{"id":3073,"date":"2019-09-27T13:30:36","date_gmt":"2019-09-27T11:30:36","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=3073"},"modified":"2019-12-10T10:37:13","modified_gmt":"2019-12-10T09:37:13","slug":"fifty-fifty-in-2030","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2019\/09\/27\/fifty-fifty-in-2030\/","title":{"rendered":"Fifty-Fifty in 2030?"},"content":{"rendered":"<b>Auch in der Musik ger\u00e4t der Gendergap endlich in Bewegung \u2013 zumindest stellenweise. <\/b><b>Zuerst die gute Nachricht oder die schlechte?<\/b><\/p>\n<p>Die gute Nachricht ist: Auf dem weiten Feld der zeitgen\u00f6ssischen Musik haben die Pr\u00e4senz und Prominenz von Komponistinnen, Improvisatorinnen und Performerinnen in den letzten Jahren un\u00fcbersehbar zugenommen. Ein kurzer Blick in Festival- und Ensembleprogramme von Darmstadt \u00fcber Donaueschingen bis Wien zeigt den zuletzt rasant gestiegenen Frauenanteil. Unter den neuen Werken in der Programmplanung von <a href=\"https:\/\/wienmodern.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><i>Wien Modern<\/i><\/a> beispielsweise liegt der Anteil mit weiblicher Beteiligung 2018 bei 45 %, 2019 bei 37 %.<sup>1<\/sup> 57 verschiedene Komponistinnen und Improvisatorinnen sind allein im Programm von <i>Wien Modern<\/i> 2019 zu finden.<sup>2<\/sup> Wer im Bereich der zeitgen\u00f6ssischen Musik 2019 noch immer das Argument verwendet, leider keine interessanten Komponistinnen (Improvisatorinnen, Performerinnen) gefunden zu haben, outet sich als bedauerlich schlecht informiert und braucht dringend ein Update. Ein Update \u00fcbrigens, das sich extrem auszahlt \u2013 dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p>Und jetzt die schlechte Nachricht: Auch wenn sich die zeitgen\u00f6ssische Musikszene leichter tut als der budget\u00e4r weitaus gr\u00f6\u00dfere Bereich der klassischen Musik mit seinem notorischen \u201eSexismusproblem\u201c (S\u00fcddeutsche Zeitung 2017<sup>3<\/sup>), ist es bis zur Gleichstellung der Geschlechter auch in der Avantgarde noch ein weiter Weg. Noch besonders unbalanciert \u2013 nur unbedeutend weniger als in der Klassik \u2013 ist das zahlenm\u00e4\u00dfige Verh\u00e4ltnis zwischen Dirigentinnen und Dirigenten. Aber auch der Anteil an Komponistinnen ist durchaus noch ausbauf\u00e4hig.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3076\" aria-describedby=\"caption-attachment-3076\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-3076\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/post-1_image1-6-1024x532.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"442\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/post-1_image1-6-1024x532.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/post-1_image1-6-300x156.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/post-1_image1-6-768x399.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/post-1_image1-6-850x442.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/09\/post-1_image1-6.jpg 1659w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3076\" class=\"wp-caption-text\">Anzahl der Komponistinnen bei Wien Modern 1988\u20132019<\/figcaption><\/figure>\n<p>Begonnen hatte die Entwicklung der Neuen Musik im 20. Jahrhundert so, als h\u00e4tte es damals noch keine Frauen auf der Welt gegeben: Bei den <i>Donaueschinger Musiktagen <\/i>wurde 1921\u20131960 keine einzige Komponistin aufgef\u00fchrt, 1961\u20131980 waren es insgesamt 7 (unter 3 %), in den folgenden Jahrzehnten 11 (8,73 %), 25 (10,16 %) und 36 (12,5 %), 2011\u20132018 dann 58 (22 %), wobei die Zahl 2018 mit 16 Komponistinnen und Improvisatorinnen auf 33\u00a0% stieg. Bei den <i>Darmst\u00e4dter Ferienkursen<\/i> wurden 1946\u20131972 zusammengerechnet 10 Werke von Komponistinnen aufgef\u00fchrt, maximal eines pro Jahrgang (0 %\u20132 %), das erste 1949. 1974\u20131982 waren es 12 Werke, 1984\u20131992 110 (5 %\u201312 % pro Ausgabe), 1994\u20132002 71 (5 %\u201317 %), 2004\u20132012 95 (9 %\u201319 %), 2014 lag der Anteil mit 46 Komponistinnen bei 18 %. Seit der Gr\u00fcndung von GRID \u2013 Gender Research in Darmstadt<sup>4<\/sup> 2016 hat die Kurve wie auch die Debatte deutlich Tempo zugelegt.<\/p>\n<p>Auch <i>Wien Modern<\/i> war im Gr\u00fcndungsjahr 1988 zun\u00e4chst ohne eine einzige Komponistin an die \u00d6ffentlichkeit gegangen, 1989 hatte lediglich Sofia Gubaidulina den Weg ins Programm gefunden. Bei <i>Wien \u00adModern<\/i>, in Darmstadt oder Donaueschingen w\u00fcrde so etwas inzwischen l\u00e4ngst absurd bis skandal\u00f6s wirken, doch bei anderen gro\u00dfen Musikfestivals ist die einzelne Komponistin als Feigenblatt durchaus noch anzutreffen. Viele kleine und gro\u00dfe Avantgarde-\u00adPlattformen sind mittlerweile aufgewacht, doch etwas n\u00e4her am Klassik-Mainstream wird die rasante Entwicklung teilweise noch immer verschlafen.<\/p>\n<p><b>Vermutungen \u00fcber die aktuellen Erfolgsfaktoren im Bereich der zeitgen\u00f6ssischen Musik<\/b><\/p>\n<p>Blicken wir noch einmal auf den Bereich der guten Nachrichten: Was hat auf den genannten Avantgarde-Festivals den steigenden Anteil von Komponistinnen und Performerinnen bewirkt? Zun\u00e4chst vermute ich, dass die Gender-Ausgewogenheit beim Publikum und Nachwuchs allm\u00e4hlich eine Rolle spielt: Im Verh\u00e4ltnis zu einem Frauenanteil von 51 % beispielsweise am Publikum von <i>Wien Modern<\/i> oder von 55 % an den Studierenden der mdw wirkt die bis Anfang des 21. Jahrhunderts durchgehend marginale Pr\u00e4senz von Komponistinnen und Dirigentinnen wie ein seltsames Missverst\u00e4ndnis, das es jetzt endlich einmal richtigzustellen gilt.<\/p>\n<p>Das heute selbstverst\u00e4ndliche Denken in Vernetzungen, der immer vielf\u00e4ltigere, dezentralere Austausch legen es nahe, einen Gedanken des Internet-Vordenkers John Gilmore heranzuziehen: \u201eThe Net interprets censorship as damage and routes around it.\u201c Tats\u00e4chlich ist in der zeitgen\u00f6ssischen und experimentellen Musik schneller als in der Klassik zu beobachten, dass sich \u2013 pathetisch ausgedr\u00fcckt \u2013 die einstigen \u201estreng bewachten Festungen der Hochkultur\u201c entweder \u00f6ffnen, aktualisieren und diversifizieren oder dass verst\u00e4rkt Alternativen zu ihnen entstehen. Anstatt das frustrierende Schlangestehen vor den K\u00fcnstlereing\u00e4ngen gewohnheitstr\u00e4ger Konzert- und Opernh\u00e4user, Festivals und Ensembles weitere Jahrzehnte geduldig in Kauf zu nehmen, setzen immer mehr K\u00fcnstler_innen auf Hilfe zur Selbsthilfe und gr\u00fcnden kurzerhand eigene Plattformen. In \u00d6sterreich war das in den letzten rund 15 Jahren beispielsweise zu beobachten bei Freifeld, Fraufeld, Platypus, Schallfeld, Black Page Orchestra, Velak, V:NM, Reheat, Bl\u00f6der Dritter Mittwoch u. v. a. \u2013 Wobei mehr oder weniger alle Off-Initiativen der freien Szene in Sachen weiblicher Beteiligung jedes etablierte Opernhaus meilenweit abh\u00e4ngen.<\/p>\n<p>\u201ePatriarchale Strukturen haben sich tief in das Bild von k\u00fcnstlerischer Arbeit eingegraben\u201c, stellte Olaf Zimmermann 2016 im Bericht des Deutschen Kulturrats fest.<sup>5<\/sup> Die Musik mag innerhalb der K\u00fcnste traditionell besonders unausgewogen dastehen \u2013 aber zumindest im Bereich der Avantgarde hat sich herumgesprochen, dass alte patriarchale Muster nicht alternativlos sind und zuweilen geh\u00f6rig nerven. \u201eDirigent ist schon ein sehr seltsamer Beruf\u201c<sup>6<\/sup>, sagte beispielsweise Heinz Holliger vor einigen Jahren kopfsch\u00fcttelnd, als er an einem Klassikplakat mit ekstatisch-gebieterisch dreinschauendem Pultstar vorbeiging. \u201eDer Beruf ist viel weiblicher geworden\u201c<sup>6<\/sup>, sagte Emmanuel Krivine, und konstatierte damit beispielweise die gesunkene Verbreitung und Akzeptanz autorit\u00e4ren Auftretens.<\/p>\n<p>Die gr\u00f6\u00dfere Offenheit gegen\u00fcber neuen Formaten und Experimenten, die wachsende Rolle kollektiver Arbeit und flacher Hierarchien, die allm\u00e4hliche Verlagerung von Werken zu Prozessen \u2013 diese und weitere in der Neuen Musik immer sp\u00fcrbarer werdende \u00c4nderungen stehen in beiderseitigem Wechselverh\u00e4ltnis mit der st\u00e4rkeren Beteiligung von K\u00fcnstlerinnen. Die Entwicklung der Szene hat nicht zuletzt durch viele spannende Komponistinnen und Performerinnen entschieden an Dynamik gewonnen. Komponistinnen treiben die \u00e4sthetische Entwicklung der Neuen Musik auf vielf\u00e4ltige Weise voran. Es w\u00e4re Unsinn, Programme ohne sie zu gestalten.<\/p>\n<p><b>Vermutungen, was auch im Bereich der klassischen Musik helfen k\u00f6nnte<\/b><\/p>\n<p>Die in den letzten Jahrzehnten verbesserte Balance bei den Interpret_innen hat dem Klassikgesch\u00e4ft gutgetan. Was kann bei Komponist_innen und Dirigent_innen helfen? Wenn Programmverantwortliche, die auf das klassische Repertoire beschr\u00e4nkt sind, anhaltende Probleme haben, \u201einteressante Werke von Komponistinnen zu finden\u201c, und hingegen Programmverantwortliche, die neue Werke beauftragen oder programmieren, heute erfreulicherweise aus dem Vollen sch\u00f6pfen k\u00f6nnen, w\u00e4re eine L\u00f6sung ja recht naheliegend: Mehr zeitgen\u00f6ssische Musik in klassische Programme aufnehmen. Mehr Kompositionsauftr\u00e4ge vergeben. Und vielleicht einfach vor dem Abschlie\u00dfen eines Programms noch einmal schauen, ob man nicht ungeschickterweise vergessen hat, Komponistinnen und Dirigentinnen einzubeziehen, \u00e4hnlich wie man vor dem Abschlie\u00dfen der Wohnung schaut, ob man den Gasherd ausgemacht hat.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/1166\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><b>fifty-fifty in 2030. Gender equality in music, ten years from now<\/b><\/a><\/p>\n<p><strong><em>Fu\u00dfnoten<\/em><\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>2018 waren bei <i>Wien Modern<\/i> 104 neue Werke geplant (Ur- oder Erstauff\u00fchrung), davon 55 % von Komponisten, 32 % von Komponistinnen, 13 % von Komponistinnen und Komponisten gemeinsam. 2019 sind 109 neue Werke geplant, davon 63 % von Komponisten, 28 % von Komponistinnen, 9 % von Komponistinnen und Komponisten gemeinsam.<\/li>\n<li>Diese Zahl aus der Programmplanung des Jahres 2019 entspricht der Summe aller Nennungen von Komponistinnen in den Programmen von Wien Modern aus den Jahren 1988\u20132000 (wobei mehrfach genannte Komponistinnen allerdings im Unterschied zu 2019 mehrfach gez\u00e4hlt sind). Die Angaben 1988\u20132015 basieren, auch in der grafischen Darstellung, auf der relativ kursorischen Erfassung f\u00fcr den 30. Festivalkatalog Wien Modern 2017, ein Forschungsprojekt w\u00fcrde fraglos pr\u00e4zisere Daten zutage f\u00f6rdern.<\/li>\n<li>Simon T\u00f6nies: \u201eDie klassische Musik hat ein Sexismusproblem\u201c, <i>S\u00fcddeutsche Zeitung<\/i> 11.\u20091.\u20092017, online unter <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/gender-debatte-die-geschlechterkluft-ist-tief-1.3325426\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/kultur\/gender-debatte-die-geschlechterkluft-ist-tief-1.3325426<\/a><\/li>\n<li>Ashley Fure: <i>GRID: Gender Research in Darmstadt. A 2016 HISTORAGE Project Funded by the Goethe Institute<\/i>, online unter <a href=\"https:\/\/griddarmstadt.files.wordpress.com\/2016\/08\/grid_gender_research_in_darmstadt.pdf\">https:\/\/griddarmstadt.files.wordpress.com\/2016\/08\/grid_gender_research_in_darmstadt.pdf<\/a> vgl.<a href=\"https:\/\/griddarmstadt.wordpress.com\"> https:\/\/griddarmstadt.wordpress.com<\/a><\/li>\n<li>Olaf Zimmermann: \u201eDiversit\u00e4t hebt die k\u00fcnstlerische Qualit\u00e4t: Geschlechtergerechtigkeit im Kulturbereich\u201c, Gabriele Schulz, Carolin Ries, Olaf Zimmermann: <i>Frauen in Kultur und Medien. Ein \u00dcberblick \u00fcber aktuelle Tendenzen, Entwicklungen und L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge<\/i>. Deutscher Kulturrat, 2016, online unter <a href=\"https:\/\/www.kulturrat.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Frauen-in-Kultur-und-Medien.pdf\">https:\/\/www.kulturrat.de\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/Frauen-in-Kultur-und-Medien.pdf<\/a><\/li>\n<li>Beide Zitate nach dem Ged\u00e4chtnis aus Gespr\u00e4chen mit dem Autor ca. 2014<\/li>\n<\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch in der Musik ger\u00e4t der Gendergap endlich in Bewegung \u2013 zumindest stellenweise.<\/p>\n","protected":false},"author":114,"featured_media":3075,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[808,337,838,839,841,840,110],"class_list":["post-3073","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-music","tag-2019-3","tag-bernhard-guenther","tag-fiftyfifty","tag-gendergap","tag-gleichstellung","tag-konzerthaus","tag-wien-modern"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3073","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/114"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3073"}],"version-history":[{"count":12,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3073\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3711,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3073\/revisions\/3711"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3075"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3073"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3073"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3073"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}