Veranstaltungsreihe der Bibliothek Gender and beyond und der Bibliothek Kulturbetriebslehre

 

Buchpräsentation & Diskussion

 

Alexandar Alexandrov

Wende und Übergang

Die Kulturpolitik Bulgariens 1989-2012

Mo, 24. April 2017 - 18.30 Uhr

 

Folder, Programm (pdf)

zum Buch: Kultur reflektiert im Allgemeinen die sozialen Verhältnisse eines Landes und hat zugleich wichtige Funktion für die Sozialisation der Generationen und für die allgemeine Bildung. Was Kultur ist, definiert das Grundgesetz jedes Landes. Gleichzeitig sollte die Einhaltung des Grundgesetzes durch kulturell gebildete Bürger und Bürgerinnen eines Landes gewährleistet sein. Bulgarien hat im Transformationsprozess große Fortschritte gemacht, jedoch fehlt es immer noch an Transparenz in der Verwaltung der Kulturinstitutionen und deren Finanzierung. Das Bestreben der Politik, die eigenen Interessen zu wahren, sollte nicht dazu führen, das Kulturschaffen im Sinne von Machterhaltung zu beschneiden, sondern die Angst vor dem Umgang mit dem freien Geist ablegen. Die Kulturpolitik muss schöpferisches Arbeiten ermöglichen und Strukturen schaffen, die den Prozess des schöpferischen Arbeitens fördern. Die gesamte Periode von 1995 bis 2012 bleibt für denjenigen, der sich über die bulgarische Kulturpolitik informieren möchte, und mit den Prozessen innerhalb des Landes nicht vertraut ist, völlig unzugänglich. Diese Studie ist als eine Erhebung der Kulturgeschichte Bulgariens seit der Wende bis heute zu sehen und als der Versuch eines Vorausblickes, welche Möglichkeiten der Gestaltung sich in Zukunft ergeben könnten. Dabei stellt sich auch die Frage nach der gesellschaftlichen Verantwortung, als auch, wie sich der Staat gegenüber seinen Kultur Schaffenden und KünstlerInnen verhält, was seine Strategie ist. Die Informationen dazu, die bisher fehlten, wurden in dieser Arbeit zusammengetragen und können die Basis für weitere Forschungen bilden.
 

Eintritt frei, Anmeldung erbeten an: ikm@mdw.ac.at oder +43 1 71155 - 3401

Ort: Großer Seminarraum (E 0101)
Institut für Kulturmanagement und Gender Studies (IKM)
3., Anton-von-Webern-Platz 1

 


 

Buchpräsentation & Performance

 

Rosa Reitsamer, Katharina Liebsch (Hrsg.)

Musik, Gender, Differenz
Intersektionale Perspektiven auf musikkulturelle Felder und Aktivitäten

Do, 3. November 2016 – 18.30 Uhr

 

(Forum Frauen- und Geschlechterforschung Band 44) Westfälisches Dampfboot: Münster 2015

http://www.dampfboot-verlag.de/shop/artikel/musik-gender-differenz_2

Die Produktion, Distribution, Bewertung und Aneignung von Musik ist hochgradig vergeschlechtlicht und dabei spielen nicht zuletzt mediale Repräsentationen von Klassik, Jazz, Rock oder HipHop eine wichtige Rolle. Die Beiträge des Buches "Musik, Gender, Differenz" analysieren und diskutieren die Prozesse der musikkulturellen Konstruktion von "othering" in verschiedenen Genres in lokaler, nationaler und globaler Perspektive.

Rosa Reitsamer
Assistenzprofessorin am Institut für Musiksoziologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Arbeitsschwerpunkte: Musik- und Geschlechtersoziologie, Soziologie der Bewertung von künstlerischen Leistungen, qualitative Sozialforschung.

Katharina Liebsch
Professorin für Soziologie unter besonderer Berücksichtigung der Mikrosoziologie an der Helmut Schmidt Universität Hamburg. Arbeitsfelder: Soziologie des Aufwachens, des Körpers und des Wissens sowie qualitative Sozialforschung.

 


 

Buchpräsentation & Performance

 

Michaela Hahn

MusikschulENTWICKLUNG

Entwicklung und Steuerung am Beispiel des dezentralen Musikschulsystems in Niederösterreich

Do, 14 April 2016 - 18.00 Uhr

 

In diesem Band analysiert Autorin und Geschäftsführerin des Musikschulmanagement Niederösterreich Michaela Hahn die Entwicklung der Organisation Musikschule am Beispiel Niederösterreich.
„Was macht eine gute Musikschule aus? Welche Rahmenbedingungen braucht es und welche Steuerungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung?“, sind die zentralen Fragen, die in dem von der Kultur.Region.Niederösterreich herausgegebenen Buch „MusikschulENTWICKLUNG“ behandelt werden. Und welche Maßnahmen führen zu mehr Qualität im Musikschulwesen?


In der wissenschaftlichen Reihe „Beiträge zur Musikschulforschung“ erforschen ExpertInnen aus der Praxis der Musikschularbeit wichtige Musikschulthemen. Durch Sammlung von Erfolgsmethoden tragen sie zum Qualitätsmanagement der Institution Musikschule bei. Realisiert wird die Buchreihe gemeinsam mit der Wissenschaftsabteilung des Landes Niederösterreich und dem Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM) der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

Programm

Anmeldung: zwins@mdw.ac.at oder +43 1 71155 - 3402

Ort: Großer Seminarraum (E 0101)
Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM)
3., Anton-von-Webern-Platz 1
 


 

Buchpräsentation & Performance

 

Josef Baumgartner

MusikschulZUKUNFT

Chancen und Risiken für die musikalische Bildung in ganztägigen Schulformen

Do, 22.10.2015 - 18.00 Uhr

 

Die Ganztagsschule, ein Begriff, der derzeit emotional besetzt ist wie kaum ein anderer und über den scheinbar kaum noch ideologiefrei diskutiert werden kann. Zweifelsohne würde die Einführung einer weitgehend flächendeckenden ganztägigen Schulform die Musikschulen vor große Herausforderungen stellen, basiert doch das System auf den freien Nachmittagen der Schülerinnen und Schüler.
 
Brächten diese Neuerungen im Schulsystem nicht auch enorme Potenziale für eine ganzheitliche musikalische Ausbildung? Dieser Frage geht Autor Josef Baumgartner nach und zeigt anhand von konkreten Projekten auf, welche Möglichkeiten sich durch eine Umstellung auf ganztägige Schulformen eröffnen. Werden diese kreativ genützt und setzt man mit der nötigen Offenheit neue Ansätze in die Tat um, bleibt die "Zukunftsmusik" keine Vision.
 

Ort: Denk/Raum Gender and beyond
Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM)
3., Anton-von-Webern-Platz 1 (Bauteil E, 1.OG, Raum E 0122)
 



Buchpräsentation & Performance

 

Susanne Valerie Granzer, Doris Ingrisch

Kunst_Wissenschaft. Don't Mind the Gap!

Ein grenzüberschreitendes Zwiegespräch

transcript Verlag Bielefeld

Do, 28.5.2015 - 19.00 Uhr



Ort: Denk/Raum Gender and beyond
Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM)
3., Anton-von-Webern-Platz 1 (Bauteil E, 1.OG, Raum E 0122)


Die doppelte Autorenschaft einer Wissenschafterin und Künstlerin ist ein sinnlich-praktisches Experiment einer Grenzüberschreitung. Es ist getrieben von der Neugier auf Überschneidungen und Differenzen zwischen Wissenschaft und Kunst - im Fokus auf das Theater. In unterschiedlichen Stilen werden unmaskiert Positionen behauptet sowie freigegeben - sie mäandern literarisch, wissenschaftlich, in Interviews, Fotos und Zeitungsartikeln durch die Phänomene künstlerischer Praxis und theoretischer Reflexion.

Weitere Informationen und Bestellung unter:
www.transcript-verlag.de
ISBN: 978-3-8376-2798-5
 



 

Buchpräsentation & Lesung

 

Elisabeth Schrattenholzer

MACHT macht SPRACHE - SPRACHE schafft WIRKLICHKEIT

Für ein Fundament ohne Fundamentalismus

LIT Verlag Berlin-Münster-Wien-Zürich-London

Do, 22.1.2015 - 18.30 Uhr

 



Ort: Denk/Raum Gender and beyond
Institut für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft (IKM)
3., Anton-von-Webern-Platz 1 (Bauteil E, 1.OG, Raum E 0122)