{"id":10857,"date":"2024-09-25T13:51:52","date_gmt":"2024-09-25T11:51:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=10857"},"modified":"2024-09-25T14:12:18","modified_gmt":"2024-09-25T12:12:18","slug":"sonic-dialogues-bei-der-mdw-spring-school","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2024\/09\/25\/sonic-dialogues-bei-der-mdw-spring-school\/","title":{"rendered":"Sonic Dialogues bei der mdw Spring School"},"content":{"rendered":"<h1>Von Improvisation im Stadtraum hin zu Gletscherklangpoesie<\/h1>\n<p>Wie treten Kunst und Klang im \u00f6ffentlichen Raum miteinander in Dialog? Im Rahmen von KlangBildKlang bot die dreit\u00e4gige Spring School <i>Sonic Dialogues: Intersections of Art and Sound in Public Spaces <\/i>ein Forum f\u00fcr Early Stage Researcher, um dieser Frage wissenschaftlich nachzugehen. Von der Forschungsf\u00f6rderung als internationales Forum f\u00fcr Doktorand_innen und andere Nachwuchswissenschaftler_innen der Geisteswissenschaften und k\u00fcnstlerischen Forschung konzipiert, konnten die Teilnehmer_innen hier ihre Forschung in einem interdisziplin\u00e4ren Rahmen pr\u00e4sentieren und diskutieren.<\/p>\n<figure id=\"attachment_10860\" aria-describedby=\"caption-attachment-10860\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-10860\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/spring-school-c-stp-print-032-7684-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/spring-school-c-stp-print-032-7684-1-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/spring-school-c-stp-print-032-7684-1-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/spring-school-c-stp-print-032-7684-1-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/spring-school-c-stp-print-032-7684-1-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/spring-school-c-stp-print-032-7684-1-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/spring-school-c-stp-print-032-7684-1-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-10860\" class=\"wp-caption-text\">mdw-Dissertant Ivar Roban Kri\u017ei\u0107 gibt Einblick in seine k\u00fcnstlerische Forschung zum Thema Improvisation im \u00f6ffentlichen Raum \u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die rund 20 Teilnehmenden brachten dabei eine gro\u00dfe Bandbreite an Themen, die in inhaltlichen Sessions \u2013 etwa zu Aktivismus, Ged\u00e4chtnisarbeit, Improvisation oder Digitalit\u00e4t \u2013 auch miteinander in Dialog traten. Andrea Glauser, Scott Edwards, Sarah Chaker, Javier Silvestrini, Thomas Grill und Isabel Frey von der mdw sowie Eva Hallama vom Phonogrammarchiv der \u00d6sterreichischen Akademie der Wissenschaften trugen als Expert_innen kritisches Feedback bei. Die K\u00fcnstlerin und Wissenschaftlerin \u00c5sa Helena Stjerna bereicherte nicht nur die Diskussionen w\u00e4hrend des Workshops, sondern sprach in ihrer Keynote Lecture <i>Sonic Entanglements<\/i> auch \u00fcber ihre eigene k\u00fcnstlerische Praxis und deren Herausforderungen, etwa bei ihren Recherchen mit Wissenschaftler_innen in der Arktis, deren Daten sie in audiovisuelle Installationen verwandelt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_10861\" aria-describedby=\"caption-attachment-10861\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-10861\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/spring-school-c-stp-print-013-7580-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/spring-school-c-stp-print-013-7580-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/spring-school-c-stp-print-013-7580-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/spring-school-c-stp-print-013-7580-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/spring-school-c-stp-print-013-7580-1536x1025.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/spring-school-c-stp-print-013-7580-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/spring-school-c-stp-print-013-7580-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-10861\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Stephan Polzer<\/figcaption><\/figure>\n<p>Besuche im ArtSocialSpace Brunnenpassage am Yppenmarkt, der Tonspur_passage im Museumsquartier und dem Outreach-Programm des Belvedere21 gaben den Teilnehmer_innen dar\u00fcber hinaus Einblicke in Praxisbeispiele von k\u00fcnstlerischen, audiovisuellen Projekten im Wiener Stadtraum. Anliegen der Spring School war neben der wissenschaftlichen Fragestellung insbesondere der Gedanke des Zusammenkommens, um vor allem f\u00fcr die sich im oftmals etwas einsamen Schreibprozess befindlichen Dissertant_innen ein Forum f\u00fcr Austausch, Inspiration und Netzwerken zu er\u00f6ffnen.<\/p>\n<div class=\"bdaia-separator se-shadow\" style=\"margin-top:30px !important;margin-bottom:30px !important;\"><\/div>\n<p><i>\u201eVielleicht lag es an der Aufregung meiner ersten Erfahrung als Doktorand bei einer Spring School, dass ich <\/i>Sonic Dialogues<i> als einen erstaunlichen dreit\u00e4gigen Workshop empfand. Wie der Titel andeutet, sind Wien und die mdw auch R\u00e4ume f\u00fcr klangliche Dialoge. Obwohl sie so ruhig sind (zumindest f\u00fcr die Ohren eines Italieners), sind sie in ihrer Geschichte und an ihren Orten voll von Kl\u00e4ngen und Musik, sei es auf den Stra\u00dfen, in Konzerts\u00e4len oder in Universit\u00e4tsr\u00e4umen. Was ich am meisten sch\u00e4tzte, war das Fehlen von Hierarchien bei den Pr\u00e4sentationen. Obwohl jedes Panel seine eigenen Teilnehmenden hatte, konnten die Diskussionen frei gef\u00fchrt werden, sodass alle auf Augenh\u00f6he miteinander kommunizieren konnten. Ich hatte einen gro\u00dfartigen Austausch mit jungen Wissenschaftler_innen und Professor_innen aus der ganzen Welt und bin sehr froh, dass ich die Gelegenheit habe, mit ihnen in Kontakt zu bleiben. Ich bin auch dankbar, dass ich so inspirierende, intermediale Klangkunstr\u00e4ume wie die Tonspur_passage im Museumsquartier besuchen konnte.\u201c<\/i><\/p>\n<p><b>Francesco Rossetti, Universit\u00e4t Mailand<\/b><\/p>\n<div class=\"bdaia-separator se-shadow\" style=\"margin-top:30px !important;margin-bottom:30px !important;\"><\/div>\n<p><i>\u201eAls Doktorandin habe ich unglaublich viel Zeit mit mir selbst und mit B\u00fcchern verbracht und bin dabei auf Orte der Identit\u00e4t und des Wissens gesto\u00dfen, die ich sonst nie kennengelernt h\u00e4tte. Meine Forschung und Praxis konzentrieren sich auf die Materialit\u00e4t von Kunst-Workshops und darauf, wie es durch sie m\u00f6glich ist, Selbstsein, Anderssein, kritische Theorie und Geschichtenerz\u00e4hlen zu verstehen und zu vermitteln. Obwohl es unglaublich faszinierend ist, mit den Elektronen von Karen Barad, den Tischen von Sara Ahmed und den Pilzen von Anna Lowenhaupt Tsing zu wachsen, ist es auch ein einsamer Weg, den ich mit ganz bestimmten Menschen hier in Tokio teile. Die Teilnahme an der Spring School war einer der kostbaren Momente, in denen ich mich als Teil einer Gemeinschaft f\u00fchlte. Grenz\u00fcberschreitend lesen viele von uns die gleichen B\u00fccher, sprechen \u00fcber sich \u00fcberschneidende Leidenschaften und setzen sich f\u00fcr die Kunst im sozialen Bereich ein. Und das alles, obwohl wir uns radikal voneinander unterscheiden \u2013 wir kommen aus unterschiedlichen Teilen der Welt, der K\u00fcnste, der Epistemologien, der Standpunkte. In einer sommerlichen Wiener \u00d6koqueer-Kunstlandschaft hatte ich das Gef\u00fchl, dass all die Einsamkeit in dieser Art von freudigen Hyperbegegnungen kulminiert, in Begegnungen mit kinematischen sozialistischen Gitarren, hackenden Percussions, tanzenden Aktivismen und Gletscherklangpoesien.\u201c<\/i><\/p>\n<p><b>Chloe Par\u00e9-Anastasiadou, Universit\u00e4t der K\u00fcnste Tokio<\/b><\/p>\n<p><b>Sonic Entaglements in der <a href=\"https:\/\/mdw.vhx.tv\/wissenschaft-und-forschung\/videos\/sonic-entanglements\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">mdwMediathek<\/a><\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><\/h1>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie treten Kunst und Klang im \u00f6ffentlichen Raum miteinander in Dialog? 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