{"id":11831,"date":"2025-04-28T16:21:41","date_gmt":"2025-04-28T14:21:41","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=11831"},"modified":"2025-05-07T10:04:04","modified_gmt":"2025-05-07T08:04:04","slug":"contemporary-arts-practice","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2025\/04\/28\/contemporary-arts-practice\/","title":{"rendered":"Contemporary Arts Practice"},"content":{"rendered":"<h1>Ein Studium, viele Wege, neue Horizonte<\/h1>\n<p>Die erste Kohorte des seit Wintersemester 2023\/24 an der mdw am Artistic Research Center (ARC) neu eingerichteten k\u00fcnstlerisch-wissenschaftlichen Masterstudiums Contemporary Arts Practice (CAP) eilt auf die Zielgerade zu: Von <a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/veranstaltung\/?v=43360&amp;g=14944\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">9. bis 13. Mai finden im Zuge eines Festivals<\/a> die Pr\u00e4sentationen der Abschlussprojekte statt. 16\u00a0Studierende haben sich in den letzten vier Semestern intensiv mit k\u00fcnstlerischen Ausdrucksformen, Techniken und Verfahren, mit dem Vertiefen der eigenen k\u00fcnstlerischen Sprache, mit kollaborativen Arbeitsweisen, mit der wissenschaftlichen Fundierung der k\u00fcnstlerischen Praxis, mit sozio-\u00f6konomischen bzw. sozio-politischen Strukturen der Kulturlandschaft sowie mit Organisations- und (Selbst-)Managementkompetenzen auseinandergesetzt. Zentraler Inhalt des Studiums ist es, k\u00fcnstlerische und k\u00fcnstlerisch-vermittelnde Projekte zu entwickeln und umzusetzen. Die Projekte entstanden in den Profilen Improviser*Composer-Performer (IComP), Interartistic Music Practice\/Elementares Musizieren (IMP\/EM), Musikvermittlung\/Community Music (MV\/CM), Transmediale Performancekunst (TMP). Neben dem eigenen k\u00fcnstlerischen Projekt haben die Studierenden in den letzten vier Semestern rund 30\u00a0Performances, Lectures und Konzerte entstehen lassen. Die diverse Studierenden-Gruppe kam aus Bachelor-Studien wie z.\u2009B. Konzertfach, Instrumental- und Gesangsp\u00e4dagogik (IGP), Jus, vergleichende Sprachwissenschaften und Linguistik. Diese unterschiedlichen Blickrichtungen bereicherten die Entwicklung der Projekte enorm und erm\u00f6glichten eine zeitgem\u00e4\u00dfe, kollaborative Arbeitsweise und Durchf\u00fchrung.<\/p>\n<h5>Folgende Abschlussprojekte werden beim Festival pr\u00e4sentiert:<i><\/i><\/h5>\n<p><i>Arachne<\/i> ist eine Lecture-Performance zum gleichnamigen Musiktheaterst\u00fcck von Nika Bauman. Durch Storytelling, Musik und Performance verbindet sie Rituale, Weiblichkeit und Verbundenheit und l\u00e4dt das Publikum ein, sich im Spinnennetz zu verlieren. (TMP)<\/p>\n<p><i>BODIES<\/i> \u2013 <i>eine alternative Betrachtung<\/i> ist eine fotografisch-musikalische Auseinandersetzung mit dem menschlichen K\u00f6rper, in der <i>photo|graphic scores <\/i>zu Klang und Bewegung werden und uns auf die Entdeckung einer alternativen Betrachtung einladen. (Viktoria Hofmarcher, IComP)<\/p>\n<blockquote><p>Im CAP werden verschiedene Wege aufgezeigt, die es erm\u00f6glichen, die eigene k\u00fcnstlerische Arbeit zu reflektieren, zu erweitern und neue Perspektiven zu entdecken.<\/p>\n<p>Viktoria Hofmarcher<\/p><\/blockquote>\n<p><i>Gedankenkarussell im Phondiktat<\/i> ist ein performatives H\u00f6r-Essay \u00fcber das Eltern-Werden. Der Musiker und Dichter Max Zaloudek, der T\u00e4nzer Florent Golfier und die Schauspielerin Susanne Hahnl mischen Performance, Musik und Literatur. (IComP)<\/p>\n<blockquote><p>Ich finde, man sollte das CAP-Studium w\u00e4hlen, wenn man Vielfalt und Vielseitigkeit sowohl in der eigenen k\u00fcnstlerischen Praxis als auch im Zwischenmenschlichen sucht.<\/p>\n<p>Max Zaloudek<\/p><\/blockquote>\n<p><i>Greygreenblue \u2013 gesammelte Zwischenr\u00e4ume<\/i>. Mit Ahoo Maher entwickelt Sophie Katharina Schollum eine transmediale Performance aus Kl\u00e4ngen, Projektionen und Texten. Eine Besch\u00e4ftigung mit verschiedenen Tempi unseres Lebens und meist verborgenen Details. (IComP)<\/p>\n<blockquote><p>Ich finde den CAP-Master gro\u00dfartig, weil man ein sehr breitgef\u00e4chertes Angebot an verschiedenen Ausdrucksmitteln der zeitgen\u00f6ssischen Kunst bekommt und trotzdem bei den Themen, die einen besonders interessieren, in die Tiefe gehen kann. Man lernt viele tolle K\u00fcnstler_innen kennen und ein fruchtbarer Austausch entsteht.<\/p>\n<p>Sophie Katharina Schollum<\/p><\/blockquote>\n<p><i>H\u00d6RT MAN DAS NOCH?<\/i> untersucht transformative Konzerterlebnisse mit klassischer Musik, die Elemente aus Improvisation und zeitgen\u00f6ssischem Musiktheater integrieren. Schuberts <i>Der Tod und das M\u00e4dchen<\/i> wird so neu kontextualisiert. (Selina Pilz, MV\/CM)<\/p>\n<p><i><\/i><i>Humbah<\/i> ist eine k\u00fcnstlerische Recherche und ein Projekt \u00fcber die Vernetzung von allen lebendigen Kreaturen sowie ein Versuch Sympathien f\u00fcr kleinere Lebensformen zu entwickeln. (Laura Steiner, IMP\/EM)<\/p>\n<p><i><\/i><i>I Don\u2019t Know so I Go into the Forest. <\/i>Eine immersive, interdisziplin\u00e4re Neue-Musik-Performance, inspiriert von <i>Women Who Run with the Wolves<\/i>. Der Raum ist als minimalistischer Wald inszeniert, vier Soloklarinettenst\u00fccke verk\u00f6rpern Ritual, Wiederholung und Wandel. (Elena Arbonies Jaurequi, MV\/CM)<\/p>\n<p><i><\/i><i>In ihrer Seele<\/i>. In diesem Projekt erschaffen russischsprachige Bewohnerinnen Wiens mittels elementarem Musizieren ein Theaterst\u00fcck. Darin wird erz\u00e4hlt, wie jede die Ereignisse der letzten drei Jahre erlebt hat. (Olga Rybakova, IMP\/EM)<\/p>\n<p><i><\/i><i>MEINE SOFTGUN, DAS KONDOM UND ICH [MY AIRSOFT GUN, THE CONDOM, AND ME] <\/i>\u201eHeimat\u201c hei\u00dft in \u00d6sterreich Bier trinken, alles bleibt beim Alten, noch ein Bier trinken und eine bisserl Rechtspopulismus. Aber damit ist jetzt Schluss. Anna Buchegger will uns die \u201eHeimat\u201c zur\u00fcckholen. (Anna Buchegger, TMP)<\/p>\n<blockquote><p>Ich glaube, dass diese kunst\u00fcbergreifende Herangehensweise im CAP-Master sehr zukunftsorientiert und gesellschaftsrelevant ist. Wenn man in dem Bereich Expert_in sein m\u00f6chte, dann kann ich das CAP-Studium empfehlen.<\/p>\n<p>Anna Buchegger<\/p><\/blockquote>\n<p><i>M4A<\/i> ist ein Community-Music-Projekt bei dem Profi-Musiker_innen und Laien improvisieren. Die Gruppe tritt beim Festival an der mdw auf, ohne den Bezug zum Kulturzentrum 4lthangrund zu verlieren. (Angelo Beltrame, MV\/CM)<\/p>\n<p><i><\/i><i>Oblivious Transfer<\/i> ist eine monatliche Improvisationsreihe im inter- und transdisziplin\u00e4ren Dialog verschiedenster Musik-, Kunst- und Kulturgenres. Beim CAP-Showing werden vier in diesem Rahmen entstandene Werke pr\u00e4sentiert. (Marko Arich, IComP)<\/p>\n<blockquote><p>Eine einzigartige M\u00f6glichkeit, einen Master im inter- und transdisziplin\u00e4ren Umfeld zu absolvieren, sich von der Vielfalt der Interaktionen inspirieren zu lassen und den eigenen Horizont zu erweitern.<\/p>\n<p>Marko Arich<\/p><\/blockquote>\n<p><i>WUTCH<\/i> ist ein Performanceexperiment, das die Labels Witch und Butsch erforscht und vermischt, sodass Lecture, Hexenzirkel und Workshop sowie die Grenzen zwischen Sehen und Gesehenwerden verschwimmen. (Ada G\u00fcnther, TMP)<\/p>\n<p><b><a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/1791\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weitere Information<\/a> \u00fcber das Studium und die Zulassung.<\/b>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>16\u00a0Studierende haben sich in den letzten vier Semestern intensiv mit k\u00fcnstlerischen Ausdrucksformen, Techniken und Verfahren, mit dem Vertiefen der eigenen k\u00fcnstlerischen Sprache, mit kollaborativen Arbeitsweisen, mit der wissenschaftlichen Fundierung der k\u00fcnstlerischen Praxis, mit sozio-\u00f6konomischen bzw. sozio-politischen Strukturen der Kulturlandschaft sowie mit Organisations- und (Selbst-)Managementkompetenzen auseinandergesetzt.<\/p>\n","protected":false},"author":407,"featured_media":11834,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[13],"tags":[1569,1584,1367,856],"class_list":["post-11831","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-report","tag-2025-2","tag-capmaster","tag-contemporaryartspractice","tag-report"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11831","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/users\/407"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=11831"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11831\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":12094,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/11831\/revisions\/12094"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media\/11834"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=11831"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=11831"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=11831"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}