{"id":11598,"date":"2025-02-26T10:34:11","date_gmt":"2025-02-26T09:34:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=11598"},"modified":"2025-06-13T10:11:08","modified_gmt":"2025-06-13T08:11:08","slug":"ein-tagebuch-des-menschentums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2025\/02\/26\/ein-tagebuch-des-menschentums\/","title":{"rendered":"Ein Tagebuch des Menschentums"},"content":{"rendered":"<h5>Im Wintersemester 2024\/25 leitete Thomas Hampson in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Gustav Mahler und die Wiener Moderne einen Meisterkurs zur Mahler-Interpretation an der mdw. Der Bariton, ohne Zweifel einer der bedeutendsten S\u00e4nger unserer Zeit, traf sich mit Daniel Ender in der Kantine der Lothringerstra\u00dfe zum Gespr\u00e4ch.<\/h5>\n<figure id=\"attachment_11601\" aria-describedby=\"caption-attachment-11601\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-11601\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-011-7146-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-011-7146-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-011-7146-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-011-7146-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-011-7146-1-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-011-7146-1-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-011-7146-1-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-11601\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bei Ihren Mahler-Interpretationen ist immer deutlich zu sp\u00fcren, dass dieser Komponist etwas ganz Spezielles f\u00fcr Sie pers\u00f6nlich bedeutet: F\u00fcr mich strahlen daraus eine unmittelbare Emotionalit\u00e4t, verbunden mit intensiver Reflexion und Tiefe, und ein ganz einmaliger Tonfall. Worin liegt f\u00fcr Sie als S\u00e4nger bei Mahler das Besondere?<\/p>\n<p><b>Thomas Hampson (TH):<\/b> Eine gro\u00dfe Frage! Mahlers Lieder sind wie ein Tagebuch des Menschentums \u2013 von einer enormen Bildhaftigkeit, selbst da, wo sie scheinbar naiv daherkommen. Ich glaube, ein S\u00e4nger\/eine S\u00e4ngerin kommt immer mit unsichtbarem Gep\u00e4ck auf die B\u00fchne: Das ist die Zeit des Studierens, des Einlebens, des Versuchens zu verstehen, seiner individuellen Entwicklung \u2026 Bei Mahler ist die Vorbereitung auch deswegen so spannend, weil seine F\u00e4higkeit, Menschen zu beobachten und darzustellen so eng mit seiner Zeit verbunden ist. Man muss die politische Realit\u00e4t seiner Zeit kennen, aber auch zum Beispiel jene Zeit mitbedenken, aus der die Lieder aus <i>Des<\/i> <i>Knaben Wunderhorn<\/i> stammen. Das alles trage ich mit mir mit auf die B\u00fchne. Diese Vielfalt ist unglaublich erleuchtend, und gleichzeitig ist Mahlers Musik durch die Sch\u00f6nheit seiner Melodik sehr unmittelbar zug\u00e4nglich.<\/p>\n<figure id=\"attachment_11604\" aria-describedby=\"caption-attachment-11604\" style=\"width: 683px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-11604\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-024-7156-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"683\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-024-7156-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-024-7156-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-024-7156-768x1151.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-024-7156-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-024-7156-1366x2048.jpg 1366w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-024-7156-850x1274.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-024-7156.jpg 1423w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-11604\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Es liegt von Mahler selbst viel in seinen Liedern, wie wir auch aus seiner Biografie wissen. Wie viel darf sich ein_e S\u00e4nger_in leisten, von der eigenen Geschichte, von sich selbst in die Interpretation hineinzulegen und dennoch die Kontrolle zu bewahren?<\/p>\n<p><b>TH: <\/b>Das ist eine allgemeine Frage, die bei Mahler aber schon ein besonderes Gewicht hat. Meiner Meinung nach sind wir auf der B\u00fchne immer Stellvertreter_innen. Es sind nicht unsere Lieder, sondern die von Gustav Mahler. Und er h\u00e4tte gesagt, es seien nicht seine Lieder, sondern sie seien zu ihm gekommen. Zun\u00e4chst einmal sind sie inspiriert von literarischen Quellen: zun\u00e4chst <i>Des Knaben Wunderhorn<\/i>, dann insbesondere Friedrich R\u00fcckert. Diese haben ihn zuerst als menschliche Ich-Erfahrung bewegt. Wenn ein Lied aus einer pers\u00f6nlichen Erfahrung heraus entsteht \u2013 egal ob bei Franz Schubert, Robert Schumann oder Gustav Mahler \u2013 und insbesondere wenn man in der ersten Person singt, muss man sich nat\u00fcrlich hineinleben. Wie man das macht, was man sich vorstellt und was man darstellt, ist sehr individuell. Das Prisma all dessen ist immer die\/der jeweilige S\u00e4nger_in. Und das ist gut so. Es gibt \u2013 und das ist vielleicht ein grunds\u00e4tzliches Missverst\u00e4ndnis im Liedgesang \u2013 nicht nur den einen richtigen Weg. Ich glaube, wir m\u00fcssen gleichzeitig in die Gedanken und Gef\u00fchle eines Liedes einsteigen und diese von uns aus \u2013 stellvertretend \u2013 h\u00f6rbar machen.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Masterclass mit Thomas Hampson - Mahler-Interpretation\" width=\"850\" height=\"478\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/D3ViGFgbQQA?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>In Ihrem Meisterkurs arbeiten Sie in allen denkbaren Bereichen: Sie erz\u00e4hlen vom kulturellen Hintergrund, aber auch von der Art und Weise, wie man als S\u00e4nger_in die Geschichte hinter einem Lied erz\u00e4hlen kann, Sie widmen sich allen musikalischen Aspekten von der Phrasierung bis zur phonetischen Gestaltung des einzelnen Lauts. Welche Rolle spielt bei der Mahler-Interpretation die Gestaltung des Texts?<\/p>\n<p><b>TH:<\/b> Seine Lieder sind technisch ungeheuer herausfordernd, aber dann muss man die Technik v\u00f6llig vergessen, damit man wirklich frei Mahlers Welt h\u00f6rbar machen kann. Dazu geh\u00f6rt nat\u00fcrlich in einem hohen Ma\u00df der Text. Der Klang der Gedanken in der Metapher der Worte ist f\u00fcr Mahler \u2013 wie f\u00fcr alle gro\u00dfen Liederkomponisten \u2013 \u00e4u\u00dferst wichtig. Wir m\u00fcssen diesen Klang so genau wie m\u00f6glich studieren und vorbereiten. Aber ein_e K\u00fcnstler_in muss dann immer wieder den Kopf frei machen, und das Herz muss dem Kopf den Weg zeigen. Bei Mahler kommt ein Punkt dazu, auf den ich auch beim Unterrichten immer wieder hinweisen muss: Seine Lieder sind wahnsinnig bildhaft. Man k\u00f6nnte jedes einzelne Lied verfilmen! Leonard Bernstein wurde einmal gefragt, ob es nicht schade sei, dass Mahler keine Oper komponiert habe. Bernsteins Antwort war, Mahler habe 50 davon geschrieben! Jedes einzelne seiner Lieder ist ein ganzer Kosmos in sich. Sie setzen sich immer auf einmalige Weise mit dem menschlichen Dasein auseinander \u2013 und oft in einer scheinbar einfachen, jedenfalls sehr zug\u00e4ngliche Weise.<\/p>\n<figure id=\"attachment_11605\" aria-describedby=\"caption-attachment-11605\" style=\"width: 683px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-11605\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-002-6887-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"683\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-002-6887-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-002-6887-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-002-6887-768x1151.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-002-6887-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-002-6887-1366x2048.jpg 1366w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-002-6887-850x1274.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-002-6887.jpg 1423w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-11605\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Wie viel davon kann man in einem Meisterkurs oder allgemein beim Unterricht als Lehrperson vermitteln?<\/p>\n<p><b>TH: <\/b>Wir haben in unserem Seminar nicht viel Zeit, aber es ist die Idee, alle angesprochenen Aspekte darzustellen. Dabei gibt es verschiedene Zug\u00e4nge: etwa auch von der Geschichte des Liedes her, die ja ausgehend von Schubert bei Mahler kulminiert und einen gro\u00dfen H\u00f6hepunkt findet, und viele andere, die ich ja bereits angesprochen habe. Diese unglaublich aufregende Vielfalt von interdisziplin\u00e4ren Zug\u00e4ngen versuchen wir gemeinsam mit dem Mahler-Zentrum zu verfolgen. Es ist ein h\u00e4ufiges Missverst\u00e4ndnis, dass bei einem Meisterkurs einfach ein ber\u00fchmter S\u00e4nger herkommt, der die jungen Menschen lehrt, so zu singen wie er selbst. Das ist vollkommener Quatsch! Meine Aufgabe ist es, das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr physiologische, psychisch-geistige, germanistische und historische Aspekte zu f\u00f6rdern. Ich glaube, dass die Mahler-Lieder f\u00fcr jeden Unterricht, und auch in einer solchen kurzen Zeit, eine hervorragende M\u00f6glichkeit sind, um in diesem Lernprozess etwas weiterzubringen. Die Verbindung zwischen der Welt und der Kunst, zwischen der Emotion und der musikalischen Ausdrucksweise und von alldem mit unseren M\u00f6glichkeiten, das alles zum Klingen zu bringen, ist mir hier ungeheuer wichtig.<\/p>\n<figure id=\"attachment_11603\" aria-describedby=\"caption-attachment-11603\" style=\"width: 683px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-11603\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-029-7502-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"683\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-029-7502-683x1024.jpg 683w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-029-7502-200x300.jpg 200w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-029-7502-768x1151.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-029-7502-1025x1536.jpg 1025w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-029-7502-1366x2048.jpg 1366w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-029-7502-850x1274.jpg 850w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/hampson-mc-mahler-c-stp-web-029-7502.jpg 1423w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-11603\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Mahler ist so unmittelbar zug\u00e4nglich, aber diese scheinbare Einfachheit ist es, die viel Arbeit notwendig macht. Ich finde diesen Meisterkurs sehr anregend \u2013 und ich bin ohnehin ein gro\u00dfer Unterst\u00fctzer des Mahler-Zentrums an der mdw. Ich bin sehr dankbar, als Gastk\u00fcnstler hier herkommen zu d\u00fcrfen und gemeinsam mit den Wiener Kolleg_innen, besonders dem Leiter des Wissenschaftszentrums Gustav Mahler und die Wiener Moderne Christian Glanz diese spannende Arbeit machen zu d\u00fcrfen, die auch zahlreiche Ber\u00fchrungspunkte mit der gro\u00dfartigen Institution Exilarte (dem Zentrum f\u00fcr verfolgte Musik an der mdw, Anm.) aufweist. Ich denke, Wien hat hier einen Auftrag und eine besondere Verantwortung, der hier an der mdw mit viel Engagement begegnet wird. Mein gro\u00dfes Ziel w\u00e4re es, in Kooperation mit den anderen internationalen Mahler-Institutionen weiter daran zu arbeiten, Mahler f\u00fcr m\u00f6glichst viele Menschen erfahrbar zu machen.","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Wintersemester 2024\/25 leitete Thomas Hampson in Zusammenarbeit mit dem Wissenschaftszentrum Gustav Mahler und die Wiener Moderne einen Meisterkurs zur Mahler-Interpretation an der mdw. 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