Gesamtverzeichnis Wintersemester 2019/2020
 

Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 01 - Einführung ins Projektmanagement im Musikbetrieb

Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 02 - Organisation der Kultur

Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 02 - Management - Kultur – Diversität

Kulturbetriebslehre 01 - Projektmanagement im Musikbetrieb

Kulturbetriebslehre 01 - Musik, Gesellschaft und kulturelle Praxis

Kulturbetriebslehre 02 - Globalisierung und kulturelle Unterschiede

Kulturbetriebslehre 02 - Artist Management

Kulturbetriebslehre 03 - Kunst- und Kulturpolitik  

Kulturbetriebslehre 04 - Räume der Musik

Musikwirtschaft 01

Arts-Based-Research 01

Chor und Geschlecht

Close Reading im Kontext von Gender und Diversität

Diskriminierungskritisch forschen und lehren

Gender Studies in Performing Arts

Reality Check – Künstler_in werden, Künstler_in sein

 

Anmeldung erfolgt über: online.mdw

 

Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 01 - Einführung ins Projektmanagement im Musikbetrieb

Seminar (24.0093/Mitbeleger_innen: 24.0094) - Pflichtfach Bachelor IGP

Pflichtfach Bachelor IGP

Termine: 9., 23. Okt., 6., 20. Nov., 4., 11. Dez. jeweils 13h30-17h30

Dagmar Abfalter

Das Management von Projekten ist eine Grundkompetenz im Musikbetrieb. In diesem Kurs widmen wir uns den Grundlagen des Projektmanagements, der Projektentwicklung und den zur Verfügung stehenden Instrumenten inklusive digitaler Lösungen. Ziele des Kurses sind neben dem Wissenserwerb die Ermutigung zur eigenverantwortlichen Umsetzung von Projekten und zu einer realistischen Ressourceneinschätzung. Daher werden die aktuellen/geplanten Projekte und Anliegen der Teilnehmer_innen in das Kursdesign (Vortrag, Diskussion, praktischen Übungen und Reflexion) integriert.

 

Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 02 - Organisation der Kultur

Seminar (24.0097/Mitbeleger_innen: 24.0098) – Pflichtfach Master IGP - Anmeldung

Termine: 17. Okt., 7. Nov., 5. Dez., 16. Jän. jeweils 10-17h

Werner Hasitschka

Ausgehend von Themenstellungen schriftlicher Arbeiten der Teilnehmer_innen soll es zur kritischen Diskussion über Spezifika der Organisation im Bildungsbereich kommen.

Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 02 - Management - Kultur – Diversität

Seminar (24.0099/Mitbeleger_innen: 24.0100) - Pflichtfach Master IGP

Termine: 9., 23. Okt., 6. Nov., 4. Dez., 8., 15. Dez. jeweils 9-13h

Doris Ingrisch und Dagmar Abfalter

Kultur und Management erfahren durch Diversität in ihren vielschichtigen Bedeutungen sowohl positive als auch negative Impulse. Ziel des Seminars ist es, konkrete Managementpraktiken (Strategizing, Marketing und Selbst-Marketing, Networking etc.) der Kursteilnehmer_innen sowie die Strukturen und Institutionen des Musik-/Kunstbetriebs zu diskutieren und zu reflektieren um neue und individuelle Entscheidungsmöglichkeiten aufzuzeigen und zu entwickeln. In diesem Seminar werden Praktiken, Denk- und Wissensstrukturen beider Perspektiven, der Kulturbetriebslehre und Gender Studies, zur Diskussion gestellt.

 

Kulturbetriebslehre 01 - Projektmanagement im Musikbetrieb

Konversatorium (24.0158/Mitbeleger_innen: 24.0159) – Pflichtfach im Instrumentalstudium

Termine: 8., 22. Okt., 5., 19. Nov., 3., 10. Dez. jeweils 9h30-13h30

Dagmar Abfalter

Das Management von Projekten ist eine Grundkompetenz im Musikbetrieb. In diesem Kurs widmen wir uns den Grundlagen des Projektmanagements, der Projektentwicklung und den zur Verfügung stehenden Instrumenten inklusive digitaler Lösungen. Ziele des Kurses sind neben dem Wissenserwerb die Ermutigung zur eigenverantwortlichen Umsetzung von Projekten und zu einer realistischen Ressourceneinschätzung. Daher werden die aktuellen/geplanten Projekte und Anliegen der Teilnehmer_innen in das Kursdesign (Vortrag, Diskussion, praktischen Übungen und Reflexion) integriert.

 

Kulturbetriebslehre 01 - Musik, Gesellschaft und kulturelle Praxis

Konversatorium (24.0162/Mitbeleger_innen: 24.0163) – Pflichtfach im Instrumentalstudium

Termine: 7. (Vorbesprechung 1h), 14., 28. Okt., 11., 25. Nov., 9., 16. Dez. 13., 20. Jän. jeweils 10-13h

Andrea Glauser

Diese Veranstaltung beleuchtet Musik in ihrer sozialen und kulturellen Einbettung und will damit zu einem besseren Verständnis ihrer Bedingungen beitragen. Die Studierenden werden mit wichtigen Grundbegriffen der Kulturanalyse vertraut gemacht. Beispiele hierfür sind Konzepte wie »Werte und Normen«, »Macht« oder »Interaktion, Gruppe und Organisation«. Gestützt auf diese Erkenntniswerkzeuge analysieren wir aktuelle und historische Phänomene aus der Welt der Musik.

 

Kulturbetriebslehre 02 - Globalisierung und kulturelle Unterschiede

Seminar (24.0164/Mitbeleger_innen: 24.0165) – Pflichtfach im Instrumentalstudium

Termine: 3. (Vorbesprechung 1h), 10., 24. Okt., 14., 28. Nov., 12., 19. Dez., 9., 16. Jän. jeweils 13-16h

Andrea Glauser

Was bedeutet Globalisierung in kultureller Hinsicht? Führt die zunehmende globale Vernetzung zu einer Art »McDonaldisierung« (George Ritzer) der Welt und damit zum Verschwinden kultureller Unterschiede? Oder befördern translokale Prozesse vielmehr die Entstehung von neuen kulturellen Formen? In dieser Lehrveranstaltung gehen wir dieser Frage mit Blick auf Phänomene aus dem Kulturbetrieb nach.

              

Kulturbetriebslehre 02 - Artist Management

Seminar (24.0168/Mitbeleger_innen: 24.0169) – Pflichtfach im Instrumentalstudium

Termine: 3., 10., 17., 24. Okt., 7., 14. Nov. jeweils 15-18h

Leonhard Leeb

Die Zukunft der Künstler_innenentwicklung bzw. Musikmarken-Entwicklung und damit des gesamten Wertschöpfungsprozesses liegt in der Hand des Managements.  Im Seminar werden Themen wie Business & Management Prinzipien in der Musikwelt Klassik, das relevante Musikmarktsystem und das internationale Konzertgeschehen zur Diskussion gestellt. Die Studierenden bekommen eine wirtschaftliche Sichtweise auf die Grundlagen des Artistmanagements für World Class Artist und New Artist Models (Solo Artist, Collaborate Artist), wie A&R Prozess, Business Planung, Grundlagen der Verwertung künstlerischer Projekte, Promotion und Finanzmanagement.

 

Kulturbetriebslehre 03 - Kunst- und Kulturpolitik  

Seminar (24.0170/Mitbeleger_innen: 24.0171) – Wahlfach

Termine: 22. Okt., 12. Nov., 3. Dez., 4., 28. Jän. jeweils 9-13h

Heimo Konrad

 Jede_r Künstler_in und jeder Kulturbetrieb arbeitet in einem komplexen kunst- und kulturpolitischen Rahmen. Das Verständnis der Strukturen schafft einen entscheidenden Wissensvorsprung. Wir beschäftigen uns in der Lehrveranstaltung u. a. mit der „Kulturnation“ Österreich, Positionen der Parteien und öffentlichen Kulturausgaben.

Ziele: Wissen über die Entwicklung der Strukturen und Rahmenbedingungen staatlichen Handelns im Kulturbereich samt aktueller Tendenzen. Kenntnis der Förderungsschwerpunkte.

Hintergrund:Für ihr berufliches Fortkommen und zum Diskurs benötigen Studierende im Kunst- und Kulturbereich solides Überblickswissen über kunst- und kulturpolitische Rahmenbedingungen.

Kulturbetriebslehre 04  - Räume der Musik

Andrea Glauser

Seminar (24.0172/Mitbeleger_innen: 24.0173) – Wahlfach

Termine: 9., 23. Okt., 13. Nov., 11. Dez., 8., 22. Jän. jeweils 13-17h
 

Musik findet nicht im ›luftleeren‹ Raum, sondern in spezifischen Umgebungen statt. Dabei sind die Räume der Musik – die Konzerthäuser, Übungsräume, Kulturzentren etc. – ähnlich vielgestaltig wie die musikalische Praxis selbst. Dieses Seminar spürt dem komplexen Zusammenspiel von Musik, gebauten Räumen und sozialer Interaktion nach. Zunächst werden wir bestehende Studien zu dieser Thematik diskutieren, um sodann selbst kleinere Untersuchungen durchzuführen.

 

Musikwirtschaft 01 (wird über das iPOP angeboten)

Vorlesung mit Konversatorium (15.4990) - Pflichtfach Bachelor IGP Popularmusik

Termine: 8. (Vorbesprechung 14h30-15h30), 22, 29. Okt., 5. Nov., 3., 10., 17. Dez., 14. Jän. jeweils 14h30-17h30, 21. Jän. (Prüfung)

Peter Tschmuck

Es werden ausgewählte Fragestellungen der Musikwirtschaft behandelt, insbesondere aus den Bereichen Musikmärkte, Labels, Urheberrecht, Verträge im Musikbusiness, Musikproduktion, Musikmarketing und Live-Musikbusiness. Der LV-Leiter wird den Lehrstoff präsentieren und zur Diskussion anregen. Zudem wird in jeder Einheit ein_e Praktiker_in aus der Musikwirtschaft eingeladen, ein Gastreferat zum jeweiligen Thema zu halten.

Voraussetzungen für die erfolgreiche Absolvierung der Lehrveranstaltung:                                  Mitarbeit sowie positive mündliche Abschlussprüfung

 

Arts-Based-Research 01 – 24.0136/Mitbeleger_innen: 24.0137          

Doris Ingrisch

Seminar, Mo. 14.10./21.10./04.11./11.11./02.12. 2019 (13:30-17:30)

Das Seminar zu arts based research lädt dazu ein, sich mit Forschung und Forschungsprozessen aus einer Haltung des Zusammendenkens von Kunst und Wissenschaft, die ja nicht immer getrennte Sphären waren, auseinanderzusetzen. Welche Möglichkeiten bietet arts based research bzw. artistic research? Woher kommt sie? Wofür ist es sinnvoll, sie einzusetzen? Ziel der Methodenwerkstatt ist es dementsprechend, sich dem Denken im Und, dem Tun im Sowohl-als-auch zu nähern, die Qualitäten eines solchen Zugangs verstehen zu lernen und Erfahrungen damit zu sammeln.


 

Chor und Geschlecht –24.0182/ Mitbeleger_innen: 24.0183

Evelyn Annuß

Seminar (14:00-18:00, 2-wöchentlich)

Di 8.10. Einführungsveranstaltung (Raum E0118); weitere Termine werden gemeinsam festgelegt

Chorische Inszenierungen, kollaborative Formate und Ensemblefragen spielen eine zunehmende Rolle in der Auseinandersetzung um die Aufführungskünste. In welcher Beziehung steht dies zu den Einsätzen der Gender Studies – sowohl hinsichtlich der Bestimmung ästhetischer Formen als auch mit Blick auf die Diskussion um Besetzungsentscheidungen? Das Seminarangebot setzt einen Schwerpunkt auf die Ästhetik und Geschichte von Theater und Performance. Gemeinsam werden wir uns ausgewählte Aufführungen ansehen, mit Seminargästen aus der Praxis diskutieren und uns einschlägige Texte erarbeiten. Im Jänner ist zudem ein flankierender Workshop zur Chorforschung geplant.

 

Close Reading im Kontext von Gender und Diversität – 24.0191/ Mitbeleger_innen: 24.0192

Ela Posch

Seminar, 24.10./07.11./21.11./05.12. (9:30-13:30)

Die Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende, die mit theoretischen Texten arbeiten und sich ein umfassendes Verständnis von Inhalt und Kontext aneignen wollen. Ziel der Lehrveranstaltung ist das Kennenlernen und Erproben der kulturwissenschaftlichen Methode des close reading anhand von Texten aus den Musik-, Kultur- und Kunstwissenschaften sowie das reflexive Arbeiten mit ausgewählten Texten, die für die individuelle wissenschaftliche Praxis relevant sind. Zudem steht close reading als hilfreiches tool für die eigene Schreibpraxis zur Verfügung (Bachelorarbeit, Masterarbeit, Dissertation, Forschungsantrag etc.).

 

Diskriminierungskritisch forschen und lehren – 24.0193/ Mitbeleger_innen: 24.0194

Ela Posch

Seminar, 31.10./14.11./28.11./12.12. (9:30-13:30)

Ob während des Studiums, in Forschung oder Lehre: Diskriminierungserfahrungen können sich in vielfältiger Weise äußern und sie betreffen die Beteiligten in unterschiedlicher Weise. Auf Basis konkreter Forschungs- und Lehrerfahrungen reflektieren wir die eigene Positionierung und wie wir (zukünftig) mit Herausforderungen in Forschungs- und Lehr_Lernsituationen umgehen wollen. Wir stellen Fragen zu epistemischer Gewalt, Differenz, Intersektionalität und situiertem Wissen und reflektieren die eigene Rolle in der Wissensaneignung, -generierung und -vermittlung. Die Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende, Forschende und zukünftige Lehrende und eignet sich für Teilnehmende unterschiedlicher Fachbereiche.

 

Gender Studies in Performing Arts – 24.0188/ Mitbeleger_innen: 24.0189

Evelyn Annuß

Seminar (10:00-14:00, 2-wöchentlich)

Mi 9.10. Einführungsveranstaltung (Raum E0122); weitere Termine werden gemeinsam festgelegt      

Einführungsveranstaltung in der IKM-Bibliotek Mi 9.10. (10-14:00), 4stündig, 2wöchentlich (Termine werden in der Einführungsveranstaltung gemeinsam festgelegt)

Von Me too bis zur Quote werden Geschlechterfragen auch und gerade in den Aufführungskünsten momentan diskutiert. Dieses Seminar greift sie auf und setzt einen zusätzlichen Schwerpunkt, um in Fragestellungen der Geschlechterforschung einzuführen: die Arbeit am künstlerischen Material (an Stücken, Aufführungen, Filmen etc.), an Darstellungsästhetiken und ihrer Geschichte. Wie etwa werden Figuren vergeschlechtlicht? Wie wandeln sich die Darstellungsformen? Welche theoretischen Auseinandersetzungen liegen diesen Fragen zugrunde? Das Seminarangebot ist darauf ausgerichtet, auch Analyse- und Schreibfähigkeiten zu trainieren. Entsprechend ist es offen für eigene Themenwünsche und Vorschläge.
 

 

Reality Check – Künstler_in werden, Künstler_in sein – 24.0140/ Mitbeleger_innen: 24.0141

Doris Ingrisch und Maria Gstättner

Seminar, 16.10./30.10./13.11./27.11./11.12. 2019 (9:00-13:00)

Was braucht es außer Fleiß und Talent, um als Künstler_in erfolgreich zu sein? Welche Wertecluster und Stereotypen haben sich etabliert?

Das Seminar bietet Praxiswissen für das Leben außerhalb des sicheren Hafens der Universität, erforscht es im Gespräch mit Berufsmusiker_innen (Wr. Philharmoniker_innen, Freelancer_innen), reflektiert es wissenschaftlich und verarbeitet es künstlerisch in einer Abschlussperformance.