{"id":1472,"date":"2017-12-01T09:27:07","date_gmt":"2017-12-01T08:27:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=1472"},"modified":"2017-12-01T09:27:07","modified_gmt":"2017-12-01T08:27:07","slug":"von-musik-durchdrungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2017\/12\/01\/von-musik-durchdrungen\/","title":{"rendered":"Von Musik durchdrungen"},"content":{"rendered":"<strong>Sie sind ein privates Paar, treten als Duo <em>Ramsch &amp; Rosen<\/em> auf und haben ab dem Sommer 2018 die Intendanz des <em>wellenklaenge-Festivals<\/em> in Lunz am See inne: Julia Lacherstorfer und Simon Z\u00f6chbauer, ehemalige Studierende der mdw, erz\u00e4hlen im Gespr\u00e4ch mit dem <em>mdw-Magazin<\/em>, wie es sich als K\u00fcnstlerpaar am Stadtrand von Wien lebt und warum sie sich f\u00fcr Privates oft ganz bewusst Zeit nehmen m\u00fcssen \u2013 und sie zeigen, dass zwei Kreative nicht eine(r) zu viel sind.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eSind es zwei Talente \/ wie gro\u00df immer \/ vernichten sie sich \/ zuerst das eine das andere \/ und dann umgekehrt \/ Entweder die Frau unterwirft sich \/ oder sie wird vernichtet \/ oder der Mann unterwirft sich \/ oder er wird vernichtet \/ In jedem Fall sind die Partner vernichtet. [\u2026] Der K\u00fcnstler hat allein zu sein \/ gegen alle Welt allein \/ einsam zu sein \/ gegen alle und gegen alles\u201c, so Thomas Bernhard 1976 in <em>Die Ber\u00fchmten<\/em> kritisch \u00fcber Beziehungen zwischen M\u00e4nnern und Frauen in der Kunst. Das \u00fcberaus lebendige Beispiel, das uns vom Gegenteil \u00fcberzeugt, sind Julia Lacherstorfer und Simon\u00a0Z\u00f6chbauer. Kennengelernt haben sie sich 2010 bei einem Festival in S\u00fcdtirol und sind seit mittlerweile f\u00fcnf Jahren ein Paar. Die Ober\u00f6sterreicherin Julia Lacherstorfer, Geigerin, S\u00e4ngerin und Komponistin, ist vor allem mit ihrer Band <em>ALMA<\/em> sehr aktiv und h\u00e4lt zahlreiche Workshops zum Thema Volksmusik, Improvisation und Jodeln. Der aus Herzogenburg (N\u00d6) stammende Simon Z\u00f6chbauer, Trompeter, Komponist, Improvisator, S\u00e4nger und Zitherspieler, re\u00fcssiert mit der Blechbl\u00e4serformation <em>Federspiel<\/em>. Gemeinsam leben sie in einem skandinavisch anmutenden H\u00e4uschen am Stadtrand von Wien, noch in der Stadt und doch mitten in der Natur. Ein ganz bewusst gew\u00e4hlter, ruhiger Ort, an dem einerseits beide oft arbeiten, der ihnen andererseits aber helfen soll \u201erunterzukommen\u201c. Ein schwieriger Balanceakt, der nicht immer gelingt, denn kaum eine Woche gleicht der anderen \u2013 Projekte wechseln, mal ist man auf Tour, dann wieder l\u00e4nger in Wien.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1475\" aria-describedby=\"caption-attachment-1475\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1475\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/ALMA_musikerpaare.jpg\" alt=\"ALMA\" width=\"1000\" height=\"704\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/ALMA_musikerpaare.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/ALMA_musikerpaare-300x211.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/ALMA_musikerpaare-768x541.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/ALMA_musikerpaare-104x74.jpg 104w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/ALMA_musikerpaare-850x598.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1475\" class=\"wp-caption-text\">ALMA \u00a9Daliah Spiegel<\/figcaption><\/figure>\n<p>\u201eWir m\u00fcssen manchmal wirklich aufpassen, dass wir nicht gleich nach dem Aufstehen \u00fcber Termine oder das Festival sprechen. Es ist eine Herausforderung, weil es niemanden gibt, der uns sagt, wie unsere berufliche Struktur auszusehen hat. Wir haben verschiedene Aufgaben \u2013 als MusikerIn, FestivalleiterIn oder Bandmitglied \u2013 aber da gibt es keine Vorgaben, wie wir was machen. Jede Woche ist anders, die Touren auch \u2026\u201c, so Lacherstorfer. \u201eEs erfordert ganz viel Organisation und man muss sich bewusst Zeit nehmen f\u00fcr wichtige Sachen \u2013 und zwar in beide Richtungen: beruflich und privat. Oft ist nicht klar, ob der andere jetzt gerade bereit ist, um \u00fcber das Berufliche zu sprechen. Das f\u00fchrt manchmal vielleicht zu Grenz\u00fcbertritten oder einer f\u00fchlt sich \u00fcberfordert. Je mehr man die Grenzen des anderen akzeptiert, desto besser ist es langfristig f\u00fcr die Beziehung\u201c, erg\u00e4nzt Z\u00f6chbauer. Das Bewusstsein daf\u00fcr mussten sie auch erst entwickeln, \u201evor allem in den\u00a0Anfangsphasen viel ausloten\u201c und Strategien entwickeln, wie man zwischen den verschiedenen Modi \u2013 Arbeit und Privatleben \u2013 wechselt. Noch dazu, weil diese Grenzen oft verschwimmen \u2013 ihr Duoprojekt <em>Ramsch &amp; Rosen<\/em>, bei dem sie gerne alte, sch\u00f6ne St\u00fccke ausgraben und sogenannte \u201eVolksmusik der Gegenwart\u201c machen, entstand beispielsweise aus dem gemeinsamen zweistimmigen Singen, \u201eeiner sehr romantischen T\u00e4tigkeit\u201c, so Z\u00f6chbauer. Manchmal fragt dann auch ein\/e KonzertbesucherIn, ob die beiden privat ein Paar seien, denn das merke man.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/BRaRnF9JSys\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Sie genie\u00dfen es, dass sich bei gemeinsamen Konzerten oder Touren automatisch viele sch\u00f6ne Momente ergeben. \u201eWir k\u00f6nnen so viel teilen, wir k\u00f6nnen uns austauschen und best\u00e4rken \u2013 auch im K\u00fcnstlerischen\u201c, so der junge Trompeter. Gegenseitiges Feedback zu neuen St\u00fccken kann z. B. sehr hilfreich sein. \u201eDa kommt ein Feedback, das total am Punkt ist und das mich einfach weiterbringt\u201c, so Lacherstorfer. \u201eIch k\u00f6nnte mir gar nicht vorstellen, wie das w\u00e4re, wenn ich mit meinem Partner das, was ich mache, nicht so teilen k\u00f6nnte oder er damit nichts anfangen k\u00f6nnte.\u201c \u201eEs ist ein Feintuning, dass man sich selber und den anderen sp\u00fcrt\u00a0und was man selbst beziehungsweise der andere gerade braucht. Kritisches Feedback oder einfach nur Zustimmung? Das \u00e4ndert sich permanent, da kann man kein Programm fahren\u201c, ist Z\u00f6chbauer \u00fcberzeugt. Ist dann einmal eine\/r allein auf Tour, ist das auch in Ordnung \u2013 oft hat man dann einfach ein bisschen mehr Zeit f\u00fcr sich.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1476\" aria-describedby=\"caption-attachment-1476\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1476\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/federspiel_musikerpaare.jpg\" alt=\"Federspiel\" width=\"1000\" height=\"626\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/federspiel_musikerpaare.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/federspiel_musikerpaare-300x188.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/federspiel_musikerpaare-768x481.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/federspiel_musikerpaare-850x532.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1476\" class=\"wp-caption-text\">Federspiel \u00a9Julia Wesely und Maria Frodl<\/figcaption><\/figure>\n<p>Erfolge des Partners\/der Partnerin werden gemeinsam gefeiert und sind maximal ein Ansporn, noch mehr an sich selbst zu arbeiten. \u201eNeid sp\u00fcre ich nicht. Ich freue mich, wenn z. B. ALMA einen Preis bekommt. Man fragt sich vielleicht, warum haben die den Preis bekommen und wir nicht und was k\u00f6nnen wir daf\u00fcr tun, aber das ist weit weg von Neid. Neid tritt glaube ich dann auf, wenn man etwas bei jemand anderem entwickelt sieht, was man f\u00fcr den eigenen k\u00fcnstlerischen Fortschritt unbedingt br\u00e4uchte, aber selbst noch nicht so weit ist\u201c, erkl\u00e4rt er weiter. Julia Lacherstorfer stimmt zu: \u201eNeid kommt vielleicht aus einem Gef\u00fchl von Nicht-Erf\u00fcllung.\u201c<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/xeJvmyeBgj4\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Fixe \u00dcbezeiten gibt es zu Hause nicht, denn das ist im Alltag nicht immer umsetzbar. Nach 22 Uhr versuchen sie aber, wenn m\u00f6glich, wirklich Feierabend zu machen: \u201eVor allem wegen uns selbst, denn wenn man versucht zur Ruhe zu kommen und der andere ist noch voll im Arbeitsmodus und \u00fcbt, dann h\u00f6rt man das und es ist es irgendwie schwierig so richtig abzuschalten\u201c, erkl\u00e4rt Z\u00f6chbauer. Das Haus mit drei Etagen ist da sehr hilfreich, denn so haben beide ihren eigenen Arbeitsbereich. Bemerken sie doch einmal, dass die gemeinsame Zeit fehlt, dann machen sie sich einfach ein regelm\u00e4\u00dfiges Ritual aus, wo dann etwas Sch\u00f6nes, wie langes Spazierengehen oder gemeinsam essen, ganz bewusst passiert.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1477\" aria-describedby=\"caption-attachment-1477\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1477\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/ramsch_und_rosen.jpg\" alt=\"Ramsch und Rosen\" width=\"1000\" height=\"622\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/ramsch_und_rosen.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/ramsch_und_rosen-300x187.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/ramsch_und_rosen-768x478.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/ramsch_und_rosen-850x529.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1477\" class=\"wp-caption-text\">Ramsch und Rosen \u00a9Leo Fellinger<\/figcaption><\/figure>\n<p>Von Klischees zum K\u00fcnstlerdasein (als Paar) halten sie nicht viel. Die Vorstellung davon, dass bei MusikerInnen zwei zu gro\u00dfe Egos aufeinandertreffen k\u00f6nnten, verwerfen sie schnell \u201eK\u00fcnstlerische Arbeit und gro\u00dfe Egos m\u00fcssen nicht zwangsweise damit einhergehen. Zuviel Ego ist aber weder beruflich noch privat f\u00f6rderlich\u201c, so Z\u00f6chbauer. \u201eIch glaube der Job, den wir machen, ist oft sehr viel h\u00e4rter, als man denkt. Gerade, wenn beide in dem Feld t\u00e4tig sind, wo es um eigenes kreatives Schaffen geht\u201c, meint Lacherstorfer.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/5iS3JEXKheM\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>Ihre Rollenverteilung und Beziehung empfinden sie als recht ausgewogen. In Hinblick auf eine m\u00f6gliche Familienplanung ist das auch ein Thema: \u201eDer Aspekt, dass man als Frau vielleicht in einer gewissen Zeit etwas zur\u00fcckstecken muss oder vielleicht auch will, ist bis zu einem gewissen Grad biologisch bedingt und h\u00e4ngt sehr stark von der eigenen Pers\u00f6nlichkeit und dem jeweiligen Partner\/der jeweiligen Partnerin ab. Die Vereinbarkeit von Kindern und unserem jetzigen Leben ist sicher eine Herausforderung, aber ich glaube einfach, dass es ein Vorteil in unserem freischaffenden Dasein ist, dass wir uns, wenn wir mal Kinder haben, viel flexibler absprechen k\u00f6nnen. Wir sind auch bei der gleichen Agentur \u2013 da lassen sich Tourperioden leichter koordinieren\u201c, so Lacherstorfer zuversichtlich.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1478\" aria-describedby=\"caption-attachment-1478\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1478\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Julia_Lacherstorfer-200x300.jpg\" alt=\"Julia Lacherstorfer\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Julia_Lacherstorfer-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Julia_Lacherstorfer.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1478\" class=\"wp-caption-text\">Julia Lacherstorfer \u00a9Theresa Pewal<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Musik durchdringt also ihr gesamtes Leben \u2013 obwohl es nicht so ist, dass sie auch bei jeder privaten Feier \u201eliebend gern einen Jodler anstimmen\u201c, sondern auch froh sind, manchmal einfach nur da zu sein und \u00fcber etwas ganz anderes zu sprechen. Au\u00dfer zu Weihnachten, denn da wird mit der Familie gemeinsam ganz viel musiziert und gesungen: \u201eF\u00fcr mich k\u00f6nnte drei Monate lang Advent sein\u201c, freut sich Lacherstorfer.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1479\" aria-describedby=\"caption-attachment-1479\" style=\"width: 214px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1479\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Simon_Zoechbauer-214x300.jpg\" alt=\"Simon Zoechbauer\" width=\"214\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Simon_Zoechbauer-214x300.jpg 214w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/Simon_Zoechbauer.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 214px) 100vw, 214px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1479\" class=\"wp-caption-text\">Simon Z\u00f6chbauer \u00a9Elodie Greten<\/figcaption><\/figure>\n<p>Um trotzdem Abschalten zu k\u00f6nnen, machen beide zum Ausgleich Sport und legen gro\u00dfen Wert auf eine gesunde Lebensweise. Alles in allem \u00fcberwiegen f\u00fcr beide klar die Vorteile als K\u00fcnstlerpaar zu leben. \u201eKreativit\u00e4t ist unser Beruf. Es geht immer darum, dass wir uns Dinge ausdenken und Schritte setzen, damit eine Idee manifestiert wird. Das ist ein Luxus und ich empfinde es als irrsinniges Geschenk, dass wir das zu zweit machen k\u00f6nnen\u201c, so Julia Lacherstorfer. \u2013 Und das merkt man auch.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/julialacherstorfer.at\/\" target=\"_blank\">http:\/\/julialacherstorfer.at<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/simonzoechbauer.at\/\" target=\"_blank\">http:\/\/simonzoechbauer.at<\/a><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.wellenklaenge.at\/index2018.html\" target=\"_blank\">http:\/\/www.wellenklaenge.at\/index2018.html<\/a><\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie sind ein privates Paar, treten als Duo Ramsch &amp; Rosen auf und haben ab dem Sommer 2018 die Intendanz des wellenklaenge-Festivals in Lunz am See inne: Julia Lacherstorfer und Simon Z\u00f6chbauer, ehemalige Studierende der mdw, erz\u00e4hlen im Gespr\u00e4ch mit dem mdw-Magazin, wie es sich als K\u00fcnstlerpaar am Stadtrand von Wien lebt und warum sie &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":1524,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[265,97,310,26,309,312,304,307,308,311],"class_list":["post-1472","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-special","tag-2017-4","tag-absolventen","tag-alma","tag-alumni","tag-federspiel","tag-julia-lacherstorfer","tag-kuenstlerehe","tag-musikerpaar","tag-ramsch-und-rosen","tag-simon-zoechbauer"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1472","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1472"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1472\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1528,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1472\/revisions\/1528"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1524"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1472"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1472"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1472"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}