{"id":2527,"date":"2019-02-25T15:55:16","date_gmt":"2019-02-25T14:55:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=2527"},"modified":"2019-02-25T15:55:16","modified_gmt":"2019-02-25T14:55:16","slug":"alumni-im-fokus-christina-krug","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2019\/02\/25\/alumni-im-fokus-christina-krug\/","title":{"rendered":"Alumni im Fokus \u2013 Christina Krug"},"content":{"rendered":"<strong>Von der P\u00e4dagogin zur Kulturmanagerin zu einer der bekanntesten und renommiertesten Tortenb\u00e4ckerinnen \u00d6sterreichs. Christina Krug beweist Mut zur Ver\u00e4nderung \u2013 und das mit gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichem Erfolg.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_2529\" aria-describedby=\"caption-attachment-2529\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2529\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Christina_Krug.jpg\" alt=\"Christina Krug\" width=\"1000\" height=\"666\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Christina_Krug.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Christina_Krug-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Christina_Krug-768x511.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2019\/02\/Christina_Krug-850x566.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2529\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9Christina Krug \/ Schnabulerie<\/figcaption><\/figure>\n<p>Christina Krug kreiert die sch\u00f6nsten Designtorten, ihr kleines Caf\u00e9, die Schnabulerie, ist ein liebevoll gestalteter Ort der Ruhe und Entspannung. Die engagierte Konditormeisterin hat ihre Berufung gefunden und lebt damit ihren ganz pers\u00f6nlichen Traum. Ihr eigenes Business aufzubauen und alles Vertraute hinter sich zu lassen, hat die geb\u00fcrtige Nieder\u00f6sterreicherin jedoch viel Kraft und Anstrengung gekostet. \u201eDer Umstieg von meinem Job in der Kulturvermittlung, f\u00fcr den ich viele Jahre studiert habe, zu einer Branche, wo ich von Null beginnen musste, ja nicht einmal das Handwerk gelernt habe, hat mir schon Angst gemacht.\u201c Eine Angst, von der sich die gelernte Pianistin nicht behindern l\u00e4sst. \u201eIch hatte w\u00e4hrend meines ganzen Studiums der Instrumentalp\u00e4dagogik Klavier gro\u00dfes Lampenfieber. Diese Auftrittsangst hat mich stets begleitet und dadurch habe ich gelernt, mit ihr umzugehen. Man kann sich das wie eine Art Training vorstellen.\u201c<\/p>\n<p>Mit der Angst umzugehen, ist eines von vielen Dingen, die sie aus ihrem Studium mitgenommen hat. \u201eAls Musikerin hat man die allerbesten Voraussetzungen Unternehmerin zu sein: Die unglaubliche Konsequenz, die man sich durch stundenlanges \u00dcben aneignet und den Biss, den man haben muss, um beispielsweise eine Sonate so lange zu \u00fcben, bis sie hundertprozentig sitzt, sind meiner Ansicht nach die zwei wichtigsten Eigenschaften, um als Unternehmerin erfolgreich zu sein.\u201c Ihre Konsequenz beweist sie im Zuge ihres Klavier-Studiums, als ihr klar wird, dass es sie zum Kulturmanagement zieht. Trotzdem schlie\u00dft sie ihr Studium ab, und beginnt gleich darauf den Lehrgang Kulturmanagement an der mdw. Zeitgleich tritt sie ihre Stelle bei der Kulturvermittlung des Tonk\u00fcnstler-Orchesters an. Ihre zwei Studien haben sie dorthin gebracht, wo sie heute ist, denn vieles aus ihrer damaligen Ausbildung ist ihr heute von Nutzen. \u201eIch f\u00fchre mein Unternehmen wie einen Kulturbetrieb. Zum Beispiel habe ich gelernt, wie wichtig es ist, eine Corporate Identity zu haben.\u201c Bereits w\u00e4hrend der Ausarbeitung ihres Businessplans macht sich die angehende Konditormeisterin Gedanken zu ihrer Produktlinie und dem Marktsegment, in dem sie sich ansiedeln m\u00f6chte. \u201eIch habe bemerkt, dass man sich bei Designtorten, speziell Hochzeitstorten, k\u00fcnstlerisch verwirklichen kann. Und es ist ein Markt, in dem die Leute bereit sind, auch Geld daf\u00fcr auszugeben. Das ist ein wichtiger Punkt, denn wenn man Kunsthandwerk auf h\u00f6chstem Niveau betreibt, braucht man auch einen Anlass, der es den Leuten wert ist, so viel Geld auszugeben.\u201c In zahlreichen Kursen auf der ganzen Welt lernt Christina Krug alles \u00fcber die neuesten Dekortechniken, die sich unter anderem an Mode und Interieur orientieren. \u201eHier geht es wirklich um Kunst. Handwerk alleine reicht nicht.\u201c Die Auseinandersetzung mit dem Begriff der Kunst\u00e4sthetik hat sie schon w\u00e4hrend des Kulturmanagement-Studiums besch\u00e4ftigt \u2013 und bis heute nicht losgelassen. \u201eKunst ist etwas, das Kunstunis sehr gut vermitteln, im Handwerk war das lange Zeit nicht gefragt. Das \u00e4ndert sich jetzt.\u201c Laut Christina Krug spielen hier soziale Medien wie Instagram oder Pinterest eine gro\u00dfe Rolle. \u201e\u00dcberall findet man heutzutage Bilder von genialen Torten, die aus England oder Amerika kommen. Die Leute sehen das und wollen diese Torten haben. Mir fallen ad hoc aber nur f\u00fcnf Leute ein, die das in \u00d6sterreich machen \u2013 das ist eine unglaubliche Marktl\u00fccke!\u201c<\/p>\n<p>Sich mit ihren Kreationen k\u00fcnstlerisch selbst zu verwirklichen, ist etwas, das die junge Tortendesignerin in besonderem Ma\u00dfe sch\u00e4tzt. \u201eMan hat eine Idee und \u00fcberlegt sich anschlie\u00dfend, wie man diese umsetzt. Das ist eine ehrliche Arbeit und man kann den Leuten etwas geben, das sie gl\u00fccklich macht.\u201c Parallelen, die sie an ihren damaligen Job bei den Tonk\u00fcnstlern erinnern. \u201eIch k\u00f6nnte mir schon vorstellen, irgendwann wieder im Kulturmanagement t\u00e4tig zu sein, allerdings nicht mehr in einem Angestelltenverh\u00e4ltnis. Wenn ich schon so viel arbeite, dann f\u00fcr mich.\u201c Dass die Selbstst\u00e4ndigkeit aber nicht nur Vorteile hat, liegt auf der Hand. Harte Arbeit, Eigenverantwortlichkeit und schlaflose N\u00e4chte begleiten die junge Unternehmerin. Auch wenn diese weniger werden. \u201eMan wird mit der Zeit ruhiger. Wenn ich Angst bekomme, versuche ich ihr keine Bedeutung zu schenken und mich auf mein Ziel zu fokussieren.\u201c Nicht zuletzt hatte die Angst auch etwas Gutes. \u201eH\u00e4tte ich keinen Respekt vor der Sache gehabt, h\u00e4tten mich die Bank und die Business-Angels f\u00fcr leichtsinnig gehalten. So habe ich Menschen gefunden, die mich in meinem Vorhaben unterst\u00fctzt haben.\u201c<\/p>\n<p>Ob sie noch hin und wieder Klavier spielt? \u201eJa, heute wieder sehr viel. Und meine Erkenntnis ist: Man muss sich nicht immer die schwierigsten St\u00fccke aussuchen, um beim Klavierspielen die gr\u00f6\u00dfte Freude zu haben.\u201c<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.schnabulerie.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.schnabulerie.com<\/a><\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von der P\u00e4dagogin zur Kulturmanagerin zu einer der bekanntesten und renommiertesten Tortenb\u00e4ckerinnen \u00d6sterreichs. Christina Krug beweist Mut zur Ver\u00e4nderung \u2013 und das mit gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichem Erfolg. Christina Krug kreiert die sch\u00f6nsten Designtorten, ihr kleines Caf\u00e9, die Schnabulerie, ist ein liebevoll gestalteter Ort der Ruhe und Entspannung. Die engagierte Konditormeisterin hat ihre Berufung gefunden und lebt damit &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":86,"featured_media":2529,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[7,13],"tags":[705,74,26,707,704,282,75,128,708,59,85,709,129,706],"class_list":["post-2527","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-music","category-report","tag-2019-1","tag-absolvent","tag-alumni","tag-baeckerei","tag-christina-krug","tag-education","tag-graduate","tag-klavier","tag-konditorei","tag-mdw-club","tag-paedagogik","tag-pianistin","tag-piano","tag-schnabulerie"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2527","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/86"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2527"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2527\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2701,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2527\/revisions\/2701"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2529"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2527"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2527"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2527"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}