{"id":1402,"date":"2017-12-01T09:28:21","date_gmt":"2017-12-01T08:28:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=1402"},"modified":"2018-09-26T15:34:01","modified_gmt":"2018-09-26T13:34:01","slug":"mit-mehr-achtsamkeit-ins-neue-semester","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2017\/12\/01\/mit-mehr-achtsamkeit-ins-neue-semester\/","title":{"rendered":"Mit mehr Achtsamkeit ins neue Semester"},"content":{"rendered":"<strong>Im Alltagsstress der heutigen Zeit passiert es schnell, dass wir das Gesp\u00fcr f\u00fcr uns selbst verlieren und die Fragen danach, was wir brauchen, was wir uns w\u00fcnschen und was wir f\u00fchlen, erst gar nicht mehr aufkommen lassen. Anstatt den Blick auf uns selbst zu richten und uns der eigenen St\u00e4rken und F\u00e4higkeiten bewusst zu werden, sie anzunehmen und sch\u00e4tzen zu lernen, verbringen wir oft viel Zeit damit, uns mit anderen zu vergleichen und Wertungen abzugeben. Dies f\u00fchrt meist zu Unmut und l\u00e4sst Selbstzweifel aufkommen.<\/strong><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1534\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/hmdw_logo_468x147.png\" alt=\"hmdw Logo\" width=\"468\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/hmdw_logo_468x147.png 468w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2017\/11\/hmdw_logo_468x147-300x94.png 300w\" sizes=\"(max-width: 468px) 100vw, 468px\" \/><\/p>\n<p>Welchen Unterschied es jedoch macht, Dinge bewusster wahrzunehmen ohne sie zu bewerten, f\u00e4llt einem erst dann auf, wenn man sich die Zeit daf\u00fcr nimmt. Gedanken lassen sich ja bekanntlich nicht abstellen, sondern nur umlenken, und zwar durch die Steuerung der eigenen Aufmerksamkeit, zum Beispiel auf die eigene Atmung. Es geht dabei nicht um die Ver\u00e4nderung der Atmung, sondern lediglich darum, alle Sinne auf die Beobachtung und Begleitung der Atmung zu richten; also die Wahrnehmung der Bauchbewegungen, der Muskel An- und Entspannungen oder der Atemfrequenz \u2013 abschweifende Gedanken k\u00f6nnen immer wieder sanft durch die Fokussierung auf die Atmung umgelenkt werden.<\/p>\n<p>Diese Achtsamkeit schafft Klarheit und hilft gelassener zu werden. Indem ich einfach einmal in mich hinein sp\u00fcre, kleinste Ver\u00e4nderungen wahrnehme und mich voll und ganz auf das \u201eJetzt\u201c besinne, ohne dies zu bewerten.<\/p>\n<p>Auch auf der musikalischen Ebene k\u00f6nnen innere Achtsamkeits\u00fcbungen klangliche Ver\u00e4nderungen bewirken. L\u00f6sen sich innere Blockaden, kann auch der Klang der Stimme oder eines Tones pl\u00f6tzlich freier schwingen und sich demnach h\u00f6rbar ver\u00e4ndern. Dies verdeutlicht merklich den Zusammenhang zwischen dem inneren Befinden und dem eigenen Ausdruck.<\/p>\n<p>Nur was wir achtsam wahrnehmen, k\u00f6nnen wir erkennen; nur was wir (er-)kennen, k\u00f6nnen wir lieben und nur was wir lieben, k\u00f6nnen wir liebevoll und f\u00fcrsorglich behandeln. Das gilt f\u00fcr einen selbst, aber auch f\u00fcr die eigene Umwelt und Umgebung.<\/p>\n<p>Achtsamkeit ist also eine F\u00e4higkeit, die wir \u00fcben und schulen k\u00f6nnen, und sie ist nicht nur der Schl\u00fcssel zur F\u00fclle und zum Gl\u00fcck, sondern auch die Voraussetzung f\u00fcr unsere Selbstliebe.<\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"http:\/\/www.hmdw.ac.at\" target=\"_blank\">Website der hmdw \u2013 Hochsch\u00fclerInnenschaft der mdw<\/a><\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Alltagsstress der heutigen Zeit passiert es schnell, dass wir das Gesp\u00fcr f\u00fcr uns selbst verlieren und die Fragen danach, was wir brauchen, was wir uns w\u00fcnschen und was wir f\u00fchlen, erst gar nicht mehr aufkommen lassen. 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