Reihe: Gender Studies und Kulturwissenschaften

Reihe: mdw Gender Wissen

Reihe: Kulturbetriebslehre und Musikwirtschaft

Reihe: IKM-Buchreihe

Berichte zur Kulturfinanzierung

 

Neuerscheinungen

 

Vertical Europe

The Sociology of High-Rise Construction

Andrea Glauser

Frankfurt am Main/New York: Campus, 2019, ISBN: 9783593510163

More high-rise residential buildings have been built in the last two decades than at any other time before. Even in Europe, where historically a typical city’s most prominent vertical accents came from chimneys and church steeples, towering buildings are increasingly shaping the urban landscape. In Vertical Europe, Andrea Glauser looks at new architectural trends in London, Paris, and Vienna, as well as the promises, desires, and fears associated with them in the minds of these cities’ residents. Her book is the first full-length sociological examination of the recent skyward growth in urban Europe, bringing together debates on high-rise architecture from fields including urban planning, geography, and art history. She contextualizes this vertical construction as an area wrought with tensions between these European cities’ desire to keep pace with global competition while still retaining the specific architectural qualities that have defined them for centuries.

https://www.press.uchicago.edu/ucp/books/book/distributed/V/bo46295004.html

 

Volksschule des Theaters

Nationalsozialistische Massenspiele

Evelyn Annuß

Wilhelm Fink Verlag, 2019, ISBN: 978-3-7705-6373-9

Als „Volksschule des Theaters” werden populistische Massenspiele nach der Machtübernahme entwickelt. Modern choreographiert, sollen sie das kollektive Bedürfnis hervorrufen, formiert und geführt zu werden. Dabei allerdings wandelt sich ihre Ästhetik grundlegend von einem chorischen Theater, das von der Liturgie und vom kollektiven Auftreten her gedacht wird, zum spektakulären Event.

So zeugt die bislang ungeschriebene Formgeschichte dieser Massenspiele exemplarisch von veränderten affektpolitischen Regierungskünsten im Nationalsozialismus. Nach deren Formspezifika und Fortleben fragend, untersucht Evelyn Annuß die gouvernementale Dimension des NS-Massentheaters, analysiert zeitgenössische mediale Dispositivwechsel, internationale wie innenpolitische Konkurrenzen und die widersprüchliche Relation zwischen Propaganda und künstlerischer Avantgarde.

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 7496 zu finden

 

Cultural Governance in Österreich

Eine interpretative Policy-Analyse zu kulturpolitischen Entscheidungsprozessen in Linz und Graz

Anke Simone Schad

Bielefeld: transcript , 05/2019, ISBN: 978-3-8376-4621-4

Wie kann Kulturpolitik so gestaltet werden, dass – im Sinne einer Cultural Governance – nicht nur Politik und nachgeordnet Verwaltung in Entscheidungsprozesse einbezogen sind, sondern auch die Betroffenen: Künstler_innen, Kulturschaffende, Bürger_innen? Welche Allianzen und Konflikte entstehen in Verhandlungssituationen? Und wie argumentieren Vertreter_innen von Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft?

Open access als download verfügbar unter https://www.transcript-verlag.de/author/schad-anke-simone-320007881/

 

Kulturbetriebslehre

Zur Dialektik von Kultur und Organisation

Werner Hasitschka

Löcker Verlag, 10/2018, ISBN: 978-3-85409-932-1

Dem jungen Fachgebiet Kulturbetriebslehre mangelt es an systematischen Gesamtüberblicken. Der vorliegende Band versucht eine theoretische Grundlegung der Transdisziplin Kulturbetriebslehre. Institutionen aus den Bereichen Bildung, Medien, Religion und Kunst weisen als zentrales Charakteristikum den polaren Widerspruch bzw. Konflikt zwischen den Eigenlogiken Kultur und Organisation bzw. Ökonomie auf. Basierend auf einer kulturalistischen Erkenntnistheorie und einer kultur- und organisationstheoretischen Handlungstheorie wird der Kulturbetrieb als Einheit der Interaktion zwischen Kultur und Organisation modelliert. Eine entsprechende dialektische Methode soll praktische Entscheidungen im Kulturbetrieb ebenso unterstützen wie der Kulturbetriebslehre als wissenschaftliche Heuristik im Forschungsprozess dienen.

http://www.loecker-verlag.at/sites/dynamic.pl

 

Vertikales Bauen in Europa

Eine soziologische Analyse

Andrea Glauser

Frankfurt am Main, New York: Campus , 2018, ISBN 9783593508801

In den letzten zwei Jahrzehnten sind weltweit so viele Hochhäuser gebaut worden wie nie zuvor. Auch in Europa, wo lange Zeit vor allem Kirchtürme und Schornsteine vertikale Akzente setzten, prägen sie vermehrt das Gesicht der Städte. Die neuere monumentale Architektur ist mit vielfältigen Versprechen, Begehrlichkeiten und Befürchtungen verknüpft. Am Beispiel von Paris, London und Wien diskutiert diese Studie, welche Vorstellungen von Urbanität dabei im Spiel sind. Sie verortet das vertikale Bauen im Spannungsfeld von globalisierten Vergleichshorizonten einerseits und städtischem Eigensinn andererseits.

 

Publikationen in den Fachbereichen Gender Studies und Kulturwissenschaften

 

Gender_Kultur_Management

Relatedness in und zwischen Wissenschaft und Kunst. Transdisziplinäre Erkundungen

Doris Ingrisch / Franz-Otto Hofecker / Beate Flath (Hg.)

transcript Verlag, 09/2017, ISBN: 978-3-8376-3672-7

Vernetzung und Verbindung sind elementare Begriffe und Eigenschaften unserer Zeit. Die Aufteilung der Wissenschaften hingegen in Disziplinen, Fächer und spezialisierte Studiengänge lässt zunächst einen Eindruck von Parallelität entstehen. Jedoch sind Verbindungen im wissenschaftlichen Kontext auf verschiedenen Ebenen so alt wie die Wissenschaften selbst. Die Beiträge des interdisziplinären Bandes spüren Verbindungslinien in und zwischen Disziplinen nach, indem sie unterschiedliche Formationen des Aufeinander-bezogen-Seins ausloten und reflektieren – sowohl innerhalb der einzelnen Beiträge als auch zwischen ihnen.

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3672-7/gender_kultur_management

Eine Buchpräsentation fand am Do, 19. Oktober 2017 ab 18.00 Uhr im Großen Seminarraum (E 0101) des IKM statt. Weitere Infos

 

Wissenskulturen im Dialog

Experimentalräume zwischen Wissenschaft und Kunst

Doris Ingrisch / Marion Mangelsdorf / Gert Dressel (Hg.)

transcript Verlag, 10/2017, ISBN: 978-3-8376-3698-7

Wenn Wissenskulturen aufeinandertreffen, kann das verunsichern: All das, was in der eigenen wissenschaftlichen oder künstlerischen Disziplin als gesichertes Wissen gilt, verliert in inter-, trans- und postdiszplinären Konzepten sowie konkreten Begegnungen an Selbstverständlichkeit. Zugleich können sich dabei Experimentalräume eröffnen, in denen Inhalte anders gedacht und durch alternative Formen und Methoden generiert werden.
Die Beiträge des Bandes gehen in theoretischen Beiträgen und anhand konkreter und experimenteller Beispiele den Resonanzen wie Dissonanzen, möglichen Berührungszonen, gemeinsamen Potenzialen und neuen Erkenntnisinteressen nach, die sich aus dialogischen Begegnungen – das heißt: im Dazwischen verschiedener Wissenschaften und Künste – ergeben können.

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-3698-7/wissenskulturen-im-dialog

Eine Buchpräsentation fand am Do, 7. Dezember 2017 statt. Weitere Infos

 

Performing Translation

Schnittstellen zwischen Kunst, Pädagogik und Wissenschaft

Werner Hasitschka (Hg.)

Löcker Verlag, 11/2014, ISBN: 978-3-85409-743-3

Die Schnittstellen zwischen Musik und darstellender Kunst, Pädagogik, Wissenschaft, Technik und Wirtschaft werden von renommierten WissenschafterInnen, KünstlerInnen und PädagogInnen behandelt und durch Interviews ergänzt. Musik und darstellende Künste stehen oft vor der Frage, wie ein bestimmtes Ausgangsmaterial – ein Noten- oder dramatischer Text, ein Konzept – auf der Bühne umgesetzt werden sollen. Was geschieht durch die Übersetzung in eine performative Praxis? Dieselbe Frage stellt sich auch bei anderen Übertragungsprozessen zwischen verschiedenen Systemen und Praxisfeldern der Künste und Wissenschaftsdisziplinen. Wie gestalten sich beispielsweise Translationsprozesse in der Ausbildung, wo laufend Austauschprozesse zwischen Wissenschaft, Pädagogik und künstlerischer Anwendung stattfinden? Die Beiträger sind WissenschafterInnen wie zum Beispiel Jens Badura, Monika Mokre, Andreas Holzer oder Werner Goebl sowie Lehrende wie Peter Röbke.

http://www.loecker-verlag.at/sites/dynamic.pl

 

Kunst_Wissenschaft: Don't Mind the Gap!

Ein grenzüberschreitendes Zwiegespräch

Doris Ingrisch und Susanne Valerie Granzer

transcript Verlag, 2014, ISBN: 978-3-8376-2798-5

Im Korpus von Wissenschaftlichkeit ist es weiterhin suspekt, nicht jenseits von Sinnlichkeit zu schreiben und zu denken. Die doppelte Autorenschaft einer Wissenschafterin und Künstlerin ist daher im Sinne des Buchtitels ein sinnlich-praktisches Experiment einer Grenzüberschreitung. Es ist getrieben von der Neugier auf Überschneidungen und Differenzen zwischen Wissenschaft und Kunst – im Fokus auf das Theater. In unterschiedlichen Stilen werden unmaskiert Positionen behauptet sowie freigegeben – sie mäandern literarisch, wissenschaftlich, in Interviews, Fotos und Zeitungsartikeln durch die Phänomene künstlerischer Praxis und theoretischer Reflexion.

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2798-5/kunst_wissenschaft-don-t-mind-the-gap

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 7084 zu finden

 

Pionierinnen und Pioniere der Spätmoderne

Künstlerische Lebens- und Arbeitsformen als Inspirationen für ein neues Denken

Doris Ingrisch

transcript Verlag, 2012, ISBN: 978-3-8376-1792-4

Es ist keine Neuigkeit, dass wir in einer sich stetig verändernden Gesellschaft leben. Fragen rund um »Identitäten« und Zugehörigkeiten, aber auch um neue Formen des Denkens sind zu Beginn des 21. Jahrhunderts zu einem gesellschaftlich ebenso wie individuell höchst bedeutsamen Thema geworden. Werden jedoch die Dispositionen der Spätmoderne mit denen von Künstlerinnen und Künstlern in Beziehung gesetzt, so erschließen sich inspirierende Räume für die Gestaltung des Lebens. Denn sie zeigen uns, wie ein Denken im Und statt in einem Entweder-oder möglich sein kann.
Dem Buch beigefügt ist eine DVD, in der die Interviewpartnerinnen und -partner zu Wort kommen.

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-1792-4/pionierinnen-und-pioniere-der-spaetmoderne

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 6798 zu finden

 

Wissenschaft, Kunst und Gender

Denkräume in Bewegung

Doris Ingrisch

transcript Verlag, 2012, ISBN: 978-3-8376-2197-6

Wissenschaft und Kunst – heute zwei separate Sphären – waren nicht immer getrennt. Doris Ingrisch zeigt, dass sich analog zu ihrer Trennung auch die Vorstellungen von der Differenz der Geschlechter grundlegend verändert haben. Das im 18. Jahrhundert entstehende neue Weltverständnis fungierte auf einer bipolaren, komplementären, hierarchischen Basis: Natur/Kultur, Körper/Geist, Frauen/Männer, Subjektivität/Objektivität. Doch dieses Denken im Entweder-oder ist derzeit zugunsten eines im Und, im Sowohl-als-auch in Auflösung begriffen. Der Wissensbegriff selbst verändert sich. Anhand theoretischer Reflexionen sowie von Gesprächen mit Akteur_innen aus diesem Feld erkundet das Buch bisherige (Denk-)Räume und erweitert sie.

http://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2197-6/wissenschaft-kunst-und-gender

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 6867 zu finden

 

Verordnete Entgrenzung

Kulturpolitik, Artist-in-Residence-Programme und die Praxis der Kunst

Andrea Glauser

transcript Verlag, 2009, ISBN: 978-3-8376-1244-8

Die Entsendung von Künstlern in diverse Metropolen ist ein zentrales Instrument zeitgenössischer Kulturförderung geworden. Was hat zum großen Aufschwung dieses Förderinstruments seit den 1990er Jahren geführt? Welche Vorstellungen von künstlerischer Bildung liegen ihm zugrunde? Wie formen Artist-in-Residence-Programme die Praxis der Kunst?

Das Buch untersucht die Logik dieser Praxis an der Schnittstelle von Soziologie und Kunstgeschichte – eine erhellende Analyse zum Wechselverhältnis von Kulturpolitik und Subjektivität sowie zur Verflechtung von Nationalisierung und Globalisierung im Kunstfeld der Gegenwart.

Open access als download verfügbar unter https://www.transcript-verlag.de/978-3-8376-1244-8/verordnete-entgrenzung/

 

Elfriede Jelinek

Theater des Nachlebens

Evelyn Annuß

Wilhelm Fink Verlag, 2007, ISBN: 978-3-7705-4207-9

In der Frage nach der sprechenden Instanz gründet - bislang unbemerkt - die politische Sprengkraft von Jelineks Texten. Der vorliegende Band arbeitet diese erstmals anhand ihrer Theaterstücke heraus und liest sie als dekonstruktive Fortschrift der brechtschen Lehrstückversuche. An der Schnittstelle zwischen Rhetorik und Theaterwissenschaft werden die Auftrittsformen einer vermeintlich selbstbezüglichen Rede im Formzitat vom neuzeitlichen Drama bis zur allegorischen Tradition des barocken Trauerspiels untersucht. Die zu Unrecht vernachlässigten frühen Stücke dienen als Ausgangspunkt, um das Zitierverfahren im Spiel mit der Aufführungssituation neu zu bestimmen und auf die Aufgabe der auktorialen Rolle zu beziehen. Jelineks Texte fingieren, so die daraus gewonnene Einsicht, über die Reflexion der sprachlichen und szenischen Bedingungen von Rede den ›Ausnahmezustand‹ personaler Souveränität; sie geben die sprechende Instanz im Anschluss an Benjamin als Figur zitathaften Nachlebens zu denken.

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 7495 zu finden

 

Reihe: mdw Gender Wissen

 

Band 6: Körper/Denken. Wissen und Geschlecht in Musik · Theater · Film

Hrsg.: Andrea Ellmeier, Doris Ingrisch, Claudia Walkensteiner-Preschl

Böhlau Verlag 2015, ISBN 978-3-205-79628-2

Band 6 der Reihe mdw Gender Wissen fragt danach wie Körper in Musik · Theater · Film gedacht, repräsentiert und wahrgenommen werden. Welche Identitäten entstehen, was bildet sich ab, was versteckt sich? Mit welchen Körperagencies sind wir konfrontiert, was erzählen sie, welche Formen von Materialität werden sichtbar?

http://www.boehlau-verlag.com/mdw_Gender_Wissen.htm

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 6543/6 zu finden

 

Band 5: SpielRäume. Wissen und Geschlecht in Musik · Theater · Film

Hrsg.: Andrea Ellmeier, Claudia Walkensteiner-Preschl

Böhlau Verlag 2014, ISBN 978-3-205-79520-9

Band 5 der Reihe mdw Gender Wissen fragt nach SpielRäumen in Musik · Theater · Film - unter besonderer Berücksichtigung der Gender-Perspektive. Diskutiert wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln, aus wissenschaftlichen und künstlerischen Disziplinen, wie zentral und doch meist unbewusst traditionelle Genderkonstellationen konkreten wie auch metaphorischen (Kultur/Kunst-)Räumen eingeschrieben sind.

http://www.boehlau-verlag.com/mdw_Gender_Wissen.htm

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 6543/5 zu finden

 

Band 4: Ratio und Intuition. Wissen/s/kulturen und Geschlecht in Musik · Theater · Film

Hrsg.: Andrea Ellmeier, Doris Ingrisch, Claudia Walkensteiner-Preschl

Böhlau Verlag 2013, ISBN 978-3205789055

Ratio und Intuition Gegensätze oder nicht? Wie die Ratio für die Wissenschaften, so ist die Intuition für die Künste häufig eine zentrale Form der Wissensgenerierung. Beitragsthemen sind: Algebraische Muster und Intuition, Ratio und Gender, Logik und Zufall in der Musik, Il Vuoto: Musik an der Schwelle, zum Giftmotiv im Spielfilm, das wahre Bild oder Klio ist eine Muse, alte Meisterinnen als Pionierinnen und Antipodinnen heutigen Theaters sowie Intention und Intension in der zeitgenössischen Tanz- und Performancepraxis. Mit Texten von Marie-Agnes Dittrich, Simone Heilgendorff, Doris Ingrisch, Heike Klippel, Krassimira Kruschkova, Helene Maimann, Peter Roessler und Andrea Sodomka.

http://www.boehlau-verlag.com/mdw_Gender_Wissen.htm

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 6543/4 zu finden

 

Band 3: Kultur der Gefühle. Wissen und Geschlecht in Musik · Theater · Film

Hrsg.: Andrea Ellmeier, Doris Ingrisch, Claudia Walkensteiner-Preschl

Böhlau Verlag 2012, ISBN 978-3-205-78783-9

mdw Gender Wissen" ist eine Buchreihe der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien/mdw. Die Publikationen dieser Reihe möchten dazu beitragen, die Wirkmächtigkeit von Gender (soziales Geschlecht) in Wissens- und Kunstproduktionen an der mdw sichtbar zu machen. Ein zentrales Anliegen ist es, Kunst, Wissenschaft und Geschlecht/Gender zusammen zu denken. Band 3 der Reihe "mdw Gender Wissen" reflektiert den Ausdruck von und den Umgang mit Gefühlen in Musik, Theater und Film unter besonderer Berücksichtigung der Gender-Perspektive. Mit Texten von Marie-Luise Angerer, Andreas Holzer, Kordula Knaus, Anna Maria Krassnigg, Monika Meister, Peter Röbke, Heide Schlüpmann und Claudia Walkensteiner-Preschl.

Eine Nachlese zur Buchpräsentation am 8.3.2012 im Fanny Hensel-Mendelssohn-Saal der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien / mdw finden Sie hier

http://www.boehlau-verlag.com/mdw_Gender_Wissen.htm

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 6543/3 zu finden

 

Band 2: Gender Performances. Wissen und Geschlecht in Musik · Theater · Film

Hrsg.: Andrea Ellmeier, Doris Ingrisch, Claudia Walkensteiner-Preschl

Böhlau Verlag 2011, ISBN 978-3-205-78651-1

Band 2 der Reihe "mdw Gender Wissen" thematisiert und reflektiert Gender Performances in Musik, Theater und Film. Die Gendertheorie geht heute von einer performativen Konstituierung von Gender aus, d.h. die wiederholende Praxis konstituierte erst das Geschlecht/Gender, die jeweilige Geschlechterzugehörigkeit. Demgemäß betont das Motto der Reihe "mdw Gender Wissen" Potenziale und Möglichkeiten: "Alles, was einmal geworden ist, kann sich im Interesse einer Geschlechterdemokratie auch wieder verändern."

http://www.boehlau-verlag.com/mdw_Gender_Wissen.htm

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 6543/2 zu finden

 

Band 1: Screenings. Wissen und Geschlecht in Musik · Theater · Film

Hrsg.: Andrea Ellmeier, Doris Ingrisch, Claudia Walkensteiner-Preschl

Böhlau Verlag 2010, ISBN 978-3-205-78520-0

"mdw Gender Wissen" ist eine Buchreihe der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien/mdw. Die Publikationen dieser Reihe möchten dazu beitragen, die Wirkmächtigkeit von Gender (soziales Geschlecht) in Wissens- Kunstproduktionen an der mdw sichtbar zu machen. Ein zentrales Anliegen ist es, Kunst, Wissenschaft und Geschlecht/Gender zusammen zu denken. Die Kunstproduktion, vor allem die Figur des (produzierenden) Künstlers, des Musikers, war in der Tradition der Aufklärung assoziiert mit dem Genie(kult), das Genie war männlich konnotiert. Die geschlechterpolitischen Konnotierungen möchte die Publikationsreihe mdw Gender Wissen bewusst machen und kritisch hinterfragen - gemäß dem Motto: Alles was einmals geworden ist, kann sich im Interesse einer Geschlechterdemokratie auch wieder verändern.

http://www.boehlau-verlag.com/mdw_Gender_Wissen.htm

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 6543 zu finden

 

Publikationen in den Fachbereichen Kulturbetriebslehre und Musikwirtschaft

 

The Economics of Music

Autor: Peter Tschmuck

2017, Newcastle-upon-Tyne: Agenda Publishing

ISBN: 9781911116073 (Hardback), ISBN: 9781911116080 (Paperback), ISBN: 9781911116097 (e-book)

Buy a book copy here: Agenda Publishing

„The Economics of the Music“ ist das erste wissenschaftlich fundierte Lehrbuch, in dem die ökonomischen Grundlagen der Musikwirtschaft im Allgemeinen und der Musikindustrie im Besonderen abgehandelt werden. Ausgangspunkt ist die Analyse von Musik als ökonomisches Gut, das durch das Urheberrecht in seiner Nutzung geschützt wird. Kapitel 2 beschäftigt sich daher mit der Mikroökonomik der Musik, das zu „Economics of Music Copyright“ überleitet, wobei in diesem Kapitel institutionenökonomische Erklärungsansätze zur Anwendung kommen. Der Hauptteil des Buches besteht aber in der ausführlichen Analyse der unterschiedlichen Sektoren der Musikindustrie – Musikverlagswesen, phonografische Industrie, Live-Musiksektor und sekundäre Musikmärkte –, in der das Interaktionsnetzwerk in den einzelnen Sektoren und zwischen den Sektoren analysiert werden.

Weitere Infos: https://musikwirtschaftsforschung.wordpress.com/2017/05/24/rezension-the-economics-of-music/

 

Creativity and Innovation in the Music Industry

Autor: Peter Tschmuck

2nd Edition, Springer 2012, ISBN: 978-3-642-28430-4

Why did jazz become a dominant popular music genre in the 1920s and rock 'n' roll in the 1950s? Why did heavy metal, punk rock and hiphop find their way from sub-cultures to the established music industry? What are the effects of new communication technologies and the Internet on the creation of music in the early 21st century? These and other questions are answered by Peter Tschmuck through an integrated model of creativity and innovation that is based on an international history of music industry since Thomas A. Edison invented the phonograph in 1877. Thus, the history of the music industry is described in full detail. By discussing the historic process of music production, distribution and reception the author highlights several revolutions in the music industry that were caused by the inference of aesthetic, technological, legal, economic, social and political processes of change. On the basis of an integrated model of creativity and innovation, an explanation is given on how the processes and structures of the present music industry will be altered by the ongoing digital revolution, which totally changed the value-added network of the production, dissemination and use of music. For the second edition, the author has reworked chapter 9 in order to include all the developments which shaped the music industry in the first decade of the 21st century – from Napster to cloud-based music services and even beyond.

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 1773 zu finden

 

Music Business and the Experience Economy
The Australasian Case

Hrsg.: Peter Tschmuck, Philip L. Pearce, Steven Campbell

Springer 2013, ISBN: 978-3-642-27898-3

Music Business and the Experience Economy is the first book on the music business in Australasia from an academic perspective. In a cross-disciplinary approach, the contributions deal with a wide-range of topics concerning the production, distribution and consumption of music in the digital age. The interrelationship of legal, aesthetic and economic aspects in the production of music in Australasia is also highlighted as well as the emergence of new business models, the role of P2P file sharing, and the live music sector. In addition, the impact of the digital revolution on music experience and valuation, the role of music for tourism and for branding, and last but not least the developments of higher music education, are discussed from different perspectives.

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 1972 zu finden

 

Das Unmessbare messen?

Die Konstruktion von Erfolg im Musiktheater

Dagmar Abfalter

Springer Verlag, 2010, ISBN: 978-3-531-92163-1

Die Bewertung von Erfolg im Kulturbetrieb wird durch spezielle Rahmenbedingungen und die Einbettung in ein komplexes Stakeholder- und Umweltgefüge erschwert, dies gilt insbesondere für das Beschäftigungssystem Theater. Dagmar Abfalter entwickelt aus einer Vielzahl eindimensionaler Studien ein multifaktorielles Modell der Erfolgswahrnehmung für den Kultur- und Musiktheaterbetrieb, das sowohl interne als auch externe Einflussfaktoren berücksichtigt. Sie zeigt, dass gemeinsame organisationale Werte und Zielsetzungen im Sinne von "organisationalen Maps" bestehen, welche durch verschiedene Rahmenbedingungen beeinflusst werden. Die Erfolgswahrnehmung erweist sich als multidimensional, wirkt sich deutlich auf die Mitarbeitermotivation aus und ist somit ein wichtiges Gestaltungselement der Führung in Kulturbetrieben und anderen ExpertInnenorganisationen.

Das Buch wendet sich an Dozierende und Studierende der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften mit den Schwerpunkten Kulturmanagement und strategische Unternehmensführung ebenso, wie an Führungskräfte in diesen Bereichen.

https://www.springer.com/de/book/9783531172316

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: DD 112 zu finden

 

Musikrezeption, Musikdistribution, Musikproduktion
Der Wandel des Wertschöpfungsnetzwerks in der Musikwirtschaft

HerausgeberInnen: Gerhard Gensch,  Eva Maria Stöckler, Peter Tschmuck

Gabler Verlag, 2008, ISBN: 978-3835009134

Ein gravierender Wandel hat das musikwirtschaftliche Wertschöpfungsnetzwerk erfasst: Die Tonträgerumsätze gehen stark zurück, neue Formen der Musikdistribution etablieren sich als Geschäftsmodelle der Musikverwertung. Bei diesen Symptomen des Wandels handelt es sich nicht nur um Prozesse, die die Musikindustrie und ihr Distributionssystem verändern, sondern um einen weit reichenden Strukturbruch, der auch die Musikproduktion und -rezeption völlig neu gestaltet. Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes spüren in ihren Beiträgen den Änderungsprozessen aus dem Blickwinkel ihrer unterschiedlichen wissenschaftlichen Disziplinen nach. Das Spektrum reicht von der Musikwissenschaft über die Musiksoziologie, die Kultur- und Medienwissenschaft bis hin zu den Wirtschaftswissenschaften und zeigt somit umfassend und multiperspektivisch den aktuellen Stand der Musikwirtschaftsforschung im deutschsprachigen Raum auf.

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 1281 zu finden

 

Die ausgegliederte Muse
Budgetausgliederungen von Kulturinstitutionen in Österreich seit 1992

Autor: Peter Tschmuck

Studienverlag 2009, ISBN: 978-3-7065-4145-9

In Österreich wurde seit 1992 ein Großteil der bekannten und repräsentativen Kultureinrichtungen aus dem Budgetvollzug ausgegliedert. In den meisten Fällen hat man die daraus folgenden Auswirkungen entweder gar nicht oder nur in Form von der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Studien evaluiert. Das vorliegende Buch bietet zweierlei: Zum einen evaluiert es erstmals umfassend den Ausgliederungs-prozess von Kulturinstitutionen wie Schloss Schönbrunn, Bundestheater und Bundesmuseen aus rechtlicher, budgetärer, ökonomischer und betriebswirtschaftlicher Perspektive; zum anderen wird aus dem empirischen Material ein Modell abgeleitet, mit dem die Frage beantwortet wird, ob und unter welchen Bedingungen aus organisationstheoretischer als auch institutionenökonomischer Sicht Ausgliederungen effizient und effektiv sind.

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 1280 zu finden

 

Kulturbetriebsforschung
Ansätze und Perspektiven der Kulturbetriebslehre

Autoren: Peter Tschmuck, Tasos Zembylas

VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden, 2006, ISBN: 13 978-3-531-15063-5

Die Kulturbetriebsforschung befasst sich mit der Konzeption, Produktion, Distribution und Rezeption von Kulturgütern, die in einem dynamisch interagierenden und institutionell strukturierten Handlungsfeld stattfinden - nämlich im Kulturbetrieb. Die Komplexität des Forschungsgegenstandes, die Notwendigkeit praxisnaher Beobachtungen und die Vielfalt der theoretischen Ansätze, die oft im Hintergrund die Forschung beeinflussen, erzwingen eine ständige Reflexion der Entwicklung und Perspektiven der Kulturbetriebsforschung. Dieses Buch stellt aktuelle Ansätze und Konzeptionen der Kulturbetriebsforschung dar.

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 1184 zu finden

 

Das Subjekt in der Malerei
Anatomie eines sterbenden Mythos

Autor: Tasos Zembylas

Studienverlag, 2000, ISBN: 3-7065-1367-6

In diesem Buch wird die Annahme, man könnte in der Kunst das "Subjekt" oder die allgemeine Struktur des Psychischen erkennen, kritisch beleuchtet. Der Autor zeigt, wie sich diese Interpretationsweise von Kunstwerken, nämlich als Instrument zur Selbsterkennung und zur Selbsterfahrung, vom Beginn der Neuzeit bis zur Postmoderne gewandelt hat. Das Buch bietet eine anspruchsvolle und übersichtliche Darstellung eines mächtigen Mythos, der wie kein anderer die Kunstwelt beeinflusst hat.

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 1199 zu finden

 

Kulturbetriebslehre

Grundlagen einer Inter-Disziplin

Autor: Tasos Zembylas

VS Verlag, 2004, ISBN: 3-531-14314-X

Die Kulturbetriebslehre befasst sich mit den vielfältigen Organisationsformen der Produktion, Distribution und Rezeption von Kulturgütern. Tasos Zembylas verfolft systematisch die Frage nach der Konstitution von Kulturgütern und betont dabei die Bedeutung der Praxis (Regeln, Institutionen, Praktiken) bei der Entstehung von Werten, Präferenzen und Denkstilen. Kulturgüter sind Ergebnisse kollektiver Prozesse und somit "res publica". Präzise philosophische Argumentationen und zahlreiche praktische Beispiele schaffen die Basis für eine Repositionierung der kulturpolitischen und kulturökonimischen Diskussinen der Gegenwart.

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 1037 zu finden

 

Kunst oder Nichtkunst

Über Bedingungen und Instanzen ästhetischer Beurteilung

Autor: Tasos Zembylas

WUV Universitätsverlag, 1997, ISBN: 3-85114-315-9

Was wir über Kunst denken, erscheint uns oft als Sache des persönlichen Geschmacks. Kunst ist aber weder ein autonomes Feld, noch ein unstrukturiertes kulturelles Phänomen. Sie ist vielmehr ein Produkt aus der Wirkung von sozialen Instanzen, wie Rechtsnormen, Kunstmarkt, Berufspraxis, Kunstkritik und Ausstellungssituationen. Der Autor zeigt nicht nur deren historischen Entwicklung, sondern auch ihren Einfluß auf die Entstehung und Aufnahme von Kunstwerken in der Gegenwart.

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 648 zu finden

 

Wissen, Können und literarisches Schreiben

Eine Epistemologie der künstlerischen Praxis

AutorInnen: Taoso Zembylas und Claudia Dürr

Passagen Verlag, ISBN:978-3-85165-913-9           

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 1336 zu finden

 

IKM-Buchreihe // Diskurs: Kultur - Wirtschaft - Politik

 

Der Staat als kulturfördernde Instanz

Hrsg.: Tasos Zembylas, Peter Tschmuck

Band 5, 176 Seiten, ISBN: 3-7065-4141-6

In Österreich agiert der Staat als zentrale Instanz in der Kulturförderung. Er ist nicht nur wichtigster Subventionsgeber ­ 2003 gab der Bund ca. 750 Millionen Euro aus, was etwa 42% der gesamten öffentlichen Kulturausgaben entspricht ­, er prägt damit auch wesentlich die Strukturen der österreichischen Kulturlandschaft. Die Beiträge dieses Bandes befassen sich mit zwei Aspekten der öffentlichen Kulturförderung: Erstens wird die Frage nach Verfahrensregeln im Umgang mit Förderungsansuchen gestellt und zweitens die Gesamtverteilung öffentlicher Mittel für kulturelle Zwecke kritisch untersucht.
Die Praxis der Kulturpolitik und Kulturverwaltung wird also in Hinblick auf ihre Verfahren (Transparenz und Verlässlichkeit) und ihren Output (Allokationslogik und teleologischer Aspekt) analysiert.
Mit Beiträgen von Klaus von Beyme, Björn Blauensteiner, Dragana Damjanovic, Franz-Otto Hofecker, Monika Mokre, Christian Schaller, Peter Tschmuck und Tasos Zembylas.

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 1000/5 zu finden

 

Duales Controlling am Beispiel des Kulturbetriebes "Theater"

Autorin: Artemis Vakianis

Band 4, 206 Seiten, ISBN: 3-7065-4053-3

Kulturbetriebe und hierbei insbesondere Theater stehen zunehmend unter dem Druck, ihre Leistung belegen und die Art der Leistungserstellung als effizient argumentieren zu müssen. Auseinandersetzungen über Professionalisierungsansätze sind dabei meist geprägt von der Angst der Theater, sich einer ökonomisch orientierten Rationalität anzuvertrauen, die sie in ihrem künstlerischen Kern schrittweise pervertieren könnte.
Die Arbeit widmet sich daher der Fragestellung, inwieweit Instrumente und Methoden der betrieblichen Unternehmensführung auf den Kulturbetrieb "Theater" übertragen werden können und welche funktionelle, instrumentelle und organisationelle Ausgestaltung Controlling (als Führungsunterstützung) im Theater einnehmen kann.
Ausgangspunkt der Arbeit stellt somit eine Analyse der Objektbereiches "Theater" dar, auf der basierend der Führungsbedarf im Theater und die Besonderheiten des Theatermanagements abgeleitet werden. Aufbauend hierauf werden anschließend die Besonderheiten der Führungsunterstützung erläutert und diese in einer eigenen Controlling-Konzeption, dem "Dualen Controlling", zusammengefaßt. Wesentliches Ergebnis der Arbeit ist die Argumentation der Existenz eines "nicht-controllingfähigen" Bereiches bzw. Management-Segmentes, aus dem sich der Bedarf einer Zweiteilung des Controlling - dem künstlerischen und dem kaufmännischen Controlling - ableitet.

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 1000/4 zu finden

 

Kreativität und Innovation in der Musikindstrie

Autor: Peter Tschmuck

Band 3, 378 Seiten, ISBN: 3-7065-1836-8

Warum wurde der Jazz ausgerechnet in den 1920er Jahren zum dominanten Popularmusikstil? Was hat es mit der Rock ´n´ Roll-Revolution auf sich? Warum fanden Heavy Metal, Punk Rock und HipHop den Weg von diversen Subkulturen in die musikindustrielle Verwertung? Welche Auswirkungen haben neue Technologien und das Internet auf das Musikschaffen zu Beginn des 21. Jahrhunderts? Diese und ähnliche Fragen versucht "Kreativität und Innovation in der Musikindustrie" zu beantworten.
Das Buch versteht sich aber nicht nur als eine Geschichte der Musikindustrie seit der Erfindung des Phonographen durch Thomas Alva Edison im Jahr 1877, sondern bietet auch ein Erklärungsmodell, wie ästhetische, technologische, legistische, wirtschaftliche, soziale, politische etc. Veränderungen ineinander griffen und Strukturbrüche in der Musikindustrie auslösten. Zur Anwendung kommt ein integriertes Kreativitäts- und Innovationsmodell, mit dessen Hilfe so komplexe Wandlungsprozesse wie zum Beispiel die Entstehung der Rockmusik Mitte der 1950er Jahre ganzheitlich erklärt werden können. Das Modell ist aber auch der Ausgangspunkt für die Analyse gegenwärtiger Wandlungsprozesse in der Musikindustrie rund um die Themen MP3, Musiktauschbörsen im Internet und neue Geschäftsmodelle, die den Zugang zur Musik zur Dienstleistung machen. All das sind Indizien für einen erneuten Strukturbruch in der Musikindustrie, der als Teil der digitalen Revolution verstanden werden kann und ausführlich in diesem Buch zur Sprache kommt.

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 1000/3 zu finden

 

Kulturpolitik, Kulturforschung und Kulturstatistik

Zur Abklärung einer spannungsreichen Textur

Hrsg.: Franz-Otto Hofecker, Peter Tschmuck

Band 2, 210 Seiten, ISBN: 3-7065-1824-4

In diesem von Mitarbeitern des Instituts für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) herausgegebenen Sammelband wird ein profunder Einblick in den aktuellen Forschungsstand der Kulturstatistik auf internationaler, europäischer und österreichischer Ebene geboten. Im Vordergrund stehen die Probleme der Harmonisierung der Kulturstatistik, um eine Vergleichs- und Ausgangsbasis für den kulturpolitischen Diskurs und daraus abzuleitende kulturpolitische Entscheidungen zu schaffen.
Franz-Otto Hofecker beschäftigt sich in seinen Beiträgen mit dem in Österreich erfolgreich implementierten LIKUS-System der vergleichenden Kulturfinanzierungsstatistik und zeigt Perspektiven für eine vergleichende Kulturwirtschaftsstatistik auf. Anhand des Fallbeispiels Musikschulstatistik demonstriert der Autor, wie auf LIKUS-Basis kulturpolitisch fundierte Entscheidungen getroffen werden können. Im Beitrag von Michael Söndermann werden die Herausforderungen einer Kulturstatistik im förderalen System Deutschlands und Lösungsansätze am Beispiel des Bundeslandes Sachsens demonstriert. Ilkka Heiskanen erläutert am finnischen Beispiel, wie eine EU-weite vergleichende Kulturstatistik entwickelt werden kann. Kontrastiert wird der österreichisch-europäische Diskurs vom Beitrag Kevin Mulcahys, der das US-amerikanische System der Kulturförderung kritisch analysiert.
Alle in diesem Sammelband vereinigten Beiträge ermöglichen in der internationalen Gesamtsicht einen Überblick über die Notwendigkeit von kulturstatistischer Forschungsarbeit, nicht zuletzt um damit die Formulierung, Implementierung und Evaluierung einer konsistenten Kulturpolitik zu unterstützen.

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 1000/2 zu finden

 

Kunst und Politik: Kunstfreiheit - Geschlechterasymmetrie

Autor: Tasos Zembylas

Band 1, 128 Seiten, ISBN: 3-7065-1412-5

Viele Fragen der Kunst sind nicht "private" Angelegenheiten, sondern zentrale Fragen der politischen Gemeinschaft. Das Buch thematisiert das Problem der Kunstfreiheit und der Geschlechterasymmetrie im Kunstbereich.
Wie kann sich die liberale Öffentlichkeit rüsten, um repressive Rechtsprechung und kulturpolitische Eingriffe erfolgreich abzuwehren? Wie geht der Staat und die Gerichte mit Konflikten, die um Kunstwerke entbrennen um? Außerdem werden soziale, ökonomische und rechtliche Aspekte der Benachteiligung weiblicher Kunstschaffenden im österreichischen Kunstbetrieb diskutiert. Neben scharfsinnigen Problemdarstellungen werden auch konkrete Lösungsansätze angeboten.

Dieses Buch ist in unserer Bibliothek unter der Signatur: 1000/1 zu finden

 

Berichte zur Kulturfinanzierung des Bundes

 

Bericht zur Kulturfinanzierung des Bundes 2006

Hrsg: Peter Tschmuck, Franz-Otto Hofecker, Wolfgang Plaschg

ISBN:  978-3-902439-24-6

 

Bericht zur Kulturfinanzierung des Bundes 2005

Hrsg: Peter Tschmuck, Franz-Otto Hofecker, Wolfgang Plaschg

ISBN:  3-902439-23-8

 

Bericht zur Kulturfinanzierung des Bundes 2004

Hrsg: Peter Tschmuck, Tasos Zembylas

ISBN:  3-902439-22-X

 

Bericht zur Kulturfinanzierung des Bundes 2003

Hrsg: Peter Tschmuck, Franz-Otto Hofecker

ISBN:  3-902439-23-8

 

Bericht zur Kulturfinanzierung des Bundes 2002

Hrsg: Peter Tschmuck, Franz-Otto Hofecker

ISBN: 3-902439-20-3