{"id":1451,"date":"2017-11-29T15:15:03","date_gmt":"2017-11-29T14:15:03","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=1451"},"modified":"2017-12-05T08:34:19","modified_gmt":"2017-12-05T07:34:19","slug":"distance-learning-und-musizieren-ueber-das-internet-raum-fuer-neue-kuenstlerische-begegnungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2017\/11\/29\/distance-learning-und-musizieren-ueber-das-internet-raum-fuer-neue-kuenstlerische-begegnungen\/","title":{"rendered":"Distance Learning und Musizieren \u00fcber das Internet \u2013 Raum f\u00fcr neue k\u00fcnstlerische Begegnungen"},"content":{"rendered":"<strong>Die Idee, dass Lehrende und Studierende sich f\u00fcr den gemeinsamen Unterricht nicht im selben Raum befinden m\u00fcssen, ist nicht neu. Mithilfe der M\u00f6glichkeiten des Fernunterrichts beziehungsweise des Distance Learning k\u00f6nnen Studierende \u00fcber das Internet von jedem beliebigen Ort aus am Unterricht teilnehmen. Online \u00fcbertragene Vorlesungen, beispielsweise in wissenschaftlichen F\u00e4chern, k\u00f6nnen sich Studierende bequem von zu Hause aus auf ihrem Laptop ansehen und haben zudem den Vorteil, die Unterrichtseinheiten mehrmals online abrufen zu k\u00f6nnen, was f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis \u00fcberaus f\u00f6rderlich ist.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_1457\" aria-describedby=\"caption-attachment-1457\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1457\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/distance_learning3.jpg\" alt=\"Distance Learning\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/distance_learning3.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/distance_learning3-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/distance_learning3-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/distance_learning3-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1457\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9Gerard Spee<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bei Distance Learning in der k\u00fcnstlerischen Ausbildung geht es hingegen um den direkten Unterricht, also um die unmittelbare Umsetzung des eben Geh\u00f6rten oder Gezeigten. Es ist daher wichtig, bei k\u00fcnstlerischen Distance-Learning-Einheiten ein technisches System einzusetzen,\u00a0mit dem der Klang und die Feinheiten des k\u00fcnstlerischen Ausdrucks m\u00f6glichst gut \u00fcbermittelt werden k\u00f6nnen. Lehrende sollen die Studierenden \u00fcber das Audio- und Videosystem m\u00f6glichst genau h\u00f6ren und sehen, um ihnen pr\u00e4zise Anleitungen und Empfehlungen geben zu k\u00f6nnen. Eine besondere technische Herausforderung sind Konzerte, bei denen die MusikerInnen von verschiedenen Orten aus ein gemeinsames Konzert spielen und \u00fcber Audio und Video miteinander verbunden sind und bei denen das Publikum einen Teil der MusikerInnen auf der B\u00fchne nur \u00fcber technische Hilfsmittel wahrnimmt.<\/p>\n<p>\u201eDas Ziel ist, einen m\u00f6glichst echten Eindruck zu bekommen und qualitativ hochwertig zu \u00fcbertragen\u201c, sagt Thomas Lang, Leiter des Audio- und Videozentrums der mdw, der sich gemeinsam mit dem Zentralen Informatikdienst der mdw seit Jahren mit den technischen M\u00f6glichkeiten im Bereich Distance Learning besch\u00e4ftigt. Das an der mdw am h\u00e4ufigsten verwendete Streaming-System f\u00fcr Distance Learning hei\u00dft LOLA \u2013 das K\u00fcrzel steht f\u00fcr Low Latency (dt. \u201egeringe Latenz\u201c). Mittels LOLA kann die zeitliche Verz\u00f6gerung bei der Audio- und Video\u00fcbertragung so sehr reduziert werden, dass ein gemeinsames Musizieren von MusikerInnen, die sich an verschiedenen Orten befinden, m\u00f6glich ist, da die Verz\u00f6gerung im akademischen Netzwerk nur ca. 9 bis 25 Millisekunden innerhalb Europas betr\u00e4gt.<\/p>\n<p>F\u00fcr MusikerInnen ergeben sich durch die verwendete Technik neue \u2013 und mitunter gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftige \u2013 Aspekte. Kopfh\u00f6rer und Mikrofone k\u00f6nnen beim Spielen anfangs ungewohnt sein. Atmung und Augenkontakt \u00fcber den Bildschirm genau wahrzunehmen ist nur unzureichend m\u00f6glich. Eine reale Unterrichts- und Konzertsituation kann durch den Einsatz des LOLA-Systems keinesfalls ersetzt werden. Dies ist aber auch keineswegs die Intention. Die eingesetzte Technik soll vielmehr zus\u00e4tzliche M\u00f6glichkeiten im k\u00fcnstlerischen Austausch bieten, wodurch neue internationale Kooperationsprojekte zwischen k\u00fcnstlerischen Universit\u00e4ten entstehen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1455\" aria-describedby=\"caption-attachment-1455\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1455\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/distance_learning2.jpg\" alt=\"Distance Learning\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/distance_learning2.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/distance_learning2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/distance_learning2-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/distance_learning2-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1455\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9Gerard Spee<\/figcaption><\/figure>\n<p>Eines dieser Projekte wird im Dezember an der mdw und am Royal College of Music London realisiert. Studierende beider Universit\u00e4ten spielen zwei gemeinsame Konzerte und sind mittels LOLA-System verbunden. Bei <em>Vienna Calling<\/em> am 10. Dezember am Royal College of Music spielt ein Teil der MusikerInnen vor Ort in London, w\u00e4hrend zeitgleich der andere Teil von der mdw aus mitspielt. Am 13. Dezember erfolgt mit <em>London Calling<\/em> das spiegelbildliche Konzert im Joseph Haydn-Saal an der mdw. Vor den Auff\u00fchrungen proben die Studierenden online\u00a0zusammen. Eine Besonderheit des Projektes besteht darin, dass Kompositionsstudierende beider Universit\u00e4ten eigens Werke komponiert haben, in denen auf die Situation der Verwendung von Audio und Video eingegangen wird. \u201eEs gibt eine reale und eine virtuelle B\u00fchne\u201c, sagt Johannes Kretz, Leiter des Instituts f\u00fcr Komposition, Elektroakustik und TonmeisterInnen-Ausbildung an der mdw. Durch die St\u00fccke soll bewusst werden, dass ein Teil der Musik aus der Ferne kommt und mittels Lautsprechern und Bildschirmen zum Publikum gelangt. Eine reale Konzertsituation soll somit durch eine virtuelle Ebene bereichert und diese Ebene gezielt thematisiert werden.<\/p>\n<p>Dass sich Johannes Kretz f\u00fcr das Projekt begeistert, ist auch auf seine eigene Affinit\u00e4t zum Musizieren \u00fcber das Internet zur\u00fcckzuf\u00fchren. Er war selbst Teil einer \u201eInternetband\u201c, deren Mitglieder verbunden \u00fcber das Internet Konzerte an verschiedenen Orten gegeben haben, wobei ein Teil der Mitglieder immer nur virtuell dabei war. Das hat den gro\u00dfen Vorteil der Inklusion\u00a0\u2013 MusikerInnen, die aus zeitlichen oder finanziellen Gr\u00fcnden nicht zu den Proben und Konzerten reisen k\u00f6nnen, werden durch das Internet in das Geschehen integriert. Jedoch sind Reisen f\u00fcr K\u00fcnstlerInnen und ihr Schaffen \u00e4u\u00dferst wichtig und k\u00f6nnen durch digitale Informationen und virtuelle Teilhabe nicht ersetzt werden. \u201eMusik besteht nicht nur aus T\u00f6nen und Schall, sondern aus peripheren Informationen wie beispielsweise K\u00f6rpersprache und dem Wissen \u00fcber den Kontext\u201c, betont Johannes Kretz.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/SFbCffuA-vc\" width=\"560\" height=\"315\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"allowfullscreen\"><\/iframe><\/p>\n<p>F\u00fcr Studierende bietet Distance Learning aber eine wertvolle Erg\u00e4nzung. Namhafte K\u00fcnstlerInnen, die aufgrund ihrer Terminkalender schwer f\u00fcr einen Unterricht zu gewinnen w\u00e4ren, k\u00f6nnen einfacher dazu bewogen werden, ein paar Stunden ihrer Zeit f\u00fcr eine Online-Masterclass zur Verf\u00fcgung zu stellen, als eine lange Reise auf sich zu nehmen.<\/p>\n<p>Gute Erfahrungen mit Distance-Projekten hat auch Johannes Meissl, Institutsleiter des Joseph Haydn Instituts f\u00fcr Kammermusik, Alte und Neue Musik, gemacht. \u201eNach wenigen Minuten hatte ich den Eindruck, dass es sich trotz Kopfh\u00f6rer und Leinwand um eine normale Unterrichtssituation handelt\u201c, beschreibt Johannes Meissl sein\u00a0erstes Distance-Coaching an der mdw mit einem Bratsche-Studierenden, der sich in Miami befand. Bevor gar kein Kontakt zustande komme, sei diese Art des Unterrichts eine sinnvolle Erg\u00e4nzung. \u201eDistance Learning ist f\u00fcr mich keine kategorische Entweder-oder-Frage\u201c, f\u00fcgt er hinzu. Grunds\u00e4tzlich gehe es darum, mithilfe dieser Technik neue Erfahrungen zu sammeln. Studierende seien f\u00fcr Distance-Projekte relativ offen, Lehrende k\u00f6nne man durch gelungene Pilotprojekte \u00fcberzeugen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1456\" aria-describedby=\"caption-attachment-1456\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-1456\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/distance_learning4.jpg\" alt=\"Distance Learning\" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/distance_learning4.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/distance_learning4-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/distance_learning4-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/distance_learning4-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1456\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9Gerard Spee<\/figcaption><\/figure>\n<p>Distance-Projekte f\u00f6rdern jedenfalls die internationale Vernetzung zwischen den Universit\u00e4ten. Die mdw hat gemeinsam mit dem Conservatorio di Musica \u201eGiuseppe Tartini\u201c in Triest im Juni 2016 ein LOLA-Projekt realisiert. Ein weiterer wichtiger Projektpartner f\u00fcr die mdw ist die Royal Danish Academy of Music, dar\u00fcber hinaus sind Kooperationen mit der Manhattan School of Music und dem Shanghai Conservatory of Music geplant. Mit der Entstehung neuer Distance-Projekte wird auch die Entwicklung der verwendeten technischen Mittel vorangetrieben. \u201eEs geht darum, an die Grenzen des technisch M\u00f6glichen zu kommen\u201c, betont Thomas Lang. Die zentrale Frage ist, wie MusikerInnen beim Spielen durch die zwischengeschaltete Technik nicht abgelenkt werden. Vor allem bei GeigerInnen und BratschistInnen, also bei MusikerInnen, wo der Klang nahe am Ohr entsteht, sollen Kopfh\u00f6rer im Ohr keine Einschr\u00e4nkung auf die klangliche Produktion haben.<\/p>\n<p>Der Auftrag an die Technik ist daher, Kopfh\u00f6rer zu entwickeln, die beim Spielen nicht st\u00f6ren und diese auch so weiterzuentwickeln, dass MusikerInnen sich positioniert h\u00f6ren k\u00f6nnen. K\u00fcnftig wird vielleicht auch der Einsatz von Videobrillen eine M\u00f6glichkeit darstellen. Auch die Anwenderfreundlichkeit des Systems soll optimiert werden. Insgesamt bieten sich im Bereich Distance-Projekte noch viele Entwicklungsm\u00f6glichkeiten. Eines bleibt allerdings unumstritten: Das Charisma eines oder einer Vortragenden im Unterricht zu sp\u00fcren, die Bewegungen im Raum wahrzunehmen, den absoluten Klang der Stimmen und Instrumente zu h\u00f6ren kann \u00fcber ein Streaming-System nicht g\u00e4nzlich transportiert werden. Jedoch bietet bietet Distance Learning eine neue Art der Erfahrung, die zus\u00e4tzlich zur Entfaltung der eigenen k\u00fcnstlerischen Pers\u00f6nlichkeit und des eigenen K\u00f6nnens genutzt werden kann. F\u00fcr das Publikum erschlie\u00dft sich eine neue Ebene, denn auch die virtuelle Ebene kann im Zeitalter der Digitalisierung im Konzertsaal nicht g\u00e4nzlich ausgeschlossen werden, sofern man den virtuellen Raum als Ort der Begegnung und Bereicherung und nicht der Verdr\u00e4ngung der Tradition wahrnimmt.","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Idee, dass Lehrende und Studierende sich f\u00fcr den gemeinsamen Unterricht nicht im selben Raum befinden m\u00fcssen, ist nicht neu. Mithilfe der M\u00f6glichkeiten des Fernunterrichts beziehungsweise des Distance Learning k\u00f6nnen Studierende \u00fcber das Internet von jedem beliebigen Ort aus am Unterricht teilnehmen. 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