Univ.-Prof. Mag. Dr.in Annegret Huber

 

Professorin am Institut für Musikwissenschaft und Interpretationsforschung

Zimmer C 04 02
Seilerstätte 26, A-1010 Wien

+ 43-1-71155-3521

huber[at]mdw.ac.at

» Lehrveranstaltungen (MDWonline)

 

Forschungsschwerpunkte

  • Erkenntnistheoretische und kulturgeschichtliche Fragen zur musikalischen Analyse und ihren Methoden in interdisziplinären Kontexten (z.B. Cultural Studies, New Historicism, Musikpsychologie u.v.m.)
  • Historische und systematische Aspekte von Musiktheorie und musikalischer Analyse
  • Historische Kompositionslehren
  • Musikanalyse und Wissenssoziologie
  • Musikanalyse und Medienphilosophie
  • Musikwissenschaftliche Gender Studies
     

Ausbildung

  • Studien Schulmusik (Stuttgart), Musikpädagogik (Lübeck) und Konzertfach Klavier (Wien)
  • Mag.art. (Musiktheorie, Wien), Dr.phil. (Musikwissenschaft, Wien)
  • Organistin der Ev. Württembergischen Landeskirche
     

Lehre

Musikanalyse als Zentrales Künstlerisches Fach, Pflicht- oder Wahlfach in den Studiengängen Komposition/Musiktheorie, Dirigieren, Tonmeisterei
(Nominalfach: Musikwissenschaft – Schwerpunkt Analyse der Musik)
 

Funktionen

  • Mitglied im Arbeitskreis für Gleichbehandlungsfragen
  • Mitglied in der Stuko Doktoratsstudium und individuelle Studien
  • Ersatzmitglied in den Stukos Tonmeisterstudium und Komposition/Musiktheorie
     

Organisation von Kongressen und Symposien

  • Performing Translation: Praktiken des Wissens in/um Musik-Theater-Film. Zweites Internationales Symposion für DissertantInnen, 26.-28. März 2014, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
  • Auf-/Be-/Zu-/Ein-Schreiben. Praktiken des Wissens und der Kunst. Kulturwissenschaftliches Symposion für DissertantInnen, 23.-26. März 2011, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
  • Präsentation Analyse der Studierenden des Studienzweigs Musiktheorie im ZkF Analyse, 23. März 2010, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
  • Internationales Symposion aus Anlass des 300. Geburtstages der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth (1709–1758), 20.-21. März 2009, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
     

Forschungsprojekte und Kooperationen

2013-2016  Tacit Knowing in Musical Composition Process: Wissenschaftliche Mitarbeit (Projektleiter: Tasos Zembylas; weitere wissenschaftliche MitarbeiterInnen: Andreas Holzer, Rosa Reitsamer, Martin Niederauer). Institut für Musiksoziologie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, gefördert vom Jubiläumsfonds der Stadt Wien (11/2013-10/2014) und dem FWF der Wissenschaftsfonds (11/2014-10/2016)

2009-2011  Kultur:Wissen:Musik.Alterität.Identität: Projektleitung (mit Markus Grassl und Cornelia Szabó-Knotik, wiss. Mitarbeiterin: Joanna White). Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Finanzierung im Rahmen von uni:vision2

2005-2008  Improvisation als 'neuer' Handlungstypus. Eine handlungstheoretische Exploration der musikalischen Improvisation: Musikwissenschaftliche Supervision des Projekts von Dr.rer.soc. Silvana Karina Figueroa-Dreher (wissenschaftliche Mitarbeiterin am LS Prof. Dr. Hans-Georg Soeffner, Fachbereich Geschichte und Soziologie der Universität Konstanz), gefördert von der Deutschen Forschungsgemeinschaft
 

Initiativen zur Verbindung von wissenschaftlicher mit künstlerischer Lehre

Konzept und Durchführung von „Raum für Fanny Hensel“ – Veranstaltungsreihe (fünf moderierte Konzerte, 14. November 2014-14. November 2015) mit Kompositionswettbewerb zum Thema „Experimentelles Komponieren zwischen den Künsten“ im Studienjahr 2014/15 aus Anlass des 210. Geburtstags der Komponistin, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Ludwig Wittgenstein. Sprache und Musik – Lesung und Konzert (19. Februar 2015) mit Michael Nedo (Wittgenstein Archiv Cambridge), Elisabeth Orth (Burgtheater Wien) und Studierenden der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in Kooperation mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte) und der Stadt Wien (Reihe: „Wiener Vorlesungen“)
 

Publikationen

Bücher

als Autorin

  • Das Lied ohne Worte als kunstübergreifendes Experiment. Eine komparatistische Studie zur Intermedialität des Instrumentalliedes 1830–50, Tutzing 2006 (Wiener Veröffentlichungen zur Musikwissenschaft 41)
  • Bärenreiter Basiswissen „Klaviermusik“, Kassel 2014

Aktuelles Buchprojekt

  • Musikalisch analysieren. Wissenschaft – Kunst – kulturelle Praxen (Fertigstellung geplant: 2018)

Herausgeberin

  • mit Christian Glanz: Kantate und Politik – Zwei historische Fallstudien, Wien 2015 (Erträge der Lehre 5)
  • mit Andreas Holzer: Musikanalysieren im Zeichen Foucaults, Wien 2014 (Anklänge 2014. Wiener Jahrbuch für Musikwissenschaft)
  • mit Katharina Bleier, Juri Giannini and Michael Gerzabek: Auf-/Be-/Zu-/Ein-Schreiben. Praktiken des Wissens und der Kunst. Kulturwissenschaftliches Symposion für DissertantInnen 2011, Wien 2014
  • mit Benjamin Meyer: Wilhelmine von Bayreuth (1709-1748): Kunst als „Staatsgeschäft“, Wien 2014 (Musikkontext 8, hg. von Manfred Permoser)
  • mit Cornelia Szabó-Knotik und Markus Grassl: Identität – Alterität – Musik, Wien 2011 (Erträge der Lehre 4)

In Vorbereitung

  • mit Thomas Glaser und Angelika Silberbauer: Kongressbericht  des zweiten Internationalen Symposion für DissertantInnen „Performing Translation: Praktiken des Wissens in/um Musik – Theater –Film“, 26.-28. März 2014, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (erscheint 2016)

Artikel

  • Robert Schumann schenkt Clara Wieck ein Kochbuch. Etüde zur Anwendbarkeit der Kategorie Erinnerungsort beim Close Reading bekannter biographischer Quellen, in: Christian Glanz und Anita Mayer-Hirzberger (Hg.), Musik und Erinnern. Festschrift für Cornelia Szabó-Knotik, Wien 2014, S. 299–308
  • mit Eva Mayerhofer und Fritz Trümpi: Plötzlich Komponistin? Überlegungen zur Würdigung von Kompositionen der Fürsorgerin und Psychoanalytikerin Rosa Dworschak, in: Thomas Aichhorn (Hg.), Rosa Dworschak. Zur Praxis und Theorie der psychoanalytischen Sozialarbeit, Wien 2014, S. 60-92
  • mit Elisabeth Mayerhofer: Performing Translation. Eine Einladung, in: Werner Hasitschka (Hg.), Performing Translation. Schnittstellen zwischen Kunst, Pädagogik und Wissenschaft, Wien 2014, S. 11-14
  • Wagner in Translation. Interview mit Karlheinz Essl, in: Werner Hasitschka (Hg.), Performing Translation. Schnittstellen zwischen Kunst, Pädagogik und Wissenschaft, Wien 2014, S. 238–251
  • Aspects of Utopia and Nostalgia in and around Fanny and Wilhelm Hensel’s Cycles „Das Jahr“ and „Reise-Album“, in: Vesna Mikić, Ivana Perković, Tijana Popović Mlađenović Mirijana Veselinović-Hofman (Hg.), Between Nostalgia, Utopia and Realities, Belgrad 2012, S. 59-73
  • Werkbesprechungen und biographische Artikel für das Schubert-Liedlexikon der Neuen Schubert-Ausgabe (hg. im Auftrag der Internationalen Schubert-Gesellschaft e.V. Tübingen von Walter Dürr, Michael Kohlhäufl, Michael Kube, Kassel)

… folgender Dichter:

  • Carl Joseph Bernard (S. 842)
  • Friedrich Anton Franz Bertrand (S. 842)
  • Bernhard Ambros Ehrlich (S. 844)
  • Aaron Pollak (S. 855)
  • Martin Joseph Prandstetter (S. 855-856)
  • Adolf Freiherr Pratobevera von Wiesborn (S. 856)
  • Johann Anton Friedrich Reil (S. 856)
  • Christian Ludwig Reissig (S. 856-857)
  • Louis Graf Széchényi von Sárvár und Felsö-Vidék (S. 863)

… und folgender Vertonungen:

  • D 262, „Die Fröhlichkeit“ (Martin Joseph Prandstetter) (S. 202-203)
  • D 320, „Der Zufriedene“ (Christian Ludwig Reissig) (S. 262-263)
  • D 514, „Die abgeblühte Linde“ op.7/1 (Louis Graf Széchényi von Sárvár-Felsö-Vidék) (S. 411-412)
  • D 515, „Der Flug der Zeit“ op.7/2 (Louis Graf Széchényi von Sárvár und Felsö-Vidék) (S. 412-413)
  • D 919, „Frühlingslied“ (Aaron Pollak) (S. 790-791)

 

  • Musik er–›zählen‹. Medien–, zeichen– und erkenntnistheoretische Aspekte mathematisch informierter Analysepraktiken, in: Musiktheorie 25/3 (2011), S. 213-222
  • Performing Music Analysis. Genderstudien als Prüfstein für eine ‚Königsdisziplin‘, in: Andrea Ellmeier, Doris Ingrisch, Claudia Walkensteiner-Preschl (Hgg.), Gender performances. Wissen und Geschlecht in Musik, Theater, Film, Wien [u.a.] 2011 (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Gender-Wissen 2), S. 21-48
  • ‚Lieder, die von weitem wie Klavierstücke aussehen‘. Die Verwirklichung einer Utopie durch die Geschwister Mendelssohn Bartholdy, in: Dominik Sackmann (Hg.), Mendelssohn-Interpretationen. Der “unbekannte Mendelssohn”. Das Liedschaffen von Felix Mendelssohn Bartholdy, Bern 2011, S. 141-171
  • Die Erforschung von Gehirn – Geist – Seele musikalischer Menschen. Epistemologische Probleme biologistischer Argumentationen in bzw. zwischen natur- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen, in: Marion Gerards und Rebecca Grotjahn (Hgg.), Musik und Emanzipation. Festschrift für Freia Hoffmann zum 65. Geburtstag, Oldenburg 2010, S. 69-82
  • Lemma „Analyse“, in: Annette Kreutziger-Herr und Melanie Unseld (Hg.), Lexikon Musik und Gender, Kassel 2010, S. 115-118
  • Lemma „Ästhetik – weiblich/männlich“, in: Annette Kreutziger-Herr und Melanie Unseld (Hg.), Lexikon Musik und Gender, Kassel 2010, S. 124-126
  • Lemma „Proy, Gabriele“, in: Annette Kreutziger-Herr und Melanie Unseld (Hg.), Lexikon Musik und Gender, Kassel 2010, S. 443
  • Lemma „Hensel, Fanny“, in: Annette Kreutziger-Herr und Melanie Unseld (Hg.), Lexikon Musik und Gender, Kassel 2010, S. 274-275
  • The Viola in Berlioz’s Life. Constructions of Self and Other in „Harold en Italie“ (1834), in: Tatjana Marković und Vesna Mikić (Hgg.), (Auto)Biography as a Musicological Discourse. The Ninth International Conference, Department of Musicology, Faculty of Music, University of Arts in Belgrade, Belgrad 2010 (Musicological Studies: Collections of Papers 3), S. 302-312
  • Hans Pfitzners Klavierkonzert 1922: „Composer's Voice“, Kontrapunkt und die Fußballweltmeisterschaft 2006, in: Carmen Ottner (Hg.), Das Klavierkonzert in Österreich und Deutschland von 1900–1945, Wien [u.a.] 2009 (Studien zu Franz Schmidt 16), S. 217-234
  • Medienwechsel & Zauberformeln. Zu Philosophie und Ästhetiken des Musikanalysierens, in: Cornelia Szabó-Knotik und Barbara Boisits (Hgg.), Musicologica Austriaca 27 (2008). Jahresschrift der Österreichischen Gesellschaft für Musikwissenschaft 2009, S. 281-309
  • Meisterinnenwerke und Meisterwerkanalyse. Überlegungen zum Musikanalysieren in kulturwissenschaftlichen Kontexten, in: Annette Kreutziger-Herr und Katrin Losleben (Hg.), History|Herstory, Köln-Weimar 2008, S. 125-139
  • Visionen – Symmetrien. Schlüsselstrategien zu paritätisch verteilten Kulturräumen, in: Österreichische Musikzeitschrift 63/11-12 (2008), S. 15-18
  • Edieren und Analysieren – ein potentieller Interessenkonflikt, in: Rebecca Grotjahn und Christin Heitmann (Hgg.), Kongreßbericht „Louise Farrenc und die Klassik-Rezeption in Frankreich“, Oldenburg 2006 (Schriftenreihe des Sophie-Drinker-Instituts), S. 227-237
  • „Wiener Backhändeln“: Was Franz Liszt mit seinen „Soirées de Vienne“ in Pariser Salons über Schuberts Tänze „erzählt“ haben mag – eine Biedermeier-Perspektive?, in: Barbara Boisits und Klaus Hubmann (Hgg.), Tanz im Biedermeier. Ausdruck des Lebensgefühls einer Epoche, Wien 2006 (Neue Beiträge zur Aufführungspraxis. VI. Schriftenreihe des Instituts für Aufführungspraxis an der Universität für Musik und darstellende Kunst Graz), S. 249-275
  • Wegweiser und Scheinwerfer. Impulse zur Reform des Musiktheorieunterrichts durch Diether de la Motte, in: Helga de la Motte-Haber und Oliver Schwab-Felisch (Hgg.), Musiktheorie, Laaber 2005 (Handbuch der systematischen Musikwissenschaft 2), S. 477-488
  • Diether de la Motte. Biographischer Artikel, in: Ludwig Finscher (Hg.), Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Allgemeine Enzyklopädie der Musik [21994-], Personenteil Bd. 12, Kassel-Stuttgart 2004, Sp. 546-547
  • Günter Kahowez. Biographischer Artikel, in: Ludwig Finscher (Hg.), Die Musik in Geschichte und Gegenwart. Allgemeine Enzyklopädie der Musik [21994-], Personenteil Bd. 9, Kassel-Stuttgart 2003, Sp. 1376-1377
  • Was Mütter natürlicherweise hervorbringen – Anton Reichas „idée mère“ und andere Anforderungsprofile, in: ornelia Bartsch, Beatrix Borchard und Rainer Cadenbach (Hgg.), Der „männliche“ und der „weibliche“ Beethoven. Bericht über den Internationalen musikwissenschaftlichen Kongress vom 31. Oktober bis 4. November 2001 an der Universität der Künste Berlin, Bonn 2003 (Veröffentlichungen des Beethoven-Hauses Bonn, Reihe IV, Schriften zur Beethoven-Forschung 18), S. 77-95
  • gemeinsam mit Andreas Holzer: Bach, Berlin und die Familie Mendelssohn Bartholdy, in: Cornelia Szábo-Knotik (Hg.), "Denk Mal Bach". Dokumentation der Ringvorlesung an der Musikuniversität Wien 2000, Wien 2001 (Erträge der Lehre 3), S. 65-82
  • Zerschlagen, zerfließen oder erzeugen? Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy im Streit um musikalische Formkonzepte nach „Beethovens letzter Zeit“, in: Martina Helmig und Bettina Brand (Hgg.), Maßstab Beethoven?, München 2001, S. 120-144
  • Nachdichtung oder Gegendarstellung? – Fanny Hensels ›Lied ohne Worte‹ op. 8/3 „Lenau“, in: Hans-Georg Schmidt-Bergmann (Hg.), Lenau-Jahrbuch der Internationalen Lenau-Gesellschaft, Wien 2001, S. 51-74
  • Kann man Schönheit messen?, in: Michael Polth, Oliver Schwab-Felisch, Christian Thorau (Hgg.), Klang – Struktur – Metapher. Musikalische Analyse zwischen Phänomen und Begriff, Stuttgart-Weimar 2000, S. 81-91
  • Werkeinführungen für den Oratorien- und Chormusikführer des Metzler-Verlags, Stuttgart, und des Bärenreiterverlags, Kassel (Hgg.: Silke Leopold und Ullrich Scheideler), Stuttgart 1999, zu folgenden Kompositionen:
    • Antonio Salieri
      La Passione di Nostro Signore Gesù Cristo (S. 604-606)
      Il Trionfo della Gloria e della Virtù (S. 601-603)
      La Sconfitta di Borea (S. 603-604)
    • Johann Christoph Wagenseil
      Il Roveto di Mosè (S. 749-750)
      La Redenzione (S. 750-751)
      Missa in A “Gratias agimus tibi” (S. 751-752)
    • Michael Haydn
      Der reumütige Petrus (S. 328-329)
    • Marianna Martines
      Isacco Figura del Redentore (S. 449-451)
      Terza Messa in C (S. 451-452)
    • Fanny Hensel
      Cantate (nach Aufhören der Cholera 1831) (S. 333-335)
  • Der „Zoom-Effekt“ im ersten Stück (Andante) aus Leoš Janáceks Klavierzyklus „Im Nebel“, in: Diskussion Musikpädagogik 3 (1999), S. 86-93
  • Schillers Gedicht ‚Des Mädchens Klage‘ in den Vertonungen von Fanny Hensel und Felix Mendelssohn Bartholdy, in: Vivavoce 42 (1997), S. 8-10
  • Anmerkungen zu „Schreibart“ und „Lebensprinzip“ einiger Sonatenhauptsätze und Sonatenzyklen von Fanny Hensel, in: Martina Helmig (Hg.), Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Das Werk, München 1997, S.93-104
  • Das ‚Lied ohne Worte‘ Mendelssohns – zu seiner Zeit und zur „Biedermeierdiskussionszeit“, in: Diether de la Motte (Hg.), Zeit in der Musik – Musik in der Zeit, Frankfurt/Main 1997, S. 105-121
  • gemeinsam mit Annette Maurer: Fanny Mendelssohn Bartholdys Lied „Die Schwalbe“ als Musikbeilage des Almanachs „Rheinblüthen“, in: Martina Helmig (Hg.), Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Das Werk, München 1997, S. 51-57
  • In welcher Form soll man Fanny Hensels „Choleramusik“ aufführen?, in: Rudolf Elvers und Hans-Günter Klein (Hgg.), Mendelssohn-Studien. Beiträge zur neueren Kultur- und Wirtschaftsgeschichte Bd. 10, Berlin 1997, S. 227-245
     

Vorträge

10/2016
Reasoning AS Art. On Creativity and Exactness in Processes of Knowledge. ARTikulationen 2016. An International Festival and Symposium on Artistic Research, Künstlerisch-wissenschaftliche Doktoratsschule, Universität für Musik und darstellende Kunst Graz

05/2016
A. B. Marx' Konzept der "dichterischen Pause" im Lichte historischer Zeichentheorien. Internationale Tagung "Adolf Bernhard Marx, seine Musik, seine Schriften und seine Zeit"aus Anlass des 150. Todestags, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, Institut für Musik & Seminar für Judaistik/Jüdische Studien

05/2016
Werk und Nicht-Werk: Begrifflichkeit und Nutzbarkeit. Impulsreferat bei der Internationalen Tagung Lexikographie, Gender und Musikgeschichtsschreibung, Hochschule für Musik und Theater Hamburg

11/2015
Reasoning AS Art. Productive Practices of Knowing in Investigations of Music. Response to Henk Borgdorff’s lecture „Reasoning through Art – The Articulation of Embodied Knowledge in Art“. Veranstaltungsreihe „Artistic research in focus“, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

08/2014
Imagining a Woman's Music. Vortrag und Workshop im Rahmen von  isaScience (der wissenschaftlichen „Summer School“ der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) für TeilnehmerInnen der isaMasterClasses (isa - Internationale Sommerakademie der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)

03/2014
‚Verlorene Musik‘: Vom Suchen und Finden in Archiven. Symposion "Verlorene Musik – Über das Leben und Schaffen von Komponistinnen“ der HochschülerInnenschaft der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

06/2013
Translation. Chancen und Perspektiven eines kulturwissenschaftlichen Konzepts. Jour fixe des Instituts für Analyse, Theorie und Geschichte der Musik, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

05/2013
Analyse oder Werturteil? Zum Begriff der Qualität in der Musik. Plattform gender_mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

05/2013
Wer be-herrscht die ‚große‘ Form? Zur Neutralität/Objektivität musikanalytischer Argumentationen. Vortragsreihe „Musik und Diversity-Diskurse“, Institut für Musikpädagogik der Hochschule Luzern, 22. Mai 2013

03/2013
Im Sinne des Erfinders. Terminologische Neuschöpfungen von Adolph Bernhard Marx und ihre kompositionstheoretischen Konsequenzen. VII. Weimarer Fachtagung Musiktheorie und Hörerziehung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

03/2013
Die Schwarze Gredel und andere Weibspersonen. Musiktheoretische Mutmaßungen über Moll, „Mutmaßungen über Moll“. Symposion zum 65. Geburtstag von Helmuth Figdor am Institut für Musikpädagogik der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, 14. März 2013

12/2012
Selektion, Umfang und Differenziertheit von »Basiswissen«. Universität Basel – Musikwissenschaftliches Seminar

12/2012
Weisen musikanalytischer Welterzeugung. Universität Basel – Musikwissenschaftliches Seminar

03/2012
Musikalisch analysieren. Anforderungen an eine Theorie. Schweizerische Musikforschende Gesellschaft, Zürcher Hochschule der Künste. Schweizerische Musikforschende Gesellschaft, Hochschule Luzern

01/2011
Was hat die Analyse von Musik mit Geschlecht zu tun? Drei provokante Antworten auf eine ganz und gar nicht einfache Frage. Linz Talks on Music, Anton Bruckner Privatuniversität Linz

12/2010
Das Musikdenkmal als ‚Körper‘. Beobachtungen zu Materialisierungen musikbezogenen Wissens. Internationales Symposium „Die Rückkehr der Denkmäler Aktuelle retrospektive Tendenzen der Musikwissenschaft“, Universität für Musik und darstellende Kunst – Institut für Analyse, Theorie und Geschichte der Musik

05/2010
Musik(alisch) lesen und schreiben lernen 1800 | 2000. Bildung zwischen sinnlicher Wahrnehmung und Sinnerfassung. Symposium „Bildung und Ästhetik“ der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule Wien/Krems in Kooperation mit dem Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur der Republik Österreich und dem Kardinal König Haus

10/2009
Teaching Music Analysis – Resisting the Musical Canon. Internationales Arbeitsgespräch „Gender Studies in der Musikwissenschaft – Quo vadis?“, Hochschule für Musik und Theater Hannover – Forschungszentrum Musik und Gender

07/2009
Hermaphrodit, Mutteridee und eine Schwarze Gredel. Geschlechtermetaphern in Musiktheorien und ihren Ästhetiken. Ringvorlesung „Welches Geschlecht hat die Musik?“, Universität der Künste Berlin

05/2009
Experimentelles in Kompositionen von Felix Mendelssohn Bartholdy, Österreichische Gesellschaft für Musik

10/2008
Ziel und Ende des Analysierens ‚niederer‘ Musik. Musikanalyse und Theoriebildung in quasi ‚theoriefreien‘ Räumen. Internationaler Workshop “Nineteenth Century Private Music Culture in the Regions of the Habsburg Empire” Subotica

06/2006
„Properly understood, analysis is composition in reverse.” Musikanalytische Methoden in interdisziplinären und komparatistischen Kontexten. Institut für Soziologie, Universität Konstanz

11/2005
„Lieder, Etüden, Capricen, Duette, alles aus dem selben alten Clavierfaß gezapft“. Distinctions between ›instrumental songs‹ and other ›lyric piano pieces‹, disclosed by selected keyboard works of Fanny Hensel. International Fanny Mendelssohn Hensel Conference, 13.-15. November 2005, Florida State University Tallahassee/Florida

10/2002
Überlegungen zur Rolle der musikalischen Analyse im Kontext der Genderforschung. 2. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Musiktheorie, 11.-13. Oktober 2002, Hochschule für Musik und Theater München

04/2002
Das ›Lied ohne Worte‹ als kompositorisches Experiment. Annäherungen an ein strukturelles Gattungskonzept. 5th European Music Analysis Conference, 4.-7. April 2002, University of Bristol

10/2001
Was Mütter natürlicherweise hervorbringen – Anton Reichas „idée mère“ und andere Anforderungsprofile. Der ‚männliche‘ und der ‚weibliche‘ Beethoven, Hochschule der Künste Berlin

09/2000
Nachdichtung oder Gegendarstellung? — Fanny Hensels ›Lied ohne Worte‹ op. 8/3 „Lenau“. Jahrestagung 2000 der Internationalen Lenau-Gesellschaft

05/1999
Kann man Schönheit messen? Thesen zur musikalischen Analyse. Symposion „Musikalische Analyse zwischen Phänomen und Begriff“. Eine Initiative des akademischen Mittelbaus der Hochschule der Künste Berlin und der Technischen Universität Berlin

11/1997
„Wie klingen ihm die Worte ...“ – Heinrich Heines Gedicht „Was meint die einsame Träne?“ im deutschen Original und Mary Alexanders englischer Übersetzung vertont von Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy. Symposion – Heinrich Heine zum 200. Geburtsjahr, Musikwissenschaftliches Institut der Universität Heidelberg

11/1997
Impulsreferat und Teilnahme an der Podiumsdiskussion zum Problemkreis Tradieren und Edieren. Internationales Symposion „Ein Rufen nur aus Träumen“. Fanny Hensel, geb. Mendelssohn Bartholdy – Komponieren zwischen Geselligkeitsideal und romantischer Musikästhertik, Universität der Künste Berlin

08/1997
Die Gedichte der schwäbischen Dichterin Friederike Robert in den Vertonungen Fanny Hensels. 16th International Congress of the International Musicological Society in London

10/1996
Fanny Hensels „Oratorium nach Bildern der Bibel“ - eine nicht-liturgische Requiemkomposition? Jahrestagung der Gesellschaft für Musikforschung in Regensburg

12/1994
Interpreten interpretieren. 2. Kongress für Musiktheorie in Wien „Sprechen über Musik in Geschichte und Gegenwart“
 

Musikeditionen

  • Erstveröffentlichung von 18 Klavierstücken von Fanny Hensel in 5 Heften, FURORE-Verlag, Kassel, 1996/97
    • Bd. 1: Lyrische Klavierstücke (1836-1839)  fue 194
    • Bd. 2: Virtuose Klavierstücke (1838)  fue 195
    • Bd. 3: Charakterstücke (1846)  fue 208
    • Bd. 4+5: Übungsstücke und Etuden  fue 206+207

 

  • Erstveröffentlichung der ‚Urfassung‘ der dramatischen Szene „Hero und Leander“ für Sopran und Klavier von Fanny Hensel, fue 15011, FURORE-Verlag, Kassel, 2015
     

Ausstellungsbeiträge

„t|räume herbeischreiben“. spiel|mach|t|raum – Ausstellung anlässlich „100 jahre internationaler frauentag“, 17. November–22. Dezember 2011, Aula der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

„Wo bleiben die historisch-kritischen Gesamtausgaben der von Frauen hinterlassenen Kompositionen?“ opera omnia – Musikalische Gesamtausgaben, 19. Oktober–22. Dezember 2006, Aula der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien


Sonstiges

Einspielung der ersten Klaviersonate von Marcel Rubin (Live-Mitschnitt Musikverein Wien), in: Österreichische Musik der Gegenwart: MARCEL RUBIN 1905-1995 (830 003-2), hg. von MICA in Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Musikrat 1995

...weitere Werke auf der CD:

  • Symphonie Nr. 10 „Hommage à Chartres“ (1986), Wiener Symphoniker, Dirigent: Hans Graf
  • Variationen über einen Bach-Choral (1978), Wiener Symphoniker, Dirigent: Wolfgang Sawallisch
  • Variationen über ein französisches Revolutionslied (1976), London Sinfonietta, Dirigent: Anthony Pay

Kuratierung und Booklet (22 Seiten) der CD „Fanny & Wilhelm Hense. Szenen einer Ehe“ mit Studierenden der Institute für Musikleitung, Gesang und Musiktheater, Tasteninstrumente (Podium/Konzert) und Tasteninstrumente in der Musikpädagogik „Ludwig van Beethoven“, Gramola Wien, GRAM 99094, 1. Dezember 2015