Interdisziplinärer Workshop

"Museum als Speicher musikalischen Wissens"

11.—12. Dezember 2017

Ort: Seilerstätte 26, Raum A 0201 | Seilerstätte 26, 1010 Wien (Montag, 11. Dezember) bzw. Heiligenstadt, Beethovenhaus (Dienstag, 12. Dezember)

Anmeldung bis zum 1.12.2017 unter unseld@mdw.ac.at

Museen sind Speicher kulturellen Wissens und Orte kultureller Erfahrung. Als solche können musik­bezogene Museen verschiedene Formen von Musik speichern, ausstellen und vermitteln: Musik­geschich­te und musikalische Praktiken (Operngeschichte, Sammlungen u.a.), musikalische Medien und Objekte (Musikinstrumente, musikalische Handschriften, Partituren, Tonträger o.ä.) oder Men­schen der Musikkultur, die an personenbezogenen Erinnerungsorten oder davon losgelöst biogra­phisch exponiert werden. Dabei steht das Museum als Wissensort – mit seiner Funktion des Sammelns ebenso wie mit der des Zeigens und Ausstellens, sowohl real als auch digital – in einem engen Wechselverhältnis zu Fragen des Musikbegriffs, der Musikgeschichtsvorstellung und der Wissens­vermittlung über bzw. ästhetischen Erfahrung von Musik. Dieses Wechselverhältnis soll im Rahmen eines interdisziplinären Workshops genauer befragt werden, und zwar sowohl aus wissen­schaftlicher Perspektive als auch aus der Praxis.

Eine Veranstaltung des IMI in Kooperation mit der a.r.t.e.s. Graduiertenschule der Universität zu Köln (Evelyn Buyken und Marie Louise Herzfeld-Schild)

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