{"id":144,"date":"2016-11-22T11:08:02","date_gmt":"2016-11-22T10:08:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=144"},"modified":"2016-11-30T09:44:32","modified_gmt":"2016-11-30T08:44:32","slug":"akademisch-integer-studieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2016\/11\/22\/akademisch-integer-studieren\/","title":{"rendered":"Akademisch integer studieren"},"content":{"rendered":"<strong>Das Projekt Akademische Integrit\u00e4t sorgt an der mdw f\u00fcr einen hohen Qualit\u00e4tsstandard bei Abschlussarbeiten und macht mit seiner aktiven Umsetzung auf sich aufmerksam.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_145\" aria-describedby=\"caption-attachment-145\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-145\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_akademisch_integer.jpg\" alt=\"Akademisch integer studieren\" width=\"800\" height=\"506\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_akademisch_integer.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_akademisch_integer-300x190.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_akademisch_integer-768x485.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_akademisch_integer-850x537.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-145\" class=\"wp-caption-text\">Akademisch integer studieren \u00a9molllom<\/figcaption><\/figure>\n<p>Akademische Integrit\u00e4t schien lange Zeit eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit zu sein, \u00fcber die man nicht weiter nachdenken musste. Wo, wenn nicht an den Universit\u00e4ten, sollte integer<br \/>\ngearbeitet werden? In den letzten Jahren begegnen uns allen geh\u00e4uft Vorw\u00fcrfe, vor allem an Personen des \u00f6ffentlichen Interesses, ihre Abschlussarbeiten w\u00e4ren Plagiate, wie etwa<br \/>\ndie des ehemaligen deutschen Ministers Karl-Theodor zu Guttenberg. Seitdem mangelt es nicht an einschl\u00e4gigen Meldungen in der deutschsprachigen und internationalen Presse.<\/p>\n<p>Ausgel\u00f6st durch einen konkreten Anlassfall vor einigen Jahren besch\u00e4ftigte sich auch die mdw intensiver mit der\u00a0Frage, wie zum einen wissenschaftliche und k\u00fcnstlerische Abschlussarbeiten effektiver auf ihren eigenst\u00e4ndigen Gehalt hin untersucht, zum anderen aber auch, wie das Entstehen m\u00f6glicher Plagiate und intertextueller Fehler bereits im Vorfeld vermieden werden k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Die ExpertInnen der Abteilung f\u00fcr Organisationsrecht und Berufungsmanagement (ORB) der mdw, Karl-Gerhard Stra\u00dfl und Martina Baravalle, entwickelten, unterst\u00fctzt durch das Rektorat, eine Strategie und konkrete Ma\u00dfnahmen, um den Fokus auf die wissenschaftliche Qualit\u00e4t der an der mdw verfassten Arbeiten zu legen.<\/p>\n<p>Ein Workflow wurde implementiert, der mithilfe einer Software Textidentit\u00e4ten leichter auffindet. Eine f\u00fcr alle wissenschaftlichen und k\u00fcnstlerischen Diplom-\/Masterarbeiten und Dissertationen verpflichtende elektronische Einreichung garantiert die umfassende \u00dcberpr\u00fcfung und erst nach einer Auswertung im Vier-Augen-Prinzip durch die ExpertInnen kann die gebundene Version der Arbeit von den Studierenden abgegeben werden. Zudem befasst sich je eine Arbeitsgruppe im wissenschaftlichen und im k\u00fcnstlerischen Bereich damit, Mindeststandards festzulegen, die f\u00fcr diese Arbeiten k\u00fcnftig gelten sollen.<\/p>\n<p>Die zweite bedeutende Konsequenz aus der Besch\u00e4ftigung mit dem Thema zielt auf Pr\u00e4vention. Studierende und Lehrende werden sensibilisiert und bestm\u00f6glich in der manchmal ungewohnten Rolle des Schreibenden beziehungsweise Betreuenden einer wissenschaftlichen oder k\u00fcnstlerischen Abschlussarbeit unterst\u00fctzt. So tr\u00e4gt das laufende Projekt AKI \u2013 Akademische Integrit\u00e4t hilfreiche Informationen und Arbeitsmaterialien an alle Beteiligten heran, organisiert Infoveranstaltungen und bietet Hilfestellung in der Entwicklung von Schreibberatungsprozessen.<\/p>\n<p>Die Initiative, Studierende und Lehrende zu unterst\u00fctzen, tr\u00e4gt bereits erste Fr\u00fcchte, denn die Qualit\u00e4t der Texte steigt kontinuierlich, so die ProjektleiterInnen, die regelm\u00e4\u00dfig auch an anderen Bildungseinrichtungen zu dem Thema vortragen.<\/p>\n<p>Die intensive Auseinandersetzung mit der Materie f\u00fchrte \u00fcbrigens sogar so weit, dass die von Stra\u00dfl und Baravalle erarbeitete Definition des Begriffs Plagiat in die uniko \u2013 \u00d6sterreichische Universit\u00e4tenkonferenz \u2013 hineingetragen und letztendlich \u00fcber das Ministerium auch vom Nationalrat mit der Novellierung 2015 in das Universit\u00e4tsgesetz \u2013 leicht \u00fcberarbeitet \u2013 \u00fcbernommen wurde.<\/p>\n<p>N\u00e4here Informationen zum Projekt Akademische Integrit\u00e4t und aktuelle Veranstaltungen finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.mdw.ac.at\/aki\" target=\"_blank\">www.mdw.ac.at\/aki<\/a><\/p>\n<p><strong>Hinweis:<\/strong><strong><br \/>\n<\/strong>Die n\u00e4chste Veranstaltung findet am <strong>21. J\u00e4nner 2017<\/strong> unter dem Titel <em>Der fremde Geist in meinem Text. Gute wissenschaftliche Praxis im Umgang mit fremden Ideen, Worten und Arbeitsergebnissen<\/em> statt.","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Projekt Akademische Integrit\u00e4t sorgt an der mdw f\u00fcr einen hohen Qualit\u00e4tsstandard bei Abschlussarbeiten und macht mit seiner aktiven Umsetzung auf sich aufmerksam. Akademische Integrit\u00e4t schien lange Zeit eine Selbstverst\u00e4ndlichkeit zu sein, \u00fcber die man nicht weiter nachdenken musste. Wo, wenn nicht an den Universit\u00e4ten, sollte integer gearbeitet werden? 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