{"id":13061,"date":"2026-02-26T11:13:26","date_gmt":"2026-02-26T10:13:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=13061"},"modified":"2026-03-03T14:37:05","modified_gmt":"2026-03-03T13:37:05","slug":"besuch-des-deutschen-bundespraesidenten-frank-walter-steinmeier-am-max-reinhardt-seminar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2026\/02\/26\/besuch-des-deutschen-bundespraesidenten-frank-walter-steinmeier-am-max-reinhardt-seminar\/","title":{"rendered":"Besuch des deutschen Bundespr\u00e4sidenten Frank-Walter Steinmeier am Max Reinhardt Seminar"},"content":{"rendered":"Der deutsche Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke B\u00fcdenbender waren vom 21. bis 23. Oktober des vergangenen Jahres vom \u00f6sterreichischen Bundespr\u00e4sidenten Alexander Van der Bellen eingeladen. Es war der erste Staatsbesuch eines deutschen Bundespr\u00e4sidenten seit 28 Jahren in der Republik \u00d6sterreich. Die Reise stand im Zeichen der engen Verbundenheit und Freundschaft der beiden L\u00e4nder und ihrer vielseitigen Beziehungen. Auf dem Programm standen unter anderem die Er\u00f6ffnung des Neubaus der deutschen Botschaft in Wien, eine Kranzniederlegung an der Shoah-Namensmauern-Gedenkst\u00e4tte, ein Staatsbankett, die Besichtigung der Baustelle des Brenner Basistunnels und der Besuch des Max Reinhardt Seminars, des Instituts f\u00fcr Schauspiel und Schauspielregie der mdw.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13064\" aria-describedby=\"caption-attachment-13064\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13064 size-large\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-021-3235-5-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-021-3235-5-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-021-3235-5-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-021-3235-5-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-021-3235-5-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-021-3235-5-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-021-3235-5-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13064\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach mehreren Wochen der Planung zwischen dem Max Reinhardt Seminar und der deutschen Botschaft Wien, dem Bundespr\u00e4sidialamt Berlin, dem deutschen Bundeskriminalamt und der \u00f6sterreichischen Polizei besuchten Frank-Walter Steinmeier und Elke B\u00fcdenbender das Seminar. Mit ihnen reiste eine mehr als 20-k\u00f6pfige Delegation, welcher der Tenor Jonas Kaufmann, der Schauspieler Philipp Hochmair und die deutsche Bundesministerin f\u00fcr Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend Karin Prien, angeh\u00f6rten. mdw-Rektorin Ulrike Sych und Alexandra Althoff, Institutsleiterin des Max Reinhardt Seminars, empfingen den Bundespr\u00e4sidenten im Palais Cumberland in Penzing. Nach der Eintragung in das G\u00e4stebuch des Seminars neben der B\u00fcste Max Reinhardts besichtigte die Delegation das Seminar und erfuhr einiges zu seiner Geschichte. \u201eEs ist eine gro\u00dfe Freude, dass das Max Reinhardt Seminar der mdw als Ort der Verbundenheit zwischen Deutschland und \u00d6sterreich ausgew\u00e4hlt wurde und dass ein Austausch mit unseren Studierenden, also der neuen Generation von Kulturschaffenden, im Zentrum dieses Besuchs steht\u201c, bedankte sich Alexandra Althoff bei Frank-Walter Steinmeier.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13065\" aria-describedby=\"caption-attachment-13065\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13065 size-large\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-033-3369-2-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-033-3369-2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-033-3369-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-033-3369-2-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-033-3369-2-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-033-3369-2-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-033-3369-2-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13065\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der spannende H\u00f6hepunkt war die Auff\u00fchrung eines Ausschnitts aus der Diplominszenierung <i>Keine Hoffnung, Baby!<\/i> des Regiestudenten Jakob Leanda Wernisch mit Schauspielstudierenden des Seminars (Diyar Agit, Julius B\u00e9la D\u00f6rner, Crispin Hausmann, Antonie Lawrenz, Bernadette Leopold, Emma Meyer, Elena Pfeiler) auf der Neuen Studiob\u00fchne. Jakob Leanda Wernisch war neben der Regie auch f\u00fcr den Text verantwortlich und so war ein Gespr\u00e4ch zwischen ihm, den mitwirkenden Schauspielstudierenden, Philipp Hochmair, Elke B\u00fcdenbender und Frank-Walter Steinmeier der kr\u00f6nende Abschluss des Besuchs. Die Inszenierung befasst sich mit zentralen Themen wie Wirtschaftsentwicklung, Klimakrise, Krieg und dem daraus resultierenden Untergang unserer Welt. Auf der Suche nach etwas Ewigem entschieden sich bei Wernisch drei Paare in den letzten Stunden vor der Apokalypse ausgerechnet zu heiraten. In der Diskussion widmeten sich der Bundespr\u00e4sident und seine Frau den Fragen des St\u00fccks, seiner Entwicklung und der Herangehensweise des Regisseurs\/Autors. Gro\u00dfes Interesse zeigten sie an der aktuellen Ausbildung am Max Reinhardt Seminar, auch im Vergleich zur Zeit von Philipp Hochmair, der in den 90er-Jahren am Seminar studierte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_13066\" aria-describedby=\"caption-attachment-13066\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13066 size-large\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-039-3425-2-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-039-3425-2-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-039-3425-2-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-039-3425-2-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-039-3425-2-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-039-3425-2-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2026\/02\/steinmeier-c-stp-web-039-3425-2-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13066\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Gegensatz zu fr\u00fcheren autorit\u00e4ren Hierarchien verteidigten Studierende entschieden respektvolle, kollegiale und partizipative Prozesse, ob im Verh\u00e4ltnis von Regie und Ensemble oder auch von Lehrenden und Studierenden. Karin Prien meinte anerkennend zu den Studierenden, dass man von ihnen viel \u00fcber F\u00fchrung lernen k\u00f6nne. Die angeregte Diskussion reichte von den Herausforderungen einen der begehrten Studienpl\u00e4tze zu erhalten, die unterschiedlichen Werdeg\u00e4nge der Studierenden, das Absolvent_innenvorspiel bis hin zu den Zukunftsperspektiven der Studierenden. Jakob Leanda Wernisch meinte dazu r\u00fcckblickend: \u201eEs war besonders, an einem Projekt \u00fcber unser Verzweifeln am Weltgeschehen zu arbeiten und pl\u00f6tzlich von dem Staatsbesuch von Frank-Walter Steinmeier \u00fcberrascht zu werden. So war ich bei der Pr\u00e4sentation des St\u00fcckausschnittes gerade an den Reaktionen der Delegation interessiert. Wo wurde gelacht? Wo gerade nicht? Die Delegation schien sich ohnehin als einzelner Organismus zu verhalten, mit solcher Effizienz betrat sie das Seminar, nahmen die dutzenden Beamt_innen und Journalist_innen ihren Posten ein. Ich hatte mir vor unserem Gespr\u00e4ch mit dem Bundespr\u00e4sidenten und Elke B\u00fcdenbender noch nie die Frage gestellt, was ein Staatsbesuch einem abverlangt, doch wie scheinbar ungezwungen die beiden Interesse aufbringen konnten, auch komplexere Themen nicht ausgespart wurden, obwohl wir selbstverst\u00e4ndlich nur ein Punkt auf einer langen Tagesordnung waren, das begeisterte mich. Und so schnell die Delegation gekommen war, so verlie\u00df sie das Seminar p\u00fcnktlich wieder.\u201c","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der deutsche Bundespr\u00e4sident Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke B\u00fcdenbender waren vom 21. bis 23. Oktober des vergangenen Jahres vom \u00f6sterreichischen Bundespr\u00e4sidenten Alexander Van der Bellen eingeladen. 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