{"id":12559,"date":"2025-11-27T14:08:48","date_gmt":"2025-11-27T13:08:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=12559"},"modified":"2025-11-27T14:09:09","modified_gmt":"2025-11-27T13:09:09","slug":"jede-musik-der-welt-das-masterstudium-ethnomusikologie-an-der-mdw","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2025\/11\/27\/jede-musik-der-welt-das-masterstudium-ethnomusikologie-an-der-mdw\/","title":{"rendered":"\u201eJede Musik der Welt\u201c: Das Masterstudium Ethnomusikologie an der mdw"},"content":{"rendered":"Der Start des Masterstudiums Ethnomusikologie an der mdw im Oktober 2019 hat eine anfangs unauff\u00e4llige, doch stetig gr\u00f6\u00dfer werdende und tats\u00e4chlich weittragende Ver\u00e4nderung ins Haus gebracht. Erstmals in der 200-j\u00e4hrigen Geschichte der Institution sind Musik- und Tanzstile, die bisher im akademischen Kontext nicht repr\u00e4sentiert waren, studierbar \u2013 und zwar in forschender Erkundung und k\u00fcnstlerischer Praxis. Der Master hat zwei integrale Komponenten: wissenschaftliche Forschung mit k\u00fcnstlerischer Praxis. Die wissenschaftliche Disziplin der Ethnomusikologie basiert auf ethnografischer Feldforschung, also der Begegnung mit Menschen und den musikalischen und t\u00e4nzerischen Welten, in denen sie sich bewegen. Dabei spielt kulturelle Pluralit\u00e4t eine wesentliche Rolle: In ihren ethnomusikologischen Forschungen widmen sich die Studierenden den unterschiedlichen Erscheinungsformen von Musik und Tanz auf unserer Erde. In den wissenschaftlichen Studienbereichen trainieren sie weiters grundlegende Forschungskompetenzen, wie kritisches Hinterfragen, analytisches Urteilsverm\u00f6gen, gesellschaftspolitische Verantwortung und Reflektieren der eigenen Positionalit\u00e4t.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12564\" aria-describedby=\"caption-attachment-12564\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-12564\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/3.-serbischer-kolo-ivg.0273.v.\u00a9stephan-polzer-107-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/3.-serbischer-kolo-ivg.0273.v.\u00a9stephan-polzer-107-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/3.-serbischer-kolo-ivg.0273.v.\u00a9stephan-polzer-107-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/3.-serbischer-kolo-ivg.0273.v.\u00a9stephan-polzer-107-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/3.-serbischer-kolo-ivg.0273.v.\u00a9stephan-polzer-107-1-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/3.-serbischer-kolo-ivg.0273.v.\u00a9stephan-polzer-107-1-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/3.-serbischer-kolo-ivg.0273.v.\u00a9stephan-polzer-107-1-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12564\" class=\"wp-caption-text\">Serbischer Kolo \u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die k\u00fcnstlerische Praxis im Studium erm\u00f6glicht Studierenden neben dem Kennenlernen verschiedenster t\u00e4nzerischer und musikalischer Traditionen die tiefgehende Auseinandersetzung mit einer von ihnen gew\u00e4hlten musikalischen oder t\u00e4nzerischen Ausdrucksform, wobei das Curriculum hier \u2013 anders als bei international vergleichbaren Studien \u2013 keine Vorgaben macht. Ein zentrales Qualit\u00e4tskriterium des Studiums: Jede Musik der Welt, jeder Tanzstil der Welt ist willkommen und kann als k\u00fcnstlerisches Schwerpunktfach gew\u00e4hlt werden. Studierende haben also nicht aus einem vorgegebenen Kanon zu w\u00e4hlen, sondern bringen mit ihrer Expertise, ihren k\u00fcnstlerischen Erfahrungen und W\u00fcnschen Musik- und Tanzstile ins Haus hinein. F\u00fcr diese k\u00fcnstlerischen Schwerpunktf\u00e4cher vergibt das Institut eigens ma\u00dfgeschneiderte Lehrauftr\u00e4ge \u2013 die Lehrbeauftragten tragen dann wiederum zur Diversifizierung des k\u00fcnstlerischen Lehrangebots der mdw im Ganzen bei, denn als Ensemblekurse k\u00f6nnen die Lehrangebote von allen Studierenden besucht werden. Ein sich st\u00e4ndig \u00e4nderndes k\u00fcnstlerisches Lehrangebot zu managen, bedeutet administrativen Aufwand, ergibt aber einen immensen Mehrwert. Es ist diese stilistische und kulturelle Offenheit, die das Masterstudium Ethnomusikologie international zu einem Unikum macht und dar\u00fcber hinaus Ausschlussmechanismen entgegenwirkt. Die k\u00fcnstlerische Zulassungspr\u00fcfung sieht ab von Exzellenz, Virtuosit\u00e4t oder kompetitivem \u00dcbertrumpfen: Zentrales Zulassungskriterium ist, sich im gew\u00e4hlten Stil \u00fcberzeugend ausdr\u00fccken zu k\u00f6nnen. Die musikalische Vielfalt, die im k\u00fcnstlerischen Bereich auf diese Weise Einzug in die mdw h\u00e4lt, ist gro\u00df: Das k\u00fcnstlerische Schwerpunktfach von Parmis Rahmani, Ethnomusikologiestudentin im dritten Semester, ist das iranische Streichinstrument Geychak, Unterricht hat sie im iranischen Ensemble bei Armin Sanayei. F\u00fcr die Geychak interessiert sich Parmis Rahmani auch aus forschender Perspektive. Parmis musiziert in diversen Ensembles, darunter das Alh\u00e2n Ensemble f\u00fcr klassische persische Musik geleitet von Nima Noury, der mit dem Schwerpunkt auf der persischen Langhalslaute Tar ebenfalls gerade das erste Semester des Masterstudiums begonnen hat.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12562\" aria-describedby=\"caption-attachment-12562\" style=\"width: 683px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-12562\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1.-parmis-rahmani\u00a9niklas-thieden-rgb-1-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"683\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1.-parmis-rahmani\u00a9niklas-thieden-rgb-1-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1.-parmis-rahmani\u00a9niklas-thieden-rgb-1-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1.-parmis-rahmani\u00a9niklas-thieden-rgb-1-768x1151.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1.-parmis-rahmani\u00a9niklas-thieden-rgb-1-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1.-parmis-rahmani\u00a9niklas-thieden-rgb-1-1366x2048.jpg 1366w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1.-parmis-rahmani\u00a9niklas-thieden-rgb-1-850x1274.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/1.-parmis-rahmani\u00a9niklas-thieden-rgb-1.jpg 1423w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12562\" class=\"wp-caption-text\">Parmis Rahmani mit Geychak \u00a9 Niklas Tieden<\/figcaption><\/figure>\n<p>Auch Tanz kann ein k\u00fcnstlerisches Schwerpunktfach sein, so beispielsweise f\u00fcr Katarina Petrovi\u0107, die im Oktober ihr Studium mit Auszeichnung abschloss und vom Lehrbeauftragten Igor Peri\u0107 Unterricht im serbischen Kolo (\u201eReigen\u201c) erhielt. Peri\u0107 unterrichtet auch im \u00f6sterreichweit regelm\u00e4\u00dfig ausgezeichneten serbischen Tanzverein Stevan Mokranjac, von dem auch junge T\u00e4nzer_innen der serbischen Diaspora an die mdw kamen, um gemeinsam Volkstanzchoreografien auf h\u00f6chstem Niveau einzustudieren \u2013 eine \u00d6ffnung der Universit\u00e4t f\u00fcr Menschen und Communitys, die bisher wenig repr\u00e4sentiert waren.<\/p>\n<p>Auch \u00f6sterreichische alpenl\u00e4ndische und Wiener Musik sind stark vertreten. Murasaki Fukuda kam aus Japan nach Wien, um Violine zu studieren, und entdeckte dabei ihre Liebe zur Wiener Schrammelmusik. Im Masterstudium Ethnomusikologie hat sie im k\u00fcnstlerischen Schwerpunkt bei Manfred Kammerhofer Unterricht. Derzeit ist sie im dritten Semester und erforscht in ihrer Masterarbeit, welche stilistischen Merkmale die Schrammelmusik besonders \u201ewienerisch\u201c klingen lassen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12565\" aria-describedby=\"caption-attachment-12565\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-12565\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/6.-kitka\u00a9javier-silvestrini-1-rgb-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/6.-kitka\u00a9javier-silvestrini-1-rgb-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/6.-kitka\u00a9javier-silvestrini-1-rgb-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/6.-kitka\u00a9javier-silvestrini-1-rgb-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/6.-kitka\u00a9javier-silvestrini-1-rgb-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/6.-kitka\u00a9javier-silvestrini-1-rgb-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/6.-kitka\u00a9javier-silvestrini-1-rgb-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12565\" class=\"wp-caption-text\">Chor Kitka von Nina Wasilewa-Zanechev \u00a9 Javier Silvestrini<\/figcaption><\/figure>\n<p>Im Wintersemester 2024 haben vier Studierende des Music Department der Universit\u00e4t Kabul ihr Studium an der mdw begonnen. Nachdem aufgrund des von den Taliban verh\u00e4ngten Musikverbots ihr Studium aufgelassen wurde, pflegen sie nun ihr musikalisches Erbe im Wiener Exil. Finanziert wird der Unterricht in hindustanischer Klassik bei ihrem fr\u00fcheren Institutsleiter Waheedullah Saghar durch eine uniko-Spende des Wiener Wissenschaftsballs.<\/p>\n<p>Studierende k\u00f6nnen ihren k\u00fcnstlerischen Schwerpunkt auch au\u00dferhalb der universit\u00e4ren Lehre weiterentwickeln, was als Studienleistung gewertet wird. Nina Wasilewa-Zanechev, derzeit Studierende im achten Semester, \u00fcbernahm die Leitung des bulgarischen Chors Kitka in Wien und brachte ihn auf international renommiertes Niveau \u2013 der Chor tourt heute regelm\u00e4\u00dfig durch Europa.<\/p>\n<figure id=\"attachment_12566\" aria-describedby=\"caption-attachment-12566\" style=\"width: 683px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-12566\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/8.-zheng-liangzi-li-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"683\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/8.-zheng-liangzi-li-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/8.-zheng-liangzi-li-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/8.-zheng-liangzi-li-768x1151.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/8.-zheng-liangzi-li-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/8.-zheng-liangzi-li-1366x2048.jpg 1366w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/8.-zheng-liangzi-li-850x1274.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/11\/8.-zheng-liangzi-li.jpg 1423w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-12566\" class=\"wp-caption-text\">Liangzi Li mit Zheng \u00a9 Javier Silvestrini<\/figcaption><\/figure>\n<p>H\u00e4ufig entscheiden sich auch Musiker_innen, die in ihrem Feld absolut etabliert sind, f\u00fcr ein Studium der Ethnomusikologie, um ihre k\u00fcnstlerische Praxis im entsprechenden akademischen Fachbereich zu kontextualisieren. Salah Ammo aus der Kohorte des allerersten Jahrgangs ist eine Gr\u00f6\u00dfe der Wiener Weltmusikszene und hat daher keinen Unterricht erhalten, sondern stattdessen seine rege Konzertt\u00e4tigkeit und Albumaufnahmen auf seinem Instrument, dem syrischen Bouzuk dokumentiert (<a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2025\/11\/27\/alumnus-im-fokus-salah-ammo\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">siehe Alumnus im Fokus<\/a>). Liangzi Li, Meisterin des chinesischen Zitherinstruments Zheng, kann sich wiederum ihre jahrelange Lehrerfahrung an terti\u00e4ren Musikausbildungsst\u00e4tten in China, als k\u00fcnstlerischen Schwerpunkt anerkennen lassen. Diese Profis teilen ihr Wissen oft auch in Workshops oder Kursen mit anderen Studierenden.<\/p>\n<p>Das Masterstudium bildet auf k\u00fcnstlerischer Ebene globale gesellschaftliche Entwicklungen ab. In einer immer st\u00e4rker global vernetzten Welt und einer transkulturellen und postmigrantischen Gesellschaft macht das Beharren auf das \u201eEigene\u201c wenig Sinn, einfach weil es viele verschiedene \u201eEigene\u201c gibt. Kulturelle Pluralit\u00e4t ist keine weltfremde Phantasie, sondern Realit\u00e4t. Als eine der gr\u00f6\u00dften Musikausbildungsinstitutionen Europas tr\u00e4gt die mdw auch eine Verantwortung, kulturelle Vielfalt im Studienangebot sichtbar zu machen.<\/p>\n<p>Die mdw war 2019 die erste Universit\u00e4t im deutschsprachigen Raum, die ein eigenst\u00e4ndiges Masterstudium der Ethnomusikologie angeboten hat \u2013 mittlerweile gibt es mehrere. Als Vorreiterin auf diesem Gebiet steht unsere Universit\u00e4t zur politischen Bedeutung dieses Studiums und schiebt es nicht nur als Feigenblatt f\u00fcr Diversit\u00e4t vor. Zukunftsvision ist es, musikalische Pluralit\u00e4t auch im Bachelorbereich eigens zu verankern und kulturelle Vielfalt quer durch die Curricula als klingende Praxis nachhaltig zu etablieren.","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Start des Masterstudiums Ethnomusikologie an der mdw im Oktober\u00a02019 hat eine anfangs unauff\u00e4llige, doch stetig gr\u00f6\u00dfer werdende und tats\u00e4chlich weittragende Ver\u00e4nderung ins Haus gebracht. 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