{"id":231,"date":"2016-09-25T10:41:23","date_gmt":"2016-09-25T08:41:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=231"},"modified":"2018-11-29T12:06:50","modified_gmt":"2018-11-29T11:06:50","slug":"alumni-im-fokus-fijuka","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2016\/09\/25\/alumni-im-fokus-fijuka\/","title":{"rendered":"Alumni im Fokus: FIJUKA"},"content":{"rendered":"<strong>Das Deutsch-\u00d6sterreichische Duo FIJUKA, alias Ankathie Koi und Judith Filim\u00f3nova, mischt seit seiner Gr\u00fcndung im Fr\u00fchjahr 2011 die \u00f6sterreichische Musikszene mit experimentierfreudigem Pop auf. Wir sprachen mit Judith Filim\u00f3nova \u00fcber Studienerinnerungen und Zukunftspl\u00e4ne.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_233\" aria-describedby=\"caption-attachment-233\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-233\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/fijuka.jpg\" alt=\"Fijuka\" width=\"800\" height=\"534\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/fijuka.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/fijuka-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/fijuka-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/09\/fijuka-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-233\" class=\"wp-caption-text\">Ankathie Koi (links) und Judith Filim\u00f3nova \u00a9Clemens Schneider<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Geschichte von Fijuka begann auf einer Parkbank bei einem K\u00e4sebrot w\u00e4hrend der Pause eines Seminars zum Thema \u201eFrauen in der Popmusik\u201c an der mdw \u2013 Universit\u00e4t f\u00fcr Musik und darstellende Kunst Wien. Beide Musikerinnen studierten damals am Institut f\u00fcr Popularmusik der mdw: Judith Filim\u00f3nova Bass und Ankathie Koi Gesang. \u201eEs war ganz schnell klar, wir m\u00fcssen irgendeine Art von Projekt gemeinsam starten\u201c, erz\u00e4hlt Filim\u00f3nova, die mit b\u00fcrgerlichem Namen eigentlich Judith Walzer hei\u00dft. Ein Gig war schnell aufgestellt und so musste zwangsl\u00e4ufig gemeinsam geprobt und ein Bandname erfunden werden.<\/p>\n<p>Der ungew\u00f6hnlich anmutende Name Fijuka war daher \u201eirgendwie ein Schnellschuss, aber dann haben wir das Wort immer mehr lieb gewonnen\u201c. Gerade auch deshalb, weil Fijuka so viele Bedeutungen in verschiedenen Sprachen hat, die die beiden Musikerinnen selbst erst nach und nach erfahren haben. \u201eIch wei\u00df noch, dass wir beide voller Vertrauen waren, dass das, was auch immer wir am Ende auf der B\u00fchne machen werden, gut wird\u201c, erinnert sich die Bassistin. An der mdw f\u00fchlte sich Filim\u00f3nova zu Beginn ihrer Studienzeit wie im siebten Himmel \u2013 sich endlich den ganzen Tag nur mit Musik besch\u00e4ftigen zu k\u00f6nnen! Aber durch lange N\u00e4chte im Porgy &amp; Bess und miles smiles Jazz Caf\u00e9 habe sich der anf\u00e4ngliche Studieneifer nicht allzu lange gehalten. Das Bachelorstudium hat die Musikerin dennoch abgeschlossen und noch heute profitiere sie vom gro\u00dfartigen Instrumentalunterricht, dem klassischen Klavierunterricht und dem Schwerpunkt \u201eImprovisation und neue Musikstr\u00f6mungen\u201c.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/tobbCYPtCaI\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Judith Filim\u00f3nova spielt bei Fijuka Bass und singt. Ankathie Koi singt ebenso und bedient die Keyboards. Beide K\u00fcnstlerinnen waren davor schon in diversen anderen musikalischen Projekten und Bands aktiv, mit Fijuka verfolgen die beiden ihre ganz eigene Vision. Es ist nicht leicht, die Musik zu beschreiben, die die zwei machen. Anleihen an einen 80er-JahreSound k\u00f6nnen wohl nicht abgestritten werden. \u201eIch sage immer \u201aWir machen so Popmusik\u2018\u201c, beschreibt die 31-J\u00e4hrige mit einem L\u00e4cheln den musikalischen Stil der Band. Mittlerweile sind zwei Alben bei Seayou Records erschienen: <em>Fijuka<\/em> (2013) und <em>Use My Soap<\/em> (2015). Die Songs w\u00fcrden auf ganz unterschiedliche Weise entstehen, es gebe kein \u201eSchema F\u201c. Manche ergeben sich aus gemeinsamen Jams, manche allein im K\u00e4mmerchen. Die Texte sind allerdings zum Gro\u00dfteil von Ankathie Koi, die mit b\u00fcrgerlichem Namen Kathrin Winklbauer hei\u00dft, alleine geschrieben.<\/p>\n<p>Aufsehen erreget die Band aber nicht nur mit ihrer Musik, sondern auch mit ihren au\u00dfergew\u00f6hnlichen, auff\u00e4lligen und aufwendig produzierten Musikvideos. Rh\u00f6nr\u00e4der und Cheerleader kombiniert mit Glitzeroutfits, kannibalistische Grillpartys, winterliche Freib\u00e4der und Spaceshuttle-Abenteuer. Die beiden K\u00fcnstlerinnen haben meist eine grobe Grundidee und entwickeln diese dann mit den RegisseurInnen weiter. Die Videos zu <em>Ca Ca Caravan, Cold Brat<\/em> und <em>Phantom Sentimental<\/em> sind mit den mdw-Studierenden Anselm Hartmann und Marie-Th\u00e9r\u00e8se Zumtobel (Regie und Kamera) entstanden. Eine Zusammenarbeit, die ganz gro\u00dfartig funktioniere.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/r1_30Tx4JL4\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Fijuka-Fans d\u00fcrfen sich demn\u00e4chst wieder auf ein neues Video und eine neue Single freuen. \u201eEs wird ziemlich d\u00fcster, nichts f\u00fcr schwache Nerven. Wir sind schon recht gespannt auf das Endergebnis\u201c, so Filim\u00f3nova. Wir auch!","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Deutsch-\u00d6sterreichische Duo FIJUKA, alias Ankathie Koi und Judith Filim\u00f3nova, mischt seit seiner Gr\u00fcndung im Fr\u00fchjahr 2011 die \u00f6sterreichische Musikszene mit experimentierfreudigem Pop auf. Wir sprachen mit Judith Filim\u00f3nova \u00fcber Studienerinnerungen und Zukunftspl\u00e4ne. 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