{"id":10047,"date":"2024-04-15T10:48:58","date_gmt":"2024-04-15T08:48:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/?p=10047"},"modified":"2024-04-16T14:05:47","modified_gmt":"2024-04-16T12:05:47","slug":"critiques-of-power","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/2024\/04\/15\/critiques-of-power\/","title":{"rendered":"Machtkritik in den K\u00fcnsten"},"content":{"rendered":"Vom 25. bis 27. April 2024 findet an der mdw eine internationale Veranstaltung zum Thema <a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/ikm\/veranstaltungen\/critique-of-power-in-the-arts\/\">Machtkritik in den K\u00fcnsten<\/a> statt, initiiert vom Institut f\u00fcr Kulturmanagement und Gender Studies in Zusammenarbeit mit zahlreichen Organisationen und Einzelpersonen. Zu den Themen der Veranstaltung geh\u00f6ren u.a. epistemische Gewalt, Hierarchien in den K\u00fcnsten, Macht in Kulturpolitik und -management, globale Asymmetrien, Identit\u00e4t in der Krise sowie genderspezifische und soziale Ungleichheiten in der Welt der Musik und der darstellenden K\u00fcnste. Die Formate der Veranstaltung sind nicht nur \u00fcbliche akademische Konferenzformate, sondern umfassen auch Ko-Kreation, Workshops, k\u00fcnstlerische Forschung und das Experimentieren mit \u201eunproduktiver\u201c Zeit, R\u00e4umen oder herausfordernden Hierarchien.<\/p>\n<p>Unabh\u00e4ngig davon, ob jemand moderiert und offiziell am Programm teilnimmt, ist die Veranstaltung eine wertvolle Gelegenheit zum Netzwerken, Lernen und Zuh\u00f6ren sowie eine Gelegenheit, Kolleg_innen aus verschiedenen L\u00e4ndern, Organisationen, wissenschaftlichen Disziplinen, k\u00fcnstlerischen Bereichen und Perspektiven in einem etwas anderen Rahmen zu treffen, miteinander zu diskutieren und sich gemeinsam in einer kollaborativen, nicht-kompetitiven, genre\u00fcberschreitenden Jamsession musikalisch auszutauschen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_10052\" aria-describedby=\"caption-attachment-10052\" style=\"width: 850px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-10052 size-large\" src=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240425-27_CritiquesOfPowerInTheArts_VA-Kalender-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"850\" height=\"567\" srcset=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240425-27_CritiquesOfPowerInTheArts_VA-Kalender-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240425-27_CritiquesOfPowerInTheArts_VA-Kalender-300x200.jpg 300w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240425-27_CritiquesOfPowerInTheArts_VA-Kalender-768x512.jpg 768w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240425-27_CritiquesOfPowerInTheArts_VA-Kalender-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240425-27_CritiquesOfPowerInTheArts_VA-Kalender-2048x1366.jpg 2048w, https:\/\/www.mdw.ac.at\/magazin\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/20240425-27_CritiquesOfPowerInTheArts_VA-Kalender-850x567.jpg 850w\" sizes=\"auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-10052\" class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Master1305\/shutterstock, bearb. mdw<\/figcaption><\/figure>\n<p>Vor der Konferenz diskutieren vom 22. bis 24. April 2024 Studierende der mdw, der University of Michigan, der Hochschule Niederrhein sowie weiterer (Kunst-)Universit\u00e4ten von verschiedenen Kontinenten weltweit mit internationalen Lehrenden \u00fcber neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr k\u00fcnstlerisches Engagement und kritisches Denken sowie \u00fcber neue Vernetzungsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr den sozialen Wandel im globalen Kulturbereich.<\/p>\n<p>Besonderes Augenmerk wird auch bei der anschlie\u00dfenden Tagung auf die Bed\u00fcrfnisse junger Forschender gelegt sowie auf die Unterst\u00fctzung von Kunstschaffenden aus marginalisierten Gemeinschaften. Diese Personen, die \u00fcblicherweise aufgrund von verschiedenen Exklusionsprozessen weltweit nicht an solchen internationalen Veranstaltungen teilhaben k\u00f6nnen, k\u00f6nnen dies dank Stipendien. Diese werden von der mdw, der Stadt Wien Kultur, dem Vienna Meeting Fund und der Anna-Lindh-Stiftung finanziert sowie durch die EU kofinanziert und sind eingeworben durch EDUCULT Wien. Weiterhin finanzieren diejenigen, die mehr als ihre pers\u00f6nlichen Teilnahmekosten aufbringen k\u00f6nnen, einen Teil dieser Stipendien \u00fcber eine h\u00f6here Anmeldegeb\u00fchr. Denn wie bekannt, leben wir in Zeiten, in denen radikale globale Ungleichheiten und Exklusionsprozesse unvermindert bestehen bleiben und sich verst\u00e4rken. Auch im Kulturbereich ist die strukturelle Kluft entlang von Diskriminierung, Sexismus, Rassismus, Klassismus, Ableismus etc. noch st\u00e4rker und deutlicher geworden. Gleichzeitig erleben wir jedoch eine wachsende Solidarit\u00e4t, die sich machtkritisch gegen diese drastischen und wachsenden Ungleichheiten stellt und nach Wegen sucht, etablierte Praktiken anders handzuhaben.<\/p>\n<p>Der Anspruch, \u201ees anders zu machen\u201c, gilt auch f\u00fcr das Format der Begegnung. Um die Entscheidungsmacht zu pluralisieren, wurde das Programm in Zusammenarbeit mit einem Netzwerk kritischer Freunde aus Wissenschaft und Praxis kokuratiert, um in inter-, trans- und multidisziplin\u00e4rer Perspektive die konstruierten, aber fest etablierten Grenzen u. a. zwischen Theorie und Praxis, zwischen Wissenschaft und Kunst, zwischen globalem Norden und globalem S\u00fcden usw. herauszufordern. In den letzten 18 Monaten trugen rund 40 Mitglieder des Programmausschusses auf unterschiedliche Weise zur Qualit\u00e4t, Vielfalt und Relevanz des Inhalts und der Form der Konferenz bei, viele davon \u2013 neben mdw-Angeh\u00f6rigen verschiedener Organisationseinheiten und Institute (Institut f\u00fcr Kulturmanagement und Gender Studies, Institut f\u00fcr musikp\u00e4dagogische Forschung und Praxis, Artistic Research Center, Stabstelle Gleichstellung, Gender Studies und Diversit\u00e4t, Institut f\u00fcr Volksmusikforschung und Ethnomusikologie, Max Reinhardt Seminar) \u2013 Lehrende an diversen europ\u00e4ischen oder internationalen (Kunst-)Universit\u00e4ten, Einzelpersonen oder Mitglieder verschiedener \u00f6sterreichischer Kunstorganisationen.<\/p>\n<p>Kokuratieren bedeutet nat\u00fcrlich nicht, dass alle diese Perspektiven mit denen des Teams des Instituts f\u00fcr Kulturmanagement und Gender Studies \u00fcbereinstimmen, sondern vielmehr die M\u00f6glichkeit, das dekoloniale Projekt voranzutreiben, das in dieser Welt zunehmender sozialer Ungleichheiten so dringend ben\u00f6tigt wird \u2013 durch die Pluralit\u00e4t unterschiedlicher, manchmal widerspr\u00fcchlicher, gegens\u00e4tzlicher und mehrdeutiger Ideen im Programm.<\/p>\n<p><b>Weitere Infos<\/b><\/p>\n<ul>\n<li>Zum <a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/ikm\/veranstaltungen\/critique-of-power-in-the-arts\/program\/\">Programm<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.mdw.ac.at\/ikm\/veranstaltungen\/critique-of-power-in-the-arts\/registration\/\">Anmeldung<\/a><\/li>\n<li>Bei Interesse an einer Teilnahme an dem internationalen und interdisziplin\u00e4ren Seminar von 22. bis 24. April ist eine Anmeldung an <a href=\"mailto:gaupp@mdw.ac.at\">gaupp@mdw.ac.at<\/a> erbeten<\/li>\n<\/ul>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vom 25. bis 27. April 2024 findet an der mdw eine internationale Veranstaltung zum Thema Machtkritik in den K\u00fcnsten statt, initiiert vom Institut f\u00fcr Kulturmanagement und Gender Studies in Zusammenarbeit mit zahlreichen Organisationen und Einzelpersonen. 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