544\/revisions\/4940"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4549"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4544"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4544"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4544"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}