Gesamtverzeichnis Sommersemester 2020

Arts-Based-Research 02

DissertantInnenseminar 01 & 02 (Kulturbetriebslehre)

Einführung in die Gender Studies für Dissertantinnen und Dissertanten

Introduction to Gender Studies for PhD Students

Forschungsseminar 01 & 02 (Kulturbetriebslehre) für DissertantInnen

Forschungsseminar 01 & 02 (Kulturwissenschaft)

Geschlecht und Grenze in den Aufführungskünsten

Gender Studies in der Musik

Kulturbetriebslehre 01 (den Klassik-Musikbetrieb verstehen)

Kulturbetriebslehre 01 (World Class Artist und New Artist Models)

Kulturbetriebslehre 02 (Musik, Globalisierung und kulturelle Unterschiede)

Kulturbetriebslehre 02 (Projektmanagement im Musikbetrieb)

Kulturpolitik und künstlerische Praxis (SE Kulturbetriebslehre 3)

Kulturbetriebslehre 04 (Kunst- und Kulturrecht)

Privatissimum (Gender)

Privatissimum (Kulturbetriebslehre)

Privatissimum (Kulturwissenschaft)

Privatissimum (Kulturbetriebliche Forschung)

Seminar Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 01 (Musikökonomie)

Seminar Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 01 (Strategie und Marketing)

Seminar Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 02 (Kulturbetriebslehre transdisziplinär)

Thema: Diversität

Überblicksvorlesung (Aktuelle Tendenzen der Kulturbetriebslehre)

Über Muße, Musen und das Müssen (Wissen und Geschlecht in Musik*Theater*Film)

 

Arts-Based-Research 02Anmeldung und Anmeldung für Mitbeleger*innen

Doris Ingrisch

24.0138/24.0139 (Mitbeleger*innen und Austauschstudierende) – Seminar

Termine: 9.3., 16.3., 30.3., 20.4., 4.5.2020 jeweils v. 13.30-17.30 Uhr

Das Seminar zu arts based research lädt dazu ein, sich mit Forschung und Forschungsprozessenaus einer Haltung des Zusammendenkens von Kunst und Wissenschaft, die ja nicht immer getrennte Sphären waren, auseinanderzusetzen. Welche Möglichkeiten bietet arts based research bzw. artistic research? Woher kommt sie? Wofür ist es sinnvoll, sie einzusetzen? Ziel der Methodenwerkstatt ist es dementsprechend, sich dem Denken im Und, dem Tun im Sowohl-als-auch zu nähern, die Qualitäten eines solchen Zugangs verstehen zu lernen und Erfahrungen damit zu sammeln.

 

DissertantInnenseminar 01 (Kulturbetriebslehre)  Anmeldung 

DissertantInnenseminar 02 (Kulturbetriebslehre) Anmeldung

Werner Hasitschka

24.0114 DissertantInnenseminar 01 (Kulturbetriebslehre) / 24.0115 DissertantInnenseminar 02 (Kulturbetriebslehre)
(die Lehrveranstaltungen werden gemeinsam abgehalten)

Vorbesprechung: 19.3.2020 v. 12-13h, weitere Termine werden in der Vorbesprechung fixiert

Ausgehend von den Dissertationsthemen der Teilnehmer*innen soll diskutiert werden, welche kulturbetrieblichen Modelle den Kontext der Dissertationsprojekte darstellen könnten.

 

Einführung in die Gender Studies für Dissertantinnen und Dissertanten – Anmeldung und Anmeldung für Mitbeleger*innen

Doris Ingrisch

24.0129/24.0135 (Mitbeleger*innen und Austauschstudierende)

Termine: 9.3., 16.3., 30.3., 20.4., 4.5.2020 jeweils v. 9.00-13.00 Uhr

Die Lehrveranstaltung gibt einen Überblick über Gender Studies und deren Schnittstellen, wie Diversity Studies, Queer Studies, Men’s Studies etc., sowie eine Einführung in weitere relevante Theorien und ihre Entwicklungen, die sich an den jeweiligen Dissertationsthemen orientieren. Damit wird ein Konnex zu Gender als Querschnittsthema unterschiedlicher Disziplinen hergestellt, was eine Perspektivenerweiterung und Inspiration für neue Forschungs- und Denkweisen schafft.

 

Introduction to Gender Studies for PhD Students Anmeldung und Anmeldung für Mitbeleger*innen

Evelyn Annuß

24.0129/24.0135 (Mitbeleger*innen und Austauschstudierende)

Termine: 11.3., 25.3., 22.4., 6.5., 20.5., 3.6., 24.6.2020 jeweils v. 15.30-18.30 Uhr

This introductory class will offer an overview of canonical texts from different fields of gender studies (social history, deconstruction/queer theory, situated knowledge/new materialism, intersectionality/subaltern studies). We will discuss their transdisciplinary interfaces as well as their potential relevance for the actual PhD projects in the making. Additional suggestions linked to the research interests of the participants are very welcome. We will also make time for project presentations and questions on how to train one’s writing skills.

 

Forschungsseminar 01 (Kulturbetriebslehre) für DissertantInnenAnmeldung

Forschungsseminar 02 ( Kulturbetriebslehre) für DissertantInnenAnmeldung

Dagmar Abfalter

24.0111 Forschungsseminar 01 (Kulturbetriebslehre) für DissertantInnen / 24.0112 Forschungsseminar 02 ( Kulturbetriebslehre) für DissertantInnen
(die Lehrveranstaltungen werden gemeinsam abgehalten)

Vorbesprechung: 12.3.2020 v. 18-19h, weitere Termine werden in der Vorbesprechung fixiert

Dieses Seminar widmet sich der Suche und Anwendung geeigneter empirischer Forschungsmethoden zur Beantwortung von kulturbetrieblichen, kulturmanagerialen, kulturpolitischen, u.ä. Fragestellungen. Zu Beginn der Lehrveranstaltungen werden Grundfragen und -Probleme der empirischen Forschung thematisiert sowie zentrale Begriffe geklärt. Im Anschluss beschäftigen wir uns mit einem Überblick über die wichtigsten qualitativen (z.B. Interviews) und quantitativen (z.B. Fragebögen) empirischen Forschungsmethoden und ihre wissenschaftstheoretische(n) Verankerung(en). Praktische Übungen zu Forschungsdesign und Untersuchungsaufbau legen besonderes Augenmerk auf die aktuellen Problemlagen der Forschungsarbeiten der Studierenden.

 

Forschungsseminar 01 (Kulturwissenschaft)Anmeldung

Forschungsseminar 02 (Kulturwissenschaft) Anmeldung

Andrea Glauser

24.0130 Forschungsseminar 01 (Kulturwissenschaft) / 24.0131 Forschungsseminar 02 (Kulturwissenschaft)
(die Lehrveranstaltungen werden gemeinsam abgehalten)

Vorbesprechung: 13.3.2020 v. 9.30-10.30h, weitere Termine: 27.3., 8.5., 15.5., 29.5., 19.6.2020 jeweils v. 9.30-13.30h

Ausgehend von laufenden Dissertationsprojekten diskutieren wir kulturwissenschaftliche Forschungsstrategien sowie Gütekriterien qualitativer Forschung. Das Seminar bietet die Möglichkeit, mit unterschiedlichen methodischen Zugängen zu experimentieren und das eigene Vorgehen zu reflektieren und zu ›justieren‹.

 

Geschlecht und Grenze in den Aufführungskünsten Anmeldung und Anmeldung für Mitbeleger*innen

Evelyn Annuß

24.0184/24.0185 (Mitbeleger*innen und Austauschstudierende)

Termine: 11.3., 25.3., 22.4., 6.5., 20.5., 3.6., 24.6.2020 jeweils v. 10.30-13.30 Uhr

Im Zuge der europäischen Grenzkrise 2015 werden Exklusionspraktiken in den Künsten verstärkt verhandelt. Dabei spielt nicht zuletzt die Frage nach der Relation von Geschlechterordnung und Grenzregime eine zentrale Rolle. Das disziplinenübergreifende Seminar richtet sich an Studierende aus den Feldern Musik, Theater, Film sowie der Pädagogik, der Kultur- und Sozialwissenschaften, um dieser Relation gemeinsam nachzugehen und unterschiedliche fachspezi sche Zugänge zu verschränken. Dabei wird es um politische und rechtliche Bestimmungen (u.a. Hannah Arendt) ebenso gehen wie um theoretische Einsätze der Gender Studies (u.a. Judith Butler) und die Arbeit an Stücken, Filmen und aktivistischen Interventionen. Vorstellungen eigener Initiativen und Projekte sind herzlich willkommen.

 

Gender Studies in der MusikAnmeldung und Anmeldung für Mitbeleger*innen

Evelyn Annuß/Annegret Huber

24.0186/24.0187 (Mitbeleger*innen und Austauschstudierende)

Termine: 10.3., 24.3., 21.4., 5.5., 19.5., 16.6., 30.6.2020 jeweils v. 13.30-16.30 Uhr

Dieses Pilotseminar im Team mit Annegret Huber geht von der Musikanalyse aus, um in vielfältige Perspektiven der Gender Studies einzuführen. Für Studierende aller Fachbereiche geöffnet, fragt es anhand der Analyse von Musik danach, in welchem Zusammenhang Praktiken der Wissensproduktion zu den zeitgenössischen Geschlechterverhältnissen stehen. Am Umgang mit Drag in Popmusik und Musikvideos etwa beschäftigen wir uns mit den Interferenzen von sexistischen und rassistischen Besonderungen, mit Repräsentationsvorstellungen und damit, wer über wen in wessen Namen spricht. Darüber hinaus setzen wir uns mit ausgewählten Beispielen des aktuellen  Musiktheaters auseinander, untersuchen fachgeschichtliche, biogra sche und werkbezogene musikwissenschaftliche Ansätze und greifen schließlich die aktuelle Me-too-Debatte aus zeitdiagnostischem Blickwinkel auf

 

Kulturbetriebslehre 01 (den Klassik-Musikbetrieb verstehen) – Anmeldung und Anmeldung für Mitbeleger*innen

Peter Tschmuck / Sandra Stini

Konversatorium – 24.0150/24.0151 (Mitbeleger*innen und Austauschstudierende)

Vorbesprechung: 3.3.2020 v. 14.30-15.30 Uhr, weitere Termine: 17.3., 24.3., 31.3, 12.5., 19.5., 26.5., 9.6.2020 jeweils v. 14.30-17.30 Uhr

Die Vorlesung soll zum besseren Verständnis des Klassik-Musikbetriebs beitragen, indem die Akteur*innen in ihrer Vernetzung in der Musikwirtschaft im Allgemeinen und im Klassik-Betrieb im Besonderen dargestellt werden. Dazu zählen Musikveranstalter (z.B. Konzerthäuser und Festivals), Orchester und Ensembles klassischer Musik, Künstler*innen-Agenturen, Verwertungsgesellschaften und Plattenfirmen/Musikverlage. Zudem werden die Grundlagen des Urheberrechts, der Vertragsgestaltung sowie des Musikmarketings vermittelt. Vertreter*innen aus dem Klassikbetrieb werden den Studierenden im Rahmen der Lehrveranstaltung mit Rede und Antwort zur Verfügung stehen.

 

Kulturbetriebslehre 01 (World Class Artist und New Artist Models)Anmeldung und Anmeldung für Mitbeleger*innen

Leonhard Leeb

Konversatorium – 24.0155/24.0156 (Mitbeleger*innen und Austauschstudierende)

Termine: 26.3., 2.4., 30.4., 7.5., 28.5., 4.6.2020 jeweils v. 15.00-18.00 Uhr

Neue Formen des Musizierens lassen neue Bühnen- und Konzertformate entstehen. Als Musiker bzw. Musikerin verfolgen Sie einen ganzheitlichen Marktbearbeitungsansatz, um an allen Erlösströmen beteiligt zu sein. Dieses KO führt in die Grundlagen des Artistmanagements ein und gibt Einblick in die Business & Management Prinzipien der Klassik-Musikwelt: A&R Prozess, Künstlerpersönlichkeit und Klangmaterial, Business Planung u.a.

 

Kulturbetriebslehre 02 (Musik, Globalisierung und kulturelle Unterschiede) Anmeldung und Anmeldung für Mitbeleger*innen

Andrea Glauser

Seminar – 24.0166/24.0167 (Mitbeleger*innen und Austauschstudierende)

Vorbesprechung: 9.3.2020 v. 9.30-10.30 Uhr, weitere Termine: 23.3., 20.4., 11.5., 18.5., 22.6.2020 jeweils v. 9.30-13.30 Uhr

Diese Veranstaltung spürt Globalisierungsprozessen im Bereich der Musik nach. Von besonderem Interesse ist die Frage, was die zunehmende globale Vernetzung in kultureller Hinsicht bedeutet. Führt sie zu Vereinheitlichung – zum Verschwinden kultureller Unterschiede? Oder befördern translokale Prozesse vielmehr Diversifizierung und die Herausbildung neuer kultureller Formen? Diese Fragen diskutieren wir mit Blick auf unterschiedliche Phänomene wie etwa die neuere Architektur von Konzerthäusern, die Bedeutung von Mobilität für Bildungs- und Berufsbiographien von Musiker*innen, die lokale ›Übersetzung‹ global verbreiteter Musikformen oder die Entstehung der Kategorie »World Music«.

 

Kulturbetriebslehre 02 (Projektmanagement im Musikbetrieb)Anmeldung und Anmeldung für Mitbeleger*innen

Dagmar Abfalter

Seminar – 24.0161/24.0160 (Mitbeleger*innen und Austauschstudierende)

Termine: 10.3., 24.3., 21.4., 28.4., 19.5., 26.5.2020 jeweils v. 9.00-13.00 Uhr

Das Management von Projekten stellt in künstlerischen Bereichen häufig eine besondere Herausforderung dar, da viele Künstler*innen stark emotional mit ihren Projekten verbunden sind und ihre Persönlichkeiten eng mit dem Projekt verflochten sehen. Umso wichtiger sind daher eine professionale Planung, Entwicklung und Durchführung des Projekts. Im Rahmen des Seminars werden die Studierenden in die Grundlagen des Projektmanagements und der Projektentwicklung eingeführt und mit den zur Verfügung stehenden Instrumenten vertraut gemacht. Ziel des Kurses ist neben dem Wissenserwerb die Ermutigung zur eigenverantwortlichen Umsetzung von Projekten.

 

Kulturpolitik und künstlerische Praxis (SE Kulturbetriebslehre 3) Anmeldung und Anmeldung für Mitbeleger*innen

Andrea Glauser

Seminar – 24.0168/24.0169 (Mitbeleger*innen und Austauschstudierende)

Vorbesprechung: 12.3.2020 v. 10.00-11.00 Uhr, weitere Termine: 2.4., 23.4., 7.5., 28.5., 18.6.2020 jeweils v. 9.00-13.00 Uhr

Dieses Seminar beleuchtet das Wechselspiel von Kulturpolitik und künstlerischer Praxis. Auf der einen Seite gehen wir anhand von aktuellen Beispielen wie etwa der staatlichen Förderung von Kulturzentren und Musikräumen oder der Vergabe von Reisestipendien an Musiker*innen der Frage nach, wie kulturpolitische Instrumente die Arbeitsbedingungen von Kunstschaffenden und damit auch künstlerische Praxis prägen. Auf der anderen Seite interessiert, wie sich Kunstschaffende in kulturpolitische Debatten einbringen und die gesellschaftlichen Bedingungen ihrer Arbeit mitformen. Um ein besseres Verständnis dieser Wechselwirkungen zu gewinnen, werden im Seminar auch Akteure aus der Praxis zu Wort kommen und Exkursionen unternommen.

 

Kulturbetriebslehre 04 (Kunst- und Kulturrecht)Anmeldung und Anmeldung für Mitbeleger*innen

Heimo Konrad

Seminar – 24.0174/24.0175 (Mitbeleger*innen und Austauschstudierende)

Termine: 17.3., 21.4., 12.5., 9.6., 23.6.2020 jeweils v. 9.00-13.00 Uhr

Semesterschwerpunkt: KUNSTFREIHEIT
Für Studierende im Kunstbereich sind die Auswirkungen der Bestimmungen des Kulturrechts für die tägliche künstlerische Praxis von großer Bedeutung. Ziel ist es, die Auswirkungen kulturrechtlicher Rahmenbedingungen auf das Wirken von Kulturschaffenden sowie auf Kulturbetriebe zu verstehen und den engen Zusammenhang zwischen Kulturrecht und Kulturpolitik zu erkennen.
Themen:
• Rechtliche Fragestellungen zu den Begriffen Künstler*innen, Kunst, Kultur, Kunstwerk, Original
• Kunstfreiheit und deren Auswirkungen auf die Praxis
• Rechtliche Basis der öffentlichen Kunst- und Kulturförderung
• Besonderheiten im Musikschulrecht
• Unzufriedenes Publikum – ein rechtliches Problem?

 

Privatissimum (Gender)Anmeldung

Doris Ingrisch

24.0152 Privatissimum (Gender)

Vorbesprechung: 11.3.2020 v. 9-13h, weitere Termine werden in der Vorbesprechung fixiert

Im Privatissimum erfolgt eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Forschungsarbeit in einem fortgeschrittenen Stadium, in dem Austausch und vielfältige Unterstützung im Prozess geboten wird.

 

Privatissimum (Kulturbetriebliche Forschung) – 24.0154 Anmeldung

Werner Hasitschka

Vorbesprechung: 19.3.2020 v. 13-14h, weitere Termine werden in der Vorbesprechung fixiert

Methodologische und inhaltliche Diskussion über das gewählte Dissertationsthema.

 

Privatissimum (Kulturbetriebslehre) – 24.0153 Anmeldung

Peter Tschmuck

Vorbesprechung: 9.3.2020 v. 15.30-16.30h, weitere Termine: 30.3., 20.4., 4.5., 25.5., 15.6.2020 v. 14-18h

Im PV für Dissertant*innen werden die Teilnehmer*innen dazu angehalten, Textauszüge aus ihren Forschungsarbeiten vorab den anderen Kolleg*innen und dem LV-Leiter zu übermitteln, um diese dann in den nachfolgenden Terminen gemeinsam kritisch zu diskutieren und zu reflektieren.

 

Privatissimum (Kulturwissenschaft)24.0120 Anmeldung

Andrea Glauser

Vorbesprechung: nach individueller Vereinbarung

Unterstützung bei der Ausarbeitung und Durchführung von Dissertationsprojekten: Reflexion der Fragestellung und des theoretischen sowie methodischen Zugangs, Diskussion des Forschungs- und Schreibprozesses.

 

Seminar Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 01 (Musikökonomie)Anmeldung und Anmeldung für Mitbeleger*innen

Peter Tschmuck

Seminar – 24.0095/24.0096 (Mitbeleger*innen und Austauschstudierende)

Vorbesprechnung: 3.3.2020 v. 15.30-16.30 Uhr, weitere Termine: 10.3., 21.4., 28.4., 5.5. jeweils v. 14.00-17.30 Uhr, 9.6. v. 10.00-13.30 Uhr, 23.6.2020 v. 14.00-17.30 Uhr

Die Lehrveranstaltung soll eine Einführung in die verschiedenen Bereiche der Musikökonomie anhand aktueller Forschungsfragen bieten. Folgende Themenbereiche werden behandelt:
• Konzepte der Kunst- und Kulturökonomik mit Schwerpunkt auf den Musikbereich
• Musikmärkte
• Die wirtschaftliche und soziale Lage von Musiker*innen
• Kunst- und Kulturförderung im Musikbetrieb
• Struktur der Musikindustrie: Labels, Musikverlage, Verwertungsgesellschaften, Konzertbetrieb

 

Seminar Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 01 (Strategie und Marketing)Anmeldung und Anmeldung für Mitbeleger*innen

Dagmar Abfalter

24.0091/24.0092 (Mitbeleger*innen und Austauschstudierende)

Termine: 25.3., 1.4., 22.4., 29.4., 13.5., 27.5.2020 jeweils, v. 13.00-17.00 Uhr

Professionelle Strategie- und Marketingarbeit leistet neben der künstlerischen Qualität häufig einen großen Beitrag zum Erfolg von Kulturprojekten, insbesondere in Zeiten des DIY (do-it-yourself). Das Seminar vermittelt die Grundlagen des (strategischen) Managements von Kulturbetrieben und -projekten sowie des Kulturmarketings (inklusive Marketing-Mix) vor dem Hintergrund der Kulturbetriebslehre und der Kulturwissenschaften. Neben Vortrag, kurzen Hausübungen zur Anwendung des Gelernten und kurzen Präsentationen ist vor allem der Dialog mit den Studierenden didaktische Grundlage dieses Seminars. Daher werden laufende Projekte der Studierenden in das Veranstaltungsdesign integriert und ihre eigene Künstler*innen-Persönlichkeit in den Vordergrund gestellt.

 

Seminar Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 02 (Kulturbetriebslehre transdisziplinär) Anmeldung und Anmeldung für Mitbeleger*innen

Werner Hasitschka

Seminar – 24.0101/24.0102 (Mitbeleger*innen und Austauschstudierende)

Vorbesprechung: 19.3.2020 v. 11.00-12.00 Uhr, weitere Termine: 26.3., 23.4., 20.5.2020 jeweils v. 10.00-17.00 Uhr

Teilnehmer*innen wählen konkrete Entscheidungsprobleme in Kulturorganisationen aus. Anhand dieser Fallstudien wird zu prüfen und zu diskutieren sein, welche organisations- und/oder kulturwissenschaftlichen Modelle als Entscheidungshilfen dienen können.

 

Thema: DiversitätAnmeldung und Anmeldung für Mitbeleger*innen

Doris Ingrisch

24.0144/24.0145 (Mitbeleger*innen und Austauschstudierende)

In modernen Gesellschaften leben und arbeiten Menschen mit unterschiedlichen ethnischen Hintergründen, Weltanschauungen, Religionen, unterschiedlich geschlechtlich gelesene Menschen, die als Zugehörige unterschiedlicher Generationen verstanden werden, mit unterschiedlichen Abilities, unterschiedlichem sexuellen Begehren, Commitments etc. Die sich entfaltende Diversität bedarf eines Bewusstseins darüber, was der Umgang mit all diesen Unterschieden bzw. präziser formuliert, mit den Zuschreibungen an diese Unterschiede bedeutet. Wie können wir damit umgehen? Wie einen fairen Umgang, ein Gleichbehandeln, ein Wertschätzen in diesen immer auch durch Macht- und Herrschaftsverhältnisse strukturierten Communities realisieren?

Das Seminar nimmt in einem ersten Schritt Facetten dieser hochaktuellen Fragen in den Blick, erprobt sich in einem zweiten Schritt durch die Teilnahme an „diversity unplugged - tag zum erfahren und querdenken, www.mdw.ac.at/ggd/diversity-unplugged, der am 10. Juni 2020 an der mdw stattfindet und schließt in einem dritten Schritt mit einer Reflexion zum Thema Diversität.

 

Überblicksvorlesung (Aktuelle Tendenzen der Kulturbetriebslehre) – 24.0122 Anmeldung

Peter Tschmuck

Vorbesprechung: 9.3.2020 v. 14.30-15.30 Uhr, weitere Termine: 27.5., 28.5., 8.6.2020 v. 10-17h

In der VK Überblicksvorlesung (Aktuelle Tendenzen der Kulturbetriebslehre) wird auf Basis des Skriptums „Einführung in die Kulturbetriebslehre“ ein Überblick über den aktuellen Forschungsstand der Kulturbetriebslehre geboten. Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen des Faches, wird der Kulturbetrieb von der Mikro- als auch Makroperspektive beleuchtet, um die Entstehungsbedingungen für Kulturgüter verständlich zu machen. Ergänzt wird die Vorlesung durch Vorträge ehemaliger Doktoratsstudierender des Faches, die die Forschungsergebnisse ihrer Dissertationen präsentieren und zur Diskussion stellen. Da es sich um eine kolloquierte Vorlesung handelt, wird die Lehrveranstaltung durch die Reflexion der eigenen Position der Doktorratsstudierenden zum Fach Kulturbetriebslehre in Form einer Kurzpräsentation abgeschlossen.

 

Über Muße, Musen und das Müssen (Wissen und Geschlecht in Musik*Theater*Film) – Anmeldung und Anmeldung für Mitbeleger*innen

Gender-Ringvorlesung – Konzept von Doris Ingrisch & Andrea Ellmeier

24.0142/24.0143 (Mitbeleger*innen und Austauschstudierende)

Do, 23.4. & Fr, 24.4.2020

Konzepte wie das der Muße - innere Ruhe und Ort der Möglichkeiten, an dem Raum und Zeit nicht mehr die Koordinaten des Seins bestimmen, - sind in der westlichen Welt nahezu aus dem Denken verschwunden. Es geht um ein Höher, Besser, Schneller, das Erreichen gesellschaftlich gesetzter Ziele, ein Nie-Innehalten. Wer dazugehören will, muss sich dieser Forderung anpassen. Für ein Nicht-Tun ist keine Zeit. Zugleich fordert diese Gesellschaft jedoch Innovation, will immer etwas Neues bieten. Wie kann es entstehen? Wann sollen Musen - die Schutzgöttinnen der Künste - in einer von Entgrenzung, Prekarität, Mobilität, Flexibilität, Ef zienz, Optimierung und Ökonomisierung getriebenen Welt, küssen? Mit anderen Worten: woher beziehen wir heute Inspiration? Die Gender-Ringvorlesungstagung 2020 stellt dementsprechend Fragen nach dem Zustand der Welt, initiiert ein Hinterfragen, Besprechbar-Machen und Aktualisieren von Selbstverständnissen sowie Machtverhältnissen und lotet das Queeren neoliberaler Produktionszwänge und Vereinnahmungsmechanismen in Musik*Theater*Film aus.

 

 

Gesamtverzeichnis Wintersemester 2019/2020
 

Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 01 - Einführung ins Projektmanagement im Musikbetrieb

Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 02 - Organisation der Kultur

Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 02 - Management - Kultur – Diversität

Kulturbetriebslehre 01 - Projektmanagement im Musikbetrieb

Kulturbetriebslehre 01 - Musik, Gesellschaft und kulturelle Praxis

Kulturbetriebslehre 02 - Globalisierung und kulturelle Unterschiede

Kulturbetriebslehre 02 - Artist Management

Kulturbetriebslehre 03 - Kunst- und Kulturpolitik  

Kulturbetriebslehre 04 - Räume der Musik

Musikwirtschaft 01

Arts-Based-Research 01

Chor und Geschlecht

Close Reading im Kontext von Gender und Diversität

Diskriminierungskritisch forschen und lehren

Gender Studies in Performing Arts

Reality Check – Künstler_in werden, Künstler_in sein

 

Anmeldung erfolgt über: online.mdw

 

Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 01 - Einführung ins Projektmanagement im Musikbetrieb

Seminar (24.0093/Mitbeleger_innen: 24.0094) - Pflichtfach Bachelor IGP

Pflichtfach Bachelor IGP

Termine: 9., 23. Okt., 6., 20. Nov., 4., 11. Dez. jeweils 13h30-17h30

Dagmar Abfalter

Das Management von Projekten ist eine Grundkompetenz im Musikbetrieb. In diesem Kurs widmen wir uns den Grundlagen des Projektmanagements, der Projektentwicklung und den zur Verfügung stehenden Instrumenten inklusive digitaler Lösungen. Ziele des Kurses sind neben dem Wissenserwerb die Ermutigung zur eigenverantwortlichen Umsetzung von Projekten und zu einer realistischen Ressourceneinschätzung. Daher werden die aktuellen/geplanten Projekte und Anliegen der Teilnehmer_innen in das Kursdesign (Vortrag, Diskussion, praktischen Übungen und Reflexion) integriert.

 

Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 02 - Organisation der Kultur

Seminar (24.0097/Mitbeleger_innen: 24.0098) – Pflichtfach Master IGP - Anmeldung

Termine: 17. Okt., 7. Nov., 5. Dez., 16. Jän. jeweils 10-17h

Werner Hasitschka

Ausgehend von Themenstellungen schriftlicher Arbeiten der Teilnehmer_innen soll es zur kritischen Diskussion über Spezifika der Organisation im Bildungsbereich kommen.

Kulturmanagement und Kulturwissenschaft 02 - Management - Kultur – Diversität

Seminar (24.0099/Mitbeleger_innen: 24.0100) - Pflichtfach Master IGP

Termine: 9., 23. Okt., 6. Nov., 4. Dez., 8., 15. Dez. jeweils 9-13h

Doris Ingrisch und Dagmar Abfalter

Kultur und Management erfahren durch Diversität in ihren vielschichtigen Bedeutungen sowohl positive als auch negative Impulse. Ziel des Seminars ist es, konkrete Managementpraktiken (Strategizing, Marketing und Selbst-Marketing, Networking etc.) der Kursteilnehmer_innen sowie die Strukturen und Institutionen des Musik-/Kunstbetriebs zu diskutieren und zu reflektieren um neue und individuelle Entscheidungsmöglichkeiten aufzuzeigen und zu entwickeln. In diesem Seminar werden Praktiken, Denk- und Wissensstrukturen beider Perspektiven, der Kulturbetriebslehre und Gender Studies, zur Diskussion gestellt.

 

Kulturbetriebslehre 01 - Projektmanagement im Musikbetrieb

 

Konversatorium (24.0158/Mitbeleger_innen: 24.0159) – Pflichtfach im Instrumentalstudium

Termine: 8., 22. Okt., 5., 19. Nov., 3., 10. Dez. jeweils 9h30-13h30

Dagmar Abfalter

Das Management von Projekten ist eine Grundkompetenz im Musikbetrieb. In diesem Kurs widmen wir uns den Grundlagen des Projektmanagements, der Projektentwicklung und den zur Verfügung stehenden Instrumenten inklusive digitaler Lösungen. Ziele des Kurses sind neben dem Wissenserwerb die Ermutigung zur eigenverantwortlichen Umsetzung von Projekten und zu einer realistischen Ressourceneinschätzung. Daher werden die aktuellen/geplanten Projekte und Anliegen der Teilnehmer_innen in das Kursdesign (Vortrag, Diskussion, praktischen Übungen und Reflexion) integriert.

 

Kulturbetriebslehre 01 - Musik, Gesellschaft und kulturelle Praxis

Konversatorium (24.0162/Mitbeleger_innen: 24.0163) – Pflichtfach im Instrumentalstudium

Termine: 7. (Vorbesprechung 1h), 14., 28. Okt., 11., 25. Nov., 9., 16. Dez. 13., 20. Jän. jeweils 10-13h

Andrea Glauser

Diese Veranstaltung beleuchtet Musik in ihrer sozialen und kulturellen Einbettung und will damit zu einem besseren Verständnis ihrer Bedingungen beitragen. Die Studierenden werden mit wichtigen Grundbegriffen der Kulturanalyse vertraut gemacht. Beispiele hierfür sind Konzepte wie »Werte und Normen«, »Macht« oder »Interaktion, Gruppe und Organisation«. Gestützt auf diese Erkenntniswerkzeuge analysieren wir aktuelle und historische Phänomene aus der Welt der Musik.

 

Kulturbetriebslehre 02 - Globalisierung und kulturelle Unterschiede

Seminar (24.0164/Mitbeleger_innen: 24.0165) – Pflichtfach im Instrumentalstudium

Termine: 3. (Vorbesprechung 1h), 10., 24. Okt., 14., 28. Nov., 12., 19. Dez., 9., 16. Jän. jeweils 13-16h

Andrea Glauser

Was bedeutet Globalisierung in kultureller Hinsicht? Führt die zunehmende globale Vernetzung zu einer Art »McDonaldisierung« (George Ritzer) der Welt und damit zum Verschwinden kultureller Unterschiede? Oder befördern translokale Prozesse vielmehr die Entstehung von neuen kulturellen Formen? In dieser Lehrveranstaltung gehen wir dieser Frage mit Blick auf Phänomene aus dem Kulturbetrieb nach.

              

Kulturbetriebslehre 02 - Artist Management

Seminar (24.0168/Mitbeleger_innen: 24.0169) – Pflichtfach im Instrumentalstudium

Termine: 3., 10., 17., 24. Okt., 7., 14. Nov. jeweils 15-18h

Leonhard Leeb

Die Zukunft der Künstler_innenentwicklung bzw. Musikmarken-Entwicklung und damit des gesamten Wertschöpfungsprozesses liegt in der Hand des Managements.  Im Seminar werden Themen wie Business & Management Prinzipien in der Musikwelt Klassik, das relevante Musikmarktsystem und das internationale Konzertgeschehen zur Diskussion gestellt. Die Studierenden bekommen eine wirtschaftliche Sichtweise auf die Grundlagen des Artistmanagements für World Class Artist und New Artist Models (Solo Artist, Collaborate Artist), wie A&R Prozess, Business Planung, Grundlagen der Verwertung künstlerischer Projekte, Promotion und Finanzmanagement.

 

Kulturbetriebslehre 03 - Kunst- und Kulturpolitik  

Seminar (24.0170/Mitbeleger_innen: 24.0171) – Wahlfach

Termine: 22. Okt., 12. Nov., 3. Dez., 4., 28. Jän. jeweils 9-13h

Heimo Konrad

 Jede_r Künstler_in und jeder Kulturbetrieb arbeitet in einem komplexen kunst- und kulturpolitischen Rahmen. Das Verständnis der Strukturen schafft einen entscheidenden Wissensvorsprung. Wir beschäftigen uns in der Lehrveranstaltung u. a. mit der „Kulturnation“ Österreich, Positionen der Parteien und öffentlichen Kulturausgaben.

Ziele: Wissen über die Entwicklung der Strukturen und Rahmenbedingungen staatlichen Handelns im Kulturbereich samt aktueller Tendenzen. Kenntnis der Förderungsschwerpunkte.

Hintergrund:Für ihr berufliches Fortkommen und zum Diskurs benötigen Studierende im Kunst- und Kulturbereich solides Überblickswissen über kunst- und kulturpolitische Rahmenbedingungen.

Kulturbetriebslehre 04  - Räume der Musik

Andrea Glauser

Seminar (24.0172/Mitbeleger_innen: 24.0173) – Wahlfach

Termine: 9., 23. Okt., 13. Nov., 11. Dez., 8., 22. Jän. jeweils 13-17h
 

Musik findet nicht im ›luftleeren‹ Raum, sondern in spezifischen Umgebungen statt. Dabei sind die Räume der Musik – die Konzerthäuser, Übungsräume, Kulturzentren etc. – ähnlich vielgestaltig wie die musikalische Praxis selbst. Dieses Seminar spürt dem komplexen Zusammenspiel von Musik, gebauten Räumen und sozialer Interaktion nach. Zunächst werden wir bestehende Studien zu dieser Thematik diskutieren, um sodann selbst kleinere Untersuchungen durchzuführen.

 

Musikwirtschaft 01 (wird über das iPOP angeboten)

Vorlesung mit Konversatorium (15.4990) - Pflichtfach Bachelor IGP Popularmusik

Termine: 8. (Vorbesprechung 14h30-15h30), 22, 29. Okt., 5. Nov., 3., 10., 17. Dez., 14. Jän. jeweils 14h30-17h30, 21. Jän. (Prüfung)

Peter Tschmuck

Es werden ausgewählte Fragestellungen der Musikwirtschaft behandelt, insbesondere aus den Bereichen Musikmärkte, Labels, Urheberrecht, Verträge im Musikbusiness, Musikproduktion, Musikmarketing und Live-Musikbusiness. Der LV-Leiter wird den Lehrstoff präsentieren und zur Diskussion anregen. Zudem wird in jeder Einheit ein_e Praktiker_in aus der Musikwirtschaft eingeladen, ein Gastreferat zum jeweiligen Thema zu halten.

Voraussetzungen für die erfolgreiche Absolvierung der Lehrveranstaltung:                                  Mitarbeit sowie positive mündliche Abschlussprüfung

 

Arts-Based-Research 01 – 24.0136/Mitbeleger_innen: 24.0137          

Doris Ingrisch

Seminar, Mo. 14.10./21.10./04.11./11.11./02.12. 2019 (13:30-17:30)

Das Seminar zu arts based research lädt dazu ein, sich mit Forschung und Forschungsprozessen aus einer Haltung des Zusammendenkens von Kunst und Wissenschaft, die ja nicht immer getrennte Sphären waren, auseinanderzusetzen. Welche Möglichkeiten bietet arts based research bzw. artistic research? Woher kommt sie? Wofür ist es sinnvoll, sie einzusetzen? Ziel der Methodenwerkstatt ist es dementsprechend, sich dem Denken im Und, dem Tun im Sowohl-als-auch zu nähern, die Qualitäten eines solchen Zugangs verstehen zu lernen und Erfahrungen damit zu sammeln.


 

Chor und Geschlecht –24.0182/ Mitbeleger_innen: 24.0183

Evelyn Annuß

Seminar (14:00-18:00, 2-wöchentlich)

Di 8.10. Einführungsveranstaltung (Raum E0118); weitere Termine werden gemeinsam festgelegt

Chorische Inszenierungen, kollaborative Formate und Ensemblefragen spielen eine zunehmende Rolle in der Auseinandersetzung um die Aufführungskünste. In welcher Beziehung steht dies zu den Einsätzen der Gender Studies – sowohl hinsichtlich der Bestimmung ästhetischer Formen als auch mit Blick auf die Diskussion um Besetzungsentscheidungen? Das Seminarangebot setzt einen Schwerpunkt auf die Ästhetik und Geschichte von Theater und Performance. Gemeinsam werden wir uns ausgewählte Aufführungen ansehen, mit Seminargästen aus der Praxis diskutieren und uns einschlägige Texte erarbeiten. Im Jänner ist zudem ein flankierender Workshop zur Chorforschung geplant.

 

Close Reading im Kontext von Gender und Diversität – 24.0191/ Mitbeleger_innen: 24.0192

Ela Posch

Seminar, 24.10./07.11./21.11./05.12. (9:30-13:30)

Die Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende, die mit theoretischen Texten arbeiten und sich ein umfassendes Verständnis von Inhalt und Kontext aneignen wollen. Ziel der Lehrveranstaltung ist das Kennenlernen und Erproben der kulturwissenschaftlichen Methode des close reading anhand von Texten aus den Musik-, Kultur- und Kunstwissenschaften sowie das reflexive Arbeiten mit ausgewählten Texten, die für die individuelle wissenschaftliche Praxis relevant sind. Zudem steht close reading als hilfreiches tool für die eigene Schreibpraxis zur Verfügung (Bachelorarbeit, Masterarbeit, Dissertation, Forschungsantrag etc.).

 

Diskriminierungskritisch forschen und lehren – 24.0193/ Mitbeleger_innen: 24.0194

Ela Posch

Seminar, 31.10./14.11./28.11./12.12. (9:30-13:30)

Ob während des Studiums, in Forschung oder Lehre: Diskriminierungserfahrungen können sich in vielfältiger Weise äußern und sie betreffen die Beteiligten in unterschiedlicher Weise. Auf Basis konkreter Forschungs- und Lehrerfahrungen reflektieren wir die eigene Positionierung und wie wir (zukünftig) mit Herausforderungen in Forschungs- und Lehr_Lernsituationen umgehen wollen. Wir stellen Fragen zu epistemischer Gewalt, Differenz, Intersektionalität und situiertem Wissen und reflektieren die eigene Rolle in der Wissensaneignung, -generierung und -vermittlung. Die Lehrveranstaltung richtet sich an Studierende, Forschende und zukünftige Lehrende und eignet sich für Teilnehmende unterschiedlicher Fachbereiche.

 

Gender Studies in Performing Arts – 24.0188/ Mitbeleger_innen: 24.0189

Evelyn Annuß

Seminar (10:00-14:00, 2-wöchentlich)

Mi 9.10. Einführungsveranstaltung (Raum E0122); weitere Termine werden gemeinsam festgelegt      

Einführungsveranstaltung in der IKM-Bibliotek Mi 9.10. (10-14:00), 4stündig, 2wöchentlich (Termine werden in der Einführungsveranstaltung gemeinsam festgelegt)

Von Me too bis zur Quote werden Geschlechterfragen auch und gerade in den Aufführungskünsten momentan diskutiert. Dieses Seminar greift sie auf und setzt einen zusätzlichen Schwerpunkt, um in Fragestellungen der Geschlechterforschung einzuführen: die Arbeit am künstlerischen Material (an Stücken, Aufführungen, Filmen etc.), an Darstellungsästhetiken und ihrer Geschichte. Wie etwa werden Figuren vergeschlechtlicht? Wie wandeln sich die Darstellungsformen? Welche theoretischen Auseinandersetzungen liegen diesen Fragen zugrunde? Das Seminarangebot ist darauf ausgerichtet, auch Analyse- und Schreibfähigkeiten zu trainieren. Entsprechend ist es offen für eigene Themenwünsche und Vorschläge.
 

 

Reality Check – Künstler_in werden, Künstler_in sein – 24.0140/ Mitbeleger_innen: 24.0141

Doris Ingrisch und Maria Gstättner

Seminar, 16.10./30.10./13.11./27.11./11.12. 2019 (9:00-13:00)

Was braucht es außer Fleiß und Talent, um als Künstler_in erfolgreich zu sein? Welche Wertecluster und Stereotypen haben sich etabliert?

Das Seminar bietet Praxiswissen für das Leben außerhalb des sicheren Hafens der Universität, erforscht es im Gespräch mit Berufsmusiker_innen (Wr. Philharmoniker_innen, Freelancer_innen), reflektiert es wissenschaftlich und verarbeitet es künstlerisch in einer Abschlussperformance.