{"id":135,"date":"2016-11-22T10:28:14","date_gmt":"2016-11-22T09:28:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=135"},"modified":"2017-12-11T14:42:01","modified_gmt":"2017-12-11T13:42:01","slug":"ein-gemeinsamer-traum-von-film","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2016\/11\/22\/ein-gemeinsamer-traum-von-film\/","title":{"rendered":"Ein gemeinsamer Traum von Film"},"content":{"rendered":"<strong>Filmakademie-Absolvent Antonin Svoboda geh\u00f6rt mit seinen KollegInnen von coop99 zu den erfolgreichsten ProduzentInnen und RegisseurInnen \u00d6sterreichs.<\/strong><\/p>\n<figure id=\"attachment_137\" aria-describedby=\"caption-attachment-137\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-137\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_immer_nie_am_meer.jpg\" alt=\"Immer nie am Meer\" width=\"800\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_immer_nie_am_meer.jpg 1000w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_immer_nie_am_meer-300x169.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_immer_nie_am_meer-768x432.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_immer_nie_am_meer-850x478.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-137\" class=\"wp-caption-text\">Immer nie am Meer \u00a9coop99<\/figcaption><\/figure>\n<p>1999 gr\u00fcndete Regisseur, Autor und Produzent Antonin Svoboda gemeinsam mit seinen StudienkollegInnen Barbara Albert, Martin Gschlacht und Jessica Hausner die coop99 Filmproduktion. Seither hat sich die Produktionsgesellschaft zu einem erfolgreichen Fixpunkt in der \u00f6sterreichischen Film- und Kinolandschaft entwickelt. Antonin Svoboda blickt als Produzent auf eine lange Liste erfolgreicher Filme zur\u00fcck, unter anderem Hupert Saupers Oscar nominierten Film <em>Darwin\u2019s Nightmare<\/em> oder den erst k\u00fcrzlich koproduzierten Film <em>Toni Erdmann<\/em>, der unter anderem bei den Filmfestspielen von Cannes mit dem renommierten KritikerInnenpreis FIPRESCI, in Folge auch mit dem Grand Prix f\u00fcr den besten Film des Jahres ausgezeichnet wurde und f\u00fcr Deutschland um den Auslands-Oscar 2017 ins Rennen geschickt wird.<\/p>\n<figure id=\"attachment_136\" aria-describedby=\"caption-attachment-136\" style=\"width: 200px\" class=\"wp-caption alignright\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-136\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_antonin_svoboda.jpg\" alt=\"Antonin Svoboda\" width=\"200\" height=\"224\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_antonin_svoboda.jpg 400w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/16_12_antonin_svoboda-268x300.jpg 268w\" sizes=\"auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-136\" class=\"wp-caption-text\">Antonin Svoboda \u00a9Eva Kees<\/figcaption><\/figure>\n<p>Aber auch als Regisseur ist der heute 47-j\u00e4hrige Wiener erfolgreich (<em>Immer nie am Meer, Der Fall Wilhelm Reich<\/em> u. a.), denn ein Merkmal von coop99\u00a0ist es, dass alle Gr\u00fcnderInnen zugleich Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerInnen sowie auch ProduzentInnen sind. So bleibt auch Zeit f\u00fcr k\u00fcnstlerische Projekte, \u201edenn nach den Jahren kennt man einander und wei\u00df, wer welche Qualit\u00e4ten hat\u201c, so Antonin Svoboda. Die Gr\u00fcnderInnen von coop99 haben schon w\u00e4hrend ihrer Zeit an der Filmakademie viel zusammen gearbeitet, sich \u00fcber die Filme, die sie gesehen oder selbst gemacht haben, ausgetauscht und hatten \u201eeinen gemeinsamen Traum von Film\u201c: \u201eWir haben uns nicht aus wirtschaftlichen Gr\u00fcnden zusammengetan, sondern aus inhaltlichen. Damals gab es keine \u00f6sterreichische Produktionsfirma, die die Filme, die wir machen wollten, unterst\u00fctzt h\u00e4tte.\u201c<\/p>\n<p><strong>Unabh\u00e4ngigkeit und Offenheit<\/strong><\/p>\n<p>Heute haben sich die Produktionsbedingungen in \u00d6sterreich ein wenig verbessert. \u201eEs gab eine Aufw\u00e4rtsbewegung in der Awareness, in der Geldausstattung\u201c, so Antonin Svoboda, doch seien F\u00f6rderungen und Unterst\u00fctzung noch zu sehr von politischen Entscheidungstr\u00e4gerInnen abh\u00e4ngig. F\u00fcr Unabh\u00e4ngigkeit und Offenheit hat coop99 schon sehr fr\u00fch mit internationalen PartnerInnen kooperiert. Was zu Beginn \u00f6konomische Gr\u00fcnde hatte, ist nun vor allem inhaltlich bedingt: \u201eEs geht beim Film nicht nur um Regionales, sondern darum, die Welt und die Zusammenh\u00e4nge zu begreifen, sich auszutauschen und auf einem internationalen Level zu pr\u00fcfen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Erinnerungen<\/strong><\/p>\n<p>Nicht alle Erinnerungen an seine Zeit an der Filmakademie sind rosig, manchmal haben mangelnde \u00d6ffnung nach au\u00dfen oder ein verschultes System den jungen Kreativen zu schaffen gemacht. Was Antonin Svoboda jedoch am st\u00e4rksten in Erinnerung geblieben ist, ist die Teamarbeit unter den Studierenden \u2013 aus der letztendlich auch eine fruchtbare Zusammenarbeit bei coop99 entstanden ist \u2013 und der wichtige Input einzelner Lehrender. \u201eBirgit Flos oder Werner Herzog waren sehr wichtige Personen f\u00fcr uns, denn neben der \u201aGer\u00e4tekunde\u2018 waren wir hungrig nach k\u00fcnstlerischintellektuellem Diskurs und Erfahrungen aus der Praxis.\u201c<\/p>\n<p><strong>Liebe<\/strong><\/p>\n<p>Die Liebe zum Filmemachen, die wohl der Grund f\u00fcr seine Ausbildung an der Filmakademie gewesen ist, hat sich Antonin Svoboda bis heute erhalten. Gefragt nach der Zukunft des Kinos, \u00e4u\u00dfert er die Hoffnung, dass die Qualit\u00e4t des Kinos noch lange gesch\u00e4tzt werden wird, n\u00e4mlich als \u201eOrt der Empfindung, des Wachstums und der Sehnsucht\u201c. coop99 arbeite weiter daran \u201eund wir unterst\u00fctzen alles, was diese Form der Begegnung am Leben erh\u00e4lt\u201c, sagt er. Jungen ProduzentInnen r\u00e4t er nicht unbedingt dazu, eine eigene Firma zu gr\u00fcnden \u2013 und wenn doch, es im Team und mit einem guten Masterplan zu tun. Und allen, auch den jungen RegisseurInnen, gibt er den Tipp, der wohl der entscheidendste im k\u00fcnstlerischen Bereich ist: \u201eGehe mit Liebe und Entschlossenheit heran!\u201c","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Filmakademie-Absolvent Antonin Svoboda geh\u00f6rt mit seinen KollegInnen von coop99 zu den erfolgreichsten ProduzentInnen und RegisseurInnen \u00d6sterreichs. 1999 gr\u00fcndete Regisseur, Autor und Produzent Antonin Svoboda gemeinsam mit seinen StudienkollegInnen Barbara Albert, Martin Gschlacht und Jessica Hausner die coop99 Filmproduktion. Seither hat sich die Produktionsgesellschaft zu einem erfolgreichen Fixpunkt in der \u00f6sterreichischen Film- und Kinolandschaft entwickelt. Antonin &hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":12,"featured_media":137,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[9],"tags":[60,360,49,363,361,366,48,94,47,362,365,364,92,93,367],"class_list":["post-135","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-film","tag-2016-4","tag-antonin-svoboda","tag-austrian-film","tag-barbara-albert","tag-coop99","tag-darwins-nightmare","tag-directing","tag-director","tag-film-production","tag-immer-nie-am-meer","tag-jessica-hausner","tag-martin-gschlacht","tag-regie","tag-regisseur","tag-toni-erdmann"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/135","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/12"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=135"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/135\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":383,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/135\/revisions\/383"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/137"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=135"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=135"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=135"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}