{"id":13758,"date":"2026-09-28T17:05:05","date_gmt":"2026-09-28T15:05:05","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=13758"},"modified":"2026-09-28T18:33:59","modified_gmt":"2026-09-28T16:33:59","slug":"neue-raeume-fuer-die-regie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2026\/09\/28\/neue-raeume-fuer-die-regie\/","title":{"rendered":"Neue R\u00e4ume f\u00fcr die Regie"},"content":{"rendered":"<h5>Wie macht man heutzutage gutes Theater? Wie gestaltet man als Theaterregisseur_in die Zeit zwischen Probe und Premiere so, dass Produktion, Beteiligte und Publikum davon profitieren? Im Interview mit dem <i>mdw-Magazin <\/i>erz\u00e4hlen die beiden Schauspielregie-Absolvent_innen des Max Reinhardt Seminars, wie eine neue Generation Regie f\u00fchrt und wie sie das pers\u00f6nlich in ihrer eigenen Arbeit umsetzen.<\/h5>\n<p>Drei Dinge, die nach Studienabschluss am Max Reinhardt Seminar unbedingt zu tun sind: Spind ausr\u00e4umen, Requisiten retournieren und optional: eine \u201eHosenspende\u201c machen. \u201eDann freut man sich immer so, wenn man auf irgendeiner B\u00fchne seine Jacke rumlaufen sieht\u201c, lacht Anja Jemc, die soeben ihr Studium der Theaterregie am Max Reinhardt Seminar absolviert hat. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Jakob Leanda Wernisch findet sie sich zum Interview f\u00fcr das <i>mdw-Magazin<\/i> ein (ein viertes To-do nach Studienabschluss \u2013 ebenfalls rein optional).<\/p>\n<figure id=\"attachment_13760\" aria-describedby=\"caption-attachment-13760\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13760 size-medium\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/250624-lt-mrs-3.jhg-anja-2-c-lindatomschiczek-korrweb-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/250624-lt-mrs-3.jhg-anja-2-c-lindatomschiczek-korrweb-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/250624-lt-mrs-3.jhg-anja-2-c-lindatomschiczek-korrweb-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/250624-lt-mrs-3.jhg-anja-2-c-lindatomschiczek-korrweb-768x1151.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/250624-lt-mrs-3.jhg-anja-2-c-lindatomschiczek-korrweb-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/250624-lt-mrs-3.jhg-anja-2-c-lindatomschiczek-korrweb-1366x2048.jpg 1366w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/250624-lt-mrs-3.jhg-anja-2-c-lindatomschiczek-korrweb-850x1274.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/250624-lt-mrs-3.jhg-anja-2-c-lindatomschiczek-korrweb.jpg 1423w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13760\" class=\"wp-caption-text\">Anja Jemc \u00a9 Linda Tomschiczek<\/figcaption><\/figure>\n<p>Gerade waren es noch die heiligen Hallen des Max Reinhardt Seminars, bald werden die Absolvent_innen selbstredend jedoch andere R\u00e4ume mit Leben f\u00fcllen: \u201eIch glaube, das ist das, worauf ich mich freue, dass man auch andere Bewegungen macht, dass man in anderen Konstellationen und R\u00e4umen arbeiten kann, dass es nicht beschr\u00e4nkt ist auf ein bestimmtes Klima\u201c, meint Jakob Leanda Wernisch. Es f\u00fchle sich erstmal gut an, den Lebensmittelpunkt nach einem zeitintensiven Studium woanders hin zu verlegen, \u201eund trotzdem merke ich, dass ich die Zeit hier in gewisser Weise auch vermissen werde\u201c.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13763\" aria-describedby=\"caption-attachment-13763\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13763 size-medium\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/250624-lt-mrs-3.jhg-jakob-2-c-lindatomschiczek-korrweb-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/250624-lt-mrs-3.jhg-jakob-2-c-lindatomschiczek-korrweb-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/250624-lt-mrs-3.jhg-jakob-2-c-lindatomschiczek-korrweb-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/250624-lt-mrs-3.jhg-jakob-2-c-lindatomschiczek-korrweb-768x1151.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/250624-lt-mrs-3.jhg-jakob-2-c-lindatomschiczek-korrweb-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/250624-lt-mrs-3.jhg-jakob-2-c-lindatomschiczek-korrweb-1366x2048.jpg 1366w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/250624-lt-mrs-3.jhg-jakob-2-c-lindatomschiczek-korrweb-850x1274.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/250624-lt-mrs-3.jhg-jakob-2-c-lindatomschiczek-korrweb.jpg 1423w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13763\" class=\"wp-caption-text\">Jakob Leanda Wernisch \u00a9 Linda Tomschiczek<\/figcaption><\/figure>\n<p>Jetzt gilt es, die Br\u00fccke von dieser \u201elehrreichen und motivierenden Zeit\u201c zu anderen B\u00fchnen zu schlagen. Doch worauf kommt es dabei als junge_r Theaterregisseur_in in der heutigen Zeit an? \u201eEs gibt eine sehr positive Entwicklung hin zu einer Regie, die auf die Anliegen der Mitarbeiter_innen eingeht. Wo Bed\u00fcrfnisse eine Rolle spielen und nicht ein Ergebnis oder die Arbeit an sich \u00fcber alles gestellt wird\u201c, antwortet Jakob Leanda Wernisch prompt. In dieser zunehmend \u201efeinf\u00fchligen und bed\u00fcrfnisorientierten Regie\u201c werde das Wohlbefinden von Mitarbeiter_innen nicht aufs Spiel gesetzt und dadurch ein besseres Arbeitsklima erzeugt, in dem wiederum mehr \u201eentstehen\u201c k\u00f6nne.<\/p>\n<p>F\u00fcr Anja Jemc ist das Wohlbefinden der Beteiligten ebenfalls ein unbedingtes Ziel, jedoch findet sie den Begriff \u201eWohlf\u00fchlen\u201c in diesem Kontext nicht ganz zutreffend, denn: \u201eDie B\u00fchne ist ein Hochleistungsraum. Schauspielen und Regief\u00fchren sind Hochleistungssportarten. Es ist nicht so, dass ich sage \u201aah, da kuschle ich mich jetzt ein\u2018\u201c, lacht sie. Der Schl\u00fcssel sei hingegen: \u201eVertrauen in das, was man hier gemeinsam macht: Vertrauen ins Projekt, Vertrauen in die Partner_innen. Ich glaube, wenn das gew\u00e4hrleistet ist, dann kann man gut Theater machen.\u201c<\/p>\n<p>Die Entwicklung zu dieser neuen Art des Regief\u00fchrens macht sich in der Wahrnehmung der beiden Max-Reinhardt-Seminar-Absolvent_innen bereits bemerkbar, wenngleich sie \u2013 mangels Vogelperspektive \u2013 keine allgemeing\u00fcltige Aussage treffen wollen: \u201eWas ich mitbekomme von ungef\u00e4hr gleichaltrigen Theatermacher_innen, ist, dass auf jeden Fall der Wunsch sehr gro\u00df ist, Dinge zu ver\u00e4ndern, alte Hierarchien radikal neu zu denken, Stoffe auf die B\u00fchne zu bringen, die im besten Fall noch nie da waren, oder einfach alte Sehgewohnheiten auszutauschen durch neue, die aus unserer eigenen Feder sind\u201c, beobachtet Anja Jemc.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13764\" aria-describedby=\"caption-attachment-13764\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13764 size-large\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/die-beauty-queen-von-leenane-12-2024-\u00a9-teresa-wagenhofer-8180-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/die-beauty-queen-von-leenane-12-2024-\u00a9-teresa-wagenhofer-8180-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/die-beauty-queen-von-leenane-12-2024-\u00a9-teresa-wagenhofer-8180-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/die-beauty-queen-von-leenane-12-2024-\u00a9-teresa-wagenhofer-8180-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/die-beauty-queen-von-leenane-12-2024-\u00a9-teresa-wagenhofer-8180-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/die-beauty-queen-von-leenane-12-2024-\u00a9-teresa-wagenhofer-8180-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/die-beauty-queen-von-leenane-12-2024-\u00a9-teresa-wagenhofer-8180-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13764\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Theresa Wegenhofer<\/figcaption><\/figure>\n<p>In ihrer Regiearbeit haben beide Schauspielregie-Absolvent_innen f\u00fcr sich Wege gefunden, diese Werte umzusetzen und damit ihren pers\u00f6nlichen Regiestil herauszubilden. Jakob Leanda Wernisch: \u201eIch finde, man schuldet als Regisseur den Leuten, mit denen man zusammenarbeitet, Ehrlichkeit. Ich glaube, man muss ganz klar offenlegen, warum man sich f\u00fcr etwas entschieden hat oder auch wenn man sich nicht f\u00fcr einen Stoff oder ein St\u00fcck entschieden hat.\u201c Dazu geh\u00f6re auch, nicht auszusparen, wenn es pers\u00f6nliche, \u201enicht besonders intellektuelle Motive\u201c daf\u00fcr g\u00e4be. \u201eWas ich oft erlebt habe, ist, dass aus Scham pers\u00f6nliche Impulse verschwiegen werden.\u201c Das f\u00fchre zu Frust bei allen Beteiligten, denn diese w\u00fcssten dann nicht, wof\u00fcr sie etwas machten.<\/p>\n<p>Daher gelte es, als Regisseur_in am Anfang einerseits die pers\u00f6nlichen Beweggr\u00fcnde mitzuteilen und anschlie\u00dfend auch anzudeuten, \u201eworin das Potenzial bei einer Rolle oder Spielaufgabe liegt, was daran interessant f\u00fcr diese spezifische Person ist und auch bei kleineren Rollen aufzuzeigen, worin das Genusspotenzial beim Spielen liegt\u201c. Dadurch k\u00f6nne man innerhalb einer Gruppe Begeisterung herstellen, eine gewisse Demokratisierung erzielen und letztendlich gegen das Klischee des \u201ewei\u00dfen m\u00e4nnlichen Regisseurs \u2013 bewusst nicht gegendert\u201c vorgehen, der \u201ewei\u00df, wo es langgeht, aber mysteri\u00f6s bleibt und die Leute entlang eines nur f\u00fcr ihn sichtbaren Pfades lenkt\u201c, so Jakob Leanda Wernisch.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13766\" aria-describedby=\"caption-attachment-13766\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13766 size-large\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/keinehoffnung-jakobleandawernisch-c-lkuistuewe-korrweb-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/keinehoffnung-jakobleandawernisch-c-lkuistuewe-korrweb-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/keinehoffnung-jakobleandawernisch-c-lkuistuewe-korrweb-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/keinehoffnung-jakobleandawernisch-c-lkuistuewe-korrweb-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/keinehoffnung-jakobleandawernisch-c-lkuistuewe-korrweb-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/keinehoffnung-jakobleandawernisch-c-lkuistuewe-korrweb-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/keinehoffnung-jakobleandawernisch-c-lkuistuewe-korrweb-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13766\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Luki Stu\u0308we<\/figcaption><\/figure>\n<p>Anja Jemc ist in ihrer Arbeit au\u00dferdem Folgendes wichtig: \u201eWas ich von meinen Spieler_innen immer einfordere, ist ein konzentrierter Raum. Ich finde es total wichtig, dass man zwischendurch zum Beispiel nicht aufs Handy schaut, dass man sich nicht rauszieht aus einer konzentrierten Phase, weil ich ein gutes Arbeitsklima schaffen m\u00f6chte \u2013 und das hat sehr viel mit Raum zu tun.\u201c Was ebenfalls dazu beitragen kann, ist das F\u00fchren von Einzelgespr\u00e4chen zu Beginn einer Produktion: \u201eIch setze mich ungef\u00e4hr jeweils eine Stunde mit den Schauspieler_innen zusammen und sage: ,Okay, was denkst du zur Figur, was w\u00e4re dir wichtig?\u2018 \u2013 So eine Art Figuren-Rollengespr\u00e4ch unter vier Augen.\u201c Dadurch k\u00f6nne man gleich abkl\u00e4ren, ob die Auffassungen der Figur miteinander \u00fcbereinstimmen. \u201eDas ist dann sehr sch\u00f6n zu erleben, dass es eben kein Richtig oder Falsch gibt, es gibt nicht den einen Weg, aber man muss den Weg, den man w\u00e4hlt, eben gemeinsam gehen.\u201c<\/p>\n<figure id=\"attachment_13765\" aria-describedby=\"caption-attachment-13765\" style=\"width: 683px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13765 size-large\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/bbbb-crispin-dsc7104-c-lukistuewe-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"683\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/bbbb-crispin-dsc7104-c-lukistuewe-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/bbbb-crispin-dsc7104-c-lukistuewe-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/bbbb-crispin-dsc7104-c-lukistuewe-768x1151.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/bbbb-crispin-dsc7104-c-lukistuewe-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/bbbb-crispin-dsc7104-c-lukistuewe-1366x2048.jpg 1366w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/bbbb-crispin-dsc7104-c-lukistuewe-850x1274.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/bbbb-crispin-dsc7104-c-lukistuewe.jpg 1423w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13765\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Luki Stu\u0308we<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Einstellung, auch einfach mal was auszuprobieren und keine Angst davor zu haben, etwas falsch zu machen, sei laut Anja Jemc am Max Reinhardt Seminar mitgegeben worden: \u201eEinfach den Mut und die Courage zu haben, zu sagen: ,Ich gehe raus und probiere mal und schaue, wo ich lande.\u2018 Und mich weniger damit zu besch\u00e4ftigen, was alle \u00fcber mich denken.\u201c W\u00e4hrend der Studienzeit h\u00e4tten die angehenden Theaterregisseur_innen die M\u00f6glichkeit bekommen, ihre eigene k\u00fcnstlerische Sprache zu finden. \u201eJetzt ist es Zeit, diese auch zu sprechen.\u201c","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie macht man heutzutage gutes Theater? 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