Dr. Matej Santi

Projektmitarbeiter am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung

Zimmer LS A 01 20
Lothringerstr. 18, A-1030 Wien

+ 43-1-71155-3583, -3584

santi[at]mdw.ac.at

 

Kurzbiographie

Matej Santi, geboren 1980 in Triest, studierte Geige in Triest, Klagenfurt und Wien sowie Psychologie an der Universität von Triest. An der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien absolvierte er das Masterstudium Instrumental-(Gesangs-)Pädagogik. Am Institut für Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung (IMI) derselben Universität schloss er das PhD-Studium mit einer Dissertation über die Rolle der Musik in der Ausbildung nationaler Identitäten in Triest ab. Er wirkte als Geigenlehrer an der staatlichen Musikschule in Sežana (Slowenien). Derzeit ist er als Post-Doc am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung beschäftigt (Projekt: Telling Sounds). Forschungsinteressen: Kulturwissenschaftliche Aspekte in der musikhistorischen Forschung, zentraleuropäische Musikgeschichte, Geschichte der Musikwissenschaft, Musik und audio-visuellen Medien, Geschichte des Geigenbaus, Entwicklung des Repertoires für Geige.

 

Publikationen

Monographie

Zwischen drei Kulturen. Musik und Nationalitätsbildung in Triest, Wien 2015.

Rezension von Leon Stefanija, in: H/Soz/Kult (29.8.2016)
https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/rezbuecher-25441

Rezension von Steffen Höhne, in: Die Tonkunst (Heft II/2017)
http://www.die-tonkunst.de/index.php/suche/?search_paths%5B%5D=&query=matej+santi&submit=go%21

Aufsätze

Methods of a Maverick, in: The Strad, April 2018, S. 54–59.

„Da da da“ versus „Alles da da da“, oder: Von apathischer Liebe und emphatischem Konsum, in: Bewegtes und Bewegendes. Der Motiv-Begriff in Künsten und Wissenschaften, Musik/Gesellschaft/Geschichte, Band 7, hrsg. von Hanns-Werner Heister und Hanjo Polk, Berlin 2017, S. 245-252.

Choir singing: Performing Identities and Loyalties, in: Muzikološki zbornik. Musicological Annual LIII/2, 2017, S. 91-101.

Musica a Trieste tra impero sovranazionale e nazionalismi, in: Irredentismi. Politica, cultura e propaganda nell’Europa die nazionalismi, hrsg. von Luca G. Manenti und Deborah Paci, Milano 2017, S. 7789.

Wagner in Triest. Eine translatorische Perspektive, in: Musik und Erinnern. Festschrift für Cornelia Szabó-Knotik, hrsg. von Christian Glanz und Anita Mayer-Hirzberger, Wien 2014, S. 45–57.

Die Macht des Werkbegriffes und die (Un-)Ordnung der (musikschulischen) Dinge, in: Anklänge 2014. Musikanalysieren im Zeichen Foucaults, hrsg. von Andreas Holzer und Annegret Huber, Wien 2014, S. 151–154.

Geigerische Virtuosität im Raum, in: Anklänge 2013. Virtuosität, hrsg. von Patrick Boenke und Cornelia Szabó-Knotik, Wien 2013, S. 39–56.

Lexikoneinträge

Marij Kogoj, in: Komponisten der Gegenwart, hrsg. von Hanns-Werner Heister und Walter-Wolfgang Sparrer.

Österreichisches Küstenland, in: Österreichisches Musiklexikon online (http://www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_K/Kuestenland.xml).


Vorträge

Klanggestalten. Masterpieces of contemporary Violin & Bow making (Wien 2017)
Franjo/Franz/Francesco Kresnik: Ein Arzt und Geigenbauer zwischen Wien, Fiume und Cremona.

Zentren und Peripherien? Das musikkulturelle Leben in Österreich zwischen 1848 und 1918 (Wien 2017)
Die Zeitschrift Novi akordi. „Neue“ slowenische Musik im Spannungsverhältnis zwischen Zentren und Peripherien.

Musical culture/s of the Habsburg Monarchy and its successors states (Wien 2017)
Franz (Franjo) Kresnik (Kreßnik) and the Italian violin making school.

Rethinking Froberger (Rom 2016)
G. G. Froberger – un viaggiatore nello spazio sociale seicentesco.

Exile and Emigration in Music Culture (Luzern 2016)
Marij Kogoj and his work: National Music as results of migration experience.

isaScience (Reichenau 2015)
Mitwirkung beim „Public Seminar: Constructing Memory Lane” und bei der „Guided Tour to Places (and Non-Places) of Cultural Memory in the Semmering-Rax Unesco World Heritage Region“

Internationales DissertantInnen-Symposion „Performing Translation“ (Wien 2014)
Wagner in Triest. Eine translatorische Perspektive