Zulassungsprüfung
 

  • Ein Werk des 16. oder 17. Jahrhunderts
  • Ein größeres Werk von J.S. Bach
  • Ein Werk des 18. Jahrhunders (außer J.S. Bach9

Mindestens ein Werk soll auf dem Cembalo gespielt werden.

 

Bakkalaureatsprüfung

1. Teil: Vortrag eines künstlerischen Programms:
 

  • Zwei Werke unterschiedlicher Form aus unterschiedlichen Stilbereichen des 16. und/oder 17. Jahrhunderts
  • Ein größeres Werk von J.S. Bach (Suite, Partita, Toccata, 2 Präludien und Fugen aus dem Wohltemperierten Clavier)
  • Zwei Werke aus verschiedenen Stilbereichen des 18. Jahrhunderts.
  • Ein Werk des 20. Jahrhunderts (kann auch ein Ensemblestück sein)
  • Ein Ensemblestück mit Generalbaß oder obligaten Cembalo

 
Im Programm muß mindestens enthalten sein:

  • eine Suite
  • ein polyphones Werk
  • je ein Werk in französischem, italienischem und deutschem Stil

 
Die reine Vorspielzeit beträgt ca. 30 Minuten
Das erste Stück wird vom Kandidaten gewählt.
Unterbrechungen in den vorgetragenen Werken (wegen Zeitbegrenzung) werden vorher festgelegt.
 
 

2. Teil: Prüfung unter instrumentaldidaktischem Aspekt:

a)
Für den Nachweis der Literaturkenntnis ist vom Kandidaten einer Repertoireliste von insgesamt 15 Werken der verschiedenen Stilepochen vorzulegen:
 

  • 5 Werke aus dem 16. und/oder 17. Jahrhundert
  • 3 Werke von J.S. Bach
  • 5 Werke des 18. Jahrhunderts (außer Bach)
  • 2 Werke des 20. und/oder 21. Jahrhunderts

 
Jede Stilepoche soll durch verschiedene Formgattungen und Stilbereiche vertreten sein.
Die Werke des didaktischen Prüfungsteils sollen ihren Schwerpunkt auf den Anfangs- und Mittelstufenunterricht legen.
Der Kandidat soll die Werke im Einzelnen demonstrieren können.
Die Werke des künstlerischen Prüfungsteiles dürfen mit denen des didaktischen Prüfungsteiles nicht ident sein.
 
b)
Ein Werk der Unterrichtsliteratur soll intensiv nach allen Aspekten hin studiert werden:
Der Kandidat soll das Stück spielen können, über dessen technische Probleme und mögliche Lösungen Auskunft geben können.
Der Kandidat muss außerdem imstande sein, das Werk gründlich zu analysieren und über seine pädagogische Einsetzbarkeit Bescheid wissen.
Das selbständige Erarbeiten -  ohne Hilfe des Lehrers  -  ist erwünscht

Stand: 03/ 2005