{"id":1572,"date":"2018-02-28T08:38:22","date_gmt":"2018-02-28T07:38:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=1572"},"modified":"2018-11-29T12:00:12","modified_gmt":"2018-11-29T11:00:12","slug":"alumni-im-fokus-p-a-straubinger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2018\/02\/28\/alumni-im-fokus-p-a-straubinger\/","title":{"rendered":"Alumni im Fokus \u2013 P. A. Straubinger"},"content":{"rendered":"\u201eBesonders einpr\u00e4gsam war die Aufnahmepr\u00fcfung\u201c, erz\u00e4hlt P. A. Straubinger von den denkw\u00fcrdigsten Ereignissen in seiner Studienzeit. 1989 begann er Produktion sowie Kamera und Bildtechnik an der Filmakademie Wien zu studieren. \u201eMan lernt im Studium wirklich alle Bereiche der Filmproduktion kennen. Das Sch\u00f6nste an der Filmakademie war immer das praktische Arbeiten.\u201c<\/p>\n<figure style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1573\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_7928.jpg\" alt=\"P. A. Straubinger\" width=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_7928.jpg 893w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_7928-209x300.jpg 209w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_7928-768x1101.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_7928-714x1024.jpg 714w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/IMG_7928-850x1218.jpg 850w\" sizes=\"(max-width: 893px) 100vw, 893px\" \/><figcaption class=\"wp-caption-text\">P. A. Straubinger \u00a9ORF\/Hitradio \u00d63<\/figcaption><\/figure>\n<p>Seine Leidenschaft f\u00fcr den Film und das Filmemachen hat P. A. Straubinger bereits als Kind entdeckt, als er Super-8-Filme drehte. Ein Studium an der Filmakademie Wien, der einzigen Ausbildungsst\u00e4tte \u00d6sterreichs f\u00fcr das Filmemachen, war f\u00fcr ihn die logische Wahl. Aber nicht nur das Medium Film, sondern auch das Radio begeistert ihn. Schon vor der Aufnahme an der Filmakademie sammelte P. A. Straubinger w\u00e4hrend eines Auslandsjahres Erfahrungen bei einem Radiosender in der Dominikanischen Republik. W\u00e4hrend der Studienzeit konnte er schlie\u00dflich seine beiden Leidenschaften verbinden \u2013 als Filmredakteur bei \u00d63. Viele Menschen mit seiner Arbeit zu erreichen ist eine ma\u00dfgebliche Motivation f\u00fcr ihn: \u201eEine ganze Nacht in dem Wissen durchzuarbeiten, dass am n\u00e4chsten Tag Tausende Menschen das Ergebnis h\u00f6ren werden, war besonders aufregend\u201c, erkl\u00e4rt er die Faszination f\u00fcr die Filmkritik \u00fcber das Radio. Bis heute ist er als Filmkritiker bei \u00d63 t\u00e4tig und sieht es auch als gro\u00dfes Privileg, sich bewusst mit Filmen auseinandersetzen zu d\u00fcrfen.<\/p>\n<p>Der Kritiker oder die Kritikerin soll den zu besprechenden Film in erster Linie mit anderen vergleichen und dann eine pers\u00f6nliche Einsch\u00e4tzung abgeben, wobei Wahrhaftigkeit und Kontinuit\u00e4t f\u00fcr eine gute Filmkritik entscheidend sind, nicht das Urteilen aus einer elit\u00e4ren Position heraus. \u201eEgal, ob es mir gef\u00e4llt oder nicht, als Kritiker muss ich dazu stehen und es den H\u00f6rerInnen vermitteln. Der Kritiker oder die Kritikerin hat viele Filme gesehen und kann einordnen,\u00a0was funktioniert und was nicht\u201c, betont P.A. Straubinger.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1575\" aria-describedby=\"caption-attachment-1575\" style=\"width: 500px\" class=\"wp-caption alignright\"><img decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1575\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2018\/02\/p.a.straubinger.jpg\" alt=\"P. A. 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Darin pr\u00e4sentiert er seine Recherche zum Thema Lichtnahrung und begleitet Menschen mit der Kamera, die sich nur von Licht ern\u00e4hren sollen. <em>Am Anfang war das Licht<\/em> haben mehr als 100.000 KinobesucherInnen gesehen, somit gilt der Film als einer der erfolgreichsten Dokumentarfilme im Jahr 2010. W\u00e4hrend P. A. Straubinger viel positives Feedback zum Film bekommen hat \u2013 er hat, selbst Monate nach dem Kinostart, t\u00e4glich unz\u00e4hlige Mails und Briefe dazu beantwortet \u2013, wurde das Thema des Films auch \u00e4u\u00dferst kontrovers aufgenommen. Zum Teil reagierten Menschen sehr aggressiv darauf, was sich der Filmemacher dadurch erkl\u00e4rt, dass deren Weltbild hinterfragt wurde. In der medialen Berichterstattung und in Internetforen wurde der Film umfassend besprochen. \u201eEs ist ein Kompliment, wenn sich Menschen so lange mit deinem Film besch\u00e4ftigen\u201c, zieht P. A. Straubinger sein Res\u00fcmee. Was macht also einen guten Film aus? \u201eEin guter Film braucht eine klare Botschaft, die nicht offen ausgesprochen wird\u201c, meint P. A. Straubinger dazu. \u201eEin Dokumentarfilm kann auch nicht die Wahrheit preisgeben, er kann nur wahrhaftig vermitteln, was ein Filmemacher w\u00e4hrend seiner Recherchen zu einem Thema erlebt hat.\u201c Die Reaktionen auf seinen eigenen Film haben ihn jedenfalls auch in seiner Rolle als Filmkritiker in der Haltung best\u00e4rkt: \u201eDas wichtigste bei der Kritik ist immer der gr\u00f6\u00dfte Respekt f\u00fcr die K\u00fcnstlerInnen.\u201c<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/s36JoehC0Os\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eBesonders einpr\u00e4gsam war die Aufnahmepr\u00fcfung\u201c, erz\u00e4hlt P. A. 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