{"id":164,"date":"2016-11-15T12:01:38","date_gmt":"2016-11-15T11:01:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=164"},"modified":"2018-07-12T14:27:58","modified_gmt":"2018-07-12T12:27:58","slug":"alumni-im-fokus-anna-rendl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2016\/11\/15\/alumni-im-fokus-anna-rendl\/","title":{"rendered":"Alumni im Fokus \u2013 Anna Rendl"},"content":{"rendered":"<strong>Die junge Geigerin Anna Rendl hat ein Abenteuer gewagt: Sie hat sich selbstst\u00e4ndig gemacht. Aber nicht als Musikerin, sondern als K\u00fcnstleragentin mit ihrer eigenen Konzertagentur <em>Artphonia<\/em>. Mit dem <em>mdw-Magazin<\/em> sprach sie \u00fcber Herausforderungen und Erfolgsmomente.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_165\" aria-describedby=\"caption-attachment-165\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-165\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_Anna_Rendl.jpg\" alt=\"Anna Rendl\" width=\"800\" height=\"549\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_Anna_Rendl.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_Anna_Rendl-300x206.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_Anna_Rendl-768x527.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_Anna_Rendl-320x220.jpg 320w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_Anna_Rendl-850x583.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-165\" class=\"wp-caption-text\">Anna Rendl hat sich mit ihrer eigenen Agentur Artphonia selbstst\u00e4ndig gemacht \u00a9Andrej Grilc<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Musikindustrie ist im Umbruch, die Digitalisierung hat ihr stark zugesetzt und auch die Klassik ist davon nicht ausgenommen. Anna Rendl war von Anfang an bewusst, welch gro\u00dfe Herausforderung es sein w\u00fcrde, in dieser Branche ein eigenes Unternehmen aufzubauen und dieses langfristig zu f\u00fchren. \u201eIch habe mir bewusst sehr viel Zeit f\u00fcr meine ersten Schritte gelassen und mir in vielen Angelegenheiten professionellen Rat geholt\u201c, erz\u00e4hlt die 28-J\u00e4hrige. \u201eNeue organisatorische Herausforderungen warten zu Beginn an jeder Ecke, von der Website bis zur Steuererkl\u00e4rung.\u201c Hinzukomme, dass man sofort immense Verantwortung gegen\u00fcber den K\u00fcnstlerInnen trage, die man vertritt. Das d\u00fcrfe einen aber nicht einsch\u00fcchtern, man m\u00fcsse souver\u00e4n wirken und St\u00e4rke zeigen. \u201eNiemand braucht eine unsichere Agentin\u201c, so die junge Unternehmensgr\u00fcnderin.<\/p>\n<p>Anna Rendl hat an der mdw IGP (Instrumental- und Gesangsp\u00e4dagogik) Violine studiert. W\u00e4hrend ihres Studiums war sie immer berufst\u00e4tig, darunter viele Jahre im Kartenb\u00fcro der <em>Jeunesse<\/em>, aber auch in Jobs, die mit Musik nichts zu tun hatten. So konnte Rendl in den verschiedensten Bereichen Erfahrungen sammeln und ihren unterschiedlichen Interessen nachgehen: Als K\u00fcnstleragentin kann sie nun all dies vereinen. Das Studium an der mdw hat sie bereits 2015 erfolgreich abgeschlossen. Jus studiert sie \u2212 mit vielen Unterbrechungen \u2212 \u201enebenbei\u201c und auch dieses Studium irgendwann abzuschlie\u00dfen, bleibt eines ihrer gro\u00dfen Ziele. Ob daf\u00fcr die Zeit bleibt? \u201eNat\u00fcrlich sind meine Tage intensiver und stressiger geworden. Auch die Priorit\u00e4ten haben sich im letzten Jahr deutlich verschoben\u201c, erz\u00e4hlt die geb\u00fcrtige Wienerin.<\/p>\n<p>Mit Artphonia vertritt Anna Rendl junge SolistInnen und Ensembles aus \u00d6sterreich, Deutschland, Tschechien, Frankreich, Russland und der Ukraine. Darunter auch Studierende und AbsolventInnen der mdw, zum Beispiel das Ensemble Ancor oder die Cellistin Marie Spaemann. \u201eIch helfe, Struktur in die Karrieren zu bringen und eine Aura um die\/den K\u00fcnstlerIn aufzubauen.\u201c Ein langfristiger Prozess, der sehr\u00a0zeitaufwendig ist und eine individuelle Herangehensweise erfordert. Genau das ist f\u00fcr Rendl aber auch das Sch\u00f6nste an ihrem Beruf. Die enge Zusammenarbeit mit den K\u00fcnstlerInnen sei \u201emenschlich unglaublich bereichernd\u201c. Wenn sich nach der Kennenlernphase ein gegenseitiges Grundvertrauen einstelle und man merke, dass man gemeinsam einfach st\u00e4rker ist, dann sei das ein wunderbarer Moment.<\/p>\n<p>Sie versucht ihre K\u00fcnstlerInnen auf dem Weg zum Erfolg mit einem Mix aus \u201eAlt &amp; Neu\u201c zu unterst\u00fctzen. Das hei\u00dft, einerseits den Traditionen des Musiklebens treu zu bleiben und die gewohnten Wege weiterzuverfolgen, andererseits abseits der Trampelpfade neue T\u00fcren zu \u00f6ffnen. \u201eF\u00fcr viele K\u00fcnstlerInnen ist es schwer, sich heute auf dem freien Markt ohne ein besonders hervorstechendes und individuelles Konzept zu behaupten\u201c, erkl\u00e4rt Rendl. Standortbedingt habe sich vor allem eine Zusammenarbeit mit K\u00fcnstlerInnen aus (und in) Wien ergeben, aber Post bekomme sie mittlerweile von fast \u00fcberall her. Jeder berufliche Erfolg sei nat\u00fcrlich eine besondere Freude, weil auch jedes Mal ein bisschen Unsicherheit wegfalle. \u201eAber man muss jeden gro\u00dfen und kleinen Erfolg in einen Gesamtzusammenhang bringen und darf nicht zu sehr und zu lange an einzelnen Momenten festhalten.\u201c Zeit zum Durchatmen bleibt also kaum. Nach der Aufbauphase der Agentur gehe es in den n\u00e4chsten Jahren darum, sich im europ\u00e4ischen Raum zu etablieren. Aber dass sich Mut auszahlt, seinen eigenen Weg zu finden und konsequent zu verfolgen, hat Anna Rendl bereits bewiesen.","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die junge Geigerin Anna Rendl hat ein Abenteuer gewagt: Sie hat sich selbstst\u00e4ndig gemacht. Aber nicht als Musikerin, sondern als K\u00fcnstleragentin mit ihrer eigenen Konzertagentur Artphonia. Mit dem mdw-Magazin sprach sie \u00fcber Herausforderungen und Erfolgsmomente. Die Musikindustrie ist im Umbruch, die Digitalisierung hat ihr stark zugesetzt und auch die Klassik ist davon nicht ausgenommen. 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