{"id":13712,"date":"2026-09-28T17:53:30","date_gmt":"2026-09-28T15:53:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=13712"},"modified":"2026-09-28T17:53:30","modified_gmt":"2026-09-28T15:53:30","slug":"von-podcasts-bis-schulklassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2026\/09\/28\/von-podcasts-bis-schulklassen\/","title":{"rendered":"Von Podcasts bis Schulklassen"},"content":{"rendered":"<h1>Wie Wissenschaftskommunikation an der mdw neue Perspektiven er\u00f6ffnet<\/h1>\n<h5>Im Gespr\u00e4ch mit dem <i>mdw-Magazin <\/i>geben Therese Kaufmann (Leiterin der Forschungsf\u00f6rderung), Anna Wukovits-Zethner (Forschungsf\u00f6rderung), Ralf von Appen (Professor f\u00fcr Theorie und Geschichte der Popularmusik) und Bianca Jasmina Rauch (Filmwissenschaftlerin und freie Redakteurin) Einblicke in ihre Erfahrungen mit Wissenschaftskommunikation. Sie sprechen dar\u00fcber, warum Wissenschaftskommunikation weit mehr ist als die Vermittlung von Forschungsergebnissen, welche Formate Menschen au\u00dferhalb der Universit\u00e4t erreichen und wie der Dialog mit der \u00d6ffentlichkeit neue Perspektiven f\u00fcr die eigene Forschung er\u00f6ffnen kann.<\/h5>\n<p>Wissenschaftskommunikation ist in den vergangenen Jahren zu einem wichtigen Thema geworden. Was bedeutet Wissenschaftskommunikation f\u00fcr Sie pers\u00f6nlich?<\/p>\n<figure id=\"attachment_13715\" aria-describedby=\"caption-attachment-13715\" style=\"width: 198px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-13715\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150111-198x300.jpg\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150111-198x300.jpg 198w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150111-675x1024.jpg 675w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150111-768x1165.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150111-1013x1536.jpg 1013w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150111-850x1289.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150111.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13715\" class=\"wp-caption-text\">Therese Kaufmann \u00a9 mdw<\/figcaption><\/figure>\n<p><b>Therese Kaufmann (TK):<\/b> In der Forschungsf\u00f6rderung ist Wissenschaftskommunikation weit mehr als das Vermitteln von Forschung. Sie bedeutet, neue Dialogformate zu schaffen und unterschiedliche Zielgruppen einzubeziehen. Wir wollen Wissen vermitteln und den wissenschaftlichen Prozess selbst \u00f6ffnen, ihn nachvollziehbar machen und dadurch kritische Urteilsbildung f\u00f6rdern.<\/p>\n<p><b>Anna Wukovits-Zethner (AWZ):<\/b> Wir bieten Weiterbildungen an, wie etwa das Format \u201eWissenschaft im Ohr\u201c, in dem Forschende bei der Entwicklung eines Podcast begleitet werden. Gleichzeitig schaffen wir Bewusstsein f\u00fcr Wissenschaftskommunikation und machen Forschung sichtbar. F\u00fcr uns ist sie Teil des gesellschaftlichen Auftrags einer Universit\u00e4t und lebt von Dialog und Austausch auf Augenh\u00f6he.<\/p>\n<p><b>Ralf von Appen (RVA):<\/b> Wissenschaftskommunikation findet bei mir h\u00e4ufig \u00fcber Medienanfragen statt. Als sich Oasis wiedervereinigt haben, wurde ich beispielsweise f\u00fcr einen Podcast interviewt, ein Format, das mehr Raum f\u00fcr Einordnung bietet als Print-Journalismus und andere Zielgruppen erreicht als die klassischen akademischen Ver\u00f6ffentlichungsformen. Besonders wichtig ist mir die Arbeit mit Schulen. In Seminaren entwickeln Studierende Unterrichtsformate, die aktuelle Forschung in die Klassenzimmer bringen. Dabei geht es nicht nur um Wissensvermittlung, sondern auch um Austausch: Die Perspektiven der Sch\u00fcler_innen liefern oft neue Impulse f\u00fcr die Forschung.<\/p>\n<p><b>Bianca Jasmina Rauch (BJR):<\/b> W\u00e4hrend meines PhD-Studiums an der mdw war ich auch in der Kulturarbeit t\u00e4tig. Wissenschaft, Vermittlung und kulturelle Praxis haben sich f\u00fcr mich von Anfang an \u00fcberschnitten. Gemeinsam mit meiner Kollegin Barbara Wolfram habe ich etwa einen Podcast gestartet, um unsere Forschung und auch die von Kolleg_innen sichtbar und niederschwellig zug\u00e4nglich zu machen. Auch Kinoveranstaltungen, Podiumsdiskussionen oder Einf\u00fchrungen zu Filmreihen geh\u00f6ren f\u00fcr mich zur Wissenschaftskommunikation. Sie er\u00f6ffnen neue Perspektiven und inspirieren weitere Forschung.<\/p>\n<p>Wie unterst\u00fctzt die mdw Forschende auf dem Weg in die \u00d6ffentlichkeit?<\/p>\n<p><b>AWZ:<\/b> Die laufende Leistungsvereinbarung erm\u00f6glicht es uns Angebote f\u00fcr unsere Forschenden auf drei Ebenen zu schaffen: Mit j\u00e4hrlichen Awarenessveranstaltungen, bedarfsorientierten Weiterbildungen und vielf\u00e4ltigen M\u00f6glichkeiten, sichtbar zu werden. Sei es als Wissenschaftsbotschafter_innen in Schulen, mit einem Beitrag zur Langen Nacht der Forschung, einem Beitrag im <i>mdw-Magazin<\/i> oder in einem digitalen Format.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13716\" aria-describedby=\"caption-attachment-13716\" style=\"width: 198px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-13716\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150111-1-198x300.jpg\" alt=\"\" width=\"198\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150111-1-198x300.jpg 198w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150111-1-675x1024.jpg 675w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150111-1-768x1165.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150111-1-1013x1536.jpg 1013w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150111-1-850x1289.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150111-1.jpg 1080w\" sizes=\"auto, (max-width: 198px) 100vw, 198px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13716\" class=\"wp-caption-text\">Anna Wukovits-Zethner \u00a9 mdw<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die M\u00f6glichkeit, beispielsweise \u00fcber die Plattformen des OeAD f\u00fcr Schulen sichtbar zu werden und neben physischen Besuchen auch Unterrichtsmaterial anbieten zu k\u00f6nnen, ist ein weiterer Weg, den Kontakt zu Schulen auszubauen. Im Bereich Young Research ist au\u00dferdem der mdw Young Research Award zu nennen, der seit 2023 j\u00e4hrlich vorwissenschaftliche (seit 2025 auch gestalterisch-kreative) Arbeiten von Maturant_innen im Bereich Musik und darstellende K\u00fcnste auszeichnet. Damit m\u00f6chten wir einerseits das Engagement junger Menschen f\u00fcr diese Themen w\u00fcrdigen und gleichzeitig ein Bewusstsein f\u00fcr die Vielfalt an Forschungsthemen und -disziplinen an der mdw bei Lehrpersonen schaffen, die diese Arbeiten betreuen.<\/p>\n<p><b>TK:<\/b> Wir geben Forschenden Werkzeuge an die Hand, damit sie selbst entscheiden k\u00f6nnen, wie sie ihre Forschung kommunizieren oder Formate der aktiven Teilnahme gestalten m\u00f6chten. Deshalb haben wir Formate entwickelt, die Forschende dabei unterst\u00fctzen, selbst aktiv zu werden. Im n\u00e4chsten Semester wird es auch ein Medientraining geben.<\/p>\n<p>Wie hat sich das Interesse an Wissenschaftskommunikation an der mdw in den vergangenen Jahren entwickelt?<\/p>\n<p><b>AWZ:<\/b> Das Interesse ist sehr unterschiedlich, aber ich sp\u00fcre insgesamt eine gro\u00dfe und \u00fcber die Jahre gewachsene Zustimmung. Ein gutes Beispiel daf\u00fcr ist die Lange Nacht der Forschung. Was einst mit einem Vortrag und einem Quiz am Heldenplatz begann, umfasst heute mehr als 40 Beitr\u00e4ge am mdw-Campus. Ich bin \u00fcberzeugt: Jedes Forschungsthema hat seine Zielgruppe, entscheidend ist, wie man sie erreicht.<\/p>\n<p><b>BJR:<\/b> Ein gro\u00dfer Vorteil von Wissenschaftskommunikation ist ihre Unmittelbarkeit. W\u00e4hrend Publikationen oder Konferenzen oft lange Vorlaufzeiten haben, machen Podcasts oder andere Formate Forschung schneller sichtbar. Besonders wichtig finde ich die Arbeit mit Schulen. Gerade in den Geisteswissenschaften erleben viele junge Menschen dort zum ersten Mal, dass man in diesem Bereich \u00fcberhaupt forschen kann.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13714\" aria-describedby=\"caption-attachment-13714\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-13714\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150211-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150211-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150211-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150211-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150211-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150211-850x1275.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150211.jpg 1067w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13714\" class=\"wp-caption-text\">Ralf von Appen \u00a9 mdw<\/figcaption><\/figure>\n<p><b>RVA:<\/b> Das kann ich nur best\u00e4tigen. Ich finde es sehr reizvoll, dass Formate wie YouTube-Videos, Radio-Interviews oder eben Podcasts die M\u00f6glichkeit bieten, Forschung viel unmittelbarer zu vermitteln, im Gegensatz zu den oft jahrelangen Vorl\u00e4ufen einer peer-reviewten Publikation. Das ist eine willkommene Herausforderung, fast \u00e4hnlich wie das Improvisieren im Jazz.<\/p>\n<p><b>TK:<\/b> Es geht darum, mit Menschen auf vielf\u00e4ltige Weise in Dialog zu treten und ihnen einen Zugang zur Forschung zu erm\u00f6glichen. Dass dieses Interesse w\u00e4chst, zeigt auch die neue FWF-F\u00f6rderschiene f\u00fcr Wissenschaftskommunikation. An der mdw wird derzeit etwa ein Projekt aus der Digital Musicology zu den <a>Neujahrskonzerten<\/a> umgesetzt.<\/p>\n<p>Hat Wissenschaftskommunikation Ihre Forschung beeinflusst oder sogar neue Forschungsfragen angesto\u00dfen?<\/p>\n<p><b>BJR:<\/b> Definitiv. In dem erw\u00e4hnten Podcast-Projekt mit Barbara Wolfram haben wir viel voneinander, von unseren methodischen Zug\u00e4ngen, aber auch von Anliegen und Fragen unserer Gastsprecher_innen gelernt. Aus dem intensiven Austausch mit Barbara sind neue Projekte und Forschungsfragen entstanden.<\/p>\n<p><b>RVA:<\/b> Vor Kurzem wurde ich gefragt, welche Relevanz Rockmusik im Jahr 2026 noch hat. Auf diese Fragestellung w\u00e4re ich selbst zun\u00e4chst gar nicht gekommen. Die Journalistin nahm ein Revival wahr, ich war eher skeptisch und so entstand eine spannende Diskussion. Ich habe mich daraufhin intensiver mit dem Thema besch\u00e4ftigt und werde den daraus entstandenen Artikel mit meinen Studierenden diskutieren. Gut m\u00f6glich, dass daraus auch ein wissenschaftlicher Aufsatz entsteht.<\/p>\n<p>Welchen Beitrag kann Wissenschaftskommunikation im Umgang mit Wissenschaftsskepsis leisten?<\/p>\n<p>TK: Wissenschaftskommunikation kann Wissenschaftsskepsis nicht allein entgegenwirken. Sie kann aber transparent machen, wie Wissenschaft entsteht, und so Vertrauen in wissenschaftliche Institutionen, aber auch Kompetenzen wie Kritikf\u00e4higkeit st\u00e4rken.<\/p>\n<p><b>RVA:<\/b> Ich halte es f\u00fcr wichtig, schon in der Schule zu vermitteln, worin sich wissenschaftliches Arbeiten von einer blo\u00dfen Meinungs\u00e4u\u00dferung unterscheidet, etwa durch kritisches Hinterfragen, methodisch abgesichertes Arbeiten und Peer Review. So k\u00f6nnen Sch\u00fcler_innen lernen, Medienberichte besser einzuordnen.<\/p>\n<p><b>AWZ:<\/b> Ich sehe gro\u00dfes Potenzial darin, mit Wissenschaftskommunikation Menschen zu erreichen, die sich nicht aktiv f\u00fcr Forschung interessieren. In den Schulen erreicht man ein viel breiteres Publikum als bei Veranstaltungen wie der Langen Nacht der Forschung. Gleichzeitig k\u00f6nnen Kinder und Jugendliche als Multiplikator_innen wirken.<\/p>\n<p><b>BJR:<\/b> Problematisch wird es, wenn Forschung politisch instrumentalisiert oder einzelnen Disziplinen \u2013 etwa den Gender Studies \u2013 ihre Berechtigung abgesprochen wird. Das kann Wissenschaftsskepsis und Ablehnung verst\u00e4rken. Umso wichtiger ist es, wissenschaftliche Arbeit transparent zu machen und ihre gesellschaftliche Relevanz sichtbar werden zu lassen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13719\" aria-describedby=\"caption-attachment-13719\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-13719\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150235-200x300.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150235-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150235-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150235-768x1152.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150235-1024x1536.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150235-850x1275.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/20260622-150235.jpg 1067w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13719\" class=\"wp-caption-text\">Bianca Jasmina Rauch \u00a9 mdw<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wissenschaftskommunikation kostet Zeit. Wie schaffen Sie das neben Forschung, Lehre und den vielen anderen Aufgaben?<\/p>\n<p><b>RVA:<\/b> Ich versuche Anfragen auf einen Aspekt zu konzentrieren. Wenn ich zu einem Thema angefragt werde, das nicht mein Schwerpunkt ist, schlage ich z.\u2009B. vor, einen einzelnen Song zu analysieren, statt einen Gesamt\u00fcberblick zu einer Musikerin zu geben. So kann ich etwas Substanzielles beitragen und zeigen, wie ich wissenschaftlich arbeite.<\/p>\n<p><b>BJR:<\/b> Fr\u00fcher hatte man oft das Gef\u00fchl, dass Wissenschaftskommunikation bei F\u00f6rderstellen oder in der wissenschaftlichen Karriere kaum z\u00e4hlt. Deshalb investierten viele ihre Zeit lieber in andere, akademisch eindeutig anerkannte Leistungen. Heute wird Wissenschaftskommunikation deutlich st\u00e4rker wertgesch\u00e4tzt. Das motiviert zus\u00e4tzlich, Zeit daf\u00fcr aufzubringen.<\/p>\n<p><b>TK: <\/b>Wir m\u00f6chten Forschende unterst\u00fctzen: durch Weiterbildungen, Beratungsangebote und Formate, die Wissenschaftskommunikation erm\u00f6glichen. Gleichzeitig erleben wir gro\u00dfes Interesse und viel Bereitschaft, diese M\u00f6glichkeiten auch zu nutzen. Wir sind allen Forschenden sehr dankbar, die sich auf Wissenschaftskommunikation einlassen. Sie machen die Forschung der mdw sichtbar und leisten damit einen wichtigen Beitrag gegen Desinformation und f\u00fcr Diskursf\u00e4higkeit und Demokratiebildung.","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gespr\u00e4ch mit dem mdw-Magazin geben Therese Kaufmann (Leiterin der Forschungsf\u00f6rderung), Anna Wukovits-Zethner (Forschungsf\u00f6rderung), Ralf von Appen (Professor f\u00fcr Theorie und Geschichte der Popularmusik) und Bianca Jasmina Rauch (Filmwissenschaftlerin und freie Redakteurin) Einblicke in ihre Erfahrungen mit Wissenschaftskommunikation.<\/p>\n","protected":false},"author":478,"featured_media":13718,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[1682,1386,854],"class_list":["post-13712","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-special","tag-2026-3","tag-wissenschaftskommunikation","tag-special"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13712","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/478"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13712"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13712\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13995,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13712\/revisions\/13995"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13718"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13712"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13712"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13712"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}