ZULASSUNGSPRÜFUNG
 
 
Das Programm umfasst insgesamt vier Stücke.
 
1.) Eine vollständige Sonate oder ein vollständiges Variationswerk von
HAYDN, MOZART oder BEETHOVEN
 
 
2.-4.)
Aus den folgenden vier Programmpunkten wählen Sie bitte drei weitere aus, wobei aus mehrsätzigen oder zyklischen Werken auch Einzelsätze gespielt werden können:
 
- Ein Werk aus dem Barock im Schwierigkeitsgrad von z. B.:
BACH: Sinfonien; Suiten
HÄNDEL: Suiten
SCARLATTI: eine Sonate
 

- Ein Werk der Romantik im Schwierigkeitsgrad von z. B.:
SCHUBERT: Moments Musicaux
MENDELSSOHN BARTHOLDY: Lieder ohne Worte
CHOPIN: Walzer; Mazurken
SCHUMANN: Kinderszenen op. 15
TSCHAIKOWSKY: Die Jahreszeiten op. 37a
GRIEG: Lyrische Stücke
 
 
- Ein Werk des 20. oder 21. Jahrhunderts im Schwierigkeitsgrad von z. B.:
DEBUSSY: Children’s Corner
BARTÓK: Rumänische Volkstänze; Sonatine
MARTINŮ: Marionetten
KURTÁG: Játékok
CERHA: Slowakische Erinnerungen aus der Kindheit
GUBAJDULINA: Musical toys
TAKÁCS: Klänge und Farben op. 95
APERGHIS: Pièces pour jeunes pianistes
LACHENMANN: Ein Kinderspiel

Anstelle eines Werks dieser Gruppe kann auch eine Improvisation oder Komposition aus dem Bereich der Popularmusik vorgetragen werden.
 
 
- Eine Etüde im Schwierigkeitsgrad von z. B.:
CRAMER: Etüden
CZERNY: Schule der Geläufigkeit op. 299
 

BENOTUNG 4. SEMESTER

Vollständiger Vortrag mindestens zweier Stücke mit unterschiedlicher Aufgabenstellung im Klassenverband oder vor einem klassenübergreifenden Auditorium. Die Wahl der Stücke ist frei, soll jedoch den Anforderungen des Studiums angepasst sein. (Einladung von KollegInnen ist erwünscht)



2. DIPLOMPRÜFUNG 2. Instrument Klavier

Kommissionelle Prüfung aus dem 2. Instrument Klavier


Programm:

Es sind eine vollständige Sonate und 4 weitere Werke (bei zyklischen Werken ist auch eine repräsentative Auswahl möglich) aus verschiedenen Stilbereichen ab Barock (einschließlisch Kompositionen, die sich nicht mit den gebräuchlilchen Stiletiketten versehen lassen) vorzubereiten. 

a) Ein Stück muss aus der

  • zeitgenössischen Klavierliteratur nach 1950

oder
 

  • aus dem Bereich der Popularmusik (Improvisation oder eigenes Arrangement) sein. Eine knappe verbale Einführung zu diesem Stück ist erwünscht.

Beide Möglichkeiten verstehen sich als eigene Stilbereiche und schließen einander nicht aus, können also beide im Prüfungsprogramm enthalten sein.

 

b) Ein Stück kann auch aus dem Bereich der Klavierkammermusik (kein Klavierkonzert, kein Werk für Klavier zu 4 Händen oder für 2 Klaviere) stammen.

 

Es ist ein Wahlprogramm im Umfang von max. 20 Minuten zusammenzustellen, das 3 Werke (auch einzelne Sätze) unterschiedlicher Stilepochen enthält. Die beiden anderen Werke werden von der Kommission auszugsweise geprüft.



Bei der Auswahl der Stücke kommt es weniger auf einen hohen Schwierigkeitsgrad als auf die überzeugende Bewältigung der möglichst vielfältigen technischen und musikalischen Herausforderungen an. Bei der Beurteilung sind hohe künstlerische Maßstäbe hinsichtlich der Interpretation anzulegen, insbesondere was Klang- und Anschlagskultur, persönliche Gestaltungskraft und musikalische Intelligenz betrifft.