{"id":1835,"date":"2018-04-30T09:12:17","date_gmt":"2018-04-30T07:12:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=1835"},"modified":"2018-05-03T08:17:56","modified_gmt":"2018-05-03T06:17:56","slug":"plena-in-san-juan","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2018\/04\/30\/plena-in-san-juan\/","title":{"rendered":"Plena in San Juan"},"content":{"rendered":"Meine Dissertation <em>Plena in San Juan, A Musical and Social Phenomenon in Urban Puerto Rico<\/em> bildet den Hauptfokus meines Doktorstudiums Urbane Ethnomusikologie am Institut f\u00fcr Volksmusikforschung und Ethnomusikologie unter der Betreuung von Ursula Hemetek. Meine Arbeit fokussiert sich auf die Analyse von <em>Plena<\/em>, einem Genre traditioneller afro-karibischer Musik und ihrer Auff\u00fchrung in San Juan, der Hauptstadt Puerto Ricos. Aufbauend auf der von mir durchgef\u00fchrten Feldforschung ist das Hauptziel meiner Arbeit die\u00a0unterschiedlichen <em>Plena<\/em>-Darbietungen insbesondere auf ihren sozialen Hintergrund in verschiedenen Vierteln San Juans zu untersuchen. Die Analyse des jeweiligen Kontexts, in dem eine Auff\u00fchrung stattfindet, ist unabdingbar, um zu verstehen, wie <em>Plena<\/em> je nach Auff\u00fchrungsort variieren kann und inwiefern die jeweilige Ger\u00e4uschkulisse und die unterschiedlichen Musikstile diese Kunstform beeinflussen k\u00f6nnen. Zu diesem Zweck begleite ich im Zuge meiner Recherche eine kleine Gruppe von MusikerInnen, die in ganz San Juan spielen, wobei sie auf professionellen B\u00fchnen bis hin zu informellen und improvisierten Spielorten in Arbeitervierteln und an Stra\u00dfenecken auftreten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1836\" aria-describedby=\"caption-attachment-1836\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1836\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Guicharo.jpg\" alt=\"G\u00fcicharo\" width=\"1000\" height=\"664\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Guicharo.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Guicharo-300x199.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Guicharo-768x510.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Guicharo-850x564.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1836\" class=\"wp-caption-text\">G\u00fcicharo \u00a9Gerda Aigner-Silvestrini<\/figcaption><\/figure>\n<p>Meine Arbeit stellt bisherige Publikationen \u00fcber <em>Plena<\/em> infrage, die diese Musik in der Annahme, es g\u00e4be nur eine Art <em>Plena<\/em>, als homogenes Genre pr\u00e4sentieren. Begreift man <em>Plena<\/em> als urbanes Ph\u00e4nomen, kann man davon ableiten, dass diese Musik so vielf\u00e4ltig ist, wie die MusikerInnen, die sie spielen. Daher dokumentiere ich nicht nur die unterschiedlichen Auff\u00fchrungen als neutraler Beobachter, sondern erforsche dar\u00fcber hinaus in umfassenden Interviews die Gesichtspunkte der <em>Plena<\/em>-MusikerInnen, um ihre Motivationen, Zielsetzungen und Ansichten zu verstehen. Ich analysiere, was es bedeutet ein <em>Plenero<\/em> (ein\/eine <em>Plena<\/em>-MusikerIn) zu sein \u2013 w\u00f6rtlich \u00fcbersetzt bedeutet <em>Plenero<\/em> so viel wie \u201epassionierter\/passionierte <em>Plena<\/em>-LiebhaberIn oder -MusikerIn\u201c, aber der Begriff inkludiert zudem auch <em>Plena<\/em>-LehrmeisterInnen und -AktivistInnen, die zur aktiven Teilnahme und zum Musizieren motivieren k\u00f6nnen. Zudem versuche ich die Motivationen einiger Mitglieder der <em>Plena<\/em>-Community nachzuvollziehen, die sie dazu bewogen haben, selbst <em>Pleneros<\/em> zu werden.<\/p>\n<p><strong>Was ist <em>Plena<\/em>?<\/strong><\/p>\n<p><em>Plena<\/em> ist eine Liedform, die auf einer bestimmten rhythmischen Grundstruktur basiert. Ihre Besonderheiten sind der Klang der instrumentalen rhythmischen Muster, die Form und der Inhalt der Lieder sowie die sozialen Dynamiken, die sich in Zusammenhang mit den <em>Plena<\/em>-Performances abspielen.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/vSv85Kun3Ck\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Der grundlegende Rhythmus der <em>Plena<\/em> wird vom G\u00fcicharo, ein Idiophon das durch Schrapen eines Metallkamms oder einer Metallgabel namens <em>Puyero<\/em> auf den kleinen, in eine getrocknete <em>Hig\u00fcera<\/em>-Frucht (vergleichbar mit einem kleinen K\u00fcrbis) eingeschnitzten Kerben gespielt wird, sowie von drei verschieden gro\u00dfen <em>Panderos<\/em> oder <em>Panderetas<\/em>, mit der Hand gehaltene Rahmentrommeln (siehe Abb. 1 und 2), vorgegeben. Der <em>Plena<\/em>-Rhythmus st\u00fctzt sich auf mehrere rhythmische Muster, die die Grundlage f\u00fcr den begleitenden Gesang bilden (Dufrasne 2003). Wie der Anthropologe Ram\u00f3n L\u00f3pez hervorhebt, ist eines der charakteristischen Merkmale dieser Musik, dass alle daf\u00fcr notwendigen Instrumente tragbar sind und im Stehen oder sogar im Gehen gespielt werden k\u00f6nnen (2008). Saxophonist\u00a0Miguel Zen\u00f3n beschreibt im Gespr\u00e4ch \u00fcber sein <em>Plena<\/em>\/Jazz-Album <em>Esta Plena<\/em> (2009) die Musikform <em>Plena<\/em> nicht nur als \u201emobil\u201c, sondern als Mittel, um eine Botschaft in der Form eines Liedes von einem Ort zum n\u00e4chsten zu \u00fcbermitteln (Interview am 20. August 2014).<\/p>\n<figure id=\"attachment_1837\" aria-describedby=\"caption-attachment-1837\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1837\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Panderetas.jpg\" alt=\"Pandereta-Trommeln\" width=\"1000\" height=\"554\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Panderetas.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Panderetas-300x166.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Panderetas-768x425.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Panderetas-850x471.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1837\" class=\"wp-caption-text\">Pandereta-Trommeln \u00a9Gerda Aigner-Silvestrini<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der <em>Plena<\/em>-Gesang besteht aus Call-and-Response-Strukturen, hierbei ruft der Solist den <em>Coro<\/em> oder Chor zu einem Refrain auf und wechselt sich mit diesem ab, es werden auf Basis des Liedinhalts spontane Variationen improvisiert. <em>Plena<\/em>-Rhythmen werden gerne verwendet, um verschiedene Liedformen zu begleiten, die vom Textinhalt stark variieren k\u00f6nnen. Die Wissenschaftlerin Malena Kuss beschreibt diesen Umstand folgenderma\u00dfen: \u201e(a)s the neighbourhood\u2019s journal, <em>plena<\/em> is Puerto Rico\u2019s most popular form of social commentary. Through improvised or learned poetry, [\u2026] repeated indefinitely in responsorial style, historical memory is recorded in song\u201c (2007: 169). Das kollektive Ged\u00e4chtnis entsteht in der Folge durch Wiederholung, die festgehaltenen Ereignisse und Geschichten erklingen auch viele Jahre sp\u00e4ter noch in <em>Plena<\/em>-Liedern.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/lsOrRtYo2BI\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p><strong><em>Plena<\/em>-Performances: <em>Plenazo<\/em><\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr die Kunstform <em>Plena<\/em> ist ihr performativer Charakter ausschlaggebend. Das sogenannte <em>Plenazo<\/em> ist eine von vielen verschiedenen Formen der <em>Plena<\/em>-Auff\u00fchrungen oder -Performances. <em>Plenazos<\/em> werden von der <em>Plena<\/em>-Community\u00a0organisiert und sind offene <em>Plena<\/em>-Treffen oder -Jamsessions, die an unterschiedlichen \u00f6ffentlichen urbanen Orten (z. B. Pl\u00e4tze, Parks oder auch Parkpl\u00e4tze) stattfinden, wobei <em>Pleneros<\/em> oder wichtige lokale Pers\u00f6nlichkeiten geehrt werden, besondere Anl\u00e4sse gefeiert werden, Bewusstsein \u00fcber bestimmte Themen geschaffen wird oder die Geschichte und die Praxis der <em>Plena<\/em> vermittelt werden. An der Organisation solcher Events sind MusikerInnen, lokale Entscheidungstr\u00e4ger sowie die Stadtverwaltung beteiligt,\u00a0aber sie betreffen die gesamte <em>Plena<\/em>-Community. Denn diese Konzerte st\u00fctzen sich auf das Mitwirken des Publikums, das von einer Handvoll bis zu mehreren Hundert BesucherInnen umfassen kann.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1838\" aria-describedby=\"caption-attachment-1838\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1838\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Plenazo.jpg\" alt=\"Plenazo\" width=\"1000\" height=\"563\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Plenazo.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Plenazo-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Plenazo-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Plenazo-850x479.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1838\" class=\"wp-caption-text\">Plenazo el Junque\u00f1o am 12. M\u00e4rz 2016 im Barrio Obrero, Puerto Rico \u00a9Javier Silvestrini<\/figcaption><\/figure>\n<p>Alle ZuschauerInnen sind dazu eingeladen an der Performance mitzuwirken \u2013 mitzusingen, mitzuspielen oder zu tanzen. Das Ziel des <em>Plenazo<\/em> ist nicht nur ein Treffpunkt f\u00fcr die Community zu sein, dem Publikum Unterhaltung zu bieten und\/oder Bewusstsein \u00fcber sozio-politische Themen zu schaffen, sondern auch M\u00f6glichkeiten zur Bildung- und Weiterbildung zu bieten, denn <em>Plenazos<\/em> schaffen f\u00fcr gew\u00f6hnliche <em>Plena<\/em>-MusikerInnen die M\u00f6glichkeit, gro\u00dfe Meister-<em>Pleneros<\/em> zu treffen, von ihnen zu lernen und mit ihnen zu spielen, wodurch die Tradition der <em>Plena<\/em> weitergef\u00fchrt werden kann und die neuen Generationen an diese Musikform herangef\u00fchrt und daf\u00fcr begeistert werden k\u00f6nnen (Matos &amp; Reyes 2012).<\/p>\n<p><em>Plenazos<\/em> sind nur ein Beispiel der zahlreichen Settings und Zusammenh\u00e4nge, die ich untersuche, wobei jedes Setting durch seine eigenen sozialen Dynamiken und sein musikalisches Improvisationsvokabular zur vielf\u00e4ltigen musikalischen <em>Plena<\/em>-Landschaft San Juans beitr\u00e4gt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Literatur:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>Dufrasne, Emanuel, 2003. \u201ePlena Vieja, Plena Nueva\u201c in Musical Cultures of Latin America, Steve Loza (Hg.): Global Effects, Past and Present, Proceedings of an International Conference University of California, May 28\u201330, 1999. Los Angeles: Ethnomusicology Publications Department of Ethnomusicology and Systematic Musicology, S. 129\u2013140<\/em><\/li>\n<li><em>Kuss, Marlena, 2007. \u201ePuerto Rico in Music in Latin America and the Caribbean\u201c in An Encyclopedic History: Volume 2 Performing the Caribbean Experience. University of Texas Press, S. 150\u2013188<\/em><\/li>\n<li><em>Lop\u00e9z, Ram\u00f3n, 2008. Los Bembeteos de la Plena Puertorrique\u00f1a. San Juan, Puerto Rico: Ediciones Hurac\u00e1n.<\/em><\/li>\n<li><em>Matos, Hector and Reyes, Mariana, 2012. Plenazos Callejeros. San Juan, Puerto Rico: Dokumentarfilm, produziert von Viento de Agua Inc.<\/em><\/li>\n<li><em>Zen\u00f3n, Miguel, 2009. Esta Plena. Cambridge, Massachusetts, USA: Marsalis Music.<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Weitere Informationen zum <strong>Disskolleg der mdw<\/strong>:<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/93\" target=\"_blank\">https:\/\/www.mdw.ac.at\/93<\/a><\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Meine Dissertation Plena in San Juan, A Musical and Social Phenomenon in Urban Puerto Rico bildet den Hauptfokus meines Doktorstudiums Urbane Ethnomusikologie am Institut f\u00fcr Volksmusikforschung und Ethnomusikologie unter der Betreuung von Ursula Hemetek. Meine Arbeit fokussiert sich auf die Analyse von Plena, einem Genre traditioneller afro-karibischer Musik und ihrer Auff\u00fchrung in San Juan, der &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":98,"featured_media":1836,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[10],"tags":[534,150,280,279,53,546,545,33,547,154,52],"class_list":["post-1835","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-research","tag-2018-2","tag-dissertation","tag-ethnomusicology","tag-ethnomusikologie","tag-forschung","tag-plena","tag-puerto-rico","tag-research","tag-san-juan","tag-science","tag-wissenschaft"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1835","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/98"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1835"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1835\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1973,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1835\/revisions\/1973"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1836"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1835"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1835"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1835"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}