{"id":2546,"date":"2019-02-25T15:56:48","date_gmt":"2019-02-25T14:56:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=2546"},"modified":"2019-02-25T15:57:27","modified_gmt":"2019-02-25T14:57:27","slug":"der-neue-publikationsserver-der-mdw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2019\/02\/25\/der-neue-publikationsserver-der-mdw\/","title":{"rendered":"Der neue Publikationsserver der mdw"},"content":{"rendered":"Am 5. Dezember letzten Jahres wurde in der mdw-Bibliothek pub.mdw der neue Publikationsserver der mdw vorgestellt. Erstmals steht den Wissenschafter_innen der Universit\u00e4t damit ein Tool f\u00fcr die nachhaltige Selbstarchivierung und Zug\u00e4nglichmachung ihrer Texte in elektronischer Form zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n<p>Publikationsserver werden seit einigen Jahren an Universit\u00e4ten als wichtige Elemente der wissenschaftlichen Infrastruktur eingerichtet und genutzt. Sie sind ein Instrument, das aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung notwendig geworden ist und das die nachhaltige Nutzbarkeit wissenschaftlicher Publikationen in elektronischer Form sicherstellen soll: Der wissenschaftliche Output einer Institution soll an ebendieser Institution auch dauerhaft nachweisbar, auffindbar und im Sinne von Open Access ben\u00fctzbar \u2013 zumindest frei lesbar \u2013 sein.<\/p>\n<p><strong>Warum ein Publikationsserver gerade jetzt?<\/strong><\/p>\n<p>Einerseits nat\u00fcrlich, weil es an der Zeit ist: Wenn man die Webseiten der wissenschaftlichen Institute der mdw durchsieht, st\u00f6\u00dft man rasch auf eine gro\u00dfe Zahl wissenschaftlicher Texte, die dort vielleicht lesbar, aber nicht nachhaltig abgelegt sind. Die Texte werden nicht von wissenschaftlichen Suchportalen indiziert, sie haben nur selten persistente Identifier, die eine Zitierf\u00e4higkeit sicherstellen w\u00fcrden, k\u00f6nnen keine Langzeitarchivierung garantieren und verf\u00fcgen zumeist auch nicht \u00fcber Open-Access-taugliche Lizenzen zur Kl\u00e4rung der Nutzungsm\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>All das kann pub.mdw nun leisten. Ein weiterer Grund f\u00fcr die Inbetriebnahme eines Publikationsservers liegt in der Teilnahme der mdw am von 2017 bis 2020 laufenden Hochschulraumstrukturmittel-Projekt AT2OA \u2013 Austrian Transition to Open Access, das den Aufbau von Plattformen f\u00fcr Open-Access-Publikationen unterst\u00fctzt, Kompetenznetzwerke bildet und daf\u00fcr n\u00f6tige finanzielle Mittel zur Verf\u00fcgung stellt.<\/p>\n<p>Erfreulicherweise ist die Bereitstellung einer leistungsstarken Infrastruktur f\u00fcr die an der mdw wissenschaftlich Arbeitenden auch der Universit\u00e4tsleitung ein gro\u00dfes Anliegen. Das Rektorat hat den Aufbau von pub.mdw zu einem wesentlichen Teil finanziell unterst\u00fctzt.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/pub.mdw.ac.at\/login\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">pub.mdw.ac.at<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/at2oa.at\/home.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">at2oa.at<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Lesen Sie auch:<\/p>\n<p>https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/index.php\/2019\/02\/25\/was-ist-open-science-und-zu-welchem-ende-ist-science-open\/","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 5. Dezember letzten Jahres wurde in der mdw-Bibliothek pub.mdw der neue Publikationsserver der mdw vorgestellt. Erstmals steht den Wissenschafter_innen der Universit\u00e4t damit ein Tool f\u00fcr die nachhaltige Selbstarchivierung und Zug\u00e4nglichmachung ihrer Texte in elektronischer Form zur Verf\u00fcgung. 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