{"id":2335,"date":"2018-11-29T09:13:19","date_gmt":"2018-11-29T08:13:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=2335"},"modified":"2018-11-29T12:08:20","modified_gmt":"2018-11-29T11:08:20","slug":"monopoly-im-weltweiten-konzertgeschaeft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2018\/11\/29\/monopoly-im-weltweiten-konzertgeschaeft\/","title":{"rendered":"Monopoly im weltweiten Konzertgesch\u00e4ft"},"content":{"rendered":"<strong>Berthold Seliger (Konzertagentur Seliger, Berlin) war im September zu Gast bei den 9. Vienna Music Business Research Days an der mdw und gibt dem <em>mdw-Magazin<\/em> Einblick in Ausz\u00fcge seiner dort vorgetragenen Keynote <em>Empire Business or Cultural Diversity. About the Reality of the Concert Business<\/em>.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_2338\" aria-describedby=\"caption-attachment-2338\" style=\"width: 922px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2338\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/berthold_seliger.jpg\" alt=\"Berthold Seliger\" width=\"922\" height=\"615\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/berthold_seliger.jpg 922w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/berthold_seliger-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/berthold_seliger-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/11\/berthold_seliger-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 922px) 100vw, 922px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2338\" class=\"wp-caption-text\">Berthold Seliger \u00a9Matthias Reichelt<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Musikbranche spielt Monopoly. Das gilt f\u00fcr die Tontr\u00e4ger- und Musikverlagsindustrie, aber mittlerweile auch f\u00fcr die Konzertindustrie. Drei multinationale Gro\u00dfkonzerne beherrschen das weltweite Konzertgesch\u00e4ft: AEG, CTS Eventim und nat\u00fcrlich Live Nation, der bei Weitem gr\u00f6\u00dfte Player.<\/p>\n<p>Diese Entwicklung lohnt besonders deswegen einen n\u00e4heren Blick, weil das Konzertgesch\u00e4ft anders als die Tontr\u00e4gerindustrie bis vor wenigen Jahren nicht global organisiert war, sondern aus regionalen M\u00e4rkten bestand, mit einer Vielzahl kleinerer und gr\u00f6\u00dferer, in der Regel aber unabh\u00e4ngiger Festivals, mit \u00f6rtlichen Veranstalter_innen und nationalen Tourneeorganisator_innen und mit Agent_innen, die bestenfalls kontinental t\u00e4tig waren.<\/p>\n<p>Bis in die 1990er-Jahre hinein war das internationale wie das regionale Konzertgesch\u00e4ft fragmentiert. Das US-amerikanische Musikgesch\u00e4ft wurde von \u00f6rtlichen Veranstalter_innen dominiert, an denen nur ganz wenige Gro\u00dfk\u00fcnstler_innen wie Elvis Presley vorbeikamen. Erst Michael Cohl gelang es, dieses System ins Wanken zu bringen, etwa mit der von seiner Firma CPI 1984 organisierten \u201eVictory Tour\u201c mit Michael Jackson und den Jacksons.<\/p>\n<p>In Europa war das Standardmodell im Tourneegesch\u00e4ft: K\u00fcnstler_in (z. T. Manager_in) \/ Europaagent_in (in der Regel in Gro\u00dfbritannien) \/ nationale Tourneeveranstalter_innen \/ \u00f6rtliche Veranstalter_innen. Heute wird dieses Modell von den weltweit operierenden Gro\u00dfkonzernen weitgehend ausgehebelt: Live Nation beispielsweise managt viele Musiker_innen oder Bands, fungiert dabei gleichzeitig aber auch weltweit als Agent_in, in den meisten L\u00e4ndern auch als nationale_r Tourveranstalter_in, h\u00e4ufig auch als \u00f6rtliche_r Veranstalter_in, und nicht selten geh\u00f6ren Live Nation sogar die Konzerthallen oder die Festivals, auf denen die Bands auftreten. Alles in einer Hand, horizontal und vertikal verflochten.<\/p>\n<p>Wie konnte es geschehen, dass die Popkultur und die Rockmusik, die sich \u00fcber Jahrzehnte aus der Subkultur entwickelt haben und, wie Patti Smith singt, \u201eoutside the society\u201c angesiedelt sind, heute von wenigen weltweit operierenden Gro\u00dfkonzernen dominiert werden? Wie konnte es passieren, dass aus einer von den K\u00fcnstler_innen definierten Musikform ein stromlinienf\u00f6rmiges, von Live Nation, CTS Eventim &amp; Co. dominiertes Shareholder-Business wurde? Marktkonzentration, Monopole und Oligopole sind ja keine Naturgesetze, sondern werden von Menschen kreiert.<\/p>\n<p>Das Jahr des gro\u00dfen Umbruchs im internationalen Konzertgesch\u00e4ft war 1996 \u2013 das Jahr, in dem in den USA der <em>Telecommunications Act<\/em> verabschiedet wurde. Dieses neoliberale, von Milton Friedman und seinen Chicago Boys ausgearbeitete Gesetz sah erstmals in\u00a0der US-amerikanischen Geschichte sogenannte Media-Cross-Ownerships vor. Konzernen wurde erlaubt, mehrere Fernsehkan\u00e4le und beliebig viele Rundfunkanstalten, aber auch Zeitungen, Werbefirmen oder Konzertveranstalter_innen gleichzeitig zu besitzen. Das bisher fragmentierte Konzertgesch\u00e4ft wurde zum Spielball gigantischer Konzentrationsprozesse. W\u00e4hrend 1983 noch f\u00fcnfzig gro\u00dfe Medienfirmen in den USA existierten, waren es 2005 noch ganze f\u00fcnf. Kaum ein anderer Konzern profitierte von dem neuen Gesetz so sehr wie das kleine texanische Lokalradio Clear Channel aus San Antonio. Nach 1996 investierte Clear Channel \u00fcber 30 Milliarden US-Dollar und kaufte mehr als 1.200 Radiostationen in den USA \u2013 aber auch f\u00fchrende Konzertagenturen (wie SFX Entertainment des bereits erw\u00e4hnten Michael Cohl), Veranstalter_innen und Veranstaltungsorte. Im Jahr 2005 musste Clear Channel aus Wettbewerbsgr\u00fcnden die Konzertsparte aus dem Unternehmen herausl\u00f6sen, die seitdem als \u201eLive Nation\u201c fungiert und heute der weltgr\u00f6\u00dfte Konzertveranstalter ist.<\/p>\n<p>Live Nation hat 2017 etwa 30.000 Konzerte in 40 L\u00e4ndern veranstaltet und dabei 500 Millionen Tickets verkauft, betreibt weltweit 222 Veranstaltungsorte und besitzt oder kontrolliert \u00fcber Mehrheitsbeteiligungen etliche der wichtigsten Tourneeveranstalter_innen und Festivals nicht nur in den USA, sondern auch in Europa. Live Nation managt weltweit mehr als 500 K\u00fcnstler_innen und Bands, darunter U2 und Madonna. Der weltweite Expansionskurs wurde mit gigantischen Verlusten finanziert: Zwischen 2005 und 2012 schrieb Live Nation Verluste in H\u00f6he von 951 Millionen US-Dollar (allein im Jahr 2008 waren es 239 Mio.).<\/p>\n<p>Betrachten wir die aktuellen Gesch\u00e4ftszahlen aus dem Jahr 2017:<\/p>\n<ul>\n<li>Der Konzertbereich hat 93,59 Millionen US-Dollar Verlust gemacht.<\/li>\n<li>Der Bereich \u201eSponsoring &amp; Advertising\u201c sorgte f\u00fcr Gewinne in H\u00f6he von 251,49 Millionen US-Dollar (bei nur 445,15 Millionen US-Dollar Umsatz!).<\/li>\n<li>Im Bereich Ticketing wurden 90,9 Millionen US-Dollar Gewinn erzielt (wobei man faktisch die 110 Mio. US-Dollar hinzuz\u00e4hlen muss, die f\u00fcr einen Rechtsstreit zur\u00fcckgelegt wurden).<\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Zahlen lassen interessante R\u00fcckschl\u00fcsse zu: Das eigentliche Konzertgesch\u00e4ft von Live Nation ist hochdefizit\u00e4r, was nicht zuletzt an den \u00fcberh\u00f6hten Gagen liegt, die der Konzern an K\u00fcnstler_innen bezahlt, um diese f\u00fcr Live Nation zu gewinnen \u2013 nicht selten mehr als 100 Prozent der Einnahmen aus dem Ticketverkauf, was nat\u00fcrlich absurd klingt, sich aber \u201erechnet\u201c, wenn man bedenkt, dass die eigentlichen Gewinne im Konzertgesch\u00e4ft durch Ticketing und Sponsoring gemacht werden.<\/p>\n<p>Der drittgr\u00f6\u00dfte Konzertveranstalter und zweitgr\u00f6\u00dfte Ticketh\u00e4ndler der Welt, CTS Eventim, verzeichnete 2017 erstmals in der Firmengeschichte Einnahmen von mehr als einer Milliarde Euro. Das Betriebsergebnis lag bei 201,63 Mio. \u20ac (etwa 234 Mio. US-Dollar). CTS Eventim ist in gewisser Weise und rein wirtschaftlich gesehen das typisch deutsche Gegenmodell zu Live Nation: Man schreibt bevorzugt schwarze Zahlen, betreibt eine Art protestantischen Kapitalismus, wenn man das mit Max Weber sagen will. Die Zuk\u00e4ufe werden nicht durch gigantische Verluste wie bei Live Nation, sondern seri\u00f6s finanziert, weswegen das Wachstum des Konzerns auch langsamer voranschreitet. Doch das Prinzip ist \u00e4hnlich: Man setzt auf das Betreiben von Konzertarenen (u. a. die Lanxess Arena in K\u00f6ln, die Waldb\u00fchne in Berlin, das Eventim Apollo in London) und auf Festivals \u2013 wenn dieses Jahr in Gro\u00dfbritannien heftig kritisiert wurde, dass Live Nation mehr als 25 Prozent aller dortigen Festivals mit mehr als 5.000 Zuschauer_innen dominiert, kann die deutsche Konzertbranche nur milde l\u00e4cheln: In Deutschland kontrollieren CTS-Eventim-Firmen heute mehr als 70 Prozent der gro\u00dfen Rock- und Pop-Festivals.<\/p>\n<p>Und vor allem verdient CTS Eventim am Ticketing: W\u00e4hrend der Konzertbereich des Konzerns 2017 nur 25,5 Mio. \u20ac verdiente, lag der Erl\u00f6s im Ticketing-Bereich bei 178,6 Mio. \u20ac (bei einem Umsatz von 418,4 Mio. \u20ac). It\u2019s the ticketing, stupid!<\/p>\n<p>Das h\u00e4ngt mit mehreren Faktoren zusammen: Zun\u00e4chst haben die Ticketverk\u00e4ufer_innen im Gegensatz zu den Konzertveranstalter_innen keinerlei unternehmerisches Risiko, sie betreiben ein reines Provisionsgesch\u00e4ft. Vor allem aber: das Internet! Die Bruttomarge der Ticketverk\u00e4ufe im Internet liegt bei sage und schreibe 58 Prozent (im Gegensatz zu 12,2 Prozent im Konzertgesch\u00e4ft; Zahlen aus 2015), was nat\u00fcrlich vor allem mit drastisch \u00fcberh\u00f6hten Ticketgeb\u00fchren zu tun hat \u2013 CTS Eventim hat z. B. 2015 AC\/DC-Tickets bei einem Ticketpreis von 80 \u20ac mit Vorverkaufsgeb\u00fchren von 21,55 \u20ac und zwischen 19,90 \u20ac und 29,90 \u20ac \u201ePremiumversand inklusive Bearbeitungsgeb\u00fchr\u201c verkauft, also mit mehr als 50 Prozent Aufschlag. Dieses moderne Raubrittertum bereitet den Aktion\u00e4r_innen die Profite, allerdings zulasten der Musikfans, die keine Alternative haben und gezwungen werden, \u00fcberh\u00f6hte Ticketgeb\u00fchren zu bezahlen.<\/p>\n<p>Eines ist klar: die weltweite Marktdominanz der gro\u00dfen Konzertkonzerne verursacht massive Probleme. Zum einen ist die kulturelle Vielfalt durch die Branchenriesen massiv in Gefahr \u2013 hat man je davon geh\u00f6rt, dass Live Nation, CTS Eventim oder AEG unbekannte Bands aufgebaut und gef\u00f6rdert oder sich um abseits des Mainstreams und des schnellen Erfolgs liegende Musikgenres gek\u00fcmmert\u00a0h\u00e4tten? Nat\u00fcrlich nicht. Hier aber beginnt die kulturelle Vielfalt. Die Shareholder sind nicht an Kultur und an Langfristigkeit interessiert, sondern daran, dass der Konzern Profit macht.<\/p>\n<p>Die Oligopole, die die Konzerne durch horizontale wie vertikale Verflechtungen errichtet haben, schaden den Musiker_innen, denn die Agent_innen, Tourneeveranstalter_innen und vor allem auch die \u00f6rtlichen Veranstalter_innen, die im K\u00fcnstleraufbau eine wichtige Rolle spielen, werden langfristig eliminiert \u2013 die \u00f6rtlichen Veranstalter_innen werden zu blo\u00dfen \u201eDurchf\u00fchrern\u201c degradiert, alles kommt aus einer Hand, Management, Agentur, Veranstalter_in, \u2013 zum Vorteil der Konzernprofite, aber zulasten der Karriere der K\u00fcnstler_innen. Denn je mehr f\u00e4hige Leute f\u00fcr sie k\u00e4mpfen, je mehr Leute mit Ideen und Visionen an ihrer Karriere arbeiten, desto besser ist es f\u00fcr die Musiker_innen!<\/p>\n<p>Es geht also darum, die Oligopole aufzubrechen, vor allem durch strengeres Kartellrecht und durch verbesserten Verbraucherschutz. Gerade im Bereich der Kultur sind Oligopole und Monopole besonders verh\u00e4ngnisvoll. Musik, Literatur, Kunst, alle Formen von Kultur sind f\u00fcr die Menschen so lebenswichtig wie die Luft, die wir atmen, das Wasser, das wir trinken, oder die Liebe, die wir leben. Wir m\u00fcssen die Kultur gegen die Vereinnahmung durch multinationale Gro\u00dfkonzerne sch\u00fctzen, damit keine Monokultur entsteht, sondern die kulturelle Vielfalt erhalten bleibt, zu der die Popkultur seit ihren Anf\u00e4ngen so wunderbar beigetragen hat!<\/p>\n<p>Lesen Sie einen ausf\u00fchrlichen Nachbericht zu den <em>9. Vienna Music Business Research Days<\/em> unter: <a href=\"https:\/\/musicbusinessresearch.wordpress.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">musicbusinessresearch.wordpress.com<\/a>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Berthold Seliger (Konzertagentur Seliger, Berlin) war im September zu Gast bei den 9. Vienna Music Business Research Days an der mdw und gibt dem mdw-Magazin Einblick in Ausz\u00fcge seiner dort vorgetragenen Keynote Empire Business or Cultural Diversity. About the Reality of the Concert Business. Die Musikbranche spielt Monopoly. 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